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und wie sich jetzt alle rausreden und sauber waschen ist widerlich. |
@ Alexander
Du hast genau das formuliert und in Worte gefasst, was ich meine. +1 ! Heinrich |
Da LA wegen fehlenden Eis (Genitiv) legal Testosteron zuführen konnte hatte er schon einen gewaltigen Vorteil. Doch der hat ihm nicht gereicht, er hat alle Register gezogen. Inwieweit das Testo erst die Grundaggressivität noch verstärkt hat, die ihm auch diese Führungskraft verliehen hat... wird man leider nie herausfinden.
Insofern ist die Stiftung natürlich ein perfektes Mäntelchen für dieses kriminelle Vorgehen gewesen. Der Krebs ist in diesem Fall ein ähnliches Totschlagargument wie die Nazikeule. Absolut jämmerlich. |
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Emotional aus der Sicht eines Patienten kann ich Nopogos Argumente gut nach vollziehen.
Nur die Trennung in eine menschliche und sportliche Seite ist mehr als schwierig :Nee: |
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allen Respekt vor der Unterstützung, die LAs Beispiel dir in deiner vergleichbaren Therapiesituation gegeben hat. Ja, das war ein wichtiges Beispiel, dass diese Diagnose nicht (immer) der Anfang vom Ende sein muss. Zum kursiven Text - ja sicher ist LA der "aktivere Manager" seines eigenen Lebens, trotzdem ist er damit nicht automatisch "besser" als Leute wir Jan Ullrich. Denn man kann auch aktiv BÖSE DINGE managen, und dann ist das zwar vielleicht effizient und "aktiv", aber zuvörderst BÖSE. Und ein solcher Fall scheint mir hier vorzuliegen. Nix für ungut, kullerich (PS: und danke für das tolle Blog von Euren Reisen und Rennen!) |
gibt auch Krebsüberlebende, die das etwas anders sehen:
http://www.tbnweekly.com/editorial/v...812_vpt-03.txt |
Das triffts...
http://www.faz.net/aktuell/sport/spo...-11924826.html Zitat:
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Ich find seine Story mittlerweile auch total bescheuert... sollte seine Krankheit und alles sich genau so zugetragen haben wie er erzählt und geschrieben hat, ist es doch das allergrößte Armuts- und Respektlosigkeitszeugnis dem Leben gegenüber, nach überstandener Krankheit mit dem Scheiß weiterzumachen, der die Krankheit wohl großteils mitverursacht hat bzw. jedenfalls als ein großer Risikofaktor gilt...
so a la: "schaut her, ich hab den Krebs besiegt und handle mir grad einen neuen ein... bin ich nicht ein geiler Hengst?" geht meiner Meinung nach gar nicht... |
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Ich sehe das tendentiell wie kullerich.
Mir fällt es schwer Menschen mit derartigem Geltungs- und Machtdrang, der dann auch noch mit so viel krimineller Energie umgesetzt wird, positives abzugewinnen. Geht definitiv gar nicht für mich. Ulle hat gedopt, aber die Nummer von LA hat eine ganz andere Qualität.:( Aber das mag jeder anders beurteilen. |
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Lance ist eine einzelne Person, mag sein, er ist ein arrogantes Arschloch und mag sein dass er seine Umwelt in den Dopingsumpf gezogen hat. Aber Lance ist eine einzelne Person. Wie groß kann denn seine Umwelt schon sein. Mir scheint die bloße Antipathie Lance gegenüber scheint einigen die Sinne zu vernebeln. Bedenkt man, dass z.B. in Spanien, Kasachstan, DDR, BRD und Gesamtdeutschland auf Staatskosten, oder mit Wissen (zumindest mit Billigung) von großen Konzernen und Universitätskliniken ganze Sportarten gezielt mit Doping aufgepuscht wurden (werden), sollte man die Kirche eigentlich im Dorf lassen. Lance ist ein kleines unbedeutendes Licht, im Vergleich zu bestimmten Medizinern in Deutschland. Oder im Vergleich zur Fußballpolitik in Spanien, die es schafft, dass kein Fußballer Fuentes Konsequenzen befürchten muss. Der einzige Grund, warum Lance den Radsport so dominiert hat? Die anderen Rennradler haben's ihn machen lassen. Weil Sie vom Erfolg ebenfalls profitierten. Lance hätte man, (wenn man wirklich gewollt hätte) ganz schnell abgesägt. Bei der Telekom, der Uniklinik Freiburg usw.usw. wäre das nicht ganz so einfach. |
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Klasse Post übrigens. |
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Der Vergleich Ulle - LA ist für mich ein Äpfel - Birnen Vergleich. LA ist extrem machtgeil, extrem ehrgeizig, extrem akribisch, ordnet dem Erfolg alles unter. Kein Problem für ihn, die existentiell zu bedrohen, die ihm im Weg stehen. Ergo, das sprichwörtliche "über Leichen gehen". Ich rede nicht von seiner Qualität als Sportler. Zweifelsohne gehört er zu den Ausnahmeathleten. Er war einer derjenigen, die absolut zielorientiert gearbeitet haben. Aber Achtung oder Anerkennung habe ich nicht. Solche Menschen sind widerlich. Für mich. Auch das kann jeder anders sehen. Ich bin auch kein Moralapostel. Aber L.A hat für mich außerhalb jeder Toleranz agiert. Das andere davon gewust haben mögen, klar. Sponsoren, Kollegen, selbst die WTC war sich nicht zu schade, als es eigentlich schon klar war, Haupsache: Profit :Kotz: -> Ich nehme den Profisport schon lange nicht mehr so ernst, damit lebt es sich ganz gut. Es macht es erträglich :hoho: |
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Allerdings habe ich einen Bekannten, der stark übergewichtig ist, Diabetes hat und 2 Herzanfälle hatte. Trotzdem isst er weiter nur Müll und raucht eine nach der anderen. Ich denke das ist noch nicht mal eine Ausnahme. |
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Ein Herr Riis hat mindestes die gleichen Eigenschaften wie Lance. Bei bedeutender mehr Macht im Hintergrund. Nur lebt Herr Riis diese Macht nicht so öffentlich aus. Dazu kommt, "wen" hat den Lance schon bekämpft. Unbedeutende "Opfer", die schon auf dem Weg nach unten waren. Einen Herrn Sommer, Pevenage, Holczer usw. hätte er mal nicht so ohne weiteres "beseitigt". Was professionelles Doping und professionelles Verhalten angeht, ist Lance ein Niemand. So unerfahren, dass er seine Spielchen öffentlich abgehalten hat, in dem Glauben er wäre unbesiegbar. Wäre er richtiger Profi gewesen, wäre ihm klar, dass die Medien ihn auch wieder ganz schnell fallen lassen, wenn's ihnen nützt. Die wahren, mächtigen Dopingprofis kommen nicht in den Medien vor, weil sie sich still verhalten. |
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