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mopson 12.09.2014 11:36

In Schweden (IM Kalmar) habe ich kein Gelutsche gesehen.

Was haben die guten dann da gemacht?
einen "rollenden" Swim - Start,
eine Radstrecke über 180km,
relativ viele KaRi ausgestattet mit Helmkameras ( ist ja hilfreich wenn GoPro Hauptsponsor von Ironman ist) und Sportler die sich an die Regeln halten.

so einfach kann es sein.

Läuftnix 12.09.2014 11:48

Zitat:

Zitat von mopson (Beitrag 1078394)
In Schweden (IM Kalmar) habe ich kein Gelutsche gesehen.

Was haben die guten dann da gemacht?
einen "rollenden" Swim - Start,
eine Radstrecke über 180km,
relativ viele KaRi ausgestattet mit Helmkameras ( ist ja hilfreich wenn GoPro Hauptsponsor von Ironman ist) und Sportler die sich an die Regeln halten.

so einfach kann es sein.

Helmkameras finde ich nicht nur sinnlos, sondern auch absolut kontraproduktiv. Welchen Vorteil bringen die? Es wird nicht mehr Entscheidungen geben, weil niemand die Videos auswerten wird. Im Zweifel fordert dann jeder Sportler noch den Videobeweis eine Entscheidung. Das kann in Sportarten funktionieren, die man Anhalten kann. Aber im Triathlon geht das Rennen weiter. Deshalb müssen hier Tatsachenentscheidungen gefällt werden, und die dürfen nicht verhandelbar sein.

Lux 12.09.2014 12:05

- die Zeitstrafen auf 30 Sekunden verringern, dafür bekommen alle in einer Gruppe diese Zeitstrafe, bis auf a) der (die) Führende(n) und b) der gerade aufgeholt wurde.
Durch die niedrigere Zeitstrafendauer sind Fehlentscheidungen nicht mehr so entscheidend und deswegen ist hoffentlich auch die Zurückhaltung der Kampfrichter geringer.

- Zeitstrafen müssen vor dem Ziel in einer Penaltybox abgesessen werden.
Bei 2 Zeitstrafen wird die zweite Zeitstrafe verdoppelt...
Eine große Tafel verkündet die Startnummern und die abzusitzende Zeit. Wer seine Zeit nicht absitzt, bekommt die doppelte Zeit nachträglich in der Ergebnisliste vermerkt.

- Zeitstrafen in der Ergebnisliste auffallend aufführen.

Danke an Arne für diese Diskussion!

TriBlade 12.09.2014 12:12

Zitat:

Zitat von Läuftnix (Beitrag 1078399)
Helmkameras finde ich nicht nur sinnlos, sondern auch absolut kontraproduktiv. Welchen Vorteil bringen die? Es wird nicht mehr Entscheidungen geben, weil niemand die Videos auswerten wird. Im Zweifel fordert dann jeder Sportler noch den Videobeweis eine Entscheidung. Das kann in Sportarten funktionieren, die man Anhalten kann. Aber im Triathlon geht das Rennen weiter. Deshalb müssen hier Tatsachenentscheidungen gefällt werden, und die dürfen nicht verhandelbar sein.

Für Helmkameras spricht, dass der mit einer Zeitstrafe oder eine Disqualifikation bestrafte Triathlet sich hinterher immer beschweren wird. Ihm kann sein Fehlverhalten gezeigt werden, der KaRi muss nicht diskutieren er muss sich nicht rechtfertigen. Dadurch wird den Kampfrichtern der Rücken gestärkt und sie werden hoffentlich häufiger eingreifen.
Im Verkehrsbereich glaubt man das das Visualisieren von Fehlverhalten bei dem Verkehrssünder zudem zu einer Einsicht und einem nachhaltigen verändern seines Fehlverhaltens führen wird. Diesen Blödsinn würde ich für Lutscher ausschließen.

cruelty 12.09.2014 12:16

ich finde die idee mit dem laserpointer an der sattelstütze auch gut. mir selbst ist, vor allem im eifer des gefechts, auch nicht immer ganz klar ob ich nun 7 oder 12 m hinter dem vordermann fahre (ich bin froh, wenn ich in aeroposition überhaupt dauerhaft 10 m vor mein vorderrad gucken kann...).
dass das nicht ganz so einfach funktionieren wird ist klar. da wurden ja schon einige pros und contras genannt.
aber vielleicht tritt der DTV mit dieser idee mal an eine oder mehrere hochschulen heran und lässt das mal als Bachelorarbeit oder so untersuchen. ich kann mir schon vorstellen, dass man da eine brauchbare lösung findet.
es wäre auf jeden fall sowohl für die athleten als auch für die karis eine deutliche erleichterung, wenn sie eindeutig und sofort sehen können ob der abstand nun passt oder nicht.

qbz 12.09.2014 12:16

1. Radstrecke, Art des Schwimmstarts, Teilnehmerzahl müssen ein Non-Drafting-Radrennen ab Wechselzone ermöglichen. Abnahme durch DTU oder regionalem Verband.

Meiner Ansicht nach würde nur diese Sanktion wirklich helfen:

2. Wer 10m Abstand zum Vordermann unterscheitet, wird mit sofortiger Disqualifikation bestraft.

Erst als bei Leichtathletik-/Schwimmwettkämpfen der erste Fehlstart die Disqualifikation nach sich zog, reduzierten sich die Fehlstarts beinahe gegen Null. Verwarnungen und Zeitstrafen werden hingegen in die individuelle Risikoabschätzung einkalkuliert (siehe Fussball: taktische Fouls).

3. Kontrolle durch ausreichende Anzahl von Kampfrichtern, Helmkameras und Abstandsmesser der Kampfrichter sowie unsichtbaren Abstandsmessgeräten an der Strecke.

cfexistenz 12.09.2014 12:20

Ich finde nicht, dass pauschale Strafen sehr hoch angesetzt werden sollten. Bei einer 10 Minuten Strafe z.b. auf einer olympischen Distanz überlegt sich eben jeder Kampfrichter ganz genau und lange, ob er einen aus der Führungsgruppe damit belegt.

Dementsprechend würde ich 2 Karten verteilen lassen (hier im Beispiel mal Gelb und Rot)

● Gelb: extra Laufrunde(n) am Ende des Radfahrens in einer Länge von 0,5% der Radstreckenlänge (olympisch = 200 m, Langdistanz = 900 m)

Falls die Runde(n) nicht gelaufen werden, erfolgt einfach die Disqualifikation. Könnte man über eine extra Zeitmessmatte realisieren oder über einen KR direkt an der Runde mit der Nummernübersicht und Strichliste.

Über Funk könnte man die erwischten Nummern auch noch an die WZ2 durchgeben und am Ausgang der WZ2 ein großes Plakat aufstellen: Alle Nummern die drauf stehen müssen eine extra Runde drehen. So kann dann keiner mehr sagen, er hat die KR Anweisung beim Radfahren nicht mitbekommen. Bis 500 Teilnehmer sollte das so doch ganz gut funktionieren, solang man die Nummern in Blöcken aufschreibt.

Bei größerren Veranstaltungen gibts auch die Möglichkeit einer Markierung am Wechselplatz oder an den Wechselbeutel, da kann man doch kreativ sein. Die Kommunikation zwischen dem KR und WZ2 dürfte doch in heutiger Zeit kein großes Hinderniss mehr darstellen.


● Rot: härtere Strafe für den Ermessensfall.

Ich denke da an einen Zeitrahmen von 5 min für OD und 15 min für LD auf die Finisher-Zeit oben drauf und Veröffentlichung der roten Karten im Internet auf der DTU-Seite.

titansvente 12.09.2014 12:51

Zitat:

Zitat von Läuftnix (Beitrag 1078382)
Das stimmt ja seit diesem Jahr nicht mehr, da die WTC jetzt auch mit der DTU kooperiert und deren KR einsetzt. Ob es das besser macht, weiß ich nicht, zumindest ist es billiger für die WTC.

Oh, das war mir neu.
Bedeutet das, dass das Refereeprojekt von Xdream eingestellt wurde? Das wäre ja ein Ding.
Der Verbandsabgaben und der daraus resultierende Streit mit der DTU hat die WTC ja seinerzeit veranlasst ein eigenes Refereeteam auf die Beine zu stellen.

Kooperation muss ja nun auch nicht bedeuten, dass man sich in Gänze der Regularien des jeweiligen Dachverbandes unterwirft...
Wie sonst kann man sich die Riersentrauben auf der Radstrecke erklären :confused:
Doch nur so, dass die Zahl der KR für das Quatum der Teilnehmer nicht ausreichend war und/oder Regelverstöße (aus welchem Grund auch immer) nicht sanktioniert wurden (werden konnten).

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1078413)
3. Kontrolle durch ausreichende Anzahl von Kampfrichtern,

Eben! :Blumen:
... und / oder ein Teilnehmerlimit

dasgehtschneller 12.09.2014 12:54

Die Kampfrichter könnten die gelben und roten Karten mit einer Paintballpistole auf den Rücken schiessen :Lachen2:

So kann keiner sagen er hätte es nicht mitgekriegt, an der Penaltybox und im weiteren Rennverlauf wären die "Sünder" sofort erkennbar und ausserdem hätten die Kampfrichter so viel mehr Spass beim Karten "verteilen" :Lachanfall:

Wenn das ganze nicht leicht gefährlich wäre, dann finde ich meinen Vorschlag immer besser je länger ich darüber nachdenke ;)

matwot 12.09.2014 12:59

Hi,
aus Athleten-, KaRi, EL-Sicht:
- im Vorfeld der Rennen alle Maßnahmen treffen, die Pulkbildung verhindern / erschweren (kleine Startgruppen, lange Radrunden, selektive Radstrecken ...)
Wenn dies nicht im gebotenen Maß umzusetzen ist, wird keine Genehmigung erteilt bzw. nur für XX Teilnehmer. Hier sehe ich den jeweiligen Landesverband / DTU in der Verpflichtung.
- ich halte den Vorgang der Zeitstrafe für viel zu kompliziert und langwierig. Pfiff, Anruf, Erklärung, danach Notieren, alles bei voller Fahrt auf dem Mopped hintendrauf. Eigentlich reicht es doch völlig, im Vorbeifahren Beobachtungen zu machen und die Startnummern zu notieren. An ein bis zwei Stellen auf der Strecke stellt man Tafeln auf, an denen der KaRi anhält und die Startnummern notieren lässt. Diese können die Info im Vorbeifahren aufnehmen.
- Wiederholungstäter gehören gesperrt. Schon die zweite (nicht wie jetzt die dritte) Karte in einem Rennen führt zu DSQ. Zumindest im Ligabetrieb: Die dritte Karte in einer Saison ergibt ein Rennen Sperre, DSQ in einem Rennen zwei Rennen Sperre.

Dagegen bin ich gegen technische Lösungen, insbesondere gegen Kameras etc.

titansvente 12.09.2014 13:00

Zitat:

Zitat von dasgehtschneller (Beitrag 1078446)
Wenn das ganze nicht leicht gefährlich wäre, dann finde ich meinen Vorschlag immer besser je länger ich darüber nachdenke ;)

Pazifistisch veranlagtere Köpfe hatten sich mal ausgedacht, die Startnummer mit einem "P" oder einem "/" zu markieren. Disqualifikation sollte ein "X" sein aber irgendwann ist man dazu übergegangen, dem "SportskameradenIN" gegen Quittung den Transponder abzunehmen.

Dies wurde aber nur zögerlich und wenn dann im Feld der Quali-Aspiranten praktiziert.

Läuftnix 12.09.2014 13:24

Viele der genannten Vorschläge lassen ein wichtiges Detail ausser Acht: Wie hilft man den Kampfrichtern, im Augenblick des Geschehens den Regelverstoß zu Erkennen? Die vielgenannten Pulks kann man als Athlet gut erkennen, habe ich auch schon erlebt. Wenn ich mit dem Motorrad von hinten komme, lösen sich diese oftmals schnell auf. Auch werden Abstände korrigiert. Ich muss ja auch ca 20 sec (eigentlich ja 30) warten, bis ich eine Zeitstrafe vergeben darf. Bis dahin hat dann meist der Dümmste verstanden, das ich auf ihn Ziele und nimmt raus. Dann darf ich auch nicht mehr eine Karte ziehen. Also ich bin hier wirklich für Vorschläge offen.

Wenn dann noch zu wenig KR auf der Strecke sind, findet keine ausreichende Kontrolle statt. Deshalb muss der Einsatzleiter auch im Vorfeld die Strecke erkunden und in Absprache mit dem Veranstalter die Zahl der KR anpassen. Das wird diesem nicht Gefallen, da jeder KR mehr Geld kostet.

Läuftnix 12.09.2014 13:26

Zitat:

Zitat von TriBlade (Beitrag 1078410)
Für Helmkameras spricht, dass der mit einer Zeitstrafe oder eine Disqualifikation bestrafte Triathlet sich hinterher immer beschweren wird. Ihm kann sein Fehlverhalten gezeigt werden, der KaRi muss nicht diskutieren er muss sich nicht rechtfertigen. Dadurch wird den Kampfrichtern der Rücken gestärkt und sie werden hoffentlich häufiger eingreifen.
Im Verkehrsbereich glaubt man das das Visualisieren von Fehlverhalten bei dem Verkehrssünder zudem zu einer Einsicht und einem nachhaltigen verändern seines Fehlverhaltens führen wird. Diesen Blödsinn würde ich für Lutscher ausschließen.

Ich würde genau das Gegenteil fühlen: Weil ich jetzt auch noch gefilmt werde, muss ich noch sicherer in meiner Entscheidung sein. Das bedeutet, es würde (zumindest von mir) noch weniger gepfiffen.

Nobodyknows 12.09.2014 13:35

Zitat:

Zitat von dasgehtschneller (Beitrag 1078446)
Die Kampfrichter könnten die gelben und roten Karten mit einer Paintballpistole auf den Rücken schiessen... finde ich meinen Vorschlag immer besser je länger ich darüber nachdenke ;)

Ich kauf' mir einen Einweg-Overall den ich auf der Laufstrecke in einem Mülleimer entsorge... :Cheese:

Gruß
N. :Huhu:

tandem65 12.09.2014 13:53

Zitat:

Zitat von Läuftnix (Beitrag 1078460)
Ich muss ja auch ca 20 sec (eigentlich ja 30) warten, bis ich eine Zeitstrafe vergeben darf. Bis dahin hat dann meist der Dümmste verstanden, das ich auf ihn Ziele und nimmt raus.

Da habe ich 2010 in Roth andere Erfahrung gemacht. Da bin ich zum Anfang der 2. Runde in einen ca. 30 Mann starken Pulk geraten. der mich bis Greding begleitet hat. An den Anstiegen hat mich die Gruppe höflich vorgelassen da ja die Flachlandmonster noch schlechter raufkommen als ich. In der Ebene kamen die dann immer wieder vorbei. Auf den 15 km bis Greding durfte ich knapp 10km den KR vor mir beobachten, der einen nach dem anderen vom Ende des Pulks gepflückt hat durch hartnäckiges Diskutieren. Kurz vor Greding waren dann nur noch 3 oder 4 vor mir, die tatsächlich das Tempo auch alleine fahren konnten. Eine Karte wurde dort allerdings nicht gezeigt. :confused:
Ich denke daher tatsächlich mehr Penalty Boxen und kürzere Zeitstrafen und dafür schneller entschieden.
Ansonsten ist die Videodokumentation IMHO ein Mittel zur Entlastung der KR. Einspruch ist ja eh nach dem Rennen möglich. Im Moment kann kein KR Abstände belegen, wenn der Athlet hartnäckig widerspricht.

tandem65 12.09.2014 13:54

Zitat:

Zitat von Läuftnix (Beitrag 1078464)
Ich würde genau das Gegenteil fühlen: Weil ich jetzt auch noch gefilmt werde, muss ich noch sicherer in meiner Entscheidung sein. Das bedeutet, es würde (zumindest von mir) noch weniger gepfiffen.

Nö weshalb, dann kann es für den berechtigten Einspruchsfall ja die Zeitgutschrift geben.

Eber 12.09.2014 13:57

  • Der 1 Sekunden Vorschlag ist (leider) für sich allein genommen untauglich.:Huhu:
    Er benachteiligt schnelle Radfahrer, da diese weniger Windschattenprofit haben als langsamere.
    Damit wären schnelle Läufer bevorzugt
    Also untauglich. Einverstanden ?
    Nicht ?
    Dann stellt euch doch mal einen heftigen Gegenwind vor wo man für 30 km/h im roten Bereich fährt. Dann ist ja Lutschen legalisiert.

    Er muss durch eine Streckenabstandsregel ergänzt werden, dann ist er gut.
  • G.3.2
    a) Ein von hinten aufholender Teilnehmer erhält beim Eintreten in die Windschattenzone eine Verwarnung (mit Zeitstrafe).
    b) streichen
    c) Der Überholte hat sofort die Zone des Überholers seitlich (brauch man das ??) oder innerhalb x ( siehe "altes" b) Sekunden nach hinten zu verlassen - sonst Zeitstrafe zwingend vorschreiben.
  • Regeln für Veranstalter/ Detektion
    • Einsatz von Drohnen :cool:
    • Für Wettkämpfe mit elektronischer Zeitmessung (also alle außer Volkstrias):
      Hier sollte man sich mit den Zeitmessfirmen zusammensetzen und nach Lösungen suchen.
      Es sollte längst auf elektronischem Wege (an einer vorgeschriebenen Zahl von Zeitmesspunkten) ohne nenneswerte Zusatzkosten möglich sein ganze Gruppen zu bestrafen, indem dort die Windschattenregel geprüft wird.
      (Das kann kein Kari auf dem Moped machen.
      Mann misst in einem Abschnitt von 100m (~10 Fahrtsekunden) Position und Geschw. der Teilnehmer und errechnet die Einhaltung der Winschattenregel so dass Fehler zu 99,99999% ausgeschlossen sind. Und dann gibts halt automatisch einen Zuschlag auf die erzielte Radzeit (ohne Strafbox) und bei Mehrfachtätern "rot" (einfach Löschung der Zeitnahme und Rankingposition))
  • Klar auch dass eine maximale Teilnehmerdichte bezogen auf die Radrundenlänge festgeschrieben werden sollte..

matwot 12.09.2014 14:11

Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1078476)
Ansonsten ist die Videodokumentation IMHO ein Mittel zur Entlastung der KR. Einspruch ist ja eh nach dem Rennen möglich. Im Moment kann kein KR Abstände belegen, wenn der Athlet hartnäckig widerspricht.

Falsch. Karte ist Tatsachenentscheidung, gegen die kein Einspruch möglich ist. Und mit jeglicher Video-Diskussion wird Einsprüchen Tür und Tor geöffnet. Deshalb m.E. keine Bilder!

Ansonsten halte ich auch geringere Strafen für sinnvoll, weil leichter verhängbar.

Alteisen 12.09.2014 14:20

Zitat:

Zitat von TriBlade (Beitrag 1078410)
Für Helmkameras spricht, dass der mit einer Zeitstrafe oder eine Disqualifikation bestrafte Triathlet sich hinterher immer beschweren wird. Ihm kann sein Fehlverhalten gezeigt werden, der KaRi muss nicht diskutieren er muss sich nicht rechtfertigen. Dadurch wird den Kampfrichtern der Rücken gestärkt und sie werden hoffentlich häufiger eingreifen.
Im Verkehrsbereich glaubt man das das Visualisieren von Fehlverhalten bei dem Verkehrssünder zudem zu einer Einsicht und einem nachhaltigen verändern seines Fehlverhaltens führen wird. Diesen Blödsinn würde ich für Lutscher ausschließen.

Ich würde die Kameras noch mit einer deutlich erhöhten Einspruchsgebühr kombinieren. Wer will sich schon für 100 Euro im Nachhinein auf Video zeigen lassen, dass man zu nah dran und damit im Windschatten war

LidlRacer 12.09.2014 14:22

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 1078329)
Doch, natürlich.
Ich finde die Idee im Prinzip klasse, aber wenn die Geschwindigkeit steigt, muss der Abstand ja grösser werden.
Dies bedingte, dass Platz da wäre, um den Abstand einzuhalten.
Fährt ne Gruppe im korrekten Abstand von ner Steigung über die Kuppe in ne Abfahrt, entsteht ein Ziehharmonikaeffekt, den keiner wollen kann.

Den Einwand verstehe ich nicht.
Natürlich gibt es immer den Zieharmonikaeffekt bei Änderung der Steigung.
Momentan lässt dieser die Abstände lustig zwischen legal, illegal und länger als nötig hin- und herschwanken.
Mit der 1 Sekunden Regel wäre es viel einfacher, immer legal zu bleiben.

Zitat:

Zitat von Eber (Beitrag 1078480)
Der 1 Sekunden Vorschlag ist (leider) untauglich.:Huhu:
Er benachteiligt schnelle Radfahrer, da diese weniger Windschattenprofit haben als langsamere.
Damit wären schnelle Läufer bevorzugt
Also untauglich. Einverstanden ?

Nein, die aktuelle Regel bevorzugt schnelle Radfahrer, da bei 40 km/h auch in 10 m Abstand noch signifikanter Windschatten herrscht, bei 25 km/h nicht.
Dieser Bevorzugung würde entgegengewirkt.

Zitat:

Nicht ?
Dann stellt euch doch mal einen heftigen Gegenwind vor wo man für 30 km/h im roten Bereich fährt. Dann ist ja Lutschen legalisiert.
Das ist im Prinzip ein berechtigtes Argument. Allerdings habe ich noch keinen Wettkampf mit so heftigem Wind erlebt, wo es wirklich relevant gewesen wäre. Gut - ich war noch nicht auf Lanzarote und Hawaii. Evtl. könnte man bei Bedarf den vorgeschriebenen Abstand auf 1,5 Sek. erhöhen.

huegenbegger 12.09.2014 14:29

Zitat:

Zitat von Eber (Beitrag 1078480)
[list][*]
  • Regeln für Veranstalter/ Detektion
    • Einsatz von Drohnen :cool:
    • Für Wettkämpfe mit elektronischer Zeitmessung (also alle außer Volkstrias):
      Hier sollte man sich mit den Zeitmessfirmen zusammensetzen und nach Lösungen suchen.
      Es sollte längst auf elektronischem Wege (an einer vorgeschriebenen Zahl von Zeitmesspunkten) ohne nenneswerte Zusatzkosten möglich sein ganze Gruppen zu bestrafen, indem dort die Windschattenregel geprüft wird.
      (Das kann kein Kari auf dem Moped machen.
      Mann misst in einem Abschnitt von 100m (~10 Fahrtsekunden) Position und Geschw. der Teilnehmer und errechnet die Einhaltung der Winschattenregel so dass Fehler zu 99,99999% ausgeschlossen sind. Und dann gibts halt automatisch einen Zuschlag auf die erzielte Radzeit (ohne Strafbox) und bei Mehrfachtätern "rot" (einfach Löschung der Zeitnahme und Rankingposition))
  • Klar auch dass eine maximale Teilnehmerdichte bezogen auf die Radrundenlänge festgeschrieben werden sollte..

ich befinde mich im vorgeschriebenem Seitenabstand fast auf der Höhe des zu Überholenden und bin damit legal unterwegs, die Zeitmessung suggeriert aber daß ich im Windschatten bin. Technisch leider nicht möglich oder nur in Verbindungen mit einem Überholverbot in der Messzone. Somit weiß jeder daß er den Abstand vergrößern muss, lässt sich fallen um nach der Zone wieder in den Windschatten zu huschen.

tandem65 12.09.2014 14:39

Zitat:

Zitat von matwot (Beitrag 1078482)
Falsch. Karte ist Tatsachenentscheidung, gegen die kein Einspruch möglich ist.

Regeländerung!? :Huhu:

dasgehtschneller 12.09.2014 14:39

Mit der 1 Sekunden Regel könnte man ausserdem über eine einfache Lichtschranke oder die Zeitmessmatte eine Anzeige realisieren um Fahrer auf zu geringen Abstand aufmerksam zu machen.

Sowas wie die "Sie fahren xx Km/h", nur halt einfach auf den Abstand bezogen. "z.B. Dein Abstand ist x.x Sekunden" mit einer Roten Lampe wenn er kürzer ist.
Das muss ja nicht unbedingt zur Bestrafung verwendet werden, würde aber dem einen oder anderen helfen den richtigen Abstand zu finden oder wiederherzustellen falls er zu kurz ist.

niksfiadi 12.09.2014 14:41

Die 1s-Regel ist natürlich die bessere gegenüber Abstandregelungen. Aber praktisch ist's verdammt schwer eine Sekunde als hinterer Fahrer abzuschätzen. 1s ist halt dann variabel, je nachdem, wie schnell ma "einundzwanzig" sagt. :Cheese:

Aber man könnte zwei Lichtschranken mit einer Steuerung aufbauen, so ab und an zur akustischen Orientierung: ist das Intervall zwischen 2 Auslösungen <1sek gibt's einen Alarm. Sowas ist ja im Prinzip in jedem Pissoir verbaut, das kann nicht viel kosten... Gibt doch hier sicherlich ein paar Elektroniker, die sowieso in 3min zusammengepickt haben?

Nik

Edit: @dasgehtschnelker: haha 2 Deppen ein Gedanke!:Huhu:

goetzi 12.09.2014 14:49

Ich halte von dem ganzen technischen Schnickschnack um einen Windschattenverstoß zu identifizieren nichts, denn es ist immer von der Situation abhängig.

Will man als schneller Radfahrer eine Gruppe überholen und man legt wert auf die Einhaltung der 10 m - Regel, dann ist dies kaum möglich.

Grund: Wenn man Überholen ist, schert garantiert jemand zwischen Vordermann und einem selbst in die 10 m Lücke ein. Die Sportordnung sieht vor dass ich durch bremsen wieder einen Abstand zum Vordermann aufbaue. Und schon schert der nächste in die vor mir aufgerissene 10 m Lücke ein. Somit ist es unmöglich eine Gruppe zu überholen.

Lösung für den Triathleten: Es wird in der 2. Reihe überholt, aber auch in dieser kann sich seliges Spiel wiederholen.

Um als starker Radfahrer eine Gruppe zu überholen, geht man dabei das Risiko ein die 10 m oftmals nicht einhalten zu können (siehe Ausführung weiter oben). Es kann somit nur ein KR entscheiden welche Personen innerhalb einer Gruppe sich nicht an Regeln halten und welche Personen Situationsbedingt für 2 oder 3 Minuten sich der Gruppendynamik hingeben müssen.

dasgehtschneller 12.09.2014 14:52

Ich denke wenn man alle 10km mal auf den Abstand aufmerksam gemacht wird, hat man es irgendwann auch mal draussen wie schnell man einundzwanzig sagen muss :Lachen2:

Zumindest unabsichtliche Unterschreitungen des Mindestabstandes sollten dadurch meiner Meinung nach weniger werden.

Wenn man grad in einem legalen Überholvorgang ist, dann kann man sich immer noch sagen dass einen die rote Lampe in diesem Fall nicht betrifft. Gleich automatisch verwarnen würde ich auf die Weise nicht.


Wenn man allerdings wie in dem Beispiel anhand der Zwischenzeiten sieht dass eine Gruppe von 12 Leuten über schätzungsweise 70 km und 5 Zwischenzeiten hinweg jede Zeitmessung mit Abständen von 0.5 Sekunden und weniger durchfährt, könnte man meiner Meinung nach durchaus im Nachhinein eine Strafe aussprechen
http://www.triathlon-szene.de/forum/...0&postcount=98
Dazu braucht es dann aber wieder die Chip-Zeitmessungen und nicht nur die einfachen "Warn-Lichtschranken"

matwot 12.09.2014 15:00

Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1078491)
Regeländerung!? :Huhu:

Auf keinen Fall!!

Wann willst Du denn die Ergebnisse eines Rennens haben? Normalerweise muss ich Montags wieder arbeiten.

Tobi F. 12.09.2014 15:10

spontane Ideen:

Irgendwelches technisches Gelumpe am Rad geht doch net.
Dem Teilnehmer aufbürden, daß er sich 'n Laserpointer anbaut ?
Kostet Geld. Ist umständlich. Aero. Und vor allem manipulierbar.

Sperrungen von Teilnehmern sind eine gute Idee.
Aber was ist mit den ganzen Tageslizenzlern ?

Ich hab eher das Gefühl, daß es zu wenig KaRis gibt,
(auf den wenigen Wettkämpfen, auf denen ich war).
Und daß die zu wenig durchgreifen.

.... ungefiltert und nur kurz nachgedacht.

matwot 12.09.2014 15:14

Zitat:

Zitat von Läuftnix (Beitrag 1078460)
Viele der genannten Vorschläge lassen ein wichtiges Detail ausser Acht: Wie hilft man den Kampfrichtern, im Augenblick des Geschehens den Regelverstoß zu Erkennen? Die vielgenannten Pulks kann man als Athlet gut erkennen, habe ich auch schon erlebt. Wenn ich mit dem Motorrad von hinten komme, lösen sich diese oftmals schnell auf. Auch werden Abstände korrigiert. Ich muss ja auch ca 20 sec (eigentlich ja 30) warten, bis ich eine Zeitstrafe vergeben darf...

Also ich bin hier wirklich für Vorschläge offen.

Die 20/30 Sekunden leiten sich aus der für einen Überholvorgang nach SpO max. vorhandenen Zeit ab?

Ich bin nicht der Meinung, dass das so zu leben ist. Du beobachtest den Sportler doch schon während der Anfahrt mehrere Sekunden. Und wenn sich der Abstand nicht verändert, darf m.E. dann auch wesentlich schneller eine Karte gezeigt werden.

Gerade die recht hohe Strafe ist aber m.E. ein Grund dafür, dass sie verhältnismäßig selten verhängt werden.

keko 12.09.2014 15:15

Zitat:

Zitat von Tobi F. (Beitrag 1078509)

Ich hab eher das Gefühl, daß es zu wenig KaRis gibt,
(auf den wenigen Wettkämpfen, auf denen ich war).
Und daß die zu wenig durchgreifen.

.... ungefiltert und nur kurz nachgedacht.

Das ist genau das Problem: Zu wenig und meist wird nicht oder halbherzig durchgegriffen.

Es wäre ganz einfach: mehr Kampfrichter und die Leute gnadenlos rausziehen.

keko 12.09.2014 15:18

Zitat:

Zitat von Läuftnix (Beitrag 1078460)
Viele der genannten Vorschläge lassen ein wichtiges Detail ausser Acht: Wie hilft man den Kampfrichtern, im Augenblick des Geschehens den Regelverstoß zu Erkennen? Die vielgenannten Pulks kann man als Athlet gut erkennen, habe ich auch schon erlebt. Wenn ich mit dem Motorrad von hinten komme, lösen sich diese oftmals schnell auf. Auch werden Abstände korrigiert. Ich muss ja auch ca 20 sec (eigentlich ja 30) warten, bis ich eine Zeitstrafe vergeben darf. Bis dahin hat dann meist der Dümmste verstanden, das ich auf ihn Ziele und nimmt raus. Dann darf ich auch nicht mehr eine Karte ziehen. Also ich bin hier wirklich für Vorschläge offen.

Schnell ranfahren und Karte raus. Wie wäre es damit?

matwot 12.09.2014 15:19

Zitat:

Zitat von Tobi F. (Beitrag 1078509)
Sperrungen von Teilnehmern sind eine gute Idee.
Aber was ist mit den ganzen Tageslizenzlern ?

Guter Einwand. In der Tat ging es mir zunächst um den Liga-Betrieb. Aber was spricht eigentlich gegen die eindeutige Erfassung aller Tages-Lizenz-Starter in einer zentralen Datenbank? Ist natürlich auch manipulierbar und der administrative Aufwand ist groß.

Eber 12.09.2014 15:21

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1078486)
...
Nein, die aktuelle Regel bevorzugt schnelle Radfahrer, da bei 40 km/h auch in 10 m Abstand noch signifikanter Windschatten herrscht, bei 25 km/h nicht.
Dieser Bevorzugung würde entgegengewirkt.
..

Meinst du wirklich ?
Das musst du mir erst mal vorrechnen.
Du meinst bei gleicher Lutschstrecke gewinnt ein schneller Radfahrer im 10 Abstand mehr (was ? Sekunden, Watteisparung ?) als ein Langsamer ?
Bei Gegenwind Rückenwind Windstille ?
Hinweis: Bei 40 kmh Rückenwind ists wohl egal.

matwot 12.09.2014 15:21

Zitat:

Zitat von keko (Beitrag 1078512)
...gnadenlos...

Das Wort stört mich.

keko 12.09.2014 15:25

Zitat:

Zitat von matwot (Beitrag 1078516)
Das Wort stört mich.

Und wenn er rumschimpft, gleich noch eine Karte hinterher und eine Sperre. So wie beim Fußball auch. :Lachen2:

dasgehtschneller 12.09.2014 15:26

Das mit den Sperren finde ich noch schwierig.

In einer Liga wo alle Rennen und Termine schon feststehen kann man schon jemanden für ein oder zwei Rennen sperren, ansonsten kann man höchstens Sperren über eine gewisse Zeit aussprechen da man ja nicht weiss was der Athlet auf dem Programm hat.

Wenn man jemanden für einen Monat sperrt dann könnte es sein dass in dem Monat sowieso kein Wettkampf geplant war. Bei 3 Monaten entspricht das im Normalfall schon fast einer Sperre für eine ganze Saison und sollte nur in übermässig harten Fällen eingesetzt werden.
Dazu kommt noch dass dadurch unter Umständen Startgelder von mehreren hundert oder tausend Euro flöten gehen womit die Sperre noch einer zusätzlichen Geldstrafe entspricht

keko 12.09.2014 15:34

Zitat:

Zitat von dasgehtschneller (Beitrag 1078519)
Das mit den Sperren finde ich noch schwierig.

In einer Liga wo alle Rennen und Termine schon feststehen kann man schon jemanden für ein oder zwei Rennen sperren, ansonsten kann man höchstens Sperren über eine gewisse Zeit aussprechen da man ja nicht weiss was der Athlet auf dem Programm hat.

Wenn man jemanden für einen Monat sperrt dann könnte es sein dass in dem Monat sowieso kein Wettkampf geplant war. Bei 3 Monaten entspricht das im Normalfall schon fast einer Sperre für eine ganze Saison und sollte nur in übermässig harten Fällen eingesetzt werden.
Dazu kommt noch dass dadurch unter Umständen Startgelder von mehreren hundert oder tausend Euro flöten gehen womit die Sperre noch einer zusätzlichen Geldstrafe entspricht

Sperrung halte ich auch gar nicht für notwendig. Hartes Durchgreifen, wie in anderen Sportarten auch, wo dermassen eine fundamentale Regel mit Füssen getreten wird, wäre schon genug.

Aber ich prophezeie, dass sich nichts ändern wird, so wie in den vergangenen 30 Jahre auch. Nur, dass Windschatten in vielen Rennen freigegeben wurde.

Und gar nicht auszudenken, was los wäre, würde ich in Roth als Kampfrichter mal durch das Feld pflügen. Wer ging mir wohl eher an die Jacke? Die Ahtleten oder der Veranstalter?

Letztendlich wird es von sehr vielen geduldet und genutzt. Von den Athleten, dem Veranstalter und den Zuschauern.

Antonius 12.09.2014 15:45

Eine sofortige Disqualifikation ohne Vorwarnung oder alternativ
Staffelung der Zeitstrafen:
VD: 1. Mal 5min 2. mal 10min...
KD: 1. Mal 10min 2. Mal 20min...
MD: 1. Mal 30min 2. Mal 45min...
LD: 1. Mal 60min 2. Mal 90min...
Dies muss ausdrücklich in der Ausschreibung und in der Wettkampfbesprechung erwähnt werden.

Dann haben alle die Hosen voll und lassen es bleiben.
Fertig ist die Laube.

captiva 12.09.2014 15:53

Hoffnung in technische Lösungen habe ich keine.

In der Praxis können Wellenstarts beim Schwimmen dazu beitragen, das Feld der Radfahrer zu entzerren. Fünf Minuten-Abstände sind natürlich besser als 1 Min. (als Beispiel).

Das Problem ist die Leistungsdichte. In irgendeinem Zeitfenster findet die Häufung statt. Wenn wie in Kona 500 Athleten in 5min. auf die Radstrecke gehen:
Wie soll sich das entzerren? Wieviele Kampfrichter sollen da eingesetzt werden? :confused:

Durch die verlängerte Wettkampfdauer wächst die Schwierigkeit Streckensperrungen in vollem Umfang zeitlich genehmigt zu bekommen, siehe z.B. Köln.

Ob das Startprozedere wie beim IM Kalmar u.a. dazu geeignet ist, kann ich leider nicht sagen.

hanse987 12.09.2014 15:56

Im Ligabetrieb ist Windschattenfahren doch meist kein Problem mehr, da es eh schon bei den meisten Wettkämpfen freigegeben ist.

Das ganze Technikgedöns ist doch nonsens. Wenn mir da was vorgeschrieben wird, dass ich was ans Rad baue, höre ich auf! Wenn ich nicht mehr selbst abschätzen kann, ob zwischen mir und dem Vordermann 2 Autos (z.B. Astra ST) platz sind, dann muss ich halt noch mehr Abstand lassen.

Nochmal was zu den Sanktionen. Strafrunde finde ich auf jeden Fall besser als Penalti-Box. Es ist wenigstens noch eine richtige Strafe! Das erste mal von der Strafrunde habe ich 2012 beim Chemiesee-Triathlon (~800m) gehört. Beim Punkt Penalti-Box sollte man im Regelwerk ergänzen, dass über die ganze Zeit das Wettkampfmaterial nicht berührt werden darf. Ich glaube die Schweizer haben dies im Regelwerk. Vor zwei Jahren habe ich bei einem Wettkampf erlebt, wie einer nach WZ2 mit Schuhen in der Hand in die Penalti-Box ist und hat diese dann dort in Ruhe angezogen.


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