![]() |
Zitat:
|
Zitat:
da setz ich noch'n +1 drauf :) |
Zitat:
|
Zitat:
Die Frage konkret heißt doch eher: Ist kein Eisenmann, wer an nem Wettkampf über 3,8/180/42,2 teilnimmt, bei dem es sich nicht um einen Ironman handelt? Ob der nun Challenge, Ostseeman, Podersdorf oder Hintertupfingen heißt, ist doch egal, gerade wenn bei den anderen Veranstaltungen nicht der Service-Support der Ironman-Veranstaltungen geboten wird. Oder (ebenso unsachlich) kommt als zusätzliches Kriterium dazu, dass man mal eben 900 $ hinlegen muß? http://www.ironmanuschampionship.com...nyc/index.html |
Zitat:
Der zweite Satz wäre auch aus meiner Sicht wünschenswert. Ich halte ihn aber für falsch. Hier http://www.ironmanuschampionship.com...nyc/index.html war wohl nach 5 Std. ausgebucht. |
Zitat:
In Frankfurt fehlt in diesem Jahr (bisher) die absolute Hawaii-Elite der Männer- das wurde auch schon im letzten Jahr bemängelt und hat sich durch die verspätete Zusage von Macca etwas beruhigt. Bei den Frauen sieht es da qualitativ besser aus. |
Zitat:
|
Was denen halt noch fehlt, ist eine Weltmeisterschaft bzw. ein Austragungsort, der es mit Hawaii aufnehmen kann.
Denn man kann es drehen und wenden, wie man will: Der IM in Hawaii ist ja nicht nur als finales Rennen der WTC-Serie und als "Best-of-the-Year"-Race fest in der DNA des Langdistanzsports verankert, sondern auch aufgrund der speziellen Location ein Mythos - Lavainseln sind halt nun mal was anderes als fränkisches Land...;) ...ohne daß ich damit die Franken und ihre Region beleidigen will. Fakt ist, wenn man erzählt, daß man einen Triathlon auf Hawaii gemacht hat, geht ein großes Raunen durch den Raum, während Roth als Ort keinen vom Hocker reißt. Ich warte jedenfalls darauf, daß die Challenge-Leute sich da etwas einfallen lassen da ist was dran Warum nicht zurück nach Oahu? Es gibt zwei Gruppen, eine Gruppe von Langdistanz Triathleten möchten einfach einen Ironman absolvieren bzw. eine Langdistanz machen die andere möchte den Mythos Hawaii erleben |
Zitat:
|
Zitat:
Kein Schwein - bitte entschuldigt die Ausdrucksweise - kennt die Raelerts... Oder irgendeinen andern Triathleten... Wir haben hier eine leicht verzerrte Weltsicht. Fragt doch mal im Bekanntenkreis rum... also falls ihr Bekannte habt, die nicht Triathlon-indoktriniert sind. |
Zitat:
|
Zitat:
|
Zitat:
Schon klar, nur bedenke, wie groß ist die Story im Verhältnis zu den Jahren zuvor, bzw. zu den Storys der zu vor genannten Athleten. |
Wenn ich in meinen Bekanntenkreis hinein höre (keine Trias), sind Faris und Normann noch bekannt. Die Familie Raelert kennt niemand.
Es wäre mal interessant, ein Ranking des Wertes der Athleten für Sponsoren von deutschen Tria-Veranstaltungen zu sehen. In dem Ranking wird sich wahrscheinlich nicht unbedingt die aktuelle Leistungsfähigkeit widerspiegeln. ... was aber nichts daran ändert, dass in Frankfurt noch ein paar Zugpferde fehlen. ;) |
Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass Kai (vor 1 1/2 Jahren?) in seinem damals noch existenten Paralleluniversum von Hawaii aus meldete, dass die WTC die Challenge kaufen wolle.
Dafür ist er damals übelst verspottet und beschimpft worden. Ok, da war er auch selber schuld dran aber ich fand und finde diesen Gedanken bis heute nicht abwegig. Wir wissen, dass wir nichts wissen :Huhu: |
Ob Raelerts bekannter sind als die anderen darum geht's doch garnicht. Raelert allein wäre für Roth relativ uninteressant.
Der Clou ist, daß man es geschafft hat durch die Konstellation Raelert/Kienle ein Megaspannung im Vorfeld aufzubauen und dem Fachpuplikum die Hoffnung auf eine mögliche Neuauflage von 2003 gibt. Damit ist Roth in diesem Jahr definitiv interessanter - weil spannender - als Frankfurt. Andererseits hat Frankfurt bislang sowieso eher weniger Bohai um die PROS gemacht, weil die erstens sowieso kamen und zweitens für das wirtschaftliche Konzept der Veranstaltung eher wurscht sind. |
Zitat:
Ansonsten sehe ich nicht, dass die Dominanz der IM in Europa durch die Challenge gefährdet ist, so wie Arne es beschrieben hat. Die einzige LD Challenge die richtig gut geht ist Roth. Andere haben durch den Termin (so wie Barcelona) keine Konkurrenz, da hier in Europa der letzte IM im August stattfindet. Ich bin sicher, wenn dort zum gleichen Zeitpunkt ein IM organisiert werden würde, mit Quali für das folgende Jahr, hätte die Challenge Barca schlechte Karten. Roth profitiert immer noch vom Ironman Europa Image aus den 90ern. |
Zitat:
|
Die Frage ist wohl was passiert, wenn bei der Challenge Serie ein großer Sponsor einsteigt, ich sag als Österreicher mal Red Bull. Wär das geil, oder würde sich die Challenge Serie früher oder später auch in Richtung Gewinnoptimierung entwickeln? Die Vermutung liegt nahe - Warum nicht.
Bleibt das Postulat Hawaii zur echten Weltmeisterschaft zu machen, ausgerichtet von einem Verein (?) als Non Profit Veranstaltung und Qualifikationsmöglichkeiten durch alle (durch diesen Verein) zertifizierten (nicht lizensierten) LD-Veranstaltungen, wie auch immer das funktionieren mag. Darf man träumen? Lg Nik |
Ich sehe es auch nicht so, dass aktuell die Dominanz von Ironman gefärdert ist.
Allerdings boomt momentan der Sport auch stark so, dass momentan auch noch Platz für 2 große Anbieter ist. Spannend wird es meines Erachtens vor allem wenn mal nicht mehr so viele Ersttäter nachkommen und die Anmeldungen zurück gehen. Dann würde ich vermuten, dass die Challenge sogar innerhalb Europa besser aufgestellt ist. Begründen kann ich es nicht genau aber ich persönlich fühle mich bei diesen Rennen nicht ganz so als Cash Cow auch wenn Sie nicht gerade günstig sind. |
Zitat:
Natürlich geht es auch dort um Gewinnoptimierung und um nichts anderes!!! |
OK beide Veranstalter verlangen perverse Startgebühren, aber der eine ist immerhin noch günstiger als der andere - also gibt es einen klaren Unterschied! Ich als finisher erwarte ein perfekt organisiertes Rennen mit viel Verpflegung und drumherum. Daher bin ich bereit diese eigentlich zu hohen Gebühren bezahlen, weil ich ja auch viel erwarte. Man sollte aber nciht vergessen, dass Kraichgau und Roth traditionelle veranstaltungen sind, die auch deswegen perfekt im Ablauf sind und in der dortigen Bevölkerung viel genialer verankert sind als diverse Ironman-Veranstaltungen oder junge Langdistanz-Rennen. Ich liebe dieses Ambiente der challenge-Veranstaltungen, man kann das nicht wegreden. Köln, Hannover, Regensburg, Frankfurt haben nicht die Atmosphäre von Roth oder Kraichgau. Völlig verständlich, dass hiermit auch Werbung gemacht wird.
|
Zitat:
|
Wenn man jetzt ne LD finisht, ohne den Support einer "perfekt organisierten Veranstaltung" Ironman oder Challenge zu haben, müßte man doch eigentlich mehr als so ein verweichlichter Ironman sein, oder? :Lachen2:
|
Zitat:
Kleinere Veranstaltungen bedürfen keinen Chaperon allein für den Checkin. |
Zitat:
Also von traditionellen Veranstaltungen zu sprechen, ist übertrieben. Keine Frage, die Anwohner im Kraichgau ziehen wunderbar mit, das ist fast einmalig (neben Roth). |
Zitat:
Ich als Teilnehmer möchte ein Rennen in einer schönen Naturkulisse, bei dem ich als kompletter Athlet gefordert bin, mir nicht alles vor den Arsch geräumt wird und beim ich mir für das Finish so den Arsch aufreißen muss, dass ich mich mein Leben lang daran erinnere und meinen Enkeln noch davon erzählen kann :cool: Die meisten LD´s von denen hier die Rede ist haben "Event-Charakter", sind Cash-Cows und bedienen das entsprechende Klientel, welches auch gerne diese Preise abdrückt. |
Zitat:
Red Bull und Embrun passen zusammen;) |
Ja ich war in Roth, Kraichgau, Hannover und Wiesbaden selbst als Teilnehmer und habe Frankfurt beobachtet. Als ich in Wiesbaden war, empfand ich es zwar als gut organisiert aber vom perfektesten WK zu sprechen... niemals. Zum Punkt selbst: Mag sein, dass eine i-dot-veranstaltung irgendwie cooler ist (mir persönlich weniger wichitg) aber dann muss man auch sehen, dass eine Challenge-Veranstaltung qualitativ mindestens gleich gut ist aber atmosphärisch mehr zu bieten hat. mir persönlich wichitger. ich glaube um objektiv zu bleiben darf man ruhig feststellen, dass zwar beiden Großveranstaltern Umsatz wichitg ist, aber den Irionman-Veranstaltern eine spur mehr. Ich sehe den Vergleich nicht dogmatisch sondern eher pragmatisch.
Der Eine will die coolness von Frankfurt, der nächste die Ruhe in Hannover, der andere das wir-Gefühl vom Feuerwerk in Roth. alle 3 haben ihre Berechtigung und alle 3 rennen sind gut organisiert. Frieden :Huhu: |
Zitat:
|
Zitat:
|
Zitat:
Setzt mal die Businessbrille auf. Das sind florierende Wirtschaftsunternehmen, das kann man nicht mehr mit irgendwelchen Kirmesveranstaltungen von früher oder Wald und Wiesenveranstaltungen von heute veranstalten. Warum wohl ist der GF bei der WTC geflogen, der hat es nicht gebracht. Ex und Hopp, wie in vielen Unternehmen heute Usus ist. Es geht um Kohle. Jeder hält die Hand auf, Kommunen (Streckensperrung, Feuerwehr, DRK, Polizei etc), Verpflegung. Die Budgets sind so dermaßen hoch, da kannst Du keinen Idioten hinstellen, der bei der Vereinsversammlung nicht schnell genug den Arm gesenkt hat als es um die Wahl des Chefs für den nächsten Triathlons ging. Solche Foren bieten jedem Kunden eine Plattform sich zu äußern, bei der nächsten Anmeldephase kann man seine Zufriedenheit nur durch Anmelden oder Nichtanmelden kundtun, eine andere Möglichkeit hat man nicht. |
Ich weiß nicht, inwieweit die weniger bekannten Langdistanzen sich behaupten können. Die "anderen" Mitteldistanzen aber auf alle Fälle. Ich war aber dieses Wochenende bei der Mitteldistanz in Maxdorf. Prima Organisation und ein konkurrenzlos günstiges Startgeld (60€). Zum Vergleich: Kraichgau (150/180€) oder gar Wiesbaden (200/250€).
Aber die Frage, ob Ironman in Europa gegen Challenge Marktanteile verlieren wird, wird stark davon abhängen, ob die Amerikaner den deutschen Machern soviel Spielraum lassen, dass diese weiterhin attraktive Veranstaltungen hinzaubern können. Wenn ich meine eigenen beruflichen Erfahrungen mit Amerikanern auf die Arbeit bei WTC/Xdream projiziere, dann befürchte ich, dass der Spielraum mit der Übernahme von Xdream stark geschrumpft ist. Sollte die Qualität spürbar absinken, wird man nicht mehr bereit sein, die hohen Startgelder zu bezahlen. Das dürfte dann auch den Shareholder Value treffen. Reine Schwarz-/Weiß-Malerei ist hier aber fehl am Platz. Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Solange die WTC mit Challenge, Tristar und den Jahangirs dieser Welt in Konkurrenz ist, werden wir schöne LD- und MD-Veranstaltungen in Deutschland und Europa haben. |
Zitat:
|
Zitat:
|
Zitat:
Zu Arnes Thema: Es geht doch schlicht darum dass die WTC gerade versucht die Grenzen Ihrer Gewinne nach oben auszutesten, immer mit dem Wissen Hawaii als die Nummer im Langdistanztriathlon in der Hinterhand zu haben. Und solange ein IM Frankfurt und andere innerhalb weniger Minuten, Stunden oder auch Tagen ausgebucht sind wird sich diese Preis-Leistungsspirale auch nicht ändern. Wieso sollte man nicht die Ausgaben senken und die Einnahmen erhöhen wenn es der Kunde mitmacht. Jeder würde dies so machen, also erst recht eine Firma wie die WTC und Ihre Geldgeber. Dies ist schlicht freie Marktwirtschaft. Und was die Profis angeht: Die sind für die WTC einzig Mittel zum Zweck, und wenn man einen IM wie Frankfurt mit weniger Profis machen kann und immer noch alle Startplätze ausgebucht sind, so what....... Brenzlig wird es wohl erst dann wenn bei Rennen wie in Frankfurt die Sponsoren ausbleiben, denn dann wird es für Veranstalter wie Xdream schlicht nicht mehr finanzierbar, aber dieses Problem sehe ich im Moment nicht, der direkte Zusammenhang des Wegbleibens von Top-Profis und Sponsorenrückgang müsste sich erst noch einstellen. |
Zitat:
|
Zitat:
Den immer wieder auftauchenden Vergleich Challenge vs. IM finde ich unnötig. Diese Identifikation mit irgendwelchen Serien oder Labels ist mir eh völlig fremd. Das erinnert mich an die Grüppchenbildung in der Schule. Ich starte bei einem Wettkampf, einem Triathlon. Und ob da irgendein Label aussen drauf ist, geht mir doch grad irgendwo vorbei. Ich bin froh, dass wir solche Veranstaltungen haben, die unseren schönen Sport einem großen Publikum präsentieren. Dass beide Veranstalter Geld verdienen, ist offensichtlich und auch keinesfalls verwerflich. Sportvereine, die einen Dorftriathlon ausrichten, freuen sich auch, wenn für ihren Verein was übrig bleibt. |
Zitat:
Grüße, Arne |
Zitat:
Challenge hat noch einen SEHR langen Weg vor sich, sich als ernstzunehmende Konkurrenz auf der Langdistanz global zu etablieren. In Wanaka starten auch nach 5(?) Jahren gerade mal ~250 Leute! In Cairns? Im triathlon-verrueckten Australien - ~600. Wieviele Auslaender? Vernachlaessigbar. Wie war's in Regensburg letztes Jahr? IM - Busselton (7. Jahr) 1500 Leute, mehr als 30 Nationen, ausverkauft in 7 Stunden; IM Australia ditto. Auch beim halben - Philippinen, Singapore, welcher auch immer. Schau dir die Startlisten an. Der NAME M-Dot und HAWAII ziehen. Roth lockt keinen Hund vor den Ofen. Wie hatte jemand in Asien mich gefragt? If you finish an Ironman, you are an Ironman. If you finish a Challenge race, what are you called then? A Challenger? Das ist leider die Realitaet. Die Challenge-Rennen sind sehr schoen, gut organisiert und ich wuensche Felix W. viel Erfolg beim Ausbau der Marke. Aber der Weg zum internationalen Erfolg und womoeglich zur echten globalen Herausforderung fuer WTC/IM wird noch ein sehr, sehr langer uns steiniger sein. |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 05:01 Uhr. |
Powered by vBulletin Version 3.6.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.