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Klugschnacker 17.06.2010 08:18

Zitat:

Zitat von rookie2006 (Beitrag 406663)
wie wärs, wenn man gerade für jene triathleten, die alles hinterfragen mal details zu dem test bringen. jeder testablauf liegt in irgendeiner form offen vor.

Die wesentlichen Punkte stehen bereits im Artikel. Was möchtest Du denn zusätzlich gerne wissen?

Grüße,
Arne

flotter3er 17.06.2010 08:53

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 406552)
In diesem Thread ist von einem ganz bestimmten Test die Rede, der sich einer ganz bestimmten Methode bedient und dessen Daten auf ganz bestimmte Weise ausgewertet werden.

Er hat wenig zu tun mit einer normalen Leistungsdiagnostik und stützt sich nicht auf eine Relation "Geschwindigkeit versus Laktatkonzentration" – und besteht nicht aus der statistischen Auswertung einer Vielzahl solcher Daten. Er erschöpft sich auch nicht in einer Bestimmung der Leistung an der individuellen aeroben Schwelle.

Natürlich gibt es Laktat-Tests, statistische Auswertungen dazu, und für Langstreckler spielt auch die Leistung an der aeroben Schwelle eine Rolle.
Grüße,
Arne

Hallo "Testler und Nichttestler"

habe genau diese beiden Test's bei Jürgen Sessner gemacht, wovon Arne schreibt und auch die eigentliche Rede davon is.

Der Test war zwar im Februar um meine Bereiche für das Training festzulegen und kann immer noch dafür sprechen.

Der Erfolg stellte sich bereits ein, um 35min bessere Endzeit auf der MD. Klaro, kommt es auf SEHR VIEL MEHR noch an, nur wenn die Bereiche auch im Training nicht passen, kannst du ne'n Saumagen haben, keine Krämpfe etc und man überzockt halt sehr schnell im Wettkampf.

Habe auch mal einen "NUR" Laktattest gemacht. Der ist nicht so genau & aussagekräftig. Wenn man mal die Kosten gegenüberstellt -> "NUR"-Laktattest (ca. 85-100 €) und die beiden Tests (199,-) bei Jürgen <- = genauere spezifische Werte, mehr Auswertungsleistung/Daten, persönliches und AUSFÜHRLICHES Gespräch zur Analyse.
Da ist die Erfolgsquote (bei Einhaltung der Vorgaben :) ) schon
%tual viel höher aus Erfahrung.
Also auch hier deshalb nicht nur besser, sondern sogar auch günstiger im Preis-/Leistungsverhältnis.

Und für die Indivduellen Trainingsplanuser gibt's ja auch noch einen sehr fairen Rabatt bei Jürgen


@JO

kann ich dir nur recht geben -> wenn man von dem was man tut nicht überzeugt ist, kann dann auch solch ein Testing nichts bringen. Auch wenn's noch so gut & günstig is......

"Atemgas & Laktarelle" Grüsse

aus Bayern


@ Arne
bin gespannt wie du den Test von der Anstrengung her empfindest und was dabei rauskommt.

roadrunner 17.06.2010 09:23

Zitat:

Zitat von flotterTRIAer (Beitrag 406680)
Hallo "Testler und Nichttestler"

habe genau diese beiden Test's bei Jürgen Sessner gemacht, wovon Arne schreibt und auch die eigentliche Rede davon is.

Der Test war zwar im Februar um meine Bereiche für das Training festzulegen und kann immer noch dafür sprechen.

Der Erfolg stellte sich bereits ein, um 35min bessere Endzeit auf der MD. Klaro, kommt es auf SEHR VIEL MEHR noch an, nur wenn die Bereiche auch im Training nicht passen, kannst du ne'n Saumagen haben, keine Krämpfe etc und man überzockt halt sehr schnell im Wettkampf.

Habe auch mal einen "NUR" Laktattest gemacht. Der ist nicht so genau & aussagekräftig. Wenn man mal die Kosten gegenüberstellt -> "NUR"-Laktattest (ca. 85-100 €) und die beiden Tests (199,-) bei Jürgen <- = genauere spezifische Werte, mehr Auswertungsleistung/Daten, persönliches und AUSFÜHRLICHES Gespräch zur Analyse.
Da ist die Erfolgsquote (bei Einhaltung der Vorgaben :) ) schon
%tual viel höher aus Erfahrung.
Also auch hier deshalb nicht nur besser, sondern sogar auch günstiger im Preis-/Leistungsverhältnis.

Und für die Indivduellen Trainingsplanuser gibt's ja auch noch einen sehr fairen Rabatt bei Jürgen


@JO

kann ich dir nur recht geben -> wenn man von dem was man tut nicht überzeugt ist, kann dann auch solch ein Testing nichts bringen. Auch wenn's noch so gut & günstig is......

"Atemgas & Laktarelle" Grüsse

aus Bayern


@ Arne
bin gespannt wie du den Test von der Anstrengung her empfindest und was dabei rauskommt.

Du hast den Test also nicht in der WK woche gemacht sondern im Frühjahr?!
35min sind viel,Glückwunsch! Dann wirst du vorher deine MDs einfach zu langsam angegangen sein:Huhu:

keko 17.06.2010 10:10

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 406666)
Die wesentlichen Punkte stehen bereits im Artikel. Was möchtest Du denn zusätzlich gerne wissen?

Grüße,
Arne

Mich würde z.B. interessieren, ob und welche Daten du genau mit auf dem Weg bekommst und ob es dadurch auch einen Mehrwert für´s Training gibt. Wahrscheinlich gibt´s ja auch ein Abschlußgespräch, vielleicht kannst du dazu auch was sagen. Im Grund einfach das, was an dem Tag passiert. Hattest du wahrscheinlich eh vor :)

Quax 17.06.2010 10:58

Zitat:

Zitat von keko (Beitrag 406734)
Mich würde z.B. interessieren, ob und welche Daten du genau mit auf dem Weg bekommst und ob es dadurch auch einen Mehrwert für´s Training gibt. Wahrscheinlich gibt´s ja auch ein Abschlußgespräch, vielleicht kannst du dazu auch was sagen. Im Grund einfach das, was an dem Tag passiert. Hattest du wahrscheinlich eh vor :)

Hallo Keko,

bei diesem Test geht es nicht um die Festlegung von Trainingsbereichen, sondern um die Prognose der optimalen Wettkampfgeschwindigkeit. Darauf beschränkt sich auch die Auswertung und das Gespräch. Die Vorgaben bekommst du für das Rad als Hf und Watt, für das Laufen als Hf und Geschwindigkeit. Ich kann aber aufgrund der Leistung auf dem Rad eine Zeitprognose machen, die aber wiederum von Gewicht, Radposition und Wetter am Renntag abhängt.
Bei der Vorgabe berücksichtige ich außerdem die Erfahrung des Athleten und die Ziele. Geht es um die Hawaii-Quali und sein Leistungsvermögen ist in diesem Bereich, kann man etwas mehr Risiko gehen. Geht es um Finishen oder PB, kalkuliere ich etwas mehr Sichheit ein.

Gruß
Jürgen

Quax 17.06.2010 11:05

Zitat:

Zitat von rookie2006 (Beitrag 406663)
wie wärs, wenn man gerade für jene triathleten, die alles hinterfragen mal details zu dem test bringen. jeder testablauf liegt in irgendeiner form offen vor.

Hallo,

der Testablauf ist kein Geheimnis. Es ist ein Stufentest, Beginn 80W mit Steigerung um 40W alle 3 min bzw. 9 km/h mit Steigerung alle 3 min um 1,5 km/h. Die Pause dazwischen ist aktiv und beträgt 30 min.
Über die Auswertung möchte ich allerdings nicht mehr preisgeben als im Artikel, da dies das Ergebnis von jahrelangen Vergleichen und Statistiken ist. Den Vorsprung möchte ich nicht aus der Hand geben. Ich hoffe, du verstehst das.

Gruß
Jürgen

trimac 17.06.2010 11:07

Danke quaxx. so hab ich nämlich auch verstanden !!
Eine Frage wird der Test auf dem eigene Wettkampfrad durchgeführt - da dies ja auch einen Einfluss hat - oder?

keko 17.06.2010 11:09

Zitat:

Zitat von Quax (Beitrag 406782)
Hallo Keko,

bei diesem Test geht es nicht um die Festlegung von Trainingsbereichen, sondern um die Prognose der optimalen Wettkampfgeschwindigkeit. Darauf beschränkt sich auch die Auswertung und das Gespräch. Die Vorgaben bekommst du für das Rad als Hf und Watt, für das Laufen als Hf und Geschwindigkeit. Ich kann aber aufgrund der Leistung auf dem Rad eine Zeitprognose machen, die aber wiederum von Gewicht, Radposition und Wetter am Renntag abhängt.
Bei der Vorgabe berücksichtige ich außerdem die Erfahrung des Athleten und die Ziele. Geht es um die Hawaii-Quali und sein Leistungsvermögen ist in diesem Bereich, kann man etwas mehr Risiko gehen. Geht es um Finishen oder PB, kalkuliere ich etwas mehr Sichheit ein.

Gruß
Jürgen

Ok, danke. Hört sich gut an. Bin mal gespannt :) Ist ja eine interessante Sache, dass wir das bei Arne "live" miterleben können.

Quax 17.06.2010 11:12

Zitat:

Zitat von keko (Beitrag 406795)
Ok, danke. Hört sich gut an. Bin mal gespannt :) Ist ja eine interessante Sache, dass wir das bei Arne "live" miterleben können.

Ich stelle mich der Sache gerne und werde die Ergebnisse der Tests und der dazugehörigen Wettkampfzeiten natürlich anonymisiert zur Verfügung stellen. Ich habe das in so einem Rahmen auch noch nicht durchgeführt und bin gespannt, wie hoch die Trefferquote ist.

Gruß
Jürgen

Raven 17.06.2010 11:15

Zitat:

Wichtig ist in diesem Zusammenhang der Kalorienverbrauch bei Wettkampf-Pace und der Anteil der Fette und Kohlenhydrate zu diesem Zeitpunkt.

Speziell im Hinblick auf die Nahrungsaufnahme bin ich gespannt, ob dort neue Erkenntnisse (im Vergleich zum Training / früheren Wettkämpfen) für den Probanden :Cheese: ermittelt werden.

fitnesstom 17.06.2010 11:28

Zitat:

Zitat von Quax (Beitrag 406789)
Hallo,

der Testablauf ist kein Geheimnis. Es ist ein Stufentest, Beginn 80W mit Steigerung um 40W alle 3 min bzw. 9 km/h mit Steigerung alle 3 min um 1,5 km/h. Die Pause dazwischen ist aktiv und beträgt 30 min.
Über die Auswertung möchte ich allerdings nicht mehr preisgeben als im Artikel, da dies das Ergebnis von jahrelangen Vergleichen und Statistiken ist. Den Vorsprung möchte ich nicht aus der Hand geben. Ich hoffe, du verstehst das.

Gruß
Jürgen

danke.
du hast den test ja auch sicherlich mit heidi vorm IM gemacht.
wie war da die prognose und das ergebnis?

Quax 17.06.2010 11:41

Zitat:

Zitat von fitnesstom (Beitrag 406813)
danke.
du hast den test ja auch sicherlich mit heidi vorm IM gemacht.
wie war da die prognose und das ergebnis?

Heidi's Tests sind natürlich ein wichtiger Baustein bei der Geschichte gewesen, da sie ja schon fast 60 bei mir gemacht hat. Im Gegensatz zu den anderen Sportlern teste ich sie auch zu Zeitpunkten, die kein optimales Ergebnis zulassen, einfach um zu sehen, wie sich Krankheiten, Wettkämpfe und hartes Training auswirken. Den letzten Prognosetest habe ich vor dem IM Wisconsin 2008 mit ihr gemacht, da sie vor China krank war und gar nicht getestet werden konnte und vor Arizona 2009 für 4 Wochen vor Ort war. In Wisconsin hat sie die Vorgabe auf 3 Watt genau getroffen und zwar blind, also ohne die Wattanzeige zu sehen.

Gruß
Jürgen

Quax 17.06.2010 11:52

Zitat:

Zitat von Raven (Beitrag 406798)
Speziell im Hinblick auf die Nahrungsaufnahme bin ich gespannt, ob dort neue Erkenntnisse (im Vergleich zum Training / früheren Wettkämpfen) für den Probanden :Cheese: ermittelt werden.

Die Aussage des Tests basiert auf einer optimalen KH-Aufnahme vor und während des Wettkampfes von 1g pro kg-Körpergewicht in der Stunde. Im Gegensatz zu den Laborstudieen haben zumindest bei den von mir betreuten Athleten höhere KH-Aufnahmen nicht zu einer Verbesserung des Wettkampfergebnisses geführt. Das lag an mehreren Gründen, meist scheiterte die Sache daran, daß die Aufnahme auf dem Rad etwas höher war, aber beim Laufen dann wieder niedriger wurde, somit war am Ende keine zusätzliche Aufnahme gegeben. In diesem Zusammenhang ist die Verträglickeit das wichtigste Kriterium, denn nur wenn diese optimal ist, kann man den maximalen Ertrag ernten. Deswegen sollte man vorher im Training und bei Wettkämpfen viel testen. Bei der Diagnostik kann man da leider keine Erkenntnisse gewinnen.

Gruß
Jürgen

Klugschnacker 17.06.2010 12:02

Zitat:

Zitat von keko (Beitrag 406795)
Ok, danke. Hört sich gut an. Bin mal gespannt :) Ist ja eine interessante Sache, dass wir das bei Arne "live" miterleben können.

Das muss ich mir erst noch überlegen. Vor dem Rennen werde ich auf keinen Fall Pulswerte, Zeiten oder Leistungsdaten veröffentlichen, ganz gleich, ob sie aus der Diagnostik oder aus dem Training kommen.

Mir geht es nicht darum, mit meinem Rennen (n=1) ein vielfach erprobtes Testverfahren zu bestätigen oder zu widerlegen. Das hielte ich für anmaßend. Ich werde genug damit zu tun haben, das Rennen ordentlich zu bestreiten und mein Potential umzusetzen.

Grüße,
Arne

keko 17.06.2010 12:04

Zitat:

Zitat von Quax (Beitrag 406826)
Heidi's Tests sind natürlich ein wichtiger Baustein bei der Geschichte gewesen, da sie ja schon fast 60 bei mir gemacht hat.

Meinst du damit auch normale Leistungstests oder waren das 60 Prognosetests?

Quax 17.06.2010 12:11

Zitat:

Zitat von keko (Beitrag 406858)
Meinst du damit auch normale Leistungstests oder waren das 60 Prognosetests?

60 Tests insgesamt.

Gruß
Jürgen

Bischi 17.06.2010 12:33

Ich kann die hohe Aussagekraft der Test bestätigen! Ironmanzeiten und Testergebnisse lagen max. 5 Minuten (pro Disziplin +/- 2min) auseinander. :bussi:

Skunkworks 17.06.2010 13:01

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 406854)
Das muss ich mir erst noch überlegen. Vor dem Rennen werde ich auf keinen Fall Pulswerte, Zeiten oder Leistungsdaten veröffentlichen, ganz gleich, ob sie aus der Diagnostik oder aus dem Training kommen.

Mir geht es nicht darum, mit meinem Rennen (n=1) ein vielfach erprobtes Testverfahren zu bestätigen oder zu widerlegen. Das hielte ich für anmaßend. Ich werde genug damit zu tun haben, das Rennen ordentlich zu bestreiten und mein Potential umzusetzen.

Grüße,
Arne

Eher werden Gehälter offen diskutiert, als das jemand sich vor FRA in die Karten schauen lässt.
:Lachen2: Aber wie schon jemand schrieb: Es ist DEIN Wettkampf, von daher verständlich. Ich bin sowieso davon ausgegangen, dass du hinterher darüber berichtest.

@Quax: magst du noch mal auf meine Frage von gaaaaanz am Anfang eingehen, ob auch Regen und extreme Hitze in deiner Pace-Empfehlung (?) berücksichtig werden. Danke

Quax 17.06.2010 14:22

Zitat:

Zitat von Skunkworks (Beitrag 406895)
Eher werden Gehälter offen diskutiert, als das jemand sich vor FRA in die Karten schauen lässt.
:Lachen2: Aber wie schon jemand schrieb: Es ist DEIN Wettkampf, von daher verständlich. Ich bin sowieso davon ausgegangen, dass du hinterher darüber berichtest.

@Quax: magst du noch mal auf meine Frage von gaaaaanz am Anfang eingehen, ob auch Regen und extreme Hitze in deiner Pace-Empfehlung (?) berücksichtig werden. Danke

Ich gehe im Auswertungsgespräch darauf ein. Regen hat keinen Einfluß, außer du legst dich in jeder Kurve auf die Nase ;-)
Eher sind es die Temperaturen, auf die ich eingehe.

Gruß
Jürgen

dude 17.06.2010 16:43

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 406854)
Das muss ich mir erst noch überlegen. Vor dem Rennen werde ich auf keinen Fall Pulswerte, Zeiten oder Leistungsdaten veröffentlichen, ganz gleich, ob sie aus der Diagnostik oder aus dem Training kommen.

:confused:

frechdachs 17.06.2010 16:58

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 406854)
Das muss ich mir erst noch überlegen. Vor dem Rennen werde ich auf keinen Fall Pulswerte, Zeiten oder Leistungsdaten veröffentlichen, ganz gleich, ob sie aus der Diagnostik oder aus dem Training kommen.

Mir geht es nicht darum, mit meinem Rennen (n=1) ein vielfach erprobtes Testverfahren zu bestätigen oder zu widerlegen. Das hielte ich für anmaßend. Ich werde genug damit zu tun haben, das Rennen ordentlich zu bestreiten und mein Potential umzusetzen.

Grüße,
Arne

Zitat:

Zitat von Klugschnacker
Wie ist das möglich? Offensichtlich ist eine Langdistanz eine ziemlich vorhersagbare Sache.

Zitat:

Zitat von Klugschnacker
Ich bin sehr gespannt, welche Empfehlung zur Renngestaltung sich aus der Diagnostik ergibt. Im Hinblick auf das bevorstehende Rennen interessiert mich natürlich vor allem die Prognose für die Endzeit.

erst heißmachen und dann abblitzen lassen :Lachanfall:

schade, vor allem vor dem hintergrund, dass du selber ziemlich genau weißt, was geht / kein neuling bist auf der LD / hier öffentliches Interesse besteht, welches auch von dir geschürt wurde (bitte nicht negativ verstehen) / und alles nach dem wettkampf gesagte, einen faden beigeschmack hat

vielleicht findet sich in zukunft mal ein wahrer held :(

edith sagt gerade noch, auf deine frage über angestrebte zeiten von steilküste, hast du angaben auf die sec. vom team dude/steilküste bekommen ..... ohne hokuspokus

Klugschnacker 17.06.2010 18:45

Zitat:

Zitat von frechdachs (Beitrag 407085)
vielleicht findet sich in zukunft mal ein wahrer held :(

edith sagt gerade noch, auf deine frage über angestrebte zeiten von steilküste, hast du angaben auf die sec. vom team dude/steilküste bekommen ..... ohne hokuspokus

Im Countdown-Thread für Frankfurt ist eine Zielzeit von 9:35h eingetragen, und das ist auch kein größerer "Hokuspokus" als die Zielzeit von Steilküste.

Grüße,
Arne

frechdachs 17.06.2010 21:11

Zitat:

Zitat von frechdachs (Beitrag 407085)

schade, vor allem vor dem hintergrund, dass du selber ziemlich genau weißt, was geht

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 407143)
Im Countdown-Thread für Frankfurt ist eine Zielzeit von 9:35h eingetragen, und das ist auch kein größerer "Hokuspokus" als die Zielzeit von Steilküste.

Grüße,
Arne

so hatte ich das gemeint

minus die 5 min sicherheit, weil sub 9:30 willste schon haben :Cheese:

roadrunner 18.06.2010 08:08

Zitat:

Zitat von frechdachs (Beitrag 407190)
so hatte ich das gemeint

minus die 5 min sicherheit, weil sub 9:30 willste schon haben :Cheese:

Und genau das geht nicht! So würde dann statt 9:35 mit etwas glück eine 9:52 da stehen.

JF1000 04.07.2010 19:56

So Arne...erst mal Glückwunsch zum angekommen sein. Aber was war los? Und nun das interessanteste...was hat Dein Test ergeben und wie hast Du Dich selbst zuvor eingeschätzt? Und wie beurteilst Du nun die Vorzüge von dem Test um seine Zeit besser einschätzen zu können?
(Evtl. bei Dir nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt im Rennen?!)

JF1000 10.07.2010 09:42

Ähm...ist es falsch hier noch einmal nach der Diagnostik bzw. Erfahrungen von Arne nachzufragen?

frechdachs 10.07.2010 10:02

Zitat:

Zitat von JF1000 (Beitrag 419077)
Ähm...ist es falsch hier noch einmal nach der Diagnostik bzw. Erfahrungen von Arne nachzufragen?

Es ist niemals nicht falsch, den salzigen finger in die wunde zu legen :Lachanfall:

be fast 10.07.2010 11:03

Zitat:

Zitat von frechdachs (Beitrag 419080)
Es ist niemals nicht falsch, den salzigen finger in die wunde zu legen :Lachanfall:

Ich weiß aus geheimer Quelle, dass eine 11:05h prognotiziert wurde. Es wurde allerdings eine Radstrecke von 180Km Zugrunde gelegt. Passt doch.....:Lachanfall:

Im Ernst: Ich hab Arne mehrfach auf der Laufstrecke gesehen und finde es stark, dass er das Ding zu Ende "gelaufen" ist!

frechdachs 10.07.2010 11:11

Zitat:

Zitat von be fast (Beitrag 419096)
.......... und finde es stark, dass er das Ding zu Ende "gelaufen" ist!

voll zustimm :Huhu:

leistungsdiagnostik langfristig als trainingssteuerung/überwachung ... auch voll zustimm :Huhu:

als status quo bestimmung gleicht das eher den 4 wirtschaftsweisen bei der bestimmung des wirtschaftswachstums ..... eigentlich liegen die auch nur immer nur ganz knapp daneben ....... aber uneigentlich vertun sie sich nur beim raten von 1 / 2 oder 3 prozent :Lachanfall:

beckenrandschwimmer 10.07.2010 11:57

gestern in der sendung wurde das thema ausführlich von überraschungsgast jürgen sessner erläutert. für die, die nicht zugeschaut haben:
jürgen hat die diagnostik von arne vor dem wettkampf erläutert.
probleme beim laufen wegen zu hohen kohlenhydratverbrauches beim laufen und auch schon beim radfahren sind, wie ich mich erinnere, prognostiziert worden.
welche pace jürgen dann empfohlen hat, wurde nicht gesagt.

an der stelle wäre es natürlich interessant, das von arne zu erfahren..
(mich beschäftigt die geschichte, weil ich selber bald auf der strecke bin und der respekt vor dem unterfangen doch recht gross ist, jedenfalls grösser, als vor einem jahr, als das zeitziel eher locker war)
hast du nach der diagnostik deine zielpace angepasst? hast du dich dann im wettkampf daran gehalten? warst du hin- und hergerissen zwischen eigenem gefühl und diagnostik?

JF1000 10.07.2010 12:06

Gibt es dann nur die Möglichkeit seine Pace runter zu schrauben oder kann man das auch irgendwie durch erhöhte KH Zufuhr während des Rennens steuern? Obwohl...es gibt ja dann auch wieder eine magische Grenze, was der Körper höchstens verarbeiten kann?!

beckenrandschwimmer 10.07.2010 12:21

Zitat:

Zitat von JF1000 (Beitrag 419116)
Gibt es dann nur die Möglichkeit seine Pace runter zu schrauben oder kann man das auch irgendwie durch erhöhte KH Zufuhr während des Rennens steuern? Obwohl...es gibt ja dann auch wieder eine magische Grenze, was der Körper höchstens verarbeiten kann?!

meine thesen dazu:

1.)pace runter (vor allem am anfang) sollte auf jeden fall etwas bringen.
2.)KH-aufnahme ist begrenzt, allerdings auch pace-abhängig (etwas langsamer sollte auch eine etwas grössere aufnahme ermöglichen)
3.)die kontinuität der KH-aufnahme hat wahrscheinlich einen entscheidenden einfluss: wenn mal eine halbe stunde nichts kommt, dann sind die speicher nachher eine halbe stunde früher leer.

hoffentlich kommt dann quax mal vorbei und korrigiert mich....

keko 10.07.2010 19:50

Zitat:

Zitat von JF1000 (Beitrag 419077)
Ähm...ist es falsch hier noch einmal nach der Diagnostik bzw. Erfahrungen von Arne nachzufragen?

Ich fände es schon interessant ein bisschen was von dem Test, Vorgaben und Wettkampf zu erfahren. Zumindest halt bis zur zweiten Radrunde vor dem Malheur. Wir wurden ja ein bischen heißt gemacht und jetzt fehlt die Auflösung. ;)

*JO* 11.07.2010 01:21

Zitat:

Zitat von keko (Beitrag 419209)
Ich fände es schon interessant ein bisschen was von dem Test, Vorgaben und Wettkampf zu erfahren. Zumindest halt bis zur zweiten Radrunde vor dem Malheur. Wir wurden ja ein bischen heißt gemacht und jetzt fehlt die Auflösung. ;)

war in der Sendung :)
sehr lustiger und dazu noch interessanter Beitrag :)

keko 11.07.2010 09:21

Zitat:

Zitat von *JO* (Beitrag 419338)
war in der Sendung :)
sehr lustiger und dazu noch interessanter Beitrag :)

Schön, dass es lustig war, aber ich habe halt die Sendung nicht mitbekommen. ;)

Klugschnacker 11.07.2010 10:33

Die Vorgabe war 5:00 und 3:25, allerdings behaftet mit einem gewissen Risiko für die Laufzeit: Wenn etwas mit dem Pacing oder der Nahrungsaufnahme schief ginge, würde ich aus energetischen Gründen platzen.

Nach meinem Defekt auf dem Rad (mein hinteres Schaltwerk war nicht mehr zu bedienen) hatte ich sehr schlechte Karten für den Lauf.

Die Einzelheiten, und was man alles aus der Diagnostik herauslesen kann, sind sehr komplex. Der Sendebeitrag mit Jürgen Sessner und mir dauert 45 Minuten und kommt demnächst ins Archiv, deshalb möchte ich hier nicht noch einmal alles schriftlich darlegen.

Viele Grüße,
Arne

keko 11.07.2010 10:57

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 419365)
Die Vorgabe war 5:00 und 3:25, allerdings behaftet mit einem gewissen Risiko für die Laufzeit: Wenn etwas mit dem Pacing oder der Nahrungsaufnahme schief ginge, würde ich aus energetischen Gründen platzen.

Nach meinem Defekt auf dem Rad (mein hinteres Schaltwerk war nicht mehr zu bedienen) hatte ich sehr schlechte Karten für den Lauf.

Die Einzelheiten, und was man alles aus der Diagnostik herauslesen kann, sind sehr komplex. Der Sendebeitrag mit Jürgen Sessner und mir dauert 45 Minuten und kommt demnächst ins Archiv, deshalb möchte ich hier nicht noch einmal alles schriftlich darlegen.

Viele Grüße,
Arne

Ok, danke!

drullse 11.07.2010 11:54

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 419365)
Die Vorgabe war 5:00 und 3:25

Also das was Du selbst auch geschätzt hattest (5:00 auf 180 oder 184?). Das macht mir ja Hoffnung.

Klugschnacker 13.07.2010 15:12

Zitat:

Zitat von drullse (Beitrag 419380)
Also das was Du selbst auch geschätzt hattest (5:00 auf 180 oder 184?).

Auf 185 km. Wir haben bis 280 Watt getestet (1.9 mmol Laktat), die Radform war gut. Die Diagnostik zeigte aber, dass ich relativ viel Kohlenhydrate verbrauche, auch und noch mehr beim Laufen. Energetisch wäre es also bei diesem Tempo auf jeden Fall eng geworden.

Ich muss also wieder mehr im GA1 arbeiten und mich um die Fettverbrennung kümmern.

Grüße,
Arne

eifel-man 13.07.2010 15:46

hi arne,

das klingt alles höchstspannend.

Wenn die Prognose vor dem Rennen so gut war, dann konnte man Anhand der Leistungsdiagnostik bei Dir sicherlich auch eine sehr gute GA1 Basis feststellen. (vermute - geringer Laktatanstieg bis 280 Watt)

Eventuell war die GA1 Basis auf dem Rad hervorragend und beim Laufen nicht so ausgeprägt wie in vergangenen Jahren ?

Eine weitere Frage, führst Du das fehlende GA1 Training aufgrund Deiner praktischen Erfahrungen im Wettkampf zurück ?
Subjektiv - schlechte Fettverbrennung oooder kann es sein, dass nicht genügend Kohlenhydrate nachgeführt wurden/ werden konnte ?!

Ein weiteres "Denkproblem" sehe ich in der "triathletischen Fettverbrennung". Man(n) ist ja bereits 7-8h unterwegs - einen größten Teil davon in der Fettverbrennung und trotzdem haut es einen auf die Bretter.

Wäre mal interessant , was Ultraläufer und Radkamikazee´s dazu sagen, die grundsätzlich etwas länger als wir Trias unterwegs sind.

weiterhin spannende Analysen
eifel-man :)


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