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Aber Jörg glaub mir - Mac OS X ist vom Betriebssystem her deutlich moderner als Linux. Linux hat eine monolithische Kernel Architektur (zumidest die üblichen Distributionen) , während Mac OS X den aus NextStep übernommenen Mach Kernel besitzt. Das ist ein sog. Micro-Kernel. Dazu gibt es eine berühmte Debatte im Usenett, zwischen Torvalds und Tannenbaum (Betriebsystempabst) die praktisch jeder kennt, der sich mit Betriebsystemen beschäftigt. Das war 1992 und der Titel ist "Linux is obsolet". Dabei ging es um Micro-Kernel vs. monolithischer Kernel. Soweit ich weiß, ist es aktuell so, dass auch Mac OS X keinen reinrassigen Microkern hat. Das gleiche gilt für NT. Soweit ich weiß ist der aktuelle Stand, dass sowohl Gerätetreiber als auch Interprozesskommunikation im Kern sitzen, nur der Rest draussen ist. Bei NT war es zumindest zeitweise so, dass auch GDI (also das Grafik Zeugs) im Kern war. Ob das immer noch so ist, weiß ich nicht. Diese Mischformen nennt man übrigens "Hybridkernel". Für den Anwender hat das vor allem die Folge, dass z.B. schlecht programmierte Gerätetreiber die Stabilität des Systems beeinflussen können. Und das "vereinfacht gesagt" viel mehr Code als eigentlich nötig in einem Bereich ausgeführt wird, der nicht "unterbrechbar" ist, es leidet also eine gewisse "Gelichzeitigkeit und Reaktionsfreudigkeit darunter. Möglicherweise war das jetzt etwas off-topic :Lachanfall: , ich bin da nur etwas "empfindlich", weil es Gruppen gibt, die einem alten Wein in alten Schläuchen gerne als neu verkaufen aber hinten und vorne keine Ahnung haben von was sie da eigentlich reden - damit meine ich nicht dich :Blumen: |
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Der Unterschied zwischen MicroKernel und monolithischem Kernel ist mir bekannt, in Linux hat man versucht, die Nachteile des m.K. durch eine Auslagerung der Treiber aus dem eigentlichen Kernel (Module) zu umgehen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob OS-X nicht auf BSD beruht. |
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EDIT: http://www.bsd.org/ |
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Das hier
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Versteh mich nicht falsch: Das ist saubere Arbeit und absolut UNIX Standard. Nur ist es halt nach wie vor monolithisch. Monolithisch bedeutet im Kern des Konzeptes auch auch nicht, dass man den Kern neu linken muss wenn man nen neuen Treiber einbinden will. Bei vielen Unixen hat man das früher so gemacht bevor es BTLD (boottime loadable drivers) gab aber das ist nicht der Grund für monolithisch oder nicht. BTLD ist ein anderes Konzept. Wobei ich bzgl. spin_lock() nicht mal sicher bin wie gut oder schlecht spin_lock() implementiert ist. Ich erinnere mich noch gut als ich mir das Threading im Linux Kernel mal vor zich Jahren angesehen habe, da war dann pthread_create() mit nem fork() implementiert .... jetzt ist das wohl (hoffentlich) anders. :Huhu: Helmut |
So schnell kan man sich weiterbilden...ich habe aus der Vorlesung "Betriebsysteme", die komplett Linux/Unix abgedeckt hat, nicht so viel mitgenommen, wie aus deinen Beiträgen :)
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http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Stevens
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Wenn Du ein Feeling für Unix kriegen möchtest arbeite mal mit diesem Buch: http://www.amazon.de/Programming-Env.../dp/0201563177 Das ist zwar ein uralt Schinken aber eines der besten Bücher in diesem Umfeld das ich kenne. Das was da bei Amazon als Author steht ist allerdings falsch. Der gute hieß Richard W. Stevens und nicht umgekehrt ;) Rich war ein Guru. Ich hatte zu meiner "wilden" Programmierer Zeit ab und an Kontakt mit Ihm - ein feiner Kerl. Leider ist er schon lange tot. Er war für mich die Nummer 1. RIP. P.S. Das ist auch nicht schlecht http://www.amazon.de/Magic-Garden-Ex...0819526&sr=1-1 als Basic und auch der Bach http://www.amazon.de/UNIX-Wie-funkti...0819568&sr=8-4 Alle schon recht alt aber halt Basic und die Konzepte leben immer noch. Da es jetzt ja Linux gibt, kann man sogar im Kernel Code schauen was passiert .... Aber das ist jetzt wirklich OT ... wobei. Wenn man es verstanden hat, versteht man auch warum man besser 4GB nimmt als 2 ... |
Jetzt kommen wohl doch die neuen MBPs mit den neuen Intel Prozessoren ... das die Stores weltweit alle down sind (13.04.10, 13:53 MESZ) stimmt auf jeden Fall schon mal und ist kein "macumor" ;)
http://www.macrumors.com/2010/04/13/...-specs-leaked/ Mich juckt's schon in den Fingern :Cheese: |
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Aber was zum Teufel soll denn High Resolution Glossy with Anti-Glare sein :confused: Ist das der bisherige Nicht-Glossy Bildschirm oder ein Super-Duber-Glossy, der nicht Glossy ist, es dann aber doch irgendwie ist? |
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Stefan PS: Ich steh weiter auf matte Displays |
[quote=Stefan;375474]Ein entspiegeltes Hochglanzdisplay?
/QUOTE] Denke ich auch. Aber schließt das eine das andere nicht aus? Zitat:
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[quote=eintrachthaiger;375477]
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Bietet Apple doch im Nachgang an. Du hast ein spiegelndes Display, findest das aber nicht gut und kannst dann so ne entspiegelnde Folie anbringen/anbringen lassen. |
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EDIT sagt noch, dass die dadurch teils deutlich teurer wurden |
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Stefan |
[quote=Stefan;375573]
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Ich will ja nicht viel, nur eine "echte" Grafikkarte im 13er MBP :)
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[quote=eintrachthaiger;375576]
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Stefan |
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Bei der Wiedergabe von Filmen in 1080i ruckelt die Wiedergabe immer mal kurz. Ich schiebe das auf die Grafikkarte. Ansonten bin ich enttäuscht, dass keine größeren Festplatten verbaut werden. Da ich mir aber vor einem Monat eine 500 GB HDD eingebaut habe, kann ich nun eh beruhigt noch ein Jahr warten. |
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Ich habe den 2,53er C2D mit 4GB RAM. Da dies aber bei eigentlich allen Filmen passiert, muss es daran liegen. Denn dies tritt mit allen Media-Playern auf. Desweiteren wäre es auch für die 3D-Ansicht beim Football Manager ganz nett :Cheese: |
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Naja, nächstes Jahr gibts dann eben eine echte Grafikkarte im 13er. Die Hoffnung will ich nicht aufgeben. |
Am 13er hat sich mehr getan als ich auf den ersten Blick erkannt habe:
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Naja, dafür ist er auch nicht da. |
[quote=Stefan;375588]
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Ja, ja. :cool: Das kann doch mal passieren. |
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Ich finde das etwas schwach.
Vorher war maximal eine 2,53 Ghz CPU verbaut, nun wird maximal eine 2,66 Ghz CPU verbaut. Bei der Festplatte gibt es eine Steigerung von 250 GB auf 320 GB. Wenn man bedenkt, dass die letzte Aktualisierung vor fast einem Jahr war, ist das nicht sehr viel. Wobei ich mich frage, wie sie das mit der Akkuleistung hinbekommen. Denn 10 Stunden ist ja schon richtig gut :) |
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@Maifelder. die 10h waren bei meinem MB 13" auch angepriesen...
im normalen Arbeitsbetrieb, wo ich den Monitor auf fast 100% Leuchtkraft brauche um was sehen zu können, schafft das MB einen Arbeitstag, was mir persönlich ausreicht. Das sieht bei mir so aus: alle 30-40min mal für 5-10 an den Rechner, Mails checken und beantworten und so Zeug. Dann Monitor wieder abschalten, aber Rechner laufen lassen, die komplette Zeit, weil die Firma viel über Skype kommuniziert. Aber sobald der Monitor mal länger als 30min an ist, dann geht die Akkuleistung rapide zu Boden |
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Stefan |
Naja, 10 Jahre im Vertrieb von IT-Produkten lassen mich das schnell einordnen.
Ok, Apple lügt nicht ganz so viel, bzw. die "Laborbedingungen" sind praxisnaher als die der Konkurrenz. Mein Apple kommt auf jeden Fall wesentlich näher den angegebenen Akkuleistung als mein FSC-Notebook. Zum Glück war mein Apple der letzte seiner Art, bei dem man den Akku noch wechseln kann. Was es allerdings bringen soll, den Akku von einem herkömmlichen User nicht wechseln zu lassen, hat sich mir noch nicht erschlossen. |
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Stefan |
Wie oft tritt denn der Fall ein, dass man den Akku wechseln muss?
Zumal das im Apple Store in FFM total einfach wäre, denn so kleine Sachen machen sie direkt vor Ort. Klar war es vorher etwas einfacher, aber vermutlich ist die Anzahl der Nutzer, die einen 2. Akku benötigen, ziemlich gering. |
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Naja, weil das Notebook nicht als solches genutzt wird. Ein IMac wäre für die User sinnvoller, oft sogar ein Mini mehr als ausreichend. Je teurer das Notebook, desto günstiger der Akku. Der Akku für ein Lenovo-Notebook ist spotbillig, für einen Appel ebenso. Schau mal was ein Akku für einen FSC, HP (Consumer), Asus oder den anderen Dreck kostet. |
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