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deirflu 11.06.2012 14:53

Ich glaube dass es auf jeden Fall möglich ist, der TE hat ja noch ein ganzes Jahr Zeit zum trainieren.

Der Schlüssel für ein Sub 10 ist eine solide Leistung in allen drei Disziplinen und eine gute Ernährung.

Am meisten Zeit kann man beim Laufen verlieren. Wird der Marathon zu einem Wandertag wird es mit den Sub 10 sicher nichts. Die Gründe dafür sind verschieden, zu wenig Grundlagen km, zu viel riskiert am Rad usw.
Wichtig ist den ganzen Marathon halbwegs durchlaufen zu können. Für ein Sub 10 würde ich einen 3:30 bis 3:40 Marathon anpeilen.

Dadurch sind die nötigen Zeiten (1:00 bis 1:10 und 5:00 bis 5:15) in den anderen Disziplinen auch nicht übertrieben schnell und auf alle Fälle machbar.

Ich würde den Fokus jetzt auf das Laufen und Schwimmen richten das Radfahren dadurch aber nicht vernachlässigen.

Und nur weil es eine LD ist muss man nicht 10 bis 15 min für den Wechsel verbrauchen:Cheese:

Der Ironman Austria ist einer der schönsten Bewerbe die ich kenne und für eine erste LD optimal zumal es ja noch deine Heimat ist.

Die Streckenlängen Diskussion finde ich lächerlich, vor allem wenn man Roth oder Frankfurt als Referenz nimmt.

zwuba 11.06.2012 14:56

Wow hier gehts ja mal ordentlich vorwärts - Hab auf alle Fälle schon jede Menge inputs gespeichert ;)

Zitat:

Schwimmzeit bei den Mitteldistanzen?
Die waren so um die 37min +/-

Die Problematik mit der Renneinteilung und der Ernährung ist mir auf alle Fälle bewusst und ich denke da muss ich mich auch noch ordentlich damit befassen (vor allem mit der Taktik) da ich eher dazu tendiere zuviel Gas zu geben vor allem wenns mal den Berg hochgeht.
Glücklicherweise bin ich wenigstens mit einem "allesverträglichen Saumagen" ausgestattet der bisher noch alles tadellos mitgemacht hat wobei ich natürlich nicht weiß was nach der 6h Marke passiert ...

Ich dachte mir vielleicht teste ich gleich mal die Online-Trainer von Go-Coach.com für dieses Vorhaben - was meint ihr dazu?

dickermichel 11.06.2012 15:22

Zitat:

Zitat von deirflu (Beitrag 761252)
Am meisten Zeit kann man beim Laufen verlieren.

Ja, aber die Gründe dafür liegen zu 99% auf dem Rad.

Zitat:

Zitat von deirflu (Beitrag 761252)
Ich würde den Fokus jetzt auf das Laufen und Schwimmen richten das Radfahren dadurch aber nicht vernachlässigen.

Bin ich vollkommen anderer Meinung.

dickermichel 11.06.2012 15:25

Zitat:

Zitat von zwuba (Beitrag 761255)
Die waren so um die 37min +/-

Hängt von ab, ob das an fehlender Technik oder zu wenig Kilometern liegt.

Zitat:

Zitat von zwuba (Beitrag 761255)
Ich dachte mir vielleicht teste ich gleich mal die Online-Trainer von Go-Coach.com für dieses Vorhaben - was meint ihr dazu?

Warum nicht die Trainingspläne von triathlon-szene hier auf der Website, dann kannst Du auch all die anderen, die danach trainieren, fragen, falls es Fragen gibt?

zwuba 11.06.2012 15:46

Zitat:

Zitat von dickermichel (Beitrag 761271)
Hängt von ab, ob das an fehlender Technik oder zu wenig Kilometern liegt.

Ziemlich sicher beides ;)

Ich hab schon letzte Saison nach dem "Kraichgau-Plan" trainiert und bin damit eigentlich schon einen ordentlichen Schritt vorwärts gekommen also bin ich dem grundsätzlich nicht abgeneigt.

Ich dachte mir nur ich könnte mal was anderes versuchen und hab von einigen Trainingskollegen recht gutes Feedback bzgl. dieses Online-Coachings erhalten.

Arrakis 11.06.2012 17:37

Zitat:

Zitat von RibaldCorello (Beitrag 760902)
deine Tria Zeiten kannst du knicken, die haben null Prognose Wert, aussagekräftiger sind die Laufzeiten, und mit einer HM Bestzeit von 1:26 und einer 10er Zeit um die 38 hast du, wenn es dabei bleibt keine Chance eine Zeit unter 10 Stunden zu erreichen.

Die Aussage ist so schwachsinnig, die kann hoffentlich nur als Provokation gemeint sein ... ansonsten, mann,mann,mann :Nee:

42k2 11.06.2012 18:50

Zitat:

Zitat von dickermichel (Beitrag 761269)

Bin ich vollkommen anderer Meinung.

War nicht anders zu erwarten.. :Blumen:

Ich seh das mal so, dass es mehrere Strategien zum Ziel gibt. Bei sub10 müssen wir uns noch nicht über ausgeklügelte Feinheiten diskutieren.

Da ist wichtig an den Schwachstellen zu arbeiten und die Stärken möglichst zu behalten. Und das möglichst langfristig (hat ja noch ein Jahr Zeit) und regelmäßig. (möglichst wenig Verletzungspausen, Krankheiten etc.)

deirflu 11.06.2012 19:36

Zitat:

Zitat von dickermichel (Beitrag 761269)
Ja, aber die Gründe dafür liegen zu 99% auf dem Rad.


Bin ich vollkommen anderer Meinung.


Erstens hab ich nie etwas anderes behauptet, auch wenn ich meine das bei 50% der Athleten die Probleme beim Laufen andere als das Radfahren sind bzw nicht dadurch ausgelöst werden.

Wenn du schon anderer Meinung bist dann wäre es auch interessant wenn du uns diese mitteilst. Ansonsten ist dieser Post nichtssagend und hilft den TE kein bisschen.

Nopogobiker 11.06.2012 19:57

Zitat:

Zitat von zwuba (Beitrag 761255)
Glücklicherweise bin ich wenigstens mit einem "allesverträglichen Saumagen" ausgestattet der bisher noch alles tadellos mitgemacht hat wobei ich natürlich nicht weiß was nach der 6h Marke passiert ...

Zitat:

Zitat von flaix (Beitrag 761074)
naja, nicht jedem ist das wirkliche AUdauertalent >6h eben in die Wiege gelegt. In menem Fall war das so das ich ein paar Wochen vorher auf einer MD einen knappen 40er gefahren bin und trotzdem eine 1:24 drauf gelaufen bin. Die Mitteldistanz sagt also manchmal sehr wenig darüber aus was nach 6 Stunden im Körper abläuft.

Da bin ich ja mal wieder bei meinem Lieblingsthema: seit Jahren frag ich mich, warum nie mal jemand auf die Idee kommt, einfach mal länger als 6 Stunden zu trainieren, wenn die Problem immer wieder nach dieser Zeit im Rennen auftreten. Setzt man sich halt mal 10 Stunden auf Rad und schaut, wie man am Ende noch essen kann.

Ansonsten seh' ich es wie der Dicke Michel: Rad ist nun mal der Schlüssel für einen guten Lauf hinten drauf. Ich kenne ettliche gute Läufer, die in einem reinen 10er mich sowas von abhängen, im Triathlon dann aber doch 2-3 Minuten langsamer als ich sind - eben weil sie sich auf dem Rad so zerstören.

Zitat:

Zitat von RibaldCorello (Beitrag 760916)
Und ob die Streckenlänge bei den Trias exakt sind ist auch eine Frage, aussagekräftig sind flache Läufe auf den gleichen Strecken, und eine HM Bestzeit von 1:26 ist zu schwach für eine Zeit unter 10 Stunden.

Na so ein Ärger, dass ich mit einer ähnlichen HM Bestzeit eine Sub9 hinbekommen hab :Lachanfall:

An den TE: an deiner Stelle würde ich mich auch erst einmal an die Pläne hier halten - für eine Sub10 werden die locker reichen, wenn während des Wettkampfs keine Katastrophe passiert. Wenn Du Dich dann aber für einen Plan entschieden hast, dann bleib dabei und lass Dich nicht durch kleine Rückschläge umstimmen. (Oh man, ich als Trainingsplanverächter schreib' solche Zeilen.....)

Nopogobiker

Arrakis 11.06.2012 21:42

Zitat:

Zitat von Nopogobiker (Beitrag 761414)
Setzt man sich halt mal 10 Stunden auf Rad und schaut, wie man am Ende noch essen kann.

Training und Wettkampf sind aber leider (gerade was den Magen angeht) zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe ... also ziemlich sinnlos.

3-rad 11.06.2012 22:11

Zitat:

Zitat von Arrakis (Beitrag 761445)
Training und Wettkampf sind aber leider (gerade was den Magen angeht) zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe ... also ziemlich sinnlos.

Blödsinn (sorry für die Deutlichkeit)

Nepumuk 11.06.2012 22:27

Zitat:

Zitat von Nopogobiker (Beitrag 761414)
Da bin ich ja mal wieder bei meinem Lieblingsthema: seit Jahren frag ich mich, warum nie mal jemand auf die Idee kommt, einfach mal länger als 6 Stunden zu trainieren, wenn die Problem immer wieder nach dieser Zeit im Rennen auftreten. Setzt man sich halt mal 10 Stunden auf Rad und schaut, wie man am Ende noch essen kann.

Vielleicht weil es auch ein Leben ausserhalb des Triathlons gibt? :Blumen:

daflow 11.06.2012 22:55

Zitat:

Zitat von Nepumuk (Beitrag 761467)
Vielleicht weil es auch ein Leben ausserhalb des Triathlons gibt? :Blumen:

Für einen ambitionierten LDler? Wohl eher nicht :Cheese:
Aber Spaß beiseite, wer regelmäßig Einheiten ~6 Std. auf dem Plan stehen hat, der sollte doch auch mal(!) 'n 10h "Magentest" unterbringen (k.a. ob sowas allerdings überhaupt Sinn macht, so von der Theorie her mit 0 LD Erfahrung würd ich sagen: Machen! :Cheese: )

Nopogobiker 11.06.2012 23:17

Zitat:

Zitat von Arrakis (Beitrag 761445)
Training und Wettkampf sind aber leider (gerade was den Magen angeht) zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe ... also ziemlich sinnlos.

Naja, wohl eher nicht. Man merkt recht schnell, ob der Magen nach 10 Stunden noch will oder nicht.
Natürlich ist das keine Garantie, aber ein ganz guter Indikator.
Des Weiteren geht mir bei den langen Einheiten ja nicht nur um den Magen, sondern auch darum, die Ausdauer auf eine so lange Belastung vorzubereiten. Wenn ich immer nur max. 6 Stunden trainiere, darf ich mich halt net wundern, wenn nach 6 Stunden Wettkampfzeit (und da geht es ja meist erst auf die Laufstrecke) der Akku alle ist.

Zitat:

Zitat von Nepumuk (Beitrag 761467)
Vielleicht weil es auch ein Leben ausserhalb des Triathlons gibt? :Blumen:

Ob man jetzt jede Woche eine 6 Stunden Einheit trainiert (keine Ahnung, was in Euren LD Plänen so steht) oder halt gelegentlich etwas mehr sollte wohl organisatorisch unterbringbar sein.

Nopogobiker

Arrakis 11.06.2012 23:29

Zitat:

Zitat von 3-rad (Beitrag 761463)
Blödsinn (sorry für die Deutlichkeit)

Na dann sag mir doch mal, was `ne 10h Radeinheit für Rückschlüsse auf die Ernährung bei einer Langdistanz zulassen.
Bei ersterem kann ich persönlich essen, was ich will, ohne Probleme zu bekommen und wenns Schnitzel mit Pommes ist. Ne LD ohne Magenprobleme hab ich aber trotzdem noch nicht hinbekommen, was immer ich auch ausprobiert habe. Abgesehen davon, dass Ernährung aufm Rad nicht gleich Ernährung beim Laufen ist. Den "Blödsinn" geb ich also mal locker zurück :Huhu:

Arrakis 11.06.2012 23:34

Zitat:

Zitat von Nopogobiker (Beitrag 761488)
Des Weiteren geht mir bei den langen Einheiten ja nicht nur um den Magen, sondern auch darum, die Ausdauer auf eine so lange Belastung vorzubereiten.

Nopogobiker

Dann hab ich Dich missverstanden, ich dachte Du beziehst das ganze rein auf die Ernährung.

uwe1603 12.06.2012 00:00

Zitat:

Zitat von Dieda (Beitrag 760874)
"treppenläufer" gestern beim Moritzburger Schlosstriathlon 1. LD:

Ansage 9:30h - Ergebnis 9:28h

Keine Ahnung von seinen entsprechenden Referenzzeiten. Seinen ersten Marathon hat der Bursche im Dezember 2010 gefinisht und sich dann ein Ziel gesteckt.

Beeindruckend!!

:Cheese:

@treppenläufer - Respekt und Riesen Glückwunsch:Blumen:

@zwuba - Ich schließe mich den Meinungen an, dass du es schaffen kannst. Du hast noch ein Jahr Zeit und der Glaube daran kann bekanntlicherweise Berge versetzen!:Cheese:

zwuba 12.06.2012 08:42

Ok nachdem nun quasi das Ziel definiert ist gilt es nun wohl den dazu passenden Trainingsplan mit einem mir möglichen zeitlichen Umfang zu finden ....

Ich denke das ich bis zu 15h pro Woche unterbringen kann - von daher würde mir der 12h-LD Plan von hier eh recht gut ins Konzept passen.
Ist der plan ausreichend für mein Zeil oder muss es mehr Umfang sein? Was meint ihr? Gibts hier vielleicht jemanden der nach diesen Plan trainiert hat und mir seine Erfahrungen dazu verraten will (und vielleicht auch seine Ziele davor bzw seine Erfolge danach)?

Nepumuk 12.06.2012 13:58

Zitat:

Zitat von Nopogobiker (Beitrag 761488)
Ob man jetzt jede Woche eine 6 Stunden Einheit trainiert (keine Ahnung, was in Euren LD Plänen so steht) oder halt gelegentlich etwas mehr sollte wohl organisatorisch unterbringbar sein.

Klar, kann man das, wenn man sonst wenig bis gar keine Verpflichtungen hat. Für mich sind die wenigen 6 Stunden-Einheiten schon extrem schwierig unterzubringen.
Allerdings mußte ich dieses Jahr ohnehin feststellen, dass ich ein reguläres, vollständiges LD-Training nicht in meinen Alltag intergriert bekomme bzw. die damit verbundenen Einschränkungen nicht hinnehmen will. Nach dem IM geht's daher wieder auf die KD und MD.
Ansonsten gebe ich dir schon recht. Gefühlsmäßig würde ich sagen, dass man im Training doch mal bis zu 3/4 der angepeilten Renndauer gehen sollte um sich daran zu gewöhnen.

Kruemel 12.06.2012 14:05

Zitat:

Zitat von zwuba (Beitrag 761566)
Ok nachdem nun quasi das Ziel definiert ist gilt es nun wohl den dazu passenden Trainingsplan mit einem mir möglichen zeitlichen Umfang zu finden ....

Ich denke das ich bis zu 15h pro Woche unterbringen kann - von daher würde mir der 12h-LD Plan von hier eh recht gut ins Konzept passen.
Ist der plan ausreichend für mein Zeil oder muss es mehr Umfang sein? Was meint ihr? Gibts hier vielleicht jemanden der nach diesen Plan trainiert hat und mir seine Erfahrungen dazu verraten will (und vielleicht auch seine Ziele davor bzw seine Erfolge danach)?

Hi Zwuba,

ich habe nach dem 12h Mittwochs Plan trainiert und es hat in Roth für 09:58 gereicht.
Nun ist Roth ja nicht gerade das schwerste Rennen. Insofern würde ich sagen mit etwas mehr Training als im Plan (ggf. zusätzliche kurze Laufeinheit oder weitere Radausfahrt) könnte das hinhauen.

LG
Patrick

LG
Patrick

mblanarik 12.06.2012 17:12

Zitat:

Zitat von zwuba (Beitrag 761566)
Ich denke das ich bis zu 15h pro Woche unterbringen kann - von daher würde mir der 12h-LD Plan von hier eh recht gut ins Konzept passen.

...wenn du IM DURCHSCHNITT der letzen 6 Monate vor dem Rennen um die 13 Stunden unterbringst, dann duerfte es ausreichen (behaupte ich jetzt mal). Das heisst allerdings auch, dass du durchaus Wochen mit 18-20 Stunden (Trainigslager; oder auch die eine oder andere Woche 3-6 Wochen vor dem Rennen) haben kannst, in anderen Wochen dann eben wiederum deutlich darunter...

jürsche 13.06.2012 00:56

Zitat:

Zitat von RibaldCorello (Beitrag 760902)
deine Tria Zeiten kannst du knicken, die haben null Prognose Wert, aussagekräftiger sind die Laufzeiten, und mit einer HM Bestzeit von 1:26 und einer 10er Zeit um die 38 hast du, wenn es dabei bleibt keine Chance eine Zeit unter 10 Stunden zu erreichen.

Und noch einer: Solo-HM 1:27 niedrig (MD-Laufzeit allerdings auch nicht langsamer), IM-Mara 3:24 (letztes Jahr in Regensburg). Schwiegermutter darfst aber gern behalten.
Gibt aber genauso auch reichlich Leute, die mir in jedem reinen Laufwettkampf das Fell über die Ohren ziehen (je kürzer, desto deutlicher), und die ich dann auf der LD problemlos vernasche. Hat eben jeder andere Stärken und Schwächen, drum lässt sich aus Unterdistanz-Wettkämpfen nur sehr begrenzt erwas folgern - das Tempo bei langen Koppeltrainings wäre wohl aussagekräftiger!

einzelstueck 13.06.2012 15:31

Zitat:

Zitat von jürsche (Beitrag 762125)
Und noch einer: Solo-HM 1:27 niedrig (MD-Laufzeit allerdings auch nicht langsamer), IM-Mara 3:24 (letztes Jahr in Regensburg). !

ich kenn auch einen: HM-PB 1:32, in Roth 1.LD mit 9:55.

die Endzeit allein von den Laufzeiten hochzurechnen ist unrealistisch......

zwuba 02.07.2013 15:55

Ich kram den Fred mal aus um auch für zukünftige Anfragen diesbezüglich festzuhalten wie denn mein Projekt "Sub-10 auf Anhieb" geklappt hat ;)

Eines gleich vorab - ich habe NICHT nach den zweifelsohne guten Plänen vom Arne trainiert da mich die Strategie von EnduranceNation.us mehr überzeugt hat und einfach besser meinem Charakter entspricht.

Das Ergebnis nach 6 Monaten gezieltem Training mit insgesamt 290 Trainingsstunden war eine Finisher-Zeit von 9:35 beim Ironman Austria 2013.

... und an alle die sagten eine HM-Zeit von 1:23 reicht nie dafür aus sei gesagt das ich den Marathon in 3:26 gelaufen bin ... und das nach einem sub 5h bike-split :Huhu:

Tilly 02.07.2013 21:01

Glückwunsch

Kai 02.07.2013 21:29

Respekt!!
Find ich super, nach den ersten Kommentaren zur Laufzeit hast du dich wohl nicht einschüchtern lassen.

Glückwunsch

HeinB 02.07.2013 21:47

Zitat:

Zitat von zwuba (Beitrag 920983)
Ich kram den Fred mal aus um auch für zukünftige Anfragen diesbezüglich festzuhalten wie denn mein Projekt "Sub-10 auf Anhieb" geklappt hat ;)

Eines gleich vorab - ich habe NICHT nach den zweifelsohne guten Plänen vom Arne trainiert da mich die Strategie von EnduranceNation.us mehr überzeugt hat und einfach besser meinem Charakter entspricht.

Sehr cool, diesen Thread nach einem Jahr von vorne zu lesen, und dann gleich das Ergebnis präsentiert zu bekommen. Glückwunsch! :liebe053:

Endurancenation.us kannte ich nicht, kannst du kurz was dazu sagen? Ein kostenpflichtiger Trainingsplan mit 12 Wochenstunden, oder ist das zu kurz gegriffen?

zwuba 03.07.2013 09:42

@HeinB
Die Jungs von EnduranceNation verfolgen eine deutlich andere Strategie als ALLES was ich bisher kannte.
Hier wird zuerst NUR am Speed gearbeitet - sprich man trainiert erstmal nur harte bis sehr harte Intervalle 1-2 Monate lang. Das war bei mir ab Jänner. Aufgrund der Intensität kannst du hier jedes Vergleichen der Wochenstunden mit anderen Plänen komplett vergessen weil ich garantiere jeden das nach 4 Wochen mit "NUR" 6-8h in dem Intensitätsbereich die Luft draussen ist!

Erst nachdem man diese Phase durch hat steigern sich die Umfänge langsam wobei auch hier die Intensität noch immer deutlich über allem liegt was die üblichen Langdistanzler so machen ... ich red hier von IF >0.85 bei 2,5h Radeinheiten zB.
Umfänge sind in der Phase dann bei ca 10h/Woche

Gegen Ende hin steigen die Umfänge auf um die 15h/Woche (in meinem Fall) aber die Intensität der Einheiten liegt immer noch deutlich über der geplanten Wettkampfintensität.
Für mich war genau deshalb auch der Wettkampf selbst eine sehr entspannte Angelegenheit weil ich genau wusste das es "viel lockerer" wird als all meine Keysessions die ich davor hatte ... und genau so wars dann auch.

Das ganze System bis ins Detail zu erklären würde hier alle Rahmen sprengen aber wenn du noch mehr wissen willst kannst mich ja per PN erreichen.
Unterm Strich gabs für mich 2 Investitionen die mir wirklich MASSIV was gebracht haben:
1) mein PowerMeter am Rad
2) meine EnduranceNation Mitgliedschaft

Alles andere (Equipment usw) hat im Vergleich dazu sogut wie keine Auswirkung auf die Finisher-Zeit.

glaurung 03.07.2013 10:02

Hört sich nicht uninteressant an. Ich bin nämlich auch eigentlich jemand, der gern etwas kürzer, aber dafür intensiver trainiert.
Ich möchte in Roth in knapp zwei Wochen mit ähnlich bescheidenen Vorleistungen wie Du (;) , so manche Meinung hier war an Pauschalisierung ja kaum zu übertreffen) auf alle Fälle auch gern unter 10h bleiben, hab aber im Prinzip ohne Trainingsplan trainiert. Bei dem Sauwetter heuer wär das Befolgen von Plänen ja eh kaum möglich gewesen. :Nee:

Vielleicht werd ich danach dann auch mal meinen Senf hier reinschreiben, wenn's gut gegangen ist. Wenn nicht, halt ich meine Klappe. :Cheese:

Superpimpf 03.07.2013 10:06

Zitat:

Zitat von zwuba (Beitrag 921236)
sprich man trainiert erstmal nur harte bis sehr harte Intervalle 1-2 Monate lang

auch hier die Intensität noch immer deutlich über allem liegt was die üblichen Langdistanzler so machen

die Intensität der Einheiten liegt immer noch deutlich über der geplanten Wettkampfintensität.

das es "viel lockerer" wird als all meine Keysessions die ich davor hatte ...

Klingt interessant und super, dass es für dich funktioniert hat! Ist ja vom ganz groben Prinzip mit Fasttwitch vergleichbar. Hier lauert aber meiner Meinung nach eine Falle. Als ich mal so trainiert hab, war nicht die körperliche Erschöpfung ausschlaggebend, sondern die geistige. Ich brauchte einfach lockere Einheiten zwischendrin um nicht auszubrennen. Aber jeder Jeck ist anders. Nur als Anregung zum Nachdenken für alle die angetan sind.

zwuba 03.07.2013 10:53

@Glaurug - VIEL GLÜCK!!

@Superpimpf - Es ist eher beides - körperlich und geistig erschöpfend. Um einem Trainings-BurnOut entgegenzuwirken hat man dafür jede Woche 2 Tage trainingsfrei und geschwommen wird in dieser Phase auch GAR NICHT.

3-rad 03.07.2013 10:55

Zitat:

Zitat von Superpimpf (Beitrag 921251)
Als ich mal so trainiert hab, war nicht die körperliche Erschöpfung ausschlaggebend, sondern die geistige.

Das ist aber dein ganz spezielles Problem.
Du fängst viel an und bringst (fast) nichts richtig zu Ende.

Superpimpf 03.07.2013 11:00

Zitat:

Zitat von 3-rad (Beitrag 921283)
Du fängst viel an und bringst (fast) nichts richtig zu Ende.

:Blumen:

Darum ging es mir nicht. Denn diese "geistige Erschöpfung" durch immer Vollgas geben zu müssen hab ich auch schon von anderen vernommen. Aber danke für die Blumen.


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