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kury 28.05.2010 01:50

Zitat:

Zitat von Triathletin007 (Beitrag 395687)
Wir haben ja bei unserer Duisburger Zeitfahrserie in Raesfeld (Münsterland) auch immer wieder unseren 3x Seniorenweltmeister im Einzelzeitfahren am Start. Der drückt auch auf 20km den Schnitt mit 50km/h. Aber wenn der dann anschließend absteigen sollte und weiterlaufen, ich machte gerade ein Koppeltraining, sagte er : Ohne mich, ich bin doch nicht verrückt!!:Lachanfall:

Dann bin ich mal auf die 103km gespannt.
Aber Du weißt ja das der Jens von der Mittelstreckenlauf kommt
"Jens Volkmann der Vorjahres-Vierte sagte im Ziel: „Auf dieser Strecke lernste Demut!“ Die ganze Geschichte des Olympiateilnehmers über 3000m Hindernis in Seoul 1988 kann man im Buch – Ötztaler Radmarathon – von Ernst Lorenzi nachlesen":Huhu:

mum 28.05.2010 09:51

rolf aldag: ja, die quali bei den AG......
aber auch die 3.30 für einen ex-radprofi sind keine haushummer...

Triathletin007 28.05.2010 10:38

Zitat:

Zitat von kury (Beitrag 396040)
Dann bin ich mal auf die 103km gespannt.
Aber Du weißt ja das der Jens von der Mittelstreckenlauf kommt
"Jens Volkmann der Vorjahres-Vierte sagte im Ziel: „Auf dieser Strecke lernste Demut!“ Die ganze Geschichte des Olympiateilnehmers über 3000m Hindernis in Seoul 1988 kann man im Buch – Ötztaler Radmarathon – von Ernst Lorenzi nachlesen":Huhu:

Auch ich bin gespannt, was unser Jens auf den 103km reißen wird. Zur selben Zeit werde ich wohl in Frankfurt sein und mich um die 1 und 2 Wechselzone kümmern!:Huhu:

Und bist Du auch am Samstag morgen beim Zeitfahren dabei?

Ich werde versuchen meinen anfänglichen 34-iger Schnitt vom ersten Zeitfahren über 17,2km auf über 38 auf 34,4 km nach Oben zu pushen!

Rälph 30.05.2010 12:34

Zitat:

Zitat von wolfi (Beitrag 395539)

die Zeitdifferenz ist ja nicht so arg, ich denke der Haile wird dem Craig Alexander auch Welten abnehmen, sollten sie gegeneinander antreten!

Ist eben Triathlon, die Kombination aus 3 Sportarten!


Zitat:

Zitat von mum (Beitrag 395571)
die trias können eben alles ein bischen - finde mal einen radprofi, der die 3.8 in 50 min schwimmt und nach 4.5 stunden einen mara in 2.45 runterspuhlt.......

obwohl....die abstände haben mich schon auch ein bischen ueberrascht - auf der anderen seite kann man ein 40 minuten zeitfahren auch nicht mit einem 180 km zeitfahren vergleichen....


Fakt ist jedenfalls:
Der Macca hat (wenn man mal voraussetzt, dass er ein ähnlich gutes Rad fährt und ähnlich windschlüpfrig aufm Hobel sitzt) eine deutlich geringere Leistungsabgabe als z.B. der Sieger dieses Events. Ich finde diesen Unterschiede bei einer technisch eher einfachen Sportart wie Zeitfahren schon sehr deutlich. Außerdem ist bei diesem Tempo jede Minute eine kleine Welt.
Mit anderen Worten. Er ist, in dieser Situation, nicht so Leistungsfähig.

Der Vergleich zum Laufen gegen einen 55kg Mann ist nicht ganz so einfach. Bin mir sicher, dass der Craig (absolut gesehen) eine höhere Leistung abgeben kann als der Haile. Was auf der Straße ankommt ist aber was ganz anderes.

kury 30.05.2010 12:46

Zitat:

Zitat von Triathletin007 (Beitrag 396110)
Auch ich bin gespannt, was unser Jens auf den 103km reißen wird. Zur selben Zeit werde ich wohl in Frankfurt sein und mich um die 1 und 2 Wechselzone kümmern!:Huhu:

Und bist Du auch am Samstag morgen beim Zeitfahren dabei?

Ich werde versuchen meinen anfänglichen 34-iger Schnitt vom ersten Zeitfahren über 17,2km auf über 38 auf 34,4 km nach Oben zu pushen!

Nein ich bin in /war in Herscheid.

RoBa 30.05.2010 18:48

Die Unterschiede werden bei der Leistung erst richtig sichtbar.
Bei der Fahrzeit sieht es noch harmlos aus: Martin 41min, Macca 46min.
Wenn man jetzt weiß, dass die Leistung mit der 3ten Potenz zur Geschwindigkeit steigt.
46/41 = 1,12; 1,12 hoch 3 = 1,4. D.h. Martin hat 40% mehr Leistung als Macca rausgehauen.
Die Geschwindigkeit war ca.49km/h was vielleicht 450W entspricht. Wenn er 75kg wiegt wären es 6W/kg
Macca also 450/1,4 =321W

Rälph 31.05.2010 14:52

Zitat:

Zitat von RoBa (Beitrag 397020)
Die Unterschiede werden bei der Leistung erst richtig sichtbar.
Bei der Fahrzeit sieht es noch harmlos aus: Martin 41min, Macca 46min.
Wenn man jetzt weiß, dass die Leistung mit der 3ten Potenz zur Geschwindigkeit steigt.
46/41 = 1,12; 1,12 hoch 3 = 1,4. D.h. Martin hat 40% mehr Leistung als Macca rausgehauen.
Die Geschwindigkeit war ca.49km/h was vielleicht 450W entspricht. Wenn er 75kg wiegt wären es 6W/kg
Macca also 450/1,4 =321W

Wenn das so stimmt: verblüffend.

Klugschnacker 31.05.2010 15:44

6 Watt pro Kilogramm Körpergewicht ist auch die Leistung, die Ivan Basso beim gerade beendeten Giro gezeigt hat. Er ist damit auf das Niveau seines Fuentes-Jahres 2006 zurückgekehrt.

Skunkworks 31.05.2010 16:03

Arne, kannst du die Rechnung von RoBa RECHNERISCH bestätigen? Mir kommen die 40% doch etwas hoch vor.

wieczorek 31.05.2010 16:07

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 397679)
6 Watt pro Kilogramm Körpergewicht ist auch die Leistung, die Ivan Basso beim gerade beendeten Giro gezeigt hat. Er ist damit auf das Niveau seines Fuentes-Jahres 2006 zurückgekehrt.

Ja man munkelt es gibt was Neues, das nicht getestet werden kann... Kleinstmengen EPO sind ja auch im Moment wieder sehr in Mode. Pauschalverurteilung ist zwar Scheise aber wenn jemand 3 Wochen mit seinem kompletten Team eine Rundfahrt dominiert, dann gibt das zu Denken. Genauso wie bei Klassikerrennen der Spitzengruppe ausreissen und dann auf den letzten 40k allein 5min Vorsprung raus fahren.

FinP 31.05.2010 16:14

Zitat:

Zitat von Skunkworks (Beitrag 397703)
Arne, kannst du die Rechnung von RoBa RECHNERISCH bestätigen? Mir kommen die 40% doch etwas hoch vor.

Du kannst ja selbst mal die Leistungen über die Geschwindigkeiten vergleichen:

http://www.wolfgang-menn.de/motion_d.htm

Da gibt es einen kleinen Rechner, mit dem man rumspielen kann. Die 40% kommen schon etwa hin.

meggele 31.05.2010 16:14

Zitat:

Zitat von Skunkworks (Beitrag 397703)
Arne, kannst du die Rechnung von RoBa RECHNERISCH bestätigen? Mir kommen die 40% doch etwas hoch vor.

Das stimmt schon ungefähr, wobei man natürlich nicht weiß, wieviel aerodynamischer der eine oder andere gesessen hat.

Aber letztlich ist das doch unerheblich, denn warum sollte jemand wie Macca, der nicht nur zwei Disziplinen mehr trainieren muss, sondern seinen Hauptwettkampf noch ewig weit weg hat und zudem wettkampfmäßig nie in diesen Intensitätsbereichen unterwegs ist, auch nur annähernd konkurrenzfähig sein?

Skunkworks 31.05.2010 16:51

Zitat:

Zitat von wieczorek (Beitrag 397707)
Ja man munkelt es gibt was Neues, das nicht getestet werden kann... Kleinstmengen EPO sind ja auch im Moment wieder sehr in Mode. Pauschalverurteilung ist zwar Scheise aber wenn jemand 3 Wochen mit seinem kompletten Team eine Rundfahrt dominiert, dann gibt das zu Denken. Genauso wie bei Klassikerrennen der Spitzengruppe ausreissen und dann auf den letzten 40k allein 5min Vorsprung raus fahren.

Wenn du Paris-Roubaix meinst, da würd ich mir die Bilder der entscheidenten Phase noch mal anschauen. Das Rennen wurde zu allererst taktisch entschieden.
Boonen hat drei ernsthafte Attacken gefahren und wurde immer wieder von jemand anderem gestellt. Cancellara hat just in dem Moment attakiert als Boonen sehr weit hinten in der Gruppe war un was aß. Entweder hat dieser zu dem Zeitpunkt schon aufgesteckt oder wirklich nicht gesehen, dass Cancellara geht (und alle anderen warten natürlich, dass Boonen ihn zu stellen versucht). Zusätzlich war die Attacke ganau zum richtigen Zeitpunkt gesetzt (anders als Cancellara vielleicht sagt ), nähmlich vor dem längstem und härtestem Pavee Stück im ganzen Rennen (Nr 10, Mons-en-Pévèle). Immer wieder wird vom Wald von Arenberg oder weiteren gesprochen, aber komischerweise kaum von diesem. Schon 2009 wurde nahezu an gleicher Stelle das Rennen entschieden und ich warte mal das nächste Jahr ab.
Wenn da noch Additive im Sprit waren, ist dies bestimmt auch hilfreich gewesen.

remi 31.05.2010 16:53

Zitat:

Zitat von wieczorek (Beitrag 397707)
Ja man munkelt es gibt was Neues, das nicht getestet werden kann...

Pedelecs

wieczorek 31.05.2010 19:12

Zitat:

Zitat von remi (Beitrag 397756)
Pedelecs

:Lachanfall:

wieczorek 31.05.2010 19:15

@skunkworks. Gar keine Frage, das da Taktik im Spiel war, wie auch Glück. Und auf gar keinen Fall will ich sagen, das (wenn überhaupt) der Berner Bub der einzige Bösewicht im Peloton war.

Aber trotzdem war die Leistung von 50km allein über die kraftraubenden Roubaix Strassen reiten und dem Peloton 5min abnehmen, eine sehr denkürdige Leistung. Zumal das Gleiche bei der Flandernrundfahrt auch schon passiert ist. Man kann also nicht wirklich davon reden, das es überraschend kam.

Skunkworks 31.05.2010 20:30

Zitat:

Zitat von wieczorek (Beitrag 397833)
@skunkworks. Gar keine Frage, das da Taktik im Spiel war, wie auch Glück. Und auf gar keinen Fall will ich sagen, das (wenn überhaupt) der Berner Bub der einzige Bösewicht im Peloton war.

Aber trotzdem war die Leistung von 50km allein über die kraftraubenden Roubaix Strassen reiten und dem Peloton 5min abnehmen, eine sehr denkürdige Leistung. Zumal das Gleiche bei der Flandernrundfahrt auch schon passiert ist. Man kann also nicht wirklich davon reden, das es überraschend kam.

Was mich aber am meisten damals gewundert hat, war das Verhalten von Boonen. Warum wollte er so früh eine Entscheidung suchen? Oder anders ausgedrückt: Warum verpulvert er als Kenner so viel Kraft in so einer großen Grupe? Er kann sich doch eigentlich auf seine Sprintqualitäten verlassen.

Wenn man sich das Motorvideo im anderen Fred anschaut, kann man auch ins Grübeln kommen.

wieczorek 31.05.2010 21:32

das mit den Motoren halte ich für unrealistisch... Ich kenne ein paar Strombikes.
Mal abgesehen davon, das die Steuerelktronik bei den besagten Versionen für einen "Dompingeinsatz" noch mindestens 2 Mal überarbeitet werden müsste, ist der Akku das limitierende Problem. Wenn du mit einem Motor im Bike sinnvoll arbeiten willst, dann muss der Motor gleichmässig über mindestens mal 90 bis 120min runde 100Watt abgeben können. Das ist für einen Motor gar kein Problem, aber wer etwas Ahnung im Maschinenbau hat, der kann sich anhand vom Wirkungsgrad eines solchen Minimotors ausrechnen, welche Leistung und Grösse ein entsprechender Akku haben muss.

Vielleicht bin ich nicht mehr auf dem neuesten Stand, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, das Akkus in den letzten 2 Jahren derart grosse Fortschritte gemacht haben sollen.

frechdachs 31.05.2010 22:17

Zitat:

Zitat von RoBa (Beitrag 397020)
Die Unterschiede werden bei der Leistung erst richtig sichtbar.
Bei der Fahrzeit sieht es noch harmlos aus: Martin 41min, Macca 46min.
Wenn man jetzt weiß, dass die Leistung mit der 3ten Potenz zur Geschwindigkeit steigt.
46/41 = 1,12; 1,12 hoch 3 = 1,4. D.h. Martin hat 40% mehr Leistung als Macca rausgehauen.
Die Geschwindigkeit war ca.49km/h was vielleicht 450W entspricht. Wenn er 75kg wiegt wären es 6W/kg
Macca also 450/1,4 =321W

rechnung hin, rechnung her ............ irgendwie bin ich der meinung, dass die trias nur zum spass gefahren sind :Cheese:

angenommen alle rechnungen stimmen .... 321 watt für macca mit 46 min. für 20,9 meilen (33,63 km ) ............... mit 321 watt fährt er dann die 180 km in ca. 4:17:00 h (kreuzotter) ............ der unterschied ist zu gering!!! oder? :confused:

remi 01.06.2010 08:18

Zitat:

Zitat von wieczorek (Beitrag 397905)

Vielleicht bin ich nicht mehr auf dem neuesten Stand, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, das Akkus in den letzten 2 Jahren derart grosse Fortschritte gemacht haben sollen.

wenn es nur als unterstützung für die bergetappen dient, sollte es möglich sein.
http://www.gruberassist.com/category/deutsch/

hier noch ein älterer beitrag mit cancellara
http://videoportal.sf.tv/video?id=82...6-f98780bba8ff


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