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Ich hoffe, dass ich den Silvesterlauf noch ordentlich hinkriege (wenn ich ihn nicht wegen Altersvergesslichkeit verpassen sollte). |
Bei mir (44) rächen sich so langsam die ganzen Sportverletzungen aus den wilden Jahren (Turnen, Handball). Ich habe Arthrose in Beiden Sprungelenken und in der HWS, Leistenbeschwerden, Rückenschmerzen durch Skoliose etc.pp.
Ich versuche jetzt einfach mit meinen Ressourcen zu haushalten, um mir den Spocht noch so lange wie möglich zu erhalten. Auf klassische Langdistanzen, Marathons und lange Läufe werde ich weitestgehend verzichten und mich mehr im Wasser und auf dem MTB austoben. Beim Laufen setze ich auf Bergläufe (nur bergauf) um die belastung für die Sprunggelenke möglicht gering zu halten aber gut Bumms in die bein zu bekommen. Nerven tun mich die ganzen Zipperlein schon, besonders wenn ich mal nicht so mit meinen Kids toben kann. Aber der Zahn der Zeit nagt an allen, dem einen mehr, dem anderen weniger - so isses halt... |
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Nee, also mal im Ernst, das es immer mehr überall zwickt ist normal. Ein Freund von mir hier in Spanien, der Typ macht immer noch IM, mit 65, sagt immer: Wenn du morgens aufwachst und es tut dir nichts mehr weh, dann bist du tot! Also, sieh es einfach als Rückmeldung, das du deinen Kadaver weiterhin über diese Erde schieben darfst! |
Arthrose habe ich nur in den Zeigefingern, von 29 Jahren Zigaretten drehen. 44 Jahre ohne Sport rächen sich dadurch, dass ich den Speed einer Wandermuschel habe, ausser im Wasser, dort langsamer :Cheese:
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Da ich nicht zu der Rubrik gehöre: 'Ich habe lange nichts gemacht, 30kg mehr auf den Rippen und muss mal was tun', sondern kontinuierlich immer Sport getrieben habe. stelle ich keine großen Einbußen über die Jahre fest. Im Gegenteil.
Es kann sein, dass ich mich länger erholen muss, aber anderseits trainiere ich größere Umfänge und härter als zB vor 15 Jahren. |
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Mit 45 habe ich Roth 39 min schneller gemacht als mit 28. Aber 1:10 h langsamer als mit 31.
Mein Plan ist, meine Bestzeit mit 50 nochmal anzugreifen. Und manchmal glaube ich, vieles hängt vom Training ab. |
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Ich bin auch schneller geworden, bis ich ca. 52 war. Liegt aber einfach daran, dass ich zwischen ca. 32 und 45 nix gemacht hab. In den letzten Jahren allerdings spüre ich es z.B. schon deutlich, dass es mir schwerer fällt, auf der Bahn bei den Intervallen ein akzeptables Temop hinzukriegen. Und im Ergebnis wird's auch nicht mehr so schnell, wie vor 3-4 Jahren. Wenn ich's ernsthaft mit den Bestzeiten vergleiche, die ich mit 17 o. 18 erreicht habe, würden mir die Tränen kommen. Tu ich aber natürlich nicht. Und ausserdem hab ich damals, als ich zum ersten Mal was von Hawaii und IM gehört habe, sowieso gedacht, dass das war für Idioten ist und ich das natürlich gar nicht erst probieren, geschweige denn schaffen würde. Mit 18 hätte ich das möglicherweise auch mental nicht geschafft. Jedenfalls bin ich heute so ein Idiot. :Cheese: (Nicht auf Hawaii-Niveau natürlich). |
Es geht ja nicht um die eigene Entwicklung. Bei mir persönlich ist auch mit 45 noch eine Leistungsverbesserung drin. Das hängt aber eher mit der individuellen Lebensgestaltung zusammen. Wenn ich es darauf anlegen würde könnte ich sicherlich schneller schwimmen, laufen und radfahren, als mit 25 oder 35.
D.h. ich bin auch im Alter nicht ohne Selbstbewußtsein. (schließlich bin ich damals mit 4Plazierungen und einem Sieg in die B-Klasse aufgestiegen :liebe053:/sorry und Angebermodus aus ) Mir geht es eher um den Eindruck, dass offensichtlich mit 45 keine absoluten Spitzenleistungen mehr möglich sind, 2-3 Jahre zuvor aber noch. Ich glaube das Armstrong mit 43 noch Hawaii gewinnen könnte, mit 45 aber nicht mehr. (Wobei ich jetzt auch nicht weiß ob sein Testosteronspiegel durch seine Operation beeinflußt wurde und Armstong ist wegen der Dopinggeschichte vielleicht auch kein gutes Bsp.) Ich müßte mal schauen wie alt Dave Scott genau war als er die 8:2? in Hawaii aufgestellt hat. |
Ich vergleiche meine Ergebnisse nur noch in der Altersklasse (zur Zeit M50).
Ich bin auch langsammer geworden aber die Ergebisse werden in der AK, teilweis deutlich, besser als früher. Ich mache mir auch weniger Stress als früher. Wenn mich heute bei KD bei km 7 (Run) ein 35jähriger überholt und ich kann lhn nicht halten juckt mich das nicht mehr(er hat ja auch schon bei swim/bike die Packung bekommen:Cheese: ). Wenn ich aber glaube er ist gleiche AK versuche ich mit allen Mitteln ihn zu halten. Ich bin nach über 15 Jahren Triathlon froh noch dabei zu sein. Das ist für mich Lebensqualität. Henry |
So ich habe jetzt mal im Hawaii All-Time Ranking geschaut.
zwischen 35-39 gibt es ja noch ohne Ende Weltklasseleistungen. Ab 40 wird es dünn. Dave Scott hat 1994 eine 8:24 hingelegt, ansonsten gibt es zwischen 40 und 44 noch 8 Zeiten unter 9 Stunden. (Scott ist JG 1954, war also gerade 40) Dann macht es tatsächlich Bumm und in der 45-49 Altersklasse ist der Beste gerade mal eine 9:11 getriathlont. Der beste 50er war dann mit 9:26 gar nicht mehr so weit weg. Jetzt wäre noch spannend herauszufinden ob dies nur in extremen Ausdauersportarten so ist oder sich die Sache bei Kraft und Schnelligkeit ähnlich verhält. |
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