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Propagiert wird doch aber eh, dass Zeiten zweitrangig sind! Und Party und Sport.. das ist eigentlich unmöglich, bei einer Veranstaltung unter einen Hut zu bekommen. Oder ist es wirklich ein erstrebenswertes Ziel, den Frankfurter Marathon, wie 2011 geschehen, mit 5 Stunden 59 Minuten und 59 Sekunden und X Promille, Bier ziehend im Leiterwagen ins Ziel zu kommen? Solche Aktionen sollen attraktiv für Sponsoren sein!? Dann doch lieber den Fokus auf den Support und das soziale Engagement legen. DA wird wirklich was geleistet, wofür sich die Mafia auch ein grosses Lob verdient!! |
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die Pressemeldungen waren nur ein Beispiel. Ich wollte damit ausdrücken, dass man nach meiner Wahrnehmung vom Abu Dhabi Team weniger mitbekommen hat, als von anderen Teams. Da Du konkret nach den Pressemeldungen fragst: Ich halte sie für wichtig, um Medienvertreter zu informieren und ihnen Text- und Bildmaterial einfach und schnell zugänglich zu machen. Nur die allerwenigsten Medien verfolgen den Triathlon aus eigenem Interesse; sie bekommen es im Trommelfeuer aller anderen Sportmeldungen einfach nicht mit, wenn jemand bei irgendeinem Rennen in Übersee Sechster wird. Eine Pressemeldung kann eine entscheidende Unterstützung darstellen. Da es im Berufssport vor allem um die mediale Aufmerksamkeit geht (für nichts anderes gibt es das Geld vom Sponsor), gehört eine Pressemeldung durchaus zum kleinen Einmaleins eines Teams. Ich selber veröffentliche nur selten Pressemeldungen als Text auf unserer Homepage, das hast Du richtig festgestellt. Wir beschäftigen uns insgesamt wenig mit News, dafür gibt es genügend andere Quellen, die das sehr gut machen, unter anderem auch facebook sowie unser Forum. Wir sprechen aber in unseren Sendungen über das aktuelle Renngeschehen. Pressemeldungen helfen uns dabei. Ganz allgemein schadet es nicht, Journalisten auf dem Laufenden zu halten, auch wenn diese nicht jede einzelne Pressemeldung veröffentlichen, aber die Aktivitäten eines Teams oder Sportlers in Kommentaren, Sendungen, Forendiskussionen etc. einfließen lassen. Zitat:
Grüße, Arne |
Wieso Glück gehabt? Man kann sich doch immer noch anmelden?!
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So wie mir geht es den meisten anderen auch. Ich wüsste jetzt nicht mal wer außer Faris beim dem Dubai Team noch im Boot war. Oder wer außer Stadler, Bracht und tja... im Commerzbank Team organisiert waren. Langdistanz Triathlon ist halt ne schwierige Kiste, da ist die Leistung des einzelnen wichtig, der 1. kriegt die Kohle und kann für sich werben. (Wenn das Rennen renommiert genug ist) Wer war noch gleich letztes Jahr 2. in FFM oder 3. in Kona? Außendarstellung des Teams mit mittelmäßigen Ergebnissen oder eines Teams mit einem Zugpferd? Da sind die anderen Athleten doch völlig uninteressant für den Sponsor, bzw. sie kosten nur Kohle. |
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Wenn man auf vielen Webseiten von Profi- Triathleten guckt, muss man leider oft feststellen, dass die Aktualität der Beiträge nicht vorhanden ist. |
Ist Faris nicht ein alter Spezl von Kai Baumgartner? Meine mich zu erinnern, dass KB früher die Website von Faris betreut hat. Wenn dem so ist, dann würde das einiges erklären.
Faris lungert doch oft beim Buchstaller rum. Hast du ihn da nicht mal angesprochen, Arne? Zum Beispiel beim glorreichen Mannschaftszeitfahren in Hilpoltstein? |
Ich wage einfach mal die Behauptung, dass es in den VAE nicht unbedingt konkrete, logisch nachvollziehbare Gründe für oder gegen ein Sponsoring herangezogen werden.
Freunde, die dort gearbeitet haben und auch zB der Josef Hicke Hickesberger (ehem. österr. Nationaltrainer Fussball) erzählen doch immer wieder, dass vieles einfach von der Gunst der Geldgeber abhängt und die ist halt schnell verloren oder die Interessen oder der Fokus verschieben sich je nach Stand der GuMoLa. Ich glaube ihr macht euch da vergeblich Mühe, wenn ihr den Ursachen auf den Grund gehen wollt. Nur meine Meinung. Nik |
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Mir hat an Faris immer gut gefallen, dass er Rückgrat hat und Stellung bezieht und seine Meinung offen sagt. Früher war er fast der einzige, der in dieser Weise wahrnehmbar war. Doch es sind junge Athleten nachgerückt, die ebenfalls Mut und Meinung zeigen. Heute rechnet man eher im Blog von Sebastian Kienle mit einem offenen Wort als bei einem Interview mit Faris ("Stimmt es, dass Sie zu Burger King gehen?"). Von Faris bekommt man einfach zu wenig mit. Zitat:
Grüße! :Blumen: Arne |
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Jetzt - 24 Jahre danach - hatte er etwas spät den Traum, Profi zu werden und Sutton hat ihm die Chance geboten. Das ist ein absoluter Ausnahmefall. Ich glaube nicht, dass Carter dafür zahlt, aber falls er umgekehrt etwas Kohle bekommt, wird es erst mal nicht so viel sein, dass er ein Leben im Ausland, etliche Flugreisen etc. davon finanzieren kann. Hier Suttons öffentliche Einladung an ihn und die ganze Story: Looking for Clues: Walk don't Talk Sorry, dass das hier etwas von Faris und Abu Dhabi ablenkt. On Topic: Das Abu Dhabi Team hat geholfen, den Abu Dhabi Triathlon bekannt zu machen. Möglicherweise ist er nun bekannt genug und damit die Mission erfüllt. Aber etwas mehr Öffentlichkeitsarbeit hätte ich mir auch gewünscht. Auf der Facebook-Seite stehen ja praktisch nur 1-Satz-Meldungen. Wer will sowas lesen? |
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Faris hat recht wenn er abwägt, ob ihm der große Aufwand einer Live-Sendung bei uns etwas bringt. Er war im Fernsehen vor hunderttausenden von Zuschauern, und Redakteure großer Zeitungen kommen zu ihm nach München, wenn er das will. Das können wir alles nicht für ihn tun. Für einen Sportler seines Kalibers haben wir nicht viel zu bieten, außer einer Plattform, auf der er etwas für seine Fans tun kann, die sonst an den Wettkampfstrecken stehen und ihn anfeuern. Grüße, Arne |
Arne, Ich denke Du hast mich schon verstanden. Aber mit Aussagen wie "Als Sponsor wird man sich schon überlegen, ob das Geld dort gut angelegt ist. (...) medial unengagiert (...) Eine Bereicherung für die Szene, aber nur zweite Wahl für den Sponsor." lehnst Du Dich halt schon sehr weit aus dem Fenster.
Deine Einschätzung ist schlichtweg falsch, das habe ich dargelegt, nicht nach Blick in meine Mailbox sondern nach dem persönlichen mehrjährigen Eindruck aus erster Hand vor Ort u.a. in Frankfurt, Klagenfurt, Abu Dhabi und Kona, den Du Dir vielleicht auch öfter mal selbst holen solltest, wenn Du so weitreichende Analysen wagen willst. Und diese Einschätzung ist im übrigen auch nicht sehr fair, gerade jetzt wo das Sponsorenthema für Faris Al-Sultan ansteht. Das wollte ich klarstellen und das hätte ich auch bei einer Reihe anderer Profiathleten getan, die ich ebenso schätze wie Faris. Aber gut, dass man jetzt auch andere, deutlich reflektiertere Töne von Dir hört. Michael |
...:Huhu: Hier schreibt ein ehemaliger Sponsor von Faris!
Jeder Euro den ich für und in Faris investiert hatte war bestens angelegtes Sponsoringgeld. Ich hätte mir keinen besseren Werbeträger für unser damaliges jeweiliges Produkt (Rennen) vorstellen können. Ich würde es jederzeit wieder genau so machen, auch in der Summe! Der Bursche ist in jeder Beziehung sein Geld Wert! :Blumen: :Blumen: :Blumen: Gruß, Kurt Denk |
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Grüße, Arne |
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Diese Problem haben viele (fast alle) Rennen die nicht auf Hawaii stattfinden. Bei der jährlichen Inflation der Rennen (inkl. 70.3) ist es halt schwierig, überall 3-5 "Stars" aufzubieten. Ist in Klafu zB nicht anders. Die hatten jahrelang Marino quasi als Alleinunterhalter auf den sich alles konzentriert hat. 2012 war Faris da und er hat den "Part" erfüllt. Da werden alle anderen Profihansln (überspitzt formuliert) in den Schatten gestellt. Aber nicht weil es die Protagonisten (zumindest trifft das auf Faris und Marino zu) so wollen, sondern weil es die Medien so machen und am Ende des Tages nur Typen und Winner für sie interessant sind. Analog dazu auch für Sponsoren. Wenn man Hawaii gewonnen hat, ist man (wenn man nicht alles verkehr macht) halt fast automatisch attraktiv. Da kann jemand 10 x in Folge unter den Top-10 sein, interessiert das nur echte Freaks. Es interessiert wenige (außer vielleicht in D) wer Roth gewonnen hat oder beim IM xy 3x Radbestzeit aufgestellt hat. Wer weiß welche Unsummen (Achtung Ironie) von den Materialsponsoren an "Profis" gezahlt werden, merkt schnell wie "attraktiv" die Person tatsächlich ist. Faris, Normann und zB Macca profitieren imho auch etwas davon, dass sie ihre großen Siege in der "besseren" Triathlonzeit hatten. In der heutigen schnelllebigen Zeit verliert ein Profi meiner Meinung nach auch etwas an Glaubwürdigkeit, wenn er jedes Jahr für einen anderen Sponsor den Affen macht. Klar muss jeder schauen wo er bleibt, aber so etwas ist für die Außendarstellung meist kontraproduktiv. |
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Chris McCormack Chrissie Wellington Normann Stadler Faris-Al Sultan Cameron Browne Timo Bracht Nicole Leder Michael Göhner, ..... Ach, das waren noch Zeiten damals in Frankfurt. |
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So einen etwas verquerten Gedankengang wie diesen, welchen du gerade hier formuliert hast, der belustigt mich. Ein wenig mehr Einblick und Weitblick hätte ich dir zugetraut. Rookie hat es in seinem Beitrag mit dem Eröffnungssatz treffend formuliert. Genau so war es. Es genügt eben nicht für solch ein Produkt wie es der IM in Frankfurt ist, nur einen (oder zwei) wirkliche TOP Leute am Start zu haben. Da waren und sind die Ansprüche in Frankfurt und den dortigen Sponsoren und bei den Medien aber andere. Die waren halt besseres und mehr gewöhnt. ;) PS: Hinterfrage mal - bevor du das nächste Mal lachst - warum denn so wenige an Topleuten gekommen waren und kommen. Und woher Faris seinen Vertrag hatte. Was er und all die anderen wirklichen Spitzenkräfte bis 2009 an Startgeldgebühren erhalten haben - und was diese nun bekommen. Damit kannst du mal einen wirklichen investigativ guten Beitrag zu Hintergründen dir erarbeiten. PS: Und glaubst du wirklich, dass alle (!) deine Kollegen der schreibenden Presse, die TV Redakteure und die Verantwortlichen bei den Sponsoren alle so falsch geschrieben und gedacht haben, nur um etwas "nieder zu schreiben", was nicht wirklich nieder war, im Vergleich zu den Vorjahren! Grüße, Kurt |
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plus Peter Reid, usw. |
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FAZ: "Es war der erste große Langstreckensieg für Al-Sultan seit seinem Triumph auf Hawaii 2005. Im vergangenen Jahr hatte er den Ironman in Regensburg gewonnen, und auch in Malaysia gewann er 2008, aber wirklich große Rennen sind das nicht. Und die Frage ist: War dieser Frankfurter Ironman, der offiziell als Europameisterschaft firmiert, ein großes Rennen? Die Veranstalter um Kai Walter wurden nicht müde, das zu behaupten, verwiesen auf mehr als fünfzig Profis am Start, aber die Realität sah anders aus... Das Frankfurter Feld, in früheren Jahren ein Who is Who der Langstrecke mit den besten Deutschen und meist auch mit dem aktuellen Hawaii-Sieger, fiel diesmal nur noch in die Güteklasse 1b."Dazu schrieb ich in einem Artikel: Es war ein eindrucksvoller, begeisternder Sieg in einem sehr schweren Rennen, unabhängig davon, wie seine Gegner hießen.Dennoch ist diese gesamte Erörterung hier offtopic. Faris ist ein weit überdurchschnittlich erfolgreicher und beliebter Triathlet, aber die mediale Präsenz seines Teams hinkt dem aus meiner Sicht hinterher. Grüße, Arne |
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Team Abu Dhabi ist Geschichte. Faris gründet/findet hoffentlich ein neues Team und macht noch ein bisschen weiter. Evtl Speedo als Sponsor? :Lachanfall: |
eine großartige Liebe bahnt sich da zwischen und Kurt und Klugschnacker an.
Habt ihr eine Fehde oder warum das in der letzten Zeit? |
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Grüße, Arne |
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Und ich weiss nicht, was noch engagierter sein soll, als aus eigener Überzeugung auf einen potentiellen, sportfremden Sponsor zuzugehen um ihn von einer vollkommen neuen Idee - die Emirate als Triathlondomizil - zu interessieren. Es ist sehr schade, dass mit dem Team jetzt Schluß ist, wobei man natürlich auch immer sehen muß, dass in Abu Dhabi noch ganz andere Kaliber wie Formel 1, Rockkonzerte mit Weltstars etc. veranstaltet werden um den Tourismus zu fördern, da hat es Triathlon eher schwer, das kann man ganz sicher nicht dem Team anlasten Aber ohne Faris hätte es auch nie einen Abu Dhabi Triathlon in der Form wie jetzt gegeben. Man kann über das Rennen denken wie man will, am beindruckenstenn fand ich gar nicht das Profirennen, sondern dass man gemerkt hat, wie von Jahr zu Jahr mehr Einheimische, übrigens auch Frauen, teilgenommen haben – zum Teil mit dem Einkaufsrad 100 km durch die Wüste! Und das ist etwas, das bleiben wird und das man bei der Beurteilung des ganzen Engagements auch nicht vergessen sollte. |
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So, dann machen wir doch mal, völlig ohne "Quellenschutz" etwas "Aufklärung" für dich. a) Normann: Den ich übrigens vorgestern bei einem Pressemeeting getroffen habe und wir uns sehr gut privat unterhalten haben,... Normann hatte seinerzeit eine Antrittsgeldforderung welche für uns zu hoch war. Im Gesamtbild zu all den anderen welche in dem Jahr bei uns angetreten waren. Kai Walter (ich war nicht da!) hatte ihm am Telefon angeboten 25.000 Euro plus das doppelte wenn er das Ziel erreicht(!). Laut Kai Walters Aussage mir gegenüber, als ich wieder ins Büro kam, hat Normann daraufhin zu ihm gesagt, "ob er ihn verarschen wolle". Daraufhin hat Kai Walter das Gespräch beendet. Ich habe diese Darstellung Kai geglaubt und dazu stehe ich auch noch heute. Also im Vergleich deiner Erzählung von "Null" ist da ein starker Unterschied. Zwei Parteien konnten geschäftlich sich nicht einigen, nicht mehr, nicht weniger. Nullnummern gab es bei mir nie, das gibt es sehr wohl heute. Frag einfach mal Faris, Timo, Andreas usw. ab - und dann schreibe es bitte korrekt. b) Du glaubst wirklich, dass eine seriöse Zeitung wie die FAZ Bullshit schreibt, völlig grundlos - und du kritisierst dies, nur weil du es gerne anders bewerten willst. In deiner Betrachtung hierzu bist du aber viel zu eingleisig. Denn ein Rennen besteht nicht nur aus der zweifellos guten mechanischen Organisation eines solchen. Ein erfolgreiches Rennen besteht noch vielmehr aus vielen (!) Zugpferden bei den Profistartern, die dort am Start sind und die den Medien Content bescheren und den Sponsoren daraus folgend Zufriedenheit. Hinterfrage doch mal, wenn Du ehrlich recherchieren willst..., warum denn über 15 Sponsoren (!!!) seit 2010 dem Rennen den Rücken gekehrt haben und warum der Titelsponsor radikal gekürzt hat und bald ganz aussteigen wird. DIES sind die Themen. Damit genug mit OT, zurück zum On Topic: Du hast zu Faris in deinem Anfangsbeitrag einige sehr unangebrachte Bemerkungen geschrieben. Diese solltest du revidieren. Denn auch diese entbehren einer wirklichen Grundlage. Danke und Gruss, Kurt |
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Ich trau mich gar nicht das zu sagen aber irgendwie kann ich mir gut vorstellen, dass es genauso war. |
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Nun, wenn dem wirklich so wäre wie du falsch schreibst, muss ich anscheinend eine unglaubliche Anziehung auf das professionelle weibliche Starterfeld ausgeübt haben..., dass diese regelmäßig immer zu uns kamen! ):- Auf alle Fälle kann ich dir versichern, dass die Damen bei mir IMMER ein Bett bekamen! :Huhu: Keine musste sch je im Zielbogen vor laufender Kamera über die "schäbige Behandlung" (Originalzitat) durch den Veranstalter beklagen, so wie in 2012 geschehen (Stichwort: Anja...!). Noch Fragen?;) Grüße, Kurt |
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Du neigst schon ein wenig dazu, dich im Rückblick als den guten Onkel des IM zu sehen, oder? Das war alles geschäftliches Kalkül, was ja auch nicht weiter verwerflich ist. Mehr aber auch nicht! |
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Du hast die Sponsoren mit dem Thema "eiserne Transparenz" geeint und verwöhnt, m.E. auch im Sinne einer "Versicherung gegen negative Publicity", die diese ja sogar selbst bezahlt haben. Spätestens als ein gewisser Lance Armstrong von ein paar irre gewordenen Amerikanern, trotz aller bereits "damals" bekannten Fakten und Gerüchten, mit einem schwindeligen Deal als "Zugpferd" verpflichtet wurde, dürfte einigen Frankfurter Sponsoren die Kinnlade heruntergefallen sein. Allerspätestens aber nach der Berichterstattung über dessen "sportliches" Verhalten in den Rennen..... Und wenn das Europäische Headquarter seit einigen Jahren seinem Namen alle Ehre macht und auf einer unsteten Reise gewissermaßen durch Europa vagabundiert, muss das auch nicht unbedingt als "solide Aufstellung des Themas Ironman" goutiert werden. Ich bin nicht mit einem der Sponsoren verbandelt, habe nur über einen längeren Zeitraum genauer hingeschaut und zunehmend die Luft angehalten. M.E. war die Problematik so wie diese sich nun darstellt vorhersehbar (wenn auch sicher nicht ausschließlich den zitierten Themen geschuldet...) Sie ist aber mit Sicherheit nicht das ausschließliche Resultat des Wirkens in D. Und dass die Gestaltungsmöglichkeiten eines Inhabers versus eines angestellten Geschäftsführers, gerade in einem U.S. geführten Laden, durchaus unterschiedlich sein können, ist gewissermaßen Kulturgut... |
monte gaga, danke für Deinen Beitrag. Er ist in diesem Thread leider offtopic, weil er nicht mit Faris und seinem Team zu tun hat.
Grüße!:Blumen: Arne |
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Am Anfang war es der Ritt "auf der Rasierklinge", da war nix mit Kalkül. Auch dies wird im Buch ausführlich beschrieben. |
Arne Dyck: Normann, wie haben gehört, Du würdest viel Geld [vom Veranstalter] bekommen, wenn Du eine gute Platzierung machst, und wenig Antrittsgeld.
Normann Stadler: Ich hätte nichts als Antrittsgeld ["Vorschuss"] bekommen, also Zero Euro und eine Prämie nur dann, wenn ich gewinne. Arne Dyck: Und bei Platz zwei? Normann Stadler: Nein, nur für den Sieg. Kein Antrittsgeld, und die Prämie nur bei Sieg. Arne Dyck: Und wenn Du Zweiter geworden wärest? Normann Stadler: ... hätte ich nichts bekommen. (Normann Stadler in der Live-Sendung, veröffentlicht am 26.01.2009) Sorry für offtopic. :o |
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Was ich aber zumindest von dir weiß, und dies empfinde ich als sehr positiv, dass auch du auf verbal entgleiste Ansprachen dann auch ablehnend reagierst. Ich kann dir aber einen Vorschlag machen: Um dir aufzuzeigen was ich/wir bis 2009 alles an Antrittsgeldern den bei uns startenden Profis gezahlt haben, lege ich dir dies gerne mal vertraglich offen vor. Dabei wirst du entdecken, dass es in dem betreffenden "Normann Jahr" nicht alleine um Normann ging (den ich sehr, sehr schätze - heute noch mehr -), sondern um das Gesamtbild. Die Beträge die da geflossen sind, davon träumen doch heute die Profis nur noch, LEIDER! Ende Offtopic. Gruß, Kurt |
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Wir werden Dich auch gerne wieder einladen und wir würden uns freuen, wenn Du der Einladung folgst. Sobald Dein Buch auf dem Markt ist und ich es gelesen habe, schicke ich Dir einen Terminvorschlag. Grüße, Arne |
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wie Arne korrekt meint ist dies jetzt etwas Offtopic. Gleichwohl möchte ich höflich sein und dir Antworten, da du mich auch angesprochen hast. Zum Punkt kommend: Ja, es ist durchaus richtig, dass vor meinem Verkauf von XDREAM unsere Entscheidungswege schneller waren, unsere Kreativität freier und vor allem als solche vorhanden. ;) Ich will es mal so zusammenfassen: Individuelles Unternehmertum schlägt Zentralismus. Aber: Nicht alles Negative ist dem Zentralismus und der "Fernsteuerung" geschuldet. Ein jeder GF hat immer noch die Gestaltungsfreiheit, wenn er denn die entsprechende Fähigkeit besitzt, Geld von Sponsoren zu beschaffen. Und sei es nur für ein Tagessponsoring für einen Topathleten um diesen zum Start in Frankfurt zu bewegen. Das ging vor 2009 so, das geht auch heute noch. Wie gesagt, wenn man im "Geld beschaffen" sich auskennt. Den Amerikanern ist es doch letztendlich egal woher das Geld kommt. Es muss nur da sein. Wenn aber so drastisch das Sponsoreninteresse nachlässt wie seit zwei/drei Jahren erkennbar, dann hat dies nichts mit der auch von mir anerkannten mechanisch organisatorisch guten Leistung eines GFs zu tun, sondern mit dessen Defizit auf diesem Gebiet. DIES reflektiert so enorm in so viele Bereich dann hinein, dass (überspitzt formuliert) die allerbeste Orga am Ende dagegen sekundär sein wird. Ich schreibe dies nicht aus Freude! Mir wäre viel lieber wenn das Gefährt welches ich Anno 2009 verkauft habe auch heute noch im gleichen Glanz daher kommen würde. Ich bin aber keiner der die Augen verschließt - nur um Friede, Freude, Eierkuchen vorzutäuschen. Das Gefährt wird noch ewig weiterfahren, keine Bange. Dazu ist Frankfurt zu Grundstabil. Aber es hat empfindliche Kratzer bekommen. Das ist mehr als Schade und das wäre vermeidbar gewesen, Amerikaner hin, Amerikaner her. Ende Offtopic. |
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Du machst doch auch Business. Natürlich wird am Anfang eines Verhandlungsgespräches "gepokert". Der eine will Hundert, somit sagt der andere "Null" um am Ende bei Fünfzig zu landen. ;) Ich ging seinerzeit aus dem Büro und sagte zu Kai, wenn Normann anruft dann beginne mit Fünfundzwanzig. Aber lege Wert auf ein Icentive. Dafür gab es Gründe aus der Vergangenheit. Als ich zurück kam war das Gespräch gelaufen, in dem Tenor den ich einige Postings vorher hier geschildert habe. Du darfst und kannst mir ja gerne jedwede Bosheit der Welt unterstellen (:Blumen: ), aber ich habe doch die Hose nicht mit der Beißzange angezogen - um auch nur annähernd so zu denken - einen Normann Stadler wirklich für Null an den Start zu bekommen. Also bitte! Etwas "Hollywood" mag schon manchmal notwendig sein, aber um sachlich etwas in diese Richtung zu bewerten, muss man wirklich die Zahlen mal auf den Tisch legen, auch die der Summen, die ein Normann und viele andere bei uns in all den Jahren bekommen hat. Zu Recht - damit da kein falscher Zungenschlag nun mir in den Mund gelegt wird. Ich wiederhole mich: Von Andreas Raelert bis Timo Bracht und Faris Al-Sultan habe ich nur Dank zu meiner Vorgehensweise in der Handhabung mit Antrittsgeldern erfahren. Und zu Normann habe ich keinerlei komische Nachgedanken. Im Gegenteil! Es hat nur damals, in diesem einen Jahr (!) mal nicht geklappt. That"s Business. Deswegen, um zum Topic zurück zu kommen, solltest du aber bitte auch mehr vorsichtig sein, wenn du einen verdienten Athleten wie Faris doch etwas heftig angehst in einem Bereich, den er bestimmt dir genau erklärt hätte (das warum), wenn du ihn dazu vorher mal angerufen hättest. Anyway, "Lebbe geht weider", schönen Abend nach Bad Freiburg:Blumen: ., Kurt |
Muss ich wirklich Faris anrufen bevor ich die Meinung äußern darf, dass von seinem Team PR-mäßig wenig rüberkam?
Grüße, Arne |
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