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Echt schöner Schuh und sieht sehr schnell aus
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Ich hol den Faden mal hoch.
Leide ja momentan an ITBS um mache daher nur sehr kurze Läufe, bis ca. 5km. Diese nutze ich aber momentan, um verstärkt an meiner Lauftechnik zu feilen, d.h. ich mache viel Lauf ABC. Zusätzlich habe ich mir nun die Inov-8 Road-X 233 (sind die, die nik auf S.5 gepostet hat) gekauft. Heute das erste mal gelaufen, tolles Gefühl! Jedoch habe ich etwas bedenken, dass ich mir so eventuell einen falschen Laufstil angewöhne. Ich achte bewusst auf eine richtige Ausführung bei den Lauf ABC Übungen (z.B. beim Knieheberlauf Rumpfstabilität halten, gerade, auf dem Vorfuß landen etc). Während dem normalen Joggen zwischen drin lass ich jedoch "einfach laufen" und achte nur darauf, möglichst gleichmäßig mit dem Fuß aufzukommen (also nicht im Fußgelenk abzuknicken o.Ä.). Wrong? Hat vielleicht jemand einen Link zu einem Artikel oder Video, in dem ausführlich erklärt wird, worauf es bei einem sauberen Mittelfußlaufstil ankommt? Vielen Dank im Vorhinein! |
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Cool, danke dir für den Linktip!
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Ich bin gegenwärtig ebenfalls dabei meinen Laufstil umzustellen - umstellen zu müssen.
Als Indikation dienen mir orthopädische Verschleisserscheinungen :( Bei der Umstellung vertraue ich auf Schuhe von Newton Running und ich kann konstatieren, dass die anfängliche Skepsis der Begeisterung gewichen ist :Blumen: Ich blogge dazu auch immer mal wieder. Die Sau der Umstellung des Laufstils wird ja immer wieder mal durch´s Dorf getrieben aber mittlerweile gelange auch ich zu dem Schluss, dass man durchaus in der Lage ist ne Menge aus sich herauszuholen, in dem man seine Lauftechnik optimiert :Huhu: Wir Triathleten feilen so viel an unserer Technik. Im Schwimmen absolvieren wir Technikprogramme, haben ein Arsenal an "Hilfs"mitteln am Beckenrand und unsere Räder lassen wir für viel Geld einstellen aber beim Laufen - meist Fehlanzeige :Nee: Das Lauf-ABC wird in der Regel nur Halbherzig absolviert aber wer will das eigentlich nicht, effizienter laufen? |
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Ich kenne so ein knappes Dutzend Leute die so was versucht haben.
2/3 haben nun Probleme mit der Achillessehne. Imho läuft man automatisch mehr oder weniger Mittelfuß, wenn das Tempo passt. Aber um jeden Preis bei jedem Tempo und immer ist glaube ich der falsche Weg. |
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Wenn ich mir den Triathlonsport noch ein paar Jahr erhalten will, dann bin ich quasi dazu gezwungen meinen Laufstil so zu verändern, dass ich gelenkschonender laufe. Wenn aber dadurch auch noch schnellere Laufzeiten realisieren kann, dann nehme ich das natürlich gerne so mit :Cheese: |
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du hast geschrieben ".....gelange auch ich zu dem Schluss, dass man durchaus in der Lage ist ne Menge aus sich herauszuholen, in dem man seine Lauftechnik optimiert....". und ich frage halt, worauf sich dieser schluss begründet. oder ob es nur so ein gefühl ist. |
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Ich würde sagen, es ist eine Mischung aus einem positiven Gefühl und der Hoffnung, dass ich mir durch die sukzessive Veränderung den Sport erhalten kann. Rückblickend auf meine Laufanfänge würde ich behaupten, dass ich meine Lauftechnik sogar schon ein Stück weit optimiert habe. Früher wer ich richtiger Hackenklatscher. Ich hoffe, dass mir die Newtons nun wieder ein Stück in Richtung Mittelfuss bringen... Der Beginn war jedenfalls positiv. |
Ist es normal, dass man bei einem Vor- oder Mittelfußlauf von der Außenkannte des Fußes kommend aufsetzt?
Von oben sieht das immer (überspitzt formuliert) ein bisschen so aus, als ob ich meinen Fuß anhand der Langsachse nach innen rotiere. ... oder sollen Ballen und Außenkante gleichzeitig aufkommen? |
Mit der Umstellung habe ich auch bis jetzt große Erfolge erzielt. Meine über ein Jahr anhaltenden chronischen Probleme im rechten Fuß sind dadurch ausgeheilt, da ich die Belastung fast zu 100 % aus der Stelle bekommen habe. Mein Problem war die, durch eine Fehlstellung in der Hüfte, vor allem im rechten Fuß extrem starke und "schiefe" Pronation beim Abrollen.
Geholfen haben mir bzw. helfen mir regelmäßiges Lauf ABC, natürlich Konzentration auf den Fußaufsatz bzw. gesaten Laufstil beim Laufen und vor allem das Laufen über die Schrittfrequenz. Am Anfang bin ich oft mit Metronom gelaufen und hab den Takt auf 170 gestellt und jede Woche um einen Schlag gesteigert. Optimal soll ja eine Frequenz um 180 sein, auch bei langsamen Lauftempo. Dadurch kann man gar nicht mehr mit der Ferse aufkommen. Früher oder später kann man dann auf das Metronom verzichten, weil mans im Gefühl hat. Aufpassen muss man halt, wie schon oft angesprochen, auf seine Waden. Am Anfang nur sehr geringe Umfänge machen und vllt. bei längeren Läufen nicht so extrem auf dem Mittel- bzw. Vorfuß laufen. Viel mir nicht so schwer, weil ich aufgrund der Verletzungen sowieso von niedrigeren Umfängen ausgegangen bin. Bei 50km oder mehr im Schnitt pro Woche könnte das am Anfang aber sicher ein Problem werden Über die Schuhwahl ist ja schon alles gesagt. |
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https://www.youtube.com/watch?v=MaOQpCZgSME bei den beiden scheint es so zu sein ... |
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@ Meditationrunner: Ein wenig früher aussen aufsetzen ist normal, aber zu ausgeprägt ist nicht gesund und Indiz für falsche Hüfthaltung - gekippt statt aufgerichtet - und schwache Rumpfmuskulatur. Wer die Hüfte richtig hält, setzt automatisch die Füße weiter auseinander auf, und überlastet dann auch nicht den Aussenrist. |
Danke für die Antworten!
"Wie weit auseinander" ist ja ne andere Baustelle als "mit welchem Teil des Fußes" ich aufsetze. Bzgl. letzterem habe ich (subjektiv) keine Probleme - auf jeden Fall ist es nicht so krass wie bei dem im Video. |
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Außen aufsetzen und nach "innen knicken bzw aufsetzen" ist ein Teil der körpereigenen Dämpfung.
Mal sehen was ihr zu diesem Video sagt: http://www.youtube.com/watch?v=tJWPwVF30yo |
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Dennoch stehe ich zu dem was ich geschrieben habe: Wenn ein vergleichsweise schlecht trainierter 96 Kilo schwerer "nasser Sack" wie ich so läuft wie er, hat das auf Dauer sehr wohl Auswirkungen. Zitat:
Die Einschätzung ist ok, solange alles funktioniert. Wenn man aber z.B. Mittelfußlauf neu lernt und / oder Probleme hat, bleibt einem garnichts anderes übrig, als zu verstehen, wie und warum. |
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Bzw. wenn ich 20kg Übergewicht habe und nicht gut trainiert bin, kann ich keinen guten Laufstil bringen. Nach meiner Erfahrung die natürlich nicht wissenschaftlich ist, verändert sich der Laufstil allein durch das Tun (Trainieren). Wenn man schneller, besser, leichter wird, stellt sich der Laufstil automatisch um. Das hat Arne im übrigen auch mal in einem Beitrag gesagt und es deckt sich mit meiner Erfahrung. (Ich glaub in: "Warum schön laufen langsam macht.") MfG Matthias |
:Lachanfall: Nur weil ich 96 Kilo wiege, habe ich noch lange keine 20 Kilo Übergewicht!
Ich glaube auch, dass schnelleres Laufen von alleine zu einem besseren Laufstil führt. Ich glaube auch NICHT, dass man sich seinen Laufstil frei aussuchen kann. Was ich aber glaube ist, dass man durch Beobachtung und Verstehen seines Laufstils Trainingsmängel und -defizite aufdecken kann :Huhu: |
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Habe auch mehr Richtung Mittelfuss umgestellt.
Zwei einfache Tricks helfen dabei. -Wenn man den Schuh auf dem Boden aufsetzt, soll man das Gefühl haben, dass das meiste Gewicht auf dem vorderen Teil ist. -Arm anwickeln (ca 90° oder kleiner) Das heisst testen: -wenn der Winkel grösser ist, merkt man, dass man mehr auf der Ferse läuft. Foto oder Video helfen dabei, so sieht man es auch selber. |
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Was ist denn da los???:Cheese: Dann schiebe ich noch das hinterher :cool: https://www.youtube.com/watch?v=9-gOCOu_KGU Also, ich hab vor ca 6 Jahren umgestellt ... durch den Basketballsport und heel-striking hatte ich ein Patella- Spitzensyndrom ... Nach schrittweiser Umstellung hatte ich damit nie wieder Probleme... Einer der wenigen, wissenschaftlich nachgewiesenen Dinge am Mittelfußlauf ist, dass dadurch Druck von der Knievordersteite genommen wird ... mit steigendem Druck auf Wade und Achillessehne. Aber wie bei allem ist, meiner Meinung nach, die Zeit, die man dieser Umstellung gewährt ein wichtiger Faktor. Man kann nicht erwarten, dass man einen jahrelange Bewegungsrythmus umstellt und der Körper sich sofort anpasst. Sehen und Bänder benötigen bei so einer Anpassung mehrere Monate. |
Man liest ja oft, dass der Vorfußlauf eine gewisse Grundgeschwindigkeit voraussetzt. Ist das beim Mittelfußlaufen ähnlich? Oder - anders gefragt - lauft ihr auch Eure REKOM Einheiten Mittelfuß?
Ich finde es immernoch etwas schwer abzugrenzen, ob ich nun Vor- oder Mittelfuß laufe :-\ Auch beim Mittelfußlauf setze ich doch quasi beginnend mit dem Vorfuß auf und senke dann den gesamten Fuß ab, um wieder nur mit dem Vorfuß abzustoßen, oder? Beim reinen Vorfußlauf entfällt das Absenken des Fußes dann. @HeinB - ich denke auch nicht, ich laufe. Trotzdem hilft es meiner Ansicht nach, eine gewisse Bewegungsvorstellung im Kopf zu haben. |
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Mir kommt sogar vor, dass ich bei lockerem bis zügigem Tempo eher Mittelfuß laufe, und dann bei wirklich hartem Tempo zu "springen" beginne -- großer Schritt und Fersenlauf (zumindest ein paar Wettkampfbildern nach zu urteilen...). Liegt wohl u.a. daran, dass ich schnelles Tempo im Training fast nie laufe - zumindest bis jetzt - und daher gerade dort ineffizient werde... |
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So jedenfalls hab ichs auch verstanden ;) Hab dann erst den VF praktiziert (nach monatelangem Lauf-ABC & den Marquardt-Übungen), Achillessehnen- (bzw. Schleimbeutel-) Probleme waren einhergehend. Deshalb dann die Umstellung auf Mittelfuss - null Probleme mehr mittlerweile beim Laufen *freu* Allerdings hab ich auch des Glück, ned sooo viel Körpermasse mitzubringen bei 64-68kg. Das Ding mit der Geschwindigkeit: Kann nur aus persönlicher Erfahrung sprechen, aber das hat dann nix damit zu tun, ob du 5:30 oder 3:30 läufst, wenn du den Laufstil "sauber" intus hast, geht das auch im GA-Tempo ordentlich. |
Nö, schwer bin ich auch nicht. Ich tippe mal derzeit so um die 70kg auf 187cm...
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Ich befinde mich auch gerade in der Umstellungsphase zum Mittelfußlauf. Vor ca. 4 Wochen habe ich mit den ersten Fußkräftigungsübungen begonnen und bin mit den Nike-Free 3.0 erste vorsichtige Läufe begonnen. Nach nun ungefähr 8-10 Laufeinheiten klappt es jetzt ganz gut. Der anfangs recht fiese Muskelkater hat sich verabschiedet. Die kleine 5-Kilometer-Hausrunde klappt schon ganz gut, vielleicht schneller als erwartet.
Probleme habe ich bisher (mit Ausnahme des fast verschwundenen Muskelkaters in der unteren Wade) nicht, insbesondere spüre ich die Entlastung des Knies deutlich. Ich versuche hinsichtlich der Achilllessehne gut in mich rein zu hören, damit ich einen Gang zurückschalten kann, wenn ich Beschwerden verspüre. Aber bisher bin ich noch begeistert, dass die Umstellung gut zu laufen scheint und hoffentlich verletzungsfrei klappt. Ich achte aber auch sehr darauf, dass ich * genau mit dem Mittelfuß und nicht mit dem Vorfuß aufsetze, * ich den Fuß möglichst nah unterm Körperschwerpunkt aufsetze und beim Abdrücken die Hüfte möglichst gut strecke. Solange mir nichts weh tut, mache ich erst mal weiter. Auch wenn viele Probleme haben bzw. bekommen muss es bei uns ja nicht auch so sein. Probier es doch auch einfach mal aus. VG |
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Das Hüftkippen (vulgo Arschwackeln ;) ), das auf dem Laufsteg das Ziel ist, ist beim Laufen zudem Garant für Kreuz- und Knieprobleme, wenn man kein Federgewicht ist. Allgemein ist Instabilität keine gute Voraussetzung fürs Laufen, und Katzengang ist zugleich Folge und Ursache von verschiedenen Instabilitäten. |
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Ja, so eine Instabilität kommt tatsächlich zustande - stehen kann man so nicht. In diesem Sinne ist Laufen aber Insgesamt ein instabiler Zustand, nämlich ein wiederkehrendes nach vorne Kippen, das vom anderen Bein aufgefangen wird, um das Umfallen zu verhindern. Wenn man laufen lernen wollte, indem man drüber nachdenkt, würd's nicht gehen :)
Und in der Tat ist das Verlagern des Schwerpunkts unter den Körper eine natürliche Hilfsreaktion des Körpers, wenn er zu schwach ist, die Dysbalance bis zum nächsten Schritt "auszuhalten". Die Hilfreaktion geht zu Lasten der beteiligten Gelenke. Beinstrecker und Beuger, Adduktoren und Abduktoren und die Bauchmuskulatur müssen stark genug sein. Wenn der Bauch schwach ist, kippt die Hüfte nach vorne unten. Wenn die Abduktoren zu schwach sind, kann das Gewicht des Oberkörpers nicht getragen werden, und sie kippt zur Seite. Das passiert zwar so oder so, aber es ist ein großer Unterschied, ob die Kippbewegungen von Muskeln kontrolliert und abgefedert werden, oder ob jeder Stoß voll durchschlägt. |
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