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Hoffentlich drehst du irgendwann nicht aufgrund deines Kopfkinos durch...:Lachen2:
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Für die Antwort melde ich mich ja extra an:
Ein klares Nein. Denn selbst wenn Doping bei mir wirken würde, wüßte ich, daß ich die Leistung ohne nicht erreichen würde - und dann? Was schlußfolgere ich dann daraus? Eben, nix - denn die geborgte Leistungssteigerung interessiert mich genauso wenig, wie wenn mir jemand erzählt, daß er mit Droge X immer so gut drauf war etc. Obwohl ich unterschiedliche Drogen ausprobiert habe, gab es keine bessere "Droge" als das drogenfreie Empfinden meiner Erlebnisse - und das Gleiche gilt für den Sport: Die Power, die aus einem Selbst herauskommt, ist vor allem deshalb so geil, weil man sie ausschließlich aus sich selbst ohne Hilfsmittel schöpft - und bei der Einnahme von Dopingmitteln könnte ich meine Leistung nicht würdigen, daher wäre auch ein Selbstversuch IMHO absolut sinnlos. Gruß: Michel |
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wenn deine frau wüsste, was DU HIER so treibst, würde die dir eh schon die ohren langziehen, wetten?!:Cheese: |
Ich habe mal in der Welt (oder Zeit) und in der Bild von Selbstversuchen gelesen, las sich sehr interessant. Ich glaube, es waren jeweils Ärzte gewesen, die wussten also, worauf sie sich eingelassen hatten.
Da ich Angst vor den Nebenwirkungen hätte, würde ich es lassen. Sonst vielleicht ja. |
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Tyler Hamilton beschreibt die Wirkung von direkt leistungssteigerndem Doping (Bluttransfusion). Man kommt in den roten Bereich, denkt jetzt geht gleich nichts mehr, das ist dann aber garnicht so. Die Atmung ist gefühlt schon am Anschlag, und über den Punkt kann (und muss) man dann drüber gehen. Wer das nicht gewohnt ist, kann die Wirkung des Dopings nicht "umsetzen", hat nichts davon. Stefan Matschiner beschreibt die Wirkung von indirektem Doping durch Verbesserung der Regenerationsfähigkeit. Man macht sein normales Training, zum Beispiel Intervalle, und mit Doping macht man dann mehr Wiederholungen, oder kann die Einheit in kürzeren Abständen wiederholen als ohne. Seine Folgerung: Doper bekommen nichts geschenkt, im Gegenteil, das Doping ermöglicht, dass man härter Trainieren kann. |
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Und es gibt viele AG'ler, die sich ohne Chance auf den Olymp die harten Sachen reinhauen. Warum? Darum geht's hier wohl. @ Hein B: Es gibt Dinge, die kann man nicht aus Büchern lernen. Kannst du dich noch an deinen ersten Sex erinnern? vorher darüber auch was gelesen? |
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Mir genügen diese Beschreibungen schon, um es nie ausprobieren zu müssen. Leistungsmäßig kommen halt x Prozent dazu, und die Größe von x ist individuell verschieden, vermutlich liegt die so zwischen 0 und 6. Eine Leistungssteigerung in diesem Bereich sollte jeder von uns schon mal erlebt haben, durch legales Doping aka Training. |
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Antwort 2 ist aber sehr widersprüchlich. Doping ohne gesundheitliche Folgen wäre ja dann eigentlich kein Doping mehr oder?
Laut Dopingliste sind ja auch "Intravenöse Infusionen und/oder Injektionen von mehr als 50 ml innerhalb eines Zeitraums von sechs Stunden" verboten. Davon musste ich leider schon mal gebrauch machen. Als ich bei einer RTF bei >30°C im Schatten offenbar etwas dehydriert ankam hat man mir in meinem völlig erbärmlichen Zustand 2 Packungen Kochsalzlösung intravenös gegeben, medizinisch notwendig war das sicher nicht unbedingt. Danach ging es mir aber wieder besser, es muss also gewirkt haben. Auch wenn wir fast alle Doping im Sport ächten, so finde ich es sehr verwerflich, dass viele Mittel für nicht Sport treibende Menschen völlig normal sind. Für Motorsportler zählt z.B. Alkohol als verbotenes Dopingmittel, aber für den gemeinen unsportlichen Freizeitautofahrer gelten leider andere Gesetze. Jeder, der schon mal mit >0,00 Promille Alkohol im Blut Auto gefahren ist müsste hier also Antwort 4 wählen. |
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| Die Leute sagen ich sei ungesund, | und von meinen Gedanken wird es ihnen schlecht. So langsam mache ich mir Sorgen um dich... Gruß Matthias |
Komische Frage...
Was hab ich davon? Dann weis ich also, dass ich meine Hausrunde schneller fahren kann, als ich es jetzt tue. Und dann? Das weis ich jetzt auch schon. Sind es 2 kmh? 3kmh? Ist das wichtig? Für mich nicht. Ich könnte/wollte es im Wettkampf ja eh nicht ausnutzen. Und angenommen Du machst es und ermittelst 2kmh schneller oder 40Watt mehr an der Schwelle oder was auch immer. Stellst Du Dir dann die Frage was passiert, wenn Du zu Deinem Eigendoping eine professionelle Beratung von Fuentes bekommen würdest anstatt selber rumzupfriemeln? Würden Wachstumshormone vielleicht mehr bringen als EPO? Musst Du vielleicht noch ein paar Hormone dazugeben? Wo willst Du anfangen? Wo willst Du aufhören? Wieweit willst Du gehen und wann bist Du zufrieden mit dem Ergebnis. Das Optimum dürfte kurz vorm Tot liegen. Ne, das macht in meinen Augen überhaupt keinen Sinn. |
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Die AG'ler, die sich das Zeug vor'm Wettkampf reinhauen wollen, aus welchem Grund auch immer, im Wettkampf schneller sein. Vielleicht ist das ziel sub9, sub10, Quali, wasauchimmer. Auch wenn ich das noch weniger nachvollziehen kann, könnte man darin wenigstens einen (zweifelhaften) Grund sehen. Aber wieso sollte ich mir das Zeug einfach so aus Spass oder Neugier reinziehen? Gut, ich bin nachher eine Erfahrung reicher. Aber wie der Captain schon geschrieben hat: Was hab' ich von der Erkenntnis, dass ich mit Doping schneller bin? Was bringt's mir? Es macht für mich also neben den hier genannten Gründen keinen Sinn, es auszuprobieren. Matthias |
Wenn ich das richtig sehe, dann hat bisher jeder, der sich hier schriftlich geäussert hat, Doping für sich kategorisch abgelehnt. Im Prinzip würd ich das genauso sehen, wenn ich an sportlichen Wettkämpfen teilnehmen, egal ob als Amateur oder Profi-Amateur oder Profi. Da würds für mich kein wenn und aber geben, da ist Doping für mich Tabu.
Die einzige Situation, in der ich Doping oder leistungssteigernde Mittel benutzen würde, wäre, wenn ich unter ärztlicher Aufsicht an einer medizinischen/wissenschaftlichen Studie teilnehmen würde um die Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit zu untersuchen. Allerdings nur, wenn ich während dieser Zeit an keinen Wettkämpfen teilnehme und die Dopingmittel sehr dosiert eingesetzt werden würden. Wäre das dann überhaupt noch Doping? |
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Zudem müßtest du deine Wettkampfsperre auch auf einen unbestimmten Zeitraum nach dem Experiment ausdehnen. Der Effekt ist ja nicht sofort nach der Studie weg. Eventuell konntest du z.B. dich durch die kürzere Regenerationszeit auf ein höheres leistunglevel heben, dass du auch ohne Doping zumindest teilweise halten kannst. Ich meine mal eine Studie gelesen zu haben, dass im Bodybuilding-Bereich Doper auch Jahre nach Absetzen der Mittel noch eine Vorteil hatten. Matthias |
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Damit Dir dann jemand sagt: "Danke, dass sie mitgemacht haben, bisher haben wir nur geahnt, dass Steroide Krebs verursachen, dank Ihrem Einsatz wissen wir es jetzt." Oder damit die Pharmaindustrie (denen ich eh eine Mitschuld an dem allen gebe) noch besser weis, an welchen Schrauben sie drehen muss? Das ist doch absurt! ich würde wetten, dass die allermeisten eh schonmal nen Dopingselbstversuch im Sinne des sportlichen Reglements begangen haben. Oben wurde die Infusion schonmal erwähnt, aber bestimmt war auch schonmal jemand krank und hat das verschriebene Medikament genommen ohne zu checken was drinn war oder ähnliches. Das übrigens sehe ich bei Amateuren als legitimen Grund zur Einnahme bestimmter Medikamente. Da sieht man zu, dass man eine Krankheit los wird oder wieder Arbeiten gehen kann, da wird das Hobby zur Nebensächlichkeit. Was mir zu diesen Infusionen einfällt... wurden die nicht sogar schonmal im Zielbereich von IM Rennen quasi kostenlos angeboten und wurden - weils so "gesund ist" auch gerne angenommen? |
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Weil ich ne Umfrage mache, bei der man abstimmen kann ob man dopen würde oder nicht? |
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Das muss aber noch lange nicht heißen, dass ich mir jeden Dreck (zB die von dir erwähnten Steroide) reinziehe, da würd es defintiv Grenzen geben, was ich einnehmen würde. Das wollt ich mit meinem "sehr dosiert" zum Ausdruck bringen. Das ändert aber rein gar nichts an meiner Haltung zum Doping, nämlich dass ich es konsequent ablehne, einzige Ausnahme eben die Studie! |
Nein.
Ich habe keine Neigungen zur Selbstverstümmelung. |
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Ein gewisser Tobi aus dem Tour-Forum hat das vor etwa vier oder fünf Jahren gemacht, ich glaube, es waren drei Epo-Spritzen. Tobi ist ...C-Fahrer, meine ich. Hat es vorher dem BDR gemeldet und damit eine Sperre erhalten. Ist dann drei Mal in die Schweiz und unter ärztlicher Anleitung sich Spritzen geben lassen. Und dann hat er den Selbstversuch auch noch in der Süddeutschen veröffentlicht. Du musst nichts ausprobieren, was bereits komplett ausprobiert wurde. Dir fehlt vielleicht die Eigenerfahrung, aber lies das und du fährst dann deinen Hausberg Anschlag hoch und dann rechnest du einfach die Werte von Tobi hinzu und fertig ist die Befriedigung deiner Neugier. Und das kannst du dann am nächsten Tag wieder machen. Und am Tag danach und am Tag danach. So ist das mit Epo. Ansonsten ist es ganz hervorragend, dass so viele hier ehrlich sind und nie etwas nehmen würden. Triathleten sind einfach anders, im Gegensatz zu diesen ganzen Marathon- und Ultraläufern, die sich ja doch so unglaublich oft Schmerzmittel zuführen. Triathleten sind halt echte Typen, die bleiben immer ehrlich und fair. Und deshalb gibt es auch nur eine handvoll Doping-Fälle im Spitzenbereich. Triathleten machen das nicht. Läufer, Radfahrer, Ski-Langläufer, Biathleten, Schwimmer schon. |
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Für mich persönlich scheidet sowas eh aus, weil mir das auf den Magen schlägt und ich dann mehr aufs Klo als ins Ziel müsste. Aber die Nada hätte nix dagegen! |
Man 3-Rad, was machst du für bekloppte Threads??? Gibts bei Euch schon Alkohol so früh am Tag?
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:Blumen: |
Mit Verlaub: Was für ein Schwachsinn.
Du hättest auchfragen können: Wer ist ein armes Würstchen und will andere beschei$$en? Mir ist es echt zu blöd darauf zu antworten. Und wie ich gern wiederhole: Sport unter diesem Längenvergleichsaspekt ist so yesterday...und auch Schmerzmittel sind für mich indiskutabel. (mal Ivan Klasnic kugeln...) |
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Aber um vom selben Thema zu reden sollte wir, da stimme ich dir zu, bei verbotenem Doping gem. WADA/NADA-Regularien bleiben. Sonst zieht jeder seine Grenze, der eine bei Aspirin, der andere schon bei bestimmten NEMs, usw.. Abgesehen davon glaube ich nicht dass bei Trias Schmerzmittel so viel weniger genommen werden als bei anderen Sportlern. |
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Mit ein wenig Mühe ist das auch 2013 noch möglich. |
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Ich wollte aber genau das wissen. Weil: ich überzeugt bin, dass sehr viele was nehmen würden, wenn sie denn könnten, bzw. sehr viele sowieso schon "drauf" sind. Zitat:
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Mal davon abgesehen, dass ich mit 10%Leistungssteigerung immer noch katastrophal langsam wäre: Warum sollte ich dopen?
Es gibt doch nur 3 Möglichkeiten: 1.: Ich bin Profi und verdiene damit mehr Geld, bin aber somit kriminell. 2.: Ich bin Amateur, habe aber einen gaaaanz kurzen Penis und muss mich irgendwie über meinen Nachbarn stellen. 3a.: Ich bin einfach nur neugierig, wie das Zeug bei mir wirkt. Da es keine Nebenwirkungen hat, stelle ich fest, dass etwas mehr Wind geht, wenn man schneller rennt. 3b.: Ich bin einfach nur neugierig, wie das Zeug bei mir wirkt. Und ich nehme bewusst in kauf, dass meine Familie und/oder der Rest der Krankenversicherten auch was davon hat, wenn mir die Niere explodiert. Fazit: Nö, dann geh ich lieber ordentlich mit Freunden einen Schütten, wenn ich mir schon unbedingt schaden will... Gruß Alex |
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Danke für den Hinweis, hatte ich keine Ahnung von. |
Ich hab für Antwort 3 gestimmt, weil ich
1. Post Nr.2 zu 100% zustimme , mehr braucht man echt nicht zu sagen +1 2. ich sehr froh bin den Sport überhaupt noch machen zu können , bei meinen gesundtheitlichen Problemen in den letzten Jahren. Aber sag mal 3 -Rad, was führst du im Schilde?????? Gibt es einen Zusammenhang zwischen deinen beiden Umfragen? |
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Vielleicht bin ich deshalb auch im öffentlichen Dienst beschäftigt :Cheese: Ansonsten stehe ich auch mehr auf den wissenschatlichen Ansatz und da ist die Stichprobe von 1 einfach zu klein um wirklich Aussagen zu treffen. MfG Matthias |
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ich kenne den artikel auch...deshalb finde ich die idee grundsätzlich interessant. machen würde ich das ganze vermutlich nicht.
wobei die risiken bei ärtzlicher aufsicht und einer 3 spritzenkur vermutlich nicht sonderlich größer sind als sich ne handvoll mal richtig zu besaufen. hier geht es ja um ne einmalige sache nicht um den dauerhaften einsatz. lasse mich aber gerne von einem arzt eines besseren belehren für den fall, dass ich das ganze falsch einschätze. |
Dachte da eher an die "Soll ich es tun Umfrage".
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Kindlein, es geht hier um ein interessantes Gedankenexperiment. Mir ginge es bei der Sache nicht darum wie es sich anfühlt 2km/h schneller zu fahren oder paar Sekunden schneller laufen zu können, sondern darum zu erfahren was mit einen dopenden Sportler passiert.
Was verändert sich wirklich? Kann ich schneller regenerieren? Werden die Beine langsamer schwer? Was geht dabei im Kopf ab? Die meisten (ich hoffe man die Zahl ist nicht zu klein) hier verteufeln zu Recht dopende Sportler, ohne genau zu wissen was diese sich einwerfen/reinpumpen/usw und was die Auswirkungen sind. Wer kennt schon GHRP? Oder weiß wie das Nandrolon in Baumanns Zahnpasta wirkt? Warum wird Blut eigentlich mit UV Licht bestrahlt? Wenn mal wieder (Muss man ja so sagen.) eine Zeitung titelt: "Max Mustermann gesteht Epo Doping", wer weiß denn genau was für Vorteile sich jemand damit erkauft hat? Ist das ein Mittelchen mit dem man automatisch gewinnt? Kann man damit auch Stefan Sofsurfer beim Giro mitfahren? Von daher finde ich den oben verlinkten Selbstversuch gut. Jeder der das gelesen hat kann sich wohl vorstellen was das heißt wenn bei der Tour richtig gedopt wurde und nicht nur 3 Spritzen. Ich werde mein Jan Ullrich Autogramm wohl wegwerfen... |
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Ich weiß gar nicht wie viel Spritzen ich mir setzen müsste um das zu schaffen :Cheese: |
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