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meyersen 03.11.2011 12:36

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bei mir hat sich im Winter auch das Zwiebelprinzip bewährt. Und meine kalten Füße konnte ich mit den schon öfters erwähnten 99 Cent Alu-Filz Sohlen bekämpfen.
Mit einer Thermoflasche bin ich bei trockenem Wetter auch problemlos 3h unterwegs gewesen.

Mtb/Crosser fahren ging bei uns allerdings nicht so gut, da ich etwas höher wohne und ich im Wald dann doch des öfteren stecken geblieben bin.

Aber die Radwege wurden dann einfach zweckentfremdet und ich konnte mit Skilanglauf auch prima trainieren.

Helmut S 03.11.2011 14:49

Habe ein ähnliches Foto :Cheese: Musst die Hälfte Luft aus den Reifen lassen, dann bleibste nicht so leicht stecken und hast bessere Traktion in so tiefem Schnee. ... und bloß keinen Schwung verlieren ;)

Allerdings kann ich mich an MTB ausfahrten erinnern, in denen ich das MTB überwiegend getragen haben, weil im Schnee kein fahren mehr möglich war :Cheese:

mblanarik 03.11.2011 15:39

Zitat:

Zitat von JF1000 (Beitrag 666353)
Oder wenn der WK entsprechend früher ist. Und was macht man dann?

tuben hat sich schon gemeldet, der hat damit erfahrung.
und wohl auch der user koschier_marco, der seines zeichens in russland lebt und trainiert... frag ihn mal direkt...

powermanpapa 03.11.2011 16:03

Zitat:

Zitat von Helmut S (Beitrag 666438)
.... Musst die Hälfte Luft aus den Reifen lassen, dann bleibste nicht so leicht stecken und hast bessere Traktion in so tiefem Schnee. ... und bloß keinen Schwung verlieren ;)

Allerdings kann ich mich an MTB ausfahrten erinnern, in denen ich das MTB überwiegend getragen haben, weil im Schnee kein fahren mehr möglich war :Cheese:

Das versaut den Schnitt aber ungemein

Pmueller69 03.11.2011 19:58

Zitat:

Zitat von powermanpapa (Beitrag 666467)
Das versaut den Schnitt aber ungemein

Und gibt beim Winterpokal weniger Punkte....

wasserratte79 03.11.2011 20:26

macht euch bei so genialen schneeverhältnissen das radeln mehr spaß als skilanglauf? Wenn ich solche winterbilder sehe, kann ich den schnee kaum mehr erwarten. Und ich bin mir sicher 2 stunden voll speed skaten ist genauso effektiv wie 3 stunden radeln ;-)

Helmut S 03.11.2011 20:38

Zitat:

Zitat von Pmueller69 (Beitrag 666536)
Und gibt beim Winterpokal weniger Punkte....

Da is drauf geschissen, wenn die Russenmafia hinter dir her ist. ;)

oliver 03.11.2011 23:21

Hallo Leute,

erstmal vielen Dank für die vielen Kommentare.
Also, Radfahren im Winter ist ansich nicht das Problem, sondern die Dauer.
Ich fahre (fast) jeden Tag mit dem Rad, im Winter mit dem MTB, aber eben nur ca. 2x1h (zur Arbeit). Das Problem wo ich hier habe, sind meine Hände, die Füße sind ok. Bin schon bei unter -10 Grad gefahren, auf Schnee und Eis.
Die Hände spüre ich nach einer halben Stunde nicht mehr, trotz Hightec-Membran, Windstopper, Fleece, zwei Handschuhe, Wärmepads, Lobster usw., hab schon etliches ausprobiert. Nach einer 3/4h kommt dann so langsam die Blutzirkulation in Schwung und es tut nur einfach weh :-), danach geht es aber nicht lange und es fängt wieder an.

Gut lange Rede, ich sehe eher das Problem diese lange Dauer irgendwie unterzukriegen: 3-4h MTB im Schnee mag gut sein für die Technik (auch für die Ausdauer), ist aber nicht zu vergleichen mit 3-4h auf dem Rennrad oder Rolle.
Unsere Wirtschaftswege werden überwiegend nicht geräumt, aber von Autos befahren, Resultat sind dann vereiste Spurrillen und da kommt kein Spass auf, so etwas >1h zu fahren, trotz Spikes. Das ist dann ein Rumgeeier und kein schönes gleichmäßiges Fahren. Auf der Straße fahre ich dann nur mit dem RR wenn trocken oder nass ist ohne Eis.

Ich denke, am sinnvollsten für mich als Alternative zu den 4h: 1h MTB, 1h Laufen und dann 1,5h Rolle oder auch mal 2h Ski-LL. Hoffe dass das ja nicht so oft vorkommt.

tobi_nb 03.11.2011 23:31

SCNR :Blumen:


http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4position

keko 04.11.2011 00:04

Zitat:

Zitat von oliver (Beitrag 666138)
Hallo Leute,

in zwei Wochen will ich mit dem Trainingsplan für meine erste LD in Roth nächsten Jahres beginnen.
Nun hatte ich in der Vergangenheit schon mal Probleme mich im Winter für einen Marathon darauf vorzubereiten ( Langer Lauf Schnee+Eis), wie mache ich das mit der Radeinheit?
Ersetzen durch 3-4h Rolle? Dann wäre ich reif für die Klapse. Oder 2h Rolle und 1h Laufen?
Wie macht ihr das.

Gruß Oliver

- Befreie dich von dem Gedanken, im Winter lange Rad fahren zu müssen. Das bringt nur Stress und schlechtes Gewissen.

Stattdessen:

- i) Arbeite an deiner Schwimmform und vor allem an deiner Laufform, das geht fast bei jedem Wetter.

- ii) Wenn du die Möglichkeit hast, mach ausgedehnt Skilanglauf, dass ist eh das beste Wintertraining für Triathleten.

- Wenn du so über den Winter kommst und ab Ende März ins Radtraining einsteigst, bist du in ganz wenigen Wochen fit auf dem Rad.

Wir sehen uns in Roth ;)

Pmueller69 04.11.2011 00:45

Zitat:

Zitat von Helmut S (Beitrag 666546)
Da is drauf geschissen, wenn die Russenmafia hinter dir her ist. ;)

Ich habe mehr Angst vor der Polenmafia. Letztes Jahr komme ich mit einem polnischen Mitarbeiter mit dem Zug aus München zurück zu meinem Auto. Die Scheibe ist beschlagen, ich will den Scheibenwischer anmachen. Ich höre den Motor, aber nichts bewegt sich. Der Scheibenwischer war mit dem Gestänge abmontiert worden.

Der polnische Mitarbeiter meinte nur trocken: Den findest Du jetzt auf www.ebay.pl

Letztes Jahr hat er übrigens im Kraichgau seinen ersten Triathlon gemacht (mit eigenem Fahrrad ;) ).

Klugschnacker 04.11.2011 00:49

Zitat:

Zitat von Pmueller69 (Beitrag 666608)
(mit eigenem Fahrrad ;) ).

:Lachanfall:

Pmueller69 04.11.2011 01:01

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 666609)
:Lachanfall:

Ja, dass wollte ich nur erwähnen, bevor hier jemand den Witz mit dem polnischen Triathlon ausgräbt.

Übrigens: 3-rad sollte seinem neulackierten gelben Fahrrad schnell noch eine rote Note verpassen. Der Kollege wohnt nämlich nur ein paar Kilometer von ihm weg und ist ein Borussia Dortmund Fan.....

felix__w 04.11.2011 08:10

Zitat:

Zitat von oliver (Beitrag 666587)
Auf der Straße fahre ich dann nur mit dem RR wenn trocken oder nass ist ohne Eis.

Das ist hier im Winter aber an 90-95% der Tage der Fall.

Zitat:

Zitat von oliver (Beitrag 666587)
Ich denke, am sinnvollsten für mich als Alternative zu den 4h: 1h MTB, 1h Laufen und dann 1,5h Rolle oder auch mal 2h Ski-LL. Hoffe dass das ja nicht so oft vorkommt.

Hast du die Antworten gelesen? Die meisten sagten doch, im Winter müsse man NICHT lange fahren. Es reicht wenn du ab März 4h machst.

Felix

Fastforward 04.11.2011 08:39

Zitat:

Zitat von keko (Beitrag 666599)
- Befreie dich von dem Gedanken, im Winter lange Rad fahren zu müssen. Das bringt nur Stress und schlechtes Gewissen.

Stattdessen:

- i) Arbeite an deiner Schwimmform und vor allem an deiner Laufform, das geht fast bei jedem Wetter.

- ii) Wenn du die Möglichkeit hast, mach ausgedehnt Skilanglauf, dass ist eh das beste Wintertraining für Triathleten.

- Wenn du so über den Winter kommst und ab Ende März ins Radtraining einsteigst, bist du in ganz wenigen Wochen fit auf dem Rad.

Wir sehen uns in Roth ;)


Wo er Recht hat, hat er Recht, der Keko...

:Cheese:

autpatriot 04.11.2011 09:25

nutze derzeit auch die zeit für mehr schwimmtraining
laufen startet dann wieder am wochenende...

lange radeinheiten werde ich 1 mal die woche am wochenende machen..

obwohl im Plan auch am Mittwoch eine 3 std einheit auf dem plan steht... diese werde ich auf 2-3 mal aufteilen...

wenns schön ist fahre ich draussen..

unter der woche komme ich erst von der arbeit um 18:30 heim da ist es schon stockdunkel da schwing ich mich nimmer aufs rad und dreh draussen meine runde... da gehe ich lieber laufen...

Rälph 04.11.2011 17:41

Zitat:

Zitat von keko (Beitrag 666599)
Wenn du die Möglichkeit hast, mach ausgedehnt Skilanglauf, dass ist eh das beste Wintertraining für Triathleten.

Heißt es immer! Bei mir war es in den vergangenen Jahren allerdings so:

Ob ich im Winter viel (2 x Woche für je 2-4 Stunden), selten (alle 2 Wochen 3-4 Stunden) oder gar nicht auf die Spur gegangen bin, hat sich auf die Leistung im Sommer 0,0 ausgewirkt.

Wenn das Wetter passt, dann bin ich inzwischen eher fürs Radfahren zu haben. Drei Stunden gehen (hier im Südwesten) fast immer vom Wetter her. Langlaufen mache ich nur noch nach Lust und Laune.

Allerdings bin ich auch sehr für eine Entspannte Haltung, was den "Einstieg" ins LD Training betrifft. An sowas braucht man vor März/April (fast) nicht zu denken.

Rhing 04.11.2011 18:17

Zitat:

Zitat von Rälph (Beitrag 666878)
... Allerdings bin ich auch sehr für eine Entspannte Haltung, was den "Einstieg" ins LD Training betrifft. An sowas braucht man vor März/April (fast) nicht zu denken.

Seh ich auch so. Bei meiner ersten LD (Köln) ging das so, dass ich mich für die MD angemeldet hatte. Dann hab ich im Mai mit Leuten trainiert, die nach Roth bzw. FfM wollten und bin mit denen nen 150er gefahren und anschließend nen 10er gelaufen. Das hat bei mir was in Gang gesetzt. Ich war 50, da wird's nicht mehr besser. Den Winter hatte ich ohne Erkrankungen überstanden, war gut drauf und hab mir dann überlegt, auf die LD umzubuchen. Das ging in Köln ohne Probleme. Da erst habe ich dann mit dem LD-gemäßen Training angefangen, d.h. ich hatte noch 2-3 Monate, um die LD zu berücksichtigen. Köln ist Anfang Sept. OK, das war jetzt nicht der klassische Ansatz und das Ergebnis hätte besser sein können. Aber in der AK war ich trotzdem im ersten Drittel. Bin aber im Frühjahr / Sommer ordentlich Umfänge gefahren (600 km in 3 Tagen, 2 X > 200 km). Das zeigt auf jeden Fall, dass du Dir jetzt noch keine Gedanken drum machen mußt. Nimm's, wie's kommt. Die anderen können das Wetter auch nicht ändern.


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