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Es gibt genau 2 Paare bei denen die Frau mehr verdient als der Mann. Bei dem einen Paar ist Sie Ärztin und er arbeitet im Großhandel. Bei dem anderen hat Sie eine Leitende Position in einem Industriebetrieb und er ist Masseur. Bei beiden Paaren geht die Frau zum Arbeiten und der Mann kümmert sich um den Haushalt. Finde ich gut, wenn meine Frau mehr Verdienen würde als ich, würde ich auch zu Hause bleiben, nur leider ist das nicht der Fall. Mag ja sein, dass es sich angleicht, aber beim Großteil ist es halt nicht so. Und dass ist nun mal Fakt. |
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Ich kann verstehen, wenn es bei manchen (auch) eine Geldfrage ist, ob kein/ ein/ beide Elternteil(e) Elternzeit nehmen.
Wichtiger als ein paar Euro in der Tasche war mir die Zeit mit meinem Kind. Neben den offensichtlichen Vorteilen, z.B. mal 2 Monate am Stück frei zu haben, war mir der Aufbau einer weitaus intensiveren Bindung zu meinem Sohn wichtig. |
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hatte 2 Monate und die möchte ich nie im Leben missen!!!:Blumen: |
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Kohle? Find ich an der Stelle nur zweitwichtig. (Najagut, ok, ich konnts erste Jahr der Lütten zuhause arbeiten...:Cheese: ) |
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Matthias |
Zum Thema selbst:
ich bin noch unentschlossen. Einerseits finde ich die Vorstellung sehr schön, so viel Zeit mit meiner noch jungen Familie zu verbringen. Anderserseits schreckt es mich etwas ab, so lange aus dem Beruf raus zu sein, auch wenn es nur 2 Monate sind. Zudem kann ich momentan noch nicht die gesamte Tragweite, z.B. finanziell, überblicken. Ich kann mich jetzt nicht als "Schlechtverdiener" bezeichnen. Dadurch fällt aber, da das Elterngeld ja auch nach oben gedeckelt ist, zusätzlich zum zweiten Einkommen auch ein größerer Prozentsatz meines Einkommens weg. Die zwei Monate wirken sich dann ja auch, wie schon geschrieben, z.B. auf Weihnachtsgeld, Bonus etc. aus. Finde ich schwer zu überblicken.... Prinzipiell würde ich dann aber die Elternzeit parallel zu den letzten zwei Monaten meiner Frau nehmen. Ansonsten versuche ich soviel Freizeit wie möglich mit den beiden zu verbringen, auch wenn das z.B. heißt, keinen oder nur sehr wenig Sport zu machen. Prinzipiell ist es aber bei meinem Arbeitsgeber kein Problem. Matthias |
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2 Monate weg vom Job wird Dich nicht umbringen. Ich dachte, das man als Arbeitnehmer in D sogar das RECHT darauf hat? Nicht, dass ich wegen sowas einen Streit vom Zaun brechen würde mit einem Arbeitgeber, aber zu irgendwas muss der Sozialstaat Deutschland ja gut sein. Nur zur Info: Hier (CH) bekommt meine Frau noch 3 Monate Karenzgeld, dann ist Ende. Die Kita kostet pro Kegel ca. 75€ am Tag. Da ist teilweise schnell überlegt, ob man noch nebenher arbeitet, bei 2 Kinder ist das keine Überlegung mehr. Papizeit: gibt`s nur, wenn das Unternehmen sich das auf die Sozialfahne schreibt. Ich würd`s machen, 2 Monate...wegen mir unbezahlt. 2 Monate mit den Kids am Stück stelle ich mir super vor. |
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Ich sage ja nicht, dass es nicht möglich ist. Die Rechnung ist aber eben nicht nur: Zwei Monate weniger Gehalt. Matthias |
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Ich habe gerade ein interessantes Statement zu diesem Thema gelesen: Zitat:
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Ich persönlich war 3 Jahre fast komplett zu Hause, hab nur mal von Zeit zu Zeit ausgeholfen beim AG (mal 6h die Woche z.b.).
Die Antwortmöglichkeit fehlt hier meiner Meinung nach. Dass Frauen weniger verdienen als Männer ist in meien Augen aber erst eine Entwicklung die merkbar nach der Geburt des ersten Kindes einsetzt. Von daher ist die Entscheidung wer bleibt mehr daheim, auch einen Entscheidung für und gegen Karriere und da machen es sich manche Männer dann auch ein bisschen einfach. Ich kann nicht stillen, also muss ich weiter arbeiten. :-) Wie gesagt manche, ich pauschalisiere hier nichts! Meiner Meinung nach sollten sich Mann und Frau alles recht gleich teilen. Ich finde es auch sinnvoll, dass wenn man kein Baby mehr hat, dass beide eien Teil der Arbeitszeit reduziert. Z.b. 60/60% halte ich für recht ideal. Da muss sich aber auch bei den AG noch viel ändern,viel mehr als die Bereitschaft mal 2 Monate auf den Vater zu verzichten. Ein AG der einem nicht mal das zusteht, dem würde ich eh bei nächter Gelegenheit den Laufpass geben. |
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Bei uns ist es im Mai soweit. Meine Frau nimmt ein volles Jahr und ich die zwei Monate; ist bei uns im Kollegium auch relativ gängig. Interessant sind zu dem Thema auch die Unterschiede in Europa. Bspw. Norwegen: In Norwegen haben Eltern für ab Juli 2009 geborene Kinder Anspruch auf Elterngeld für 56 Wochen, inklusive zehn Väterwochen, in Höhe von 80 % des früheren Lohns oder alternativ für 46 Wochen zu 100 %.[1] (Für bis Juni 2009 geborene Kinder galt ein Anspruch für 54 Wochen, einschließlich vier Väterwochen, zu 80 % bzw. 44 Wochen zu 100 %.[1]) Das norwegische Elterngeld lässt sich nunmehr in Kombination mit reduzierter Arbeitszeit über bis zu drei Jahre strecken.[1] Es lässt sich über ein Zeitkonto gestalten, sofern eine schriftliche Vereinbarung mit dem Arbeitgeber beziehungsweise, für Freiberufler und Selbständige, mit dem örtlichen Büro der Volksversicherung vorliegt.[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Elterng...4ische_Staaten |
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Gut die Norweger sind ja auch alle Millionäre:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-12743908.html |
Wenn man ohnehin ein "Nichtschlechtverdiener" ist, würde ich die Elternzeit gar nicht so in Frage stellen. Trifft euch das denn so sehr?
@MattF: Finde es auch gut, so eine Aufteilung 60/60 z.B. Prinzipiell - wenn es die Möglichkeit gibt, kann man vielleicht auch den Arbeitsvertrag anpassen und z.B. wöchentlich 25 Std arbeiten. Dann könnte man einen Tag frei machen und an den anderen Tagen zumindest "früh" Schluss machen. Wie auch immer. Kommt natürlich auf den Job an, aber 2 Monate finde ich jetzt nicht schlimm hinsichtlich "so lange aus dem Job raus"... |
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Uur Bereitschaft der Arbeitgeber: Damals gab es keine Elternzeit, ich hätte aber über drei Jahre zweimal 9 Monate frei nehmen dürfen (im Wechsel mit der Mutter). Für den Arbeitgeber war die Alternative eigentlich klar (zumidnest habe ichh beim Antrag so argumentiert): es ist viel günstiger, den Angestellten dauerhaft, wenn auch reduziert zur Verfügung zu haben, als immer wieder für einige Monate für Ersatz sorgen zu müssen. Anfangs wurde der Teilzeitvertrag jährlich verlängert - inzwischen ist er unbefristet; ich möchte nie mehr anders leben; die Lebenszeit wird so viel gerechter zwischen Arbeit und Familie und Freizeit aufgeteilt. Es gibt allerdings immer Kollegen, die meinen, "das könnte ich mir finanziell nicht leisten", und noch mehr Vorgesetzte, die darauf rumreiten, daß man doch mit Teilzeit keine Karriere machen könne. Letzteres ist aber wohl Frage der Ambitionen und Ansprüche. Für interessante Arbeiten und Projektleitung hat die Teilzeit bisher immer gereicht, und mehr brauche ich nicht. Was das Finanzielle angeht: auch wenn wir beide keine besondere Karriere machen, und entsprechend nicht als Großverdiener gelten: Entwicklungsingineure werden schon ausreichend gut bezahlt. Wir haben nie groß zurückstecken müssen; wir geben aus, was wir brauchen, und was übrig ist am Montasende, wird zur Seite gelegt. Es mag bei Vollzeit mehr gewesen sein, aber auch mit Teilzeit haben wir es geschafft, unser Häuschen abzubezahlen, in Urlaub zu fahren und viele schöne Räder in die Scheune zu stellen :cool:. Wir haben anfangs neugierhalber ein Jahr lang unsere Ausgaben protokolliert - es schien so, daß wir fast von einem Teilzeitgehalt hätten leben können - wenn auch dann ohne Reserven. Ich denke, daß zwei 60-% Gehälter immer noch auf Dauer mehr sind, als ein Vollgehalt und eine Mutter (oder Vater) vollzeit zu Hause - und viele Familien kommen auch mit letzterem Modell aus. Die einzige Herausforderung von diesem Modell: man braucht hohe logistische Fähigkeiten, um jeden Tag sicherzustellen, daß jemand da ist, wenn das Kind aus der Schule kommt - und dabei auch spontane Termine in der Firma möglichst selten absagen muß. Wöchentliche vorplanung, spontanes umdisponieren und eine Backuplösung (Tagesmutter, o.ä.) muß vorhanden sein, und ist zeitweise anstrengend - aber den Aufwand allemal Wert! Kann man diese Option noch zur Umfrage hinzufügen: beide Eltern Teilzeit? |
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Man, ihr stellt Euch teilweise an wie die ersten Menschen die Elternzeit nehmen wollen. Ausrechnen kann man das ganz schnell, zur Not fragt man einfach mal bei der Perso an wie es aussieht wenn man nur noch 2 Monate Weg ist ode rin Teilzeit 30,40 oder 50% schafft und wie es sich auf die Sonderzahlungen auswirkt.... Und wer jeden EURO bei der/den Sonderzahlung(en) unbedingt braucht, sollte die 2 Monate auf 2 Jahre verteilen. Dann reißt es nicht so ein Lücke in dem jeweiligen Jahr. |
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Zum Thema Teilzeit: Hier sehe ich das so: Entweder ganz oder gar nicht. Wenn Elternzeit heißt das für mich komplett zu Hause bzw. mit der Familie weg, z.B. wirklich mal mehrere Wochen in den Süden. Dann klappt dass schonmal nicht mit Teilzeit, außer man fängt richtig an zu tricksen und gibt Teilzeit an, macht dann die Hälfte komplett frei und arbeitet die andere Hälfte komplett. Zudem ist meine Erfahrung, dass man bei Teilzeit doch häufig mehr arbeitet als den angegebenen Prozentsatz, außer mal arbeitet wirklich mit Stechuhr/genauer Stundenerfassung. Matthias |
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Und hatte auch schon geschrieben was ich so als Vor und Nachteile sehe. Wenn es Dir wichtig ist finanziell gut dazustehen, dann mache Teilzeit und fülle die Teilzeittag mit Überstunden und/oder Urlaub auf. Schon bist Du 2 Monate weg, Deine Bonus etc wird weniger gekürzt, bekommst mehr als die 1800 und umgehst noch, daß Du selber die KV zahlen darfst. So long... :Huhu: In diese |
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Und zeigt, daß es durchaus Lösungen gibt, wenn beide bereit sind die traditionellen Modelle in Frage zu stellen. |
So bei mir ist es durch.
2 x 1 Monat Man freu ich mich drauf ! |
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Ist die Motivation in Elternzeit zu gehen, eher Zeit mit dem/n Kind/ern zu verbringen oder einen Langzeiturlaub zu machen?
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Bei mir ganz sicher das KIND.
Ich nehme die Zeit wenn Junior 6 Monate ist und dann wenn er 13 Monate ist. |
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Matthias |
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Den zweiten Monat, weil er dann Laufen kann (Hoffentlich) und ich dieses noch mit den Werksferien super verbinden kann. |
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So könnte ich mir das auch vorstellen. Meine Frau verdient ähnlich wie ich und ich brauche auch nicht jedes Jahr ein neues Rad;) Mal schauen, wie sich das Jahr so entwickelt. Habe ja noch bis Januar 2015 Zeit mit der Entscheidung. Mosh |
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Die 2 x 60 % reichen m.M. nach nur dann nicht, wenn einer der Partner ein viel viel niedrigeres Einkommen hat, oder wenn beide so wenig verdienen, daß jeder Pfennig zählt. Im letzteren Fall müssen eh beide weiter arbeiten - da ist dann die Frage der Kinderbetreuung im Vordergrund, und dessen Kosten, wenn keine Großeltern greifbar sind. Ich habe aber viele Kollegen, die es "im Prinzip" toll finden, es sich aber angeblich nicht leisten können - obwohl sie als promovierte Wissenschaftlier sicher mehr verdienen, als ich einfacher Ingenieur. Daher ist der Begriff "finanziell ausreichend" sehr subjektiv, da wohl die Bedürfnisse der Menschen sehr unterschiedlich sind. |
Trau mich ja fast gar nicht hier zu schreiben, weil ich mich "abstimmungstechnisch" deutlich in der Minderheit befinde ;) und ich keinen Sturm der Entrüstung lostreten will. :Lachen2:
Also bei meinem jetzigen Arbeitgeber (ca. 200 Mitarbeiter) kenne ich keinen einzigen Mann, der die Elternzeit in Anspruch genommen hat. Bei meinem vorherigen Arbeitgeber (ca. 350 Mitarbeiter) kannte ich nur einen Einzigen (Das ist aber schon über 7 Jahre her und kann sich jetzt geändert haben?!). In meinem erweiterten Freundes- und Bekanntenkreis fallen mir spontan "nur" 3 Männer ein, die Elternzeit in Anspruch genommen haben, davon ist einer Lehrer, einer Ingenieur und der andere Jurist. Und das obwohl sich das in den letzten 10 Jahren mal locker auf 30 Baby's summiert. Jetzt frage ich mich gerade: In welcher Welt lebe ich eigentlich noch?? :Lachanfall: |
Moin,
also ich habe insgesamt 4 Monate Auszeit (3 Monate Teilzeit, 1 Monat komplett raus) vom arbeiten genommen und habe die Zeit mit meinem Sohn echt genossen. Ich habe die Entscheidung recht kurz fristig im Oktober 2012 getroffen - ab Dezember2012 ging es dann los. Zudem konnte ich so auch meine Frau etwas entlasten. Als ich das mit meinem AG besprochen habe, kamen natürlich auch erst bedenken (wer macht die Arbeit bzw. die Vertretung etc.), diese stellten sich im nachhinein aber als unbegründet heraus. Zudem gab es gerade von den Kolleginen zuspruch zu meiner Entscheidung. Und ja, man sollte es kurz durchrechnen ob das verbleibende Geld zum Leben reicht. Aber wenn man mal ehrlich ist ist es nur Geld. Ok ich musste sogar Steuern nachzahlen und arbeite nicht gerade in einer Branche mit hohem Gehaltsgefüge, aber es funktioniert. Die Zeit die ich mit meiner Familie hatte war mir wichtiger - jeder hat halt seine Prioriäten. |
Die Entscheidung ist natürlich um (mehr) Zeit mit dem Kind zu verbringen.
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Bei uns wäre das klassischerweise so, dass es für mich trotz deutlich einfacher wäre Stunden zu reduzieren und Teilzeit zu arbeiten als für meinen Partner. Und aufgrund der Tatsache, dass es für mich leichter wäre und ich auch noch weniger verdiene, würde sich die Frage dann gar nicht stellen, wie das nun geregelt wird, was ich ein bisschen schade finde. Und ich stimme dir auch soweit zu, dass das Argument "sich das nicht leisten zu können" auch sehr viel mit den eigenen Ansprüchen zu tun hat, da spielen dann auch Lebenshaltungskosten je nach Region und der Wunsch nach ausreichender Rücklagenbildung eine sehr individuelle Rolle. Da muss dann jeder für sich selbst wissen, wie er seine Prioritäten setzt. |
Ich finds gut, dass sich hier so viele beteiligen :Blumen:
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:confused: |
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