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Ich glaube dass es auf jeden Fall möglich ist, der TE hat ja noch ein ganzes Jahr Zeit zum trainieren.
Der Schlüssel für ein Sub 10 ist eine solide Leistung in allen drei Disziplinen und eine gute Ernährung. Am meisten Zeit kann man beim Laufen verlieren. Wird der Marathon zu einem Wandertag wird es mit den Sub 10 sicher nichts. Die Gründe dafür sind verschieden, zu wenig Grundlagen km, zu viel riskiert am Rad usw. Wichtig ist den ganzen Marathon halbwegs durchlaufen zu können. Für ein Sub 10 würde ich einen 3:30 bis 3:40 Marathon anpeilen. Dadurch sind die nötigen Zeiten (1:00 bis 1:10 und 5:00 bis 5:15) in den anderen Disziplinen auch nicht übertrieben schnell und auf alle Fälle machbar. Ich würde den Fokus jetzt auf das Laufen und Schwimmen richten das Radfahren dadurch aber nicht vernachlässigen. Und nur weil es eine LD ist muss man nicht 10 bis 15 min für den Wechsel verbrauchen:Cheese: Der Ironman Austria ist einer der schönsten Bewerbe die ich kenne und für eine erste LD optimal zumal es ja noch deine Heimat ist. Die Streckenlängen Diskussion finde ich lächerlich, vor allem wenn man Roth oder Frankfurt als Referenz nimmt. |
Wow hier gehts ja mal ordentlich vorwärts - Hab auf alle Fälle schon jede Menge inputs gespeichert ;)
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Die Problematik mit der Renneinteilung und der Ernährung ist mir auf alle Fälle bewusst und ich denke da muss ich mich auch noch ordentlich damit befassen (vor allem mit der Taktik) da ich eher dazu tendiere zuviel Gas zu geben vor allem wenns mal den Berg hochgeht. Glücklicherweise bin ich wenigstens mit einem "allesverträglichen Saumagen" ausgestattet der bisher noch alles tadellos mitgemacht hat wobei ich natürlich nicht weiß was nach der 6h Marke passiert ... Ich dachte mir vielleicht teste ich gleich mal die Online-Trainer von Go-Coach.com für dieses Vorhaben - was meint ihr dazu? |
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Ich hab schon letzte Saison nach dem "Kraichgau-Plan" trainiert und bin damit eigentlich schon einen ordentlichen Schritt vorwärts gekommen also bin ich dem grundsätzlich nicht abgeneigt. Ich dachte mir nur ich könnte mal was anderes versuchen und hab von einigen Trainingskollegen recht gutes Feedback bzgl. dieses Online-Coachings erhalten. |
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Ich seh das mal so, dass es mehrere Strategien zum Ziel gibt. Bei sub10 müssen wir uns noch nicht über ausgeklügelte Feinheiten diskutieren. Da ist wichtig an den Schwachstellen zu arbeiten und die Stärken möglichst zu behalten. Und das möglichst langfristig (hat ja noch ein Jahr Zeit) und regelmäßig. (möglichst wenig Verletzungspausen, Krankheiten etc.) |
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Erstens hab ich nie etwas anderes behauptet, auch wenn ich meine das bei 50% der Athleten die Probleme beim Laufen andere als das Radfahren sind bzw nicht dadurch ausgelöst werden. Wenn du schon anderer Meinung bist dann wäre es auch interessant wenn du uns diese mitteilst. Ansonsten ist dieser Post nichtssagend und hilft den TE kein bisschen. |
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Ansonsten seh' ich es wie der Dicke Michel: Rad ist nun mal der Schlüssel für einen guten Lauf hinten drauf. Ich kenne ettliche gute Läufer, die in einem reinen 10er mich sowas von abhängen, im Triathlon dann aber doch 2-3 Minuten langsamer als ich sind - eben weil sie sich auf dem Rad so zerstören. Zitat:
An den TE: an deiner Stelle würde ich mich auch erst einmal an die Pläne hier halten - für eine Sub10 werden die locker reichen, wenn während des Wettkampfs keine Katastrophe passiert. Wenn Du Dich dann aber für einen Plan entschieden hast, dann bleib dabei und lass Dich nicht durch kleine Rückschläge umstimmen. (Oh man, ich als Trainingsplanverächter schreib' solche Zeilen.....) Nopogobiker |
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Aber Spaß beiseite, wer regelmäßig Einheiten ~6 Std. auf dem Plan stehen hat, der sollte doch auch mal(!) 'n 10h "Magentest" unterbringen (k.a. ob sowas allerdings überhaupt Sinn macht, so von der Theorie her mit 0 LD Erfahrung würd ich sagen: Machen! :Cheese: ) |
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Natürlich ist das keine Garantie, aber ein ganz guter Indikator. Des Weiteren geht mir bei den langen Einheiten ja nicht nur um den Magen, sondern auch darum, die Ausdauer auf eine so lange Belastung vorzubereiten. Wenn ich immer nur max. 6 Stunden trainiere, darf ich mich halt net wundern, wenn nach 6 Stunden Wettkampfzeit (und da geht es ja meist erst auf die Laufstrecke) der Akku alle ist. Zitat:
Nopogobiker |
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Bei ersterem kann ich persönlich essen, was ich will, ohne Probleme zu bekommen und wenns Schnitzel mit Pommes ist. Ne LD ohne Magenprobleme hab ich aber trotzdem noch nicht hinbekommen, was immer ich auch ausprobiert habe. Abgesehen davon, dass Ernährung aufm Rad nicht gleich Ernährung beim Laufen ist. Den "Blödsinn" geb ich also mal locker zurück :Huhu: |
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@zwuba - Ich schließe mich den Meinungen an, dass du es schaffen kannst. Du hast noch ein Jahr Zeit und der Glaube daran kann bekanntlicherweise Berge versetzen!:Cheese: |
Ok nachdem nun quasi das Ziel definiert ist gilt es nun wohl den dazu passenden Trainingsplan mit einem mir möglichen zeitlichen Umfang zu finden ....
Ich denke das ich bis zu 15h pro Woche unterbringen kann - von daher würde mir der 12h-LD Plan von hier eh recht gut ins Konzept passen. Ist der plan ausreichend für mein Zeil oder muss es mehr Umfang sein? Was meint ihr? Gibts hier vielleicht jemanden der nach diesen Plan trainiert hat und mir seine Erfahrungen dazu verraten will (und vielleicht auch seine Ziele davor bzw seine Erfolge danach)? |
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Allerdings mußte ich dieses Jahr ohnehin feststellen, dass ich ein reguläres, vollständiges LD-Training nicht in meinen Alltag intergriert bekomme bzw. die damit verbundenen Einschränkungen nicht hinnehmen will. Nach dem IM geht's daher wieder auf die KD und MD. Ansonsten gebe ich dir schon recht. Gefühlsmäßig würde ich sagen, dass man im Training doch mal bis zu 3/4 der angepeilten Renndauer gehen sollte um sich daran zu gewöhnen. |
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ich habe nach dem 12h Mittwochs Plan trainiert und es hat in Roth für 09:58 gereicht. Nun ist Roth ja nicht gerade das schwerste Rennen. Insofern würde ich sagen mit etwas mehr Training als im Plan (ggf. zusätzliche kurze Laufeinheit oder weitere Radausfahrt) könnte das hinhauen. LG Patrick LG Patrick |
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Gibt aber genauso auch reichlich Leute, die mir in jedem reinen Laufwettkampf das Fell über die Ohren ziehen (je kürzer, desto deutlicher), und die ich dann auf der LD problemlos vernasche. Hat eben jeder andere Stärken und Schwächen, drum lässt sich aus Unterdistanz-Wettkämpfen nur sehr begrenzt erwas folgern - das Tempo bei langen Koppeltrainings wäre wohl aussagekräftiger! |
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die Endzeit allein von den Laufzeiten hochzurechnen ist unrealistisch...... |
Ich kram den Fred mal aus um auch für zukünftige Anfragen diesbezüglich festzuhalten wie denn mein Projekt "Sub-10 auf Anhieb" geklappt hat ;)
Eines gleich vorab - ich habe NICHT nach den zweifelsohne guten Plänen vom Arne trainiert da mich die Strategie von EnduranceNation.us mehr überzeugt hat und einfach besser meinem Charakter entspricht. Das Ergebnis nach 6 Monaten gezieltem Training mit insgesamt 290 Trainingsstunden war eine Finisher-Zeit von 9:35 beim Ironman Austria 2013. ... und an alle die sagten eine HM-Zeit von 1:23 reicht nie dafür aus sei gesagt das ich den Marathon in 3:26 gelaufen bin ... und das nach einem sub 5h bike-split :Huhu: |
Glückwunsch
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Respekt!!
Find ich super, nach den ersten Kommentaren zur Laufzeit hast du dich wohl nicht einschüchtern lassen. Glückwunsch |
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Endurancenation.us kannte ich nicht, kannst du kurz was dazu sagen? Ein kostenpflichtiger Trainingsplan mit 12 Wochenstunden, oder ist das zu kurz gegriffen? |
@HeinB
Die Jungs von EnduranceNation verfolgen eine deutlich andere Strategie als ALLES was ich bisher kannte. Hier wird zuerst NUR am Speed gearbeitet - sprich man trainiert erstmal nur harte bis sehr harte Intervalle 1-2 Monate lang. Das war bei mir ab Jänner. Aufgrund der Intensität kannst du hier jedes Vergleichen der Wochenstunden mit anderen Plänen komplett vergessen weil ich garantiere jeden das nach 4 Wochen mit "NUR" 6-8h in dem Intensitätsbereich die Luft draussen ist! Erst nachdem man diese Phase durch hat steigern sich die Umfänge langsam wobei auch hier die Intensität noch immer deutlich über allem liegt was die üblichen Langdistanzler so machen ... ich red hier von IF >0.85 bei 2,5h Radeinheiten zB. Umfänge sind in der Phase dann bei ca 10h/Woche Gegen Ende hin steigen die Umfänge auf um die 15h/Woche (in meinem Fall) aber die Intensität der Einheiten liegt immer noch deutlich über der geplanten Wettkampfintensität. Für mich war genau deshalb auch der Wettkampf selbst eine sehr entspannte Angelegenheit weil ich genau wusste das es "viel lockerer" wird als all meine Keysessions die ich davor hatte ... und genau so wars dann auch. Das ganze System bis ins Detail zu erklären würde hier alle Rahmen sprengen aber wenn du noch mehr wissen willst kannst mich ja per PN erreichen. Unterm Strich gabs für mich 2 Investitionen die mir wirklich MASSIV was gebracht haben: 1) mein PowerMeter am Rad 2) meine EnduranceNation Mitgliedschaft Alles andere (Equipment usw) hat im Vergleich dazu sogut wie keine Auswirkung auf die Finisher-Zeit. |
Hört sich nicht uninteressant an. Ich bin nämlich auch eigentlich jemand, der gern etwas kürzer, aber dafür intensiver trainiert.
Ich möchte in Roth in knapp zwei Wochen mit ähnlich bescheidenen Vorleistungen wie Du (;) , so manche Meinung hier war an Pauschalisierung ja kaum zu übertreffen) auf alle Fälle auch gern unter 10h bleiben, hab aber im Prinzip ohne Trainingsplan trainiert. Bei dem Sauwetter heuer wär das Befolgen von Plänen ja eh kaum möglich gewesen. :Nee: Vielleicht werd ich danach dann auch mal meinen Senf hier reinschreiben, wenn's gut gegangen ist. Wenn nicht, halt ich meine Klappe. :Cheese: |
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@Glaurug - VIEL GLÜCK!!
@Superpimpf - Es ist eher beides - körperlich und geistig erschöpfend. Um einem Trainings-BurnOut entgegenzuwirken hat man dafür jede Woche 2 Tage trainingsfrei und geschwommen wird in dieser Phase auch GAR NICHT. |
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Du fängst viel an und bringst (fast) nichts richtig zu Ende. |
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Darum ging es mir nicht. Denn diese "geistige Erschöpfung" durch immer Vollgas geben zu müssen hab ich auch schon von anderen vernommen. Aber danke für die Blumen. |
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