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Fast das gleiche Thema hatten wir hier vor kurzem schon mal. eine auf den ersten Blick relativ schnelle 100m Zeit sagt imho erst mal nicht viel aus und lässt eigentlich kein Schlüsse auf Zeiten über längere Distanzen zu. Seine unproportional schlechte 400m Zeit deutet aber auf unzureichende Technik und mangelndes Ausdauertraining hin. Da heißt es lange und viel hilft viel.:Cheese:
p.s. Oft werden hier Sprint und Ausdauerdistanzen in einen Topf geworfen.. Das sind aber 2 Paar Schuhe. |
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Ich habe in meinen hunderten Beiträgen bestimmt auch den ein oder anderen Tippfehler oder grammatikalische Hoppelei, aber dein "Fehler" scheint irgendwie chronisch sein. Zum Threadthema bleibt nur anzumerken das hier ein sehr starkes Ausdauerdefizit vorliegt, das kann vielerlei Ursachen haben (Wasserlage, Kraftausdauer etc.). Ich bin ja selber auch "nur" ein leidlich schlechter Mitschwimmer und meine 100m Zeit liegt aktuell knapp unter 1:30 Min (wobei ich wirklich keinen Wert auf schnelle Kurzstreckenzeiten lege), aber die 400m Zeit ist für mich durchaus "locker" machbar. Meine kürzeste Wettkampfstrecke sind halt 500m , wobei der wirkliche Schwerpunkt aber Langdistanz ist. Bei einer Olympischen Distanz hatte ich letztes Jahr knapp 25:00 Min für die 1500m mit Neo gebraucht, d.h. effektiv gleich schnell wie die 400m im Becken, da war kein weiterer Geschwindigkeitsabfall mehr. |
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Moin,
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Wenn man auf 800m 2 Minuten gutmachen will, müsste man acht mal hintereinander auf 100m 15 Sekunden schneller sein als seine "Reisegeschwindigkeit". Das wäre dann keine Laktatdusche mehr, sondern der Laktattod... Das Ziel ist es tatsächlich, mit möglichst gleichmäßiger Geschwindikeit durchzuschwimmen. Wenn wir uns im Schwimmverein auf lange Strecken - also 1500F oder Freiwasserwettkämpfe vorbereiten - dienen die meisten Serien, die geschwommen werden, der Schulung des inneren "Tempomaten". Davon ausgenommen sind natürlich taktische Spurts, um etwa am Anfang gar nicht erst in "die Schlägerei" verwickelt zu werden, oder um an eine Gruppe heran zu kommen, in deren Wasserschatten man möchte. Viele Grüße, Christian |
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so sehe ich das zumindest. andere wollen da eben lieber ablassen und kräfte sparen, dabei lieber etwas zeit verlieren. darum dreht sich die diskussion. |
Moin,
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Die "Laktatfestigkeit" von Michael Phelps wird IMHO viel zu oft vergessen, wenn über seine - sonst hinlänglich bekannten - herausragenden Qualitäten als Schwimmer gesprochen wird. Das ist aber nicht die Regel, sonderen eben Weltklasse. Viele Grüße, Christian |
Moin,
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2 Minuten auf 800m gutmachen <=> - 15 s/100m <=> Laktattod 2 Minuten auf 1600m gut machen <=> -7,5 s/100m <=> immer noch für schwierig/unmöglich 2 Minuten auf 3200m gut machen <=> - 3,25 s/100m Und genau so wird das auch gemacht: "einfach nur" die ganze Zeit 3 Sekunden unter der Reisegeschwindigeit bleiben. Zitat:
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Um 15 Sekunden (der Mittelwert lässt sich praktischerweise auch leichter rechnen;-) gegenüber der Reisegeschwindigkeit gut zu machen, brauchst Du für eine "maximal mögliche gleichmäßige" Geschwindigkeit schon einen verdammt guten Tempomaten: Die Geschwindigkeit muss auf die Sekunde genau passen. Noch ein oder zwei Sekunden schneller, und Du bist aus Versehen viel zu schnell und steigst mit 15 ... 30 Sekunden Vorsprung zu Deiner idealen "half out" Geschwindigkeit aber völlig blau aufs Rad. Viele Grüße, Christian |
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noch einmal, mir geht es um gar keine zahlenwerte. die "800m" war nur eine pauschale zahl und sollte für "endspurt" stehen. hätte auch 200m sagen können. mir ging es nur darum, dass man in einem triathlon natürlich keinen endspurt schwimmt, der dann das laktat deutlich erhöht und der den zeitvorteil in einem soloschwimmen gegenüber einem triathlonschwimmen bringen würde. die 2min hat ein mitdiskutant eingebracht, eine individuelle erfahrung. es ist unsinn, irgendwas mit diesem beiden zahlen zu rechnen. die diskussion entfachte sich an 2 unterschiedlichen ansichten: sollte man in einem triathlon mit maximal möglicher gleichmäßiger geschwindkeit schwimmen und versuchen so schnell wie möglich zu sein, oder lieber absichtlich einen tick langsamer und kräfte sparen. das sind ansichts- bzw einstellungssachen, da braucht man nix rechnen. |
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also entweder sind hier manche wirklich so gesegnet oder neigen gerne zur totalen Übertreibung. Von allen Triathleten die ich kenne die 20er Zeiten schaffen (was ohnehin schon sehr wenige sind) ist kein einziger weniger als 5x im Wasser die Woche, min 90min. lg |
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Auch den Zusatz "wenn man halbwegs schwimmen kann" schrieb ich nicht ohne Grund. ;) 20min auf 1,5k sind für einen Schwimmer oder auch einen Triathleten, der gut Schwimmen kann keine allzu große Sache. Das ist ´ne 1:20min / 100m. Machbar. Auch mit "nur" 2x2h Wasser(!)zeit / Woche. Selbst der Threadersteller schafft ja schon ´ne 1:15. (Zumindest einmal... :Cheese: ). Der Rest ist Ausdauertraining. Und da reichen 90min eben vielleicht nicht mehr. Da sollten es eben doch die 2h oder mehr sein. Mit 5x Training die Woche kannste bei den Deutschen Meisterschaften in Deiner AK vorne mitschwimmen. Für einen (Hobby-)Triathleten absoluter Overkill. Aber das Ganze ist für einen (Hobby-)Triathleten wahrscheinlich genauso schwer vorstellbar, wie für einen Schwimmer die Aussage, dass jeder ´nen Marathon unter 3h bzw. ´n 10er unter 40 laufen kann. ;) |
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Aber vielleicht schaffen Hobbytriathleten mit weniger mehr. |
Moin,
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:Lachanfall: Viele Grüße, Christian |
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Jemand wie Chris, der auf 100m aber grob bei 59,9sek/100m sein dürfte und dann im Kanal zwischen "all out" und angezogener Handbremse im sekundenabstand fein regulieren kann, schwimmt dann vielleicht 1:23min/100m im vollen Rennen. Oder halt ´ne 1:20min bei Staffel. Da sind 2-3 sek / 100m schon gravierende Unterschiede was die Belastung an geht ! Sowas geht aber nur über Lebenskilometer und gezieltes Training. Wenn ich als Schwimmer mit meiner maximal möglichen Reisegeschwindigkeit schwimme, dann bin ich nach 3,8km nicht mal mehr in der Lage zum Wechselplatz zu laufen. Reduziere ich das Tempo bewusst um nur 3-5sek/100m (das sind dann gerade einmal etwa 3min!!!) komme ich bei gutem Trainingszustand recht entspannt aus dem Wasser ! Diese Zeit mache ich im Laufe des Rennes doppelt und 3fach wieder gut. |
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Und Sebi ist KEIN guter Schwimmer. (sh. Hawaii!) Zudem ist er KEIN Hobby-Athlet ! Die aber meinte ich. Gute Weltcup-Ahtleten könnten ohne weiteres die 1500mF im Becken in ihrer Alterklasse vorne mitschwimmen. |
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Beim derzeitigen Leistungsniveau der DSV-Schwimmer vielleicht - auch wenn ich selbst das bezweifle. Bei 30 Bahnen im Becken ohne Neo sieht meiner Meinung nach ein Weltcup-Triathlet gegen einen Schwimmer kein Land - von absoluten Ausnahme mal abgesehen (klar kommt der ein oder andere Tria vom Schwimmen). Und um auf internationaler Ebene in einer AK auf den 1500 Meter im Becken "ohne Weiteres vorne mitschwimmen" zu können, braucht es mehr als einen durchschnittlichen Weltcup-Triathleten - deutlich mehr. |
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(http://www.dsv.de/schwimmen/rekorde-.../bestenlisten/) Platz Schwimmer JG Verein Zeit Ort Datum 1 Christoph Hägele 1975 Rheingauer SC 70 18:05,90 Gera 4/2014 2 Christoph Steilner 1977 SG Schwarzwald/Baar/Heuberg 18:39,38 Gera 4/2014 3 Holger Ladenthin 1979 SGS Hannover 18:59,37 Gera 4/2014 4 Axel Bewermeier 1975 TV 1862 Passau 20:29,91 Landshut 7/2014 5 Christian Siewert 1978 SG Essen 20:54,88 Essen-Rüttenscheid 2/2014 Schon Platz 4 ist über 20min. :Huhu: Die 18:05 ist ´n Brett, OK. Aber wenn ich die Zeit vom 5. sehe muß ich schwer überlegen, ob ich nicht doch noch mal ins Schwimmtraining einsteige... :Gruebeln: |
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Ich schrieb Weltcup TRIathleten. Und diese Jungs können die 1,5k gut unter 20min (viele sogar unter 19min) im Becken schwimmen. Andernfalls bräuchten die auch gar nicht mehr auf´s Rad steigen... Da ist man (nicht nur national) bei den Masters schon recht weit vorne mit dabei. Mehr habe ich nicht gemeint. |
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1. Viele Weltcup-Triathleten (die vom Alter her in AK 35 gehören) schwimmen also die 1500 Meter unter 19 Minuten? 2. Oder viele Weltcup-Triathleten (jedes Alters) schwimmen die 1500 Meter unter 19 Minuten? |
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Gibt also sicher mehr als die gelisteten Schwimmer welche eine sub 20 in den Armen hätten, aber bei Wettkämpfen eben nicht schwimmen. |
Moin,
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Viele Grüße, Christian |
ich frage mich, wie ihr auf 19min kommt. um im weltcup die erste gruppe zu erwischen, braucht man eine 1500m beckenleistungsfähigkeit von UNTER 18 minuten!
die besten junioren schwimmen 800m im 50m becken um die 9min glatt, dh selbst die schwimmen die 1500m schon um 18 minuten glatt, wenn sie müssten. |
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http://www.usaswimming.org/_Rainbow/...b/boys_lcm.pdf Welche Triathlon-Junioren sind das denn, die die 800 Meter in 9 Minuten schwimmen? Sind das auch gleich "viele"? Im übrigen ist doch klar, dass man die Zeiten der Spezialisten nicht mit denen der Triathleten vergleichen kann. Auf dem Rad nicht, beim Laufen nicht, und im Wasser schon gleich gar nicht. Einzelne Ausreißer gibt es natürlich (im übrigen auch beim Mehrkampf in der Leichtathletik zu beobachten), aber hier wird der Eindruck erweckt, als müsste man Weltklassezeiten schwimmen können, um im Tri-Weltcup einen Stich zu sehen. Die Fabelzeiten können imho wieder eingepackt werden. Im Wasserschatten mit Neo sind "viele" schnell. Unplugged im Becken --> s.o. |
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aber man muss vll nicht selbst weltklassezeiten schwimmen, man muss aber in der lage sein, in schlagdistanz auf weltklassezeiten zu beiben. sprich in einer radgruppe sitzen, die auch überragende schwimmer noch einholen kann. ich erinnere an sheila taormina, die 1996 olympiagold in der 4x200m freistilstaffel gewann, und 2000 im triathlon antrat. und sie kam nicht allein mit riesenvorsprung aus dem wasser. aber mit solchen athleten muss sich auch der gemeine weltcuptriathet im zweifelsfall auseinandersetzen. |
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Gruß Matthias |
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MFG Toto |
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PS: Ich würde jedem raten, einen Athleten, der mit 2 Wasserzeiten pro Woche angeblich "locker" unter 20 Minuten schwimmt, einfach mal auf die Probe zu stellen und anbieten, die Zeit zu stoppen. Da kommen dann schnell die üblichen Argumente "ich bin noch im Grundlagentraining, es ist off-season, ich habe in den letzten Wochen andere Akzente gesetzt, ich war verletzt, ich war krank, ooohjeee ohne Neo wird das nichts" usw usw. |
Ich glaube ja hier wird gerade maßlos übertrieben :)
Wie um alles in der Welt soll man denn mit nem 1/3tel Schwümmtraining an die Spitzenleistung echter Schwümmer ran kommen. Es ist ja nicht nur das Training, auch der Sportlertyp ist ein völlig anderer. Selbst die die früher mal Schwümmer waren haben nicht mehr das allein gestellte umfangreiche Training und müssen sich noch auf ganz neue Aspekte einbeziehen. Wenn ich AK35 bin und sub 20 "in den Armen hab" ich würde meinen Namen da hinsetzen lassen, das ist mal sicher ... Zahlen zeigen, ansonsten ist es nicht passiert. |
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sorry ot
nur als Beispiel wo es hingeht: 1. Int. Indoor Aquathlon Linz 2014 400 m im 50er Becken: männliche Jugend: die ersten sechs unter 5 Minuten und gewonnen hat nach dem anschließenden Lauf (3000m in 9:15) :Blumen: Frederic FUNK:liebe053: also die Jugend kann schon mal schwimmen und rennen! |
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du scheinst dich im schwimmen, aber nicht im triathlon auszukennen. http://tri-mag.de/aktuell/kurzstreck...m-ticket-33367 beim obigen test in ein 17j 8:53 geschwommen. war damit zugegebenermaßen ordentlich in führung. der zweite des GESAMTtestes schwamm 9:10, der dritte 9:21. ich war bei diesem test anwesend und glaube mich zu erinnern, dass der 2. und 3. nicht als 2. und 3. losgelaufen sind. sprich es muss noch andere gegeben haben, die mindestens um 9:10 geschwommen sind. ps: es gibt zb auch in ganz deutschland kaum nachwuchsleichtathleten, die ab 3000m aufwärts mit den schnellsten nachwuchstriathleten mitlaufen können..... |
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Das ist ja genau mein reden! Du hast als Triathlet eben nicht nur eine Sportart. |
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Sorry, ich konnte nicht anders. Es bleibt dir überlassen, aber es fällt mir echt positiv auf, wenn du mal nicht von Schwümmen sprichst.;) Jenseits von Offtopic habe ich leider mal wieder nichts beizutragen.:) Gruß J., die auch gerne schwümmt, aber nicht soo schnell. |
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