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Kiwi03 16.07.2013 23:04

Zitat:

Zitat von Dafri (Beitrag 927568)
Arne hat doch auch in einem seiner Filme geäußert ...um 5-5.10H zu fahren brauch man 4000-6000KM.

na die fahr ich auch, bin aber weit entfernt von 5:10...:Lachen2:

Halt zu viel Rumgegurke im 28 er Schnitt.. :(

maotzedong 16.07.2013 23:52

Zitat:

Zitat von Wolfgang L. (Beitrag 927460)
vielleicht liegt es an der sportlich unterschiedlichen Vergangenheit.


Er spielt Tennis, das ist seine 2. Triahtlon Saison und er ist einfach talentiert ...

ist als Vorbereitung draußen 700 plus minus n paar km gefahren...und wenn er fährt, dann 90km - 100km, dafür aber immer am Limit...seine längste Strecke war 120km davor...ansonsten hat er nicht mehr..

sportliches Feedback als Sportstudent hat er ja :Blumen:

Startet dann ab nächstes Jahr in der Bayernliga mit...soviel ich weiß ( im Moment so halb in nem Team das aufgestiegen ist in der Landesliga - Süd )...

Wolfgang L. 17.07.2013 08:52

Zitat:

Zitat von maotzedong (Beitrag 927597)
Er spielt Tennis, das ist seine 2. Triahtlon Saison und er ist einfach talentiert .........



ja ich will es jetzt nicht ausseinanderpflücken.

Wenn er in diesem Jahr 700 km Vorbereitung gefahren ist sind das ja maximal 8 Ausfahrten.

Ohne sportliche Vorgeschichte ist keiner in der Lage mit so wenig Training 5 Stunden in Roth zu fahren.

Ich will ihm auch das Talent nicht wegdiskutieren, aber erst mal hörte es sich so an als ob er sozusagen von Null auf 5 Stunden mit 700 km gekommen ist.

Wenn du deine sportliche Vergangenheit betrachtest und dein Alter etc. wirst du warscheinlich feststellen, dass ihr euch doch nicht so einfach vergleichten könnt.


Viele Grüße
Wolfgang

steinhardtass 17.07.2013 09:05

Heißt doch, mann sollte beispielsweise im Training darauf achten, im Schnitt bei einer Ausfgahrt 190 Watt zu treretn, wenn man im Wettkampf 220 haben will?

tandem65 17.07.2013 10:01

Zitat:

Zitat von Megalodon (Beitrag 927432)
Doch, tun sie (ungefähr).

Ich stellt nämlich jetzt mal die wilde These auf, dass Talentierte einfach mehr Training, sei es Dauer, Anzahl, Härte oder was auch immer, vertragen. Aus dem Grund erreichen sie ein höheres Niveau. Talent heißt nicht, dass bei gleichem Training ein höheres Niveau erreicht wird, sondern, dass ein ganz anderes Training möglich ist.

Ich stell jetzt mal die wilde These auf daß jemand mit fortgeschrittener Arthrose nie 150W treten wird und unter 2h auf 6km gehend schafft.

tandem65 17.07.2013 10:32

Zitat:

Zitat von Ironmanfranky63 (Beitrag 927564)
Ich hätte jetzt erwartet das einer der 15000km Km fährt WK Ambitionen hat und der "gurkt" nicht alle km nur rum. Aber wenn er Spaß dran hat , na bitte. Wenn ich Zeit hätte so viele km zu fahren hab ich auch gewisse Ziele, das tun glaube die meisten die so viel fahren.

Na ich schaffe schon alleine auf dem Arbeitsweg meine 12-13Tkm/Jahr. Das lässt nicht immer auf Qualität schliessen. Bei eitel Sonnenschein wie die letzten 14 Tage macht es mehr Spaß und die Qualtität ist höher als sehr oft auch noch im 2 Quartal 2013 bei Regen mit Regenjacke & Thermohandschuhen.
Da bleibt nicht mehr viel Motivation übrig um auch noch am Sonntag zu einer langen Einheit bei Regen auf's Rad zu steigen oder auch nur lange Läufe zu absolvieren.

Duafüxin 17.07.2013 11:10

Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 927688)
Na ich schaffe schon alleine auf dem Arbeitsweg meine 12-13Tkm/Jahr. Das lässt nicht immer auf Qualität schliessen. Bei eitel Sonnenschein wie die letzten 14 Tage macht es mehr Spaß und die Qualtität ist höher als sehr oft auch noch im 2 Quartal 2013 bei Regen mit Regenjacke & Thermohandschuhen.
Da bleibt nicht mehr viel Motivation übrig um auch noch am Sonntag zu einer langen Einheit bei Regen auf's Rad zu steigen oder auch nur lange Läufe zu absolvieren.

Eben. Auch zu Zeiten als Radkurier mit den Radmarathons am WE war ich nie schnell. Ich konnte immer nur lange aufm Rad hocken ohne dass mir langweilig wurde ;)

Ironmanfranky63 17.07.2013 11:25

Ja im Prinzip schon, wenn man die 15000km rumdümpelt. Aber alle die ich kenne mit den km Leistungen sind auch schnell.
Insgesamt spielen auch viel andere Faktoren eine Rolle die schnell machen.
Alter, sportliches Alter, berufliche und private Belastung etc.
ein 50 jähriger der auch noch Schichtdienst schieben muss , so wie ich, kann sich nicht mit einem 23 Jährigen Studenten vergleichen.
Die Fähigkeit sich zu quälen wurde hier auch schon angesprochen.
Wer sich auf dem Rad nicht richtig "schinden" kann wird auch nie wirklich schnell.
Grüße

LidlRacer 14.10.2013 00:26

Passt vielleicht hier rein:
Der heutige Chicago-Marathon-Sieger mit einer Zeit, die vor kurzem noch Weltrekord gewesen wäre, läuft erst seit 4 Jahren!
http://www.runblogrun.com/2013/10/ch...arry-eder.html

In 4 Jahren habe ich mich ca. von 4h auf 3:40 verbessert, nachdem ich schon mehrere Jahre gelaufen bin. :(

captain hook 14.10.2013 08:34

Wers glaubt wird seelig. Das ist wie mit den angeblich siebzehnjährigen bei den JuniorenWM die irgendwie nie so aussehen und es am Ende auch nicht sind. Und eine WeltklasseMarathonLäufer geht sicher durch ein EinkaufsZentrum und spricht irgendwen, der nicht laeuft an, ob er nicht in sein ProfiTeam kommen will.

longtrousers 14.10.2013 11:28

Zitat:

Zitat von steinhardtass (Beitrag 927156)
Habe das Training aber gerade vor Frankfurt komplett umgestellt. Das hat mir auch super Spaß gemacht.:Lachen2: . Jetzt frage ich mich halt, ob ich halt hier festhänge und einfach nicht schneller werde. :confused: Das heisst aber nicht, dass ich dann mit dem Sport aufhöre, macht mir ja Spaß, sonst würde ich mich ja nicht gleich wieder in die nächste IM Vorbereitung werfen:Maso:

Ich glaube einen grossen Fehler den man machen kann, ist zu glauben: "Ich habe mein Limit erreicht". Das setzt nämlich voraus, dass man überzeugt ist, dass man das optimale Training für sich und die optimale Wettkampftaktik absolut versteht. Anders ausgedrückt, man denkt sich: "Ich habe die und die Bücher gelesen, bin oft im Forum und habe professionelle Coaches gehabt, kenne mich also aus und bin überzeugt ich werde nicht mehr schneller".
Wie gesagt, ich glaube man macht da einen Fehler. Optimales Training und optimale Renntaktik ist etwas Schwieriges, womit auch Sportwissenschaftler ihre Mühe haben.

Also mein Tipp ist: Bleib oder werde unsicher bezüglich die Richtigkeit deines Trainings und deiner Wettkampftaktik. Dies hat 2 Vorteile:
1. Es bleibt immer die Hoffnung, dass du nochmal schneller wirst.
2. Du bleibst offen für die Änderungen, die dich vielleicht mal schneller machen werden.


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