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Sandra, die sich auch was vormacht ;) |
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1...&ordinalpos=77
Studie zur Regeneration von "High-Performance-Radlern" |
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Im Prinzip kanns ja jeder halten wie ers will. Eine krasseunterernährung kommt fürmich als Hobbysportler aber nicht in frage.
Aber vlt meint Dude es auch eher so, dass sich die Leute nicht nach dem Training mit dem Gedanken:"Oh war das anstrengend, jetzt aber auffüllen" die 2-fache kcal Dosis in den Kopf knallen sollen, die sie verbaucht haben. Dieses Phänomen ist mir schon öfters bei anderen Hobbysportlern aufgefallen. Naja genau aus dem Grunde fände ich mal ein Leitfaden oder ein art Rechner wie bei natalies Maltorezpet als "Anhaltspuntk" (nicht mehr nicht weniger!!!) ganz cool. Zugegebener maßen etwas eigennützig, aber wen scheerts? Grüße. |
Wenn es um Abnehmen oder Zunehmen geht, spielt vor allem die Energiebilanz eine Rolle, ergänzt um Gesichtspunkte aus dem Insulin-/Glukagon-Wechselspiel. Was zählt ist die Energiebilanz.
Ob ich nun nach dem harten Training möglichst lange mit einem Glas Wasser ausharre oder ein regenerationsföderndes Getränk (z.B. Traubensaft, Salzstangen, etwas Eiweiß) zu mir nehme, sagt noch nichts über die Energiebilanz eines Tages aus – und spielt daher auch für das Gewicht des Athleten kaum eine Rolle. Allerdings ist die kurze Zeit direkt nach dem Training besonders wertvoll für die Regeneration. Was man in dieser Zeit aufnimmt, landet vermehrt in den Glykogenspeichern und weniger auf den Hüften des Athleten. Außerdem ist ein stark schwankender Blutzucker- und Insulinspiegel eine der besten Methoden für einen Sportler, fett zu werden oder zu bleiben. Hungerphasen gefolgt von Heißhungerattacken sind schlecht für die Regeneration und gut für die Fettpolster. Grüße, Arne |
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Entscheidend ist in meinen Augen eine harte Psyche. Die meisten Menschen sind zu verweichlicht. Eine hohe Schmerztoleranz ist das A&O im Ausdauersport. Darueber wird ungern geredet, weil es einen "unschicklichen Touch" hat. Gerne wird gesagt "Ich koennte nie Topsportler sein, dafuer fehlen mir die Gene". Dabei besteht der Hauptunterschied zwischen uns und einem Profi in der Leidensfaehigkeit. Und diese ist lernbar! Es gilt dem Gehirn durch harte Trainingseinheiten klar zu machen, dass die jeweilige Intensitaet nicht lebensgefaehrlich ist. Das Koecheln mit Regenerationsgetraenken, optimierter Ernaehrung und Streicheltees ist im Vergleich dazu derart unerheblich, dass die ernsthafte Unterhaltung darueber eigentlich Vollprofis vorbehalten sein sollte. "Das ist ja fuerchterlich. Ich mach' den Sport doch zum Spass." Nur zu. Nix falsch dran. Aber bitte erwarte nicht, dass irgendjemand Dein verweichlichtes Gejammer allzu ernst nimmt. |
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Und ich lebe noch - sehr gut sogar. |
Ach so:
Wieso sollen sich hartes Training und clevere Ernährung ausschließen ? verstehe ich jetzt nicht. |
Wie ich bereits schrieb: letzteres ist IMHO bei Hobbysportlern krass ueberbewertet. Da wird an der Ernaehrung getunt, waehrend die Marathonbestzeit noch jenseits der drei Stunden liegt. Natuerlich sollte man sich "gesund" ernaehren. Aber das gilt fuer jeden, Sportler oder nicht.
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:Cheese: Grüße, Arne |
Die Wahrheit tut weh.
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Ein Hobbysportler benötigt nach ner harten Einheit meinetwegen eineinhalb Tage Regeneration. Ernährt er sich nach dem Training richtig, so dass die Speicher allesamt sofort wieder aufgefüllt sind, dann verkürzt er dies evtl auf einen Tag (ist jetzt nur ein exemplarisches Rechenbeispiel). Bei Profisportlern ist das, so denke ich, genauso. Mit dem kleinen Unterschied, dass dieser INSGESAMT kürzere Zeitfenster zur Regeneration benötigt (dank des jahrelangen harten Trainings), meinetwegen nur die Hälfte. PS Ich denke, was Klugschnacker zum Thema "fett oder nicht fett" oben geschrieben hat, ist genau auf den Punkt getroffen. |
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Für mich ist ein Beispiel für einen (vermutlich) genetisch nicht erstklassig gesegneten Athleten, der durch enorme Härte gegen sich selbst erfolgreich wurde, Emil Zatopek und auch Lance Armstrong würde ich da einsortieren. Ein Jan Ullrich war nahe an ihm dran - trotz offensichtlich weniger Anstrengung im Training. Es ist müssig zu spekulieren, wie gut Jan Ullrich hätte sein, können, wenn er sich ein wenig vernünftiger in der Off-Season ernährt und etwas disziplinierter trainiert hätte - ich glaube nach wie vor Lance hätte keine Chance gegen ihn gehabt, was Lance ja auch mal in einem Interview sinngemäß so gesagt hat. Also: Die überragende Leidensfähigkeit brauchen nur die B-Eliteathleten. Die echte Elite ist genetisch bedingt überlegen und muss sich nur schinden, wenn es die Konkurrenz erfordert. |
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(Also quasi: Jeder kann 2:05 mara laufen, er muss nur hart genug trainieren) |
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Diese ganze Diskutiererei können wir uns eigentlich eh sparen. Da spielen zu viele Faktoren rein, die für jeden Einzelnen in völlig unterschiedlicher Kombination vorliegen.
Drum bin ich der Meinung, dass eine verallgemeinerbare Aussage schlicht und einfach nicht zweifelsfrei getroffen werden kann. Zudem sind wirklich aussagekräftige Studien zu diesem komplexen Thema einfach nicht machbar. Es bleibt dabei: Zu einem gewissen Maß muss jeder selbst herausfinden, was ihm / ihr gut tut. |
@pp: lies den vo2max artikel
@mk: nein, die haben nur noch nicht probiert hart zu trainieren. ich hatte für gesunde, junge männer schon oft genug die 2:30h als talentgrenze angeführt. da sind sich die bekannten laufcoaches einig. |
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Meine subjektive Wahrnehmung spricht auch dagegen. Die paar wenigen wirklichen Elite Athleten die ich so lose kenne (Weltmeister, Olympiasiger) reißen sich schon extrem den Arsch auf. Davon träumst Du nur und auch jeder B-Elite den ich kenne. Da fehlts schon noch. Wobei sich auch die selbst den Arsch gehörig versohlen. :Huhu: Helmut |
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Einen Jungen, der mit 16 bereits den Mark Allens um die Ohren tanzt und später Weltmeister und 7 facher TDFsieger wird als (vermutlich) nicht optimal talentiert zu bezeichnen, ist schlicht lächerlich. Den könntest du nur mit einem Designathleten aus der Dose toppen. |
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Armstrongs VO2 max (Google hilft!) 84. Zum Vergleich: Indurain 88, Greg Lemond 92, Contador auf dieser Tour um 99 - was einen Dopingverdacht nahe legt. Zu Jan's Wert hab ich leider keine konkreten Daten gefunden, lediglich die Info, dass er im Bereich Armstrongs liegen würde. Armstrong ist also de facto nicht der genetisch bevorteilsteste, aber mit Sicherheit einer der toughesten Athleten. http://www.sueddeutsche.de/sport/352/481820/text/4/ |
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Contadors VO2 max mit 99 wurde nicht gemessen, sondern anhand einer Schätzformel berechnet, wie viele Hm jemand pro Stunde zurücklegt. Daher meiner Meinung nicht sehr aussagekräftig. Der Dopingverdacht liegt natürlich trotzdem nahe. :Cheese: lg Chris |
Hier ist nicht nur Armstrongs VO2 max, sondern auch der von Paul Tergat. Hier habt ihr was zu lesen!
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Hier ist nicht nur Armstrongs VO2 max, sondern auch der von Paul Tergat. Hier habt ihr was zu lesen!
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Ich erinnere an eine kürzlich hier aufgezeigte Studie bei 5000m Läufern, bei der eben nicht derjenige mit der höchsten vo2max der Schnellste war, sondern der beste 20m-Sprinter. Was ich interessnt finde: Die Werte auf deinem Link, mit welchen man bereits im Superior-Bereich liegt, scheinen mir doch recht gewöhnlich... |
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Wie die Einschätzung der Bereiche im Link zustande kommt, weiß ich auch nicht. Man kann davon ausgehen, dass ein Durchschnittsmann eine VO2max von ca. 40 hat. Trainierbarkeit ist im Bereich von + 15-20 Prozent zu veranschlagen. Also würde das dann auf etwa 48 hinzielen. Damit läge man als Mann dann im Bereich "excellent" oder superior" gemessen am "Normalmann". Die Distanz zu den Elitesportlern im VO2max bleibt aber auch dann noch sehr beeindruckend. Da wird man auch mit extremster Leidensfähigkeit und Hingabe im Training nicht das Hinterrad eines Cracks wie Armstrong oder Contador halten können, wenn die ernst machen.... |
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