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dude 18.12.2009 20:04

Zitat:

Zitat von sandra7381 (Beitrag 321256)
Weil man mit dem Kopf den Körper überlisten kann - im positiven wie negativem Sinne. Ein Magersüchtiger wird die Schreie seines Körpers nach Hunger im Kopfe ignorieren - oder hören die Schreie einfach irgendwann auf? Es könnte also die Gefahr bestehen, dass die Signale des Körpers ignoriert werden (passiert ja z.B. auch, wenn man trainiert, obwohl man krank ist) und der Körper aber darunter leidet.

Absolut. Magersuechtige machen sich genauso was vor wie uebergewichtige (im Sinne von uebergewichtig fuer Leistungssport). BMI halte ich fuer wenig geeignet.

Zitat:

Zitat von sandra7381 (Beitrag 321256)
Was heißt denn Heimat genau?

Na, Tuebingen halt. :Huhu:

sandra7381 18.12.2009 20:16

Zitat:

Zitat von dude (Beitrag 321260)
Na, Tuebingen halt. :Huhu:

Achso, das wusste ich ja gar nicht. Witzig. :)

Sandra, die sich auch was vormacht ;)

pinkpoison 19.12.2009 17:43

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1...&ordinalpos=77

Studie zur Regeneration von "High-Performance-Radlern"

Helmut S 19.12.2009 17:49

Zitat:

Zitat von dude (Beitrag 321260)
BMI halte ich fuer wenig geeignet.

Stattdessen? Vergleich mit den Besten in der jeweiligen Sportart?

Steffko 19.12.2009 18:09

Im Prinzip kanns ja jeder halten wie ers will. Eine krasseunterernährung kommt fürmich als Hobbysportler aber nicht in frage.
Aber vlt meint Dude es auch eher so, dass sich die Leute nicht nach dem Training mit dem Gedanken:"Oh war das anstrengend, jetzt aber auffüllen" die 2-fache kcal Dosis in den Kopf knallen sollen, die sie verbaucht haben. Dieses Phänomen ist mir schon öfters bei anderen Hobbysportlern aufgefallen.
Naja genau aus dem Grunde fände ich mal ein Leitfaden oder ein art Rechner wie bei natalies Maltorezpet als "Anhaltspuntk" (nicht mehr nicht weniger!!!) ganz cool. Zugegebener maßen etwas eigennützig, aber wen scheerts?

Grüße.

Klugschnacker 19.12.2009 18:27

Wenn es um Abnehmen oder Zunehmen geht, spielt vor allem die Energiebilanz eine Rolle, ergänzt um Gesichtspunkte aus dem Insulin-/Glukagon-Wechselspiel. Was zählt ist die Energiebilanz.

Ob ich nun nach dem harten Training möglichst lange mit einem Glas Wasser ausharre oder ein regenerationsföderndes Getränk (z.B. Traubensaft, Salzstangen, etwas Eiweiß) zu mir nehme, sagt noch nichts über die Energiebilanz eines Tages aus – und spielt daher auch für das Gewicht des Athleten kaum eine Rolle.

Allerdings ist die kurze Zeit direkt nach dem Training besonders wertvoll für die Regeneration. Was man in dieser Zeit aufnimmt, landet vermehrt in den Glykogenspeichern und weniger auf den Hüften des Athleten.

Außerdem ist ein stark schwankender Blutzucker- und Insulinspiegel eine der besten Methoden für einen Sportler, fett zu werden oder zu bleiben. Hungerphasen gefolgt von Heißhungerattacken sind schlecht für die Regeneration und gut für die Fettpolster.

Grüße,
Arne

dude 19.12.2009 19:22

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 321561)
Außerdem ist ein stark schwankender Blutzucker- und Insulinspiegel eine der besten Methoden für einen Sportler, fett zu werden oder zu bleiben.

Kann man sich komplett abgewoehnen. Ist alles krass ueberbewertet. Ein ernsthafter Sportler ist schlicht nicht Fett. Das schliesst sich aus.

Entscheidend ist in meinen Augen eine harte Psyche. Die meisten Menschen sind zu verweichlicht. Eine hohe Schmerztoleranz ist das A&O im Ausdauersport. Darueber wird ungern geredet, weil es einen "unschicklichen Touch" hat. Gerne wird gesagt "Ich koennte nie Topsportler sein, dafuer fehlen mir die Gene". Dabei besteht der Hauptunterschied zwischen uns und einem Profi in der Leidensfaehigkeit. Und diese ist lernbar! Es gilt dem Gehirn durch harte Trainingseinheiten klar zu machen, dass die jeweilige Intensitaet nicht lebensgefaehrlich ist.

Das Koecheln mit Regenerationsgetraenken, optimierter Ernaehrung und Streicheltees ist im Vergleich dazu derart unerheblich, dass die ernsthafte Unterhaltung darueber eigentlich Vollprofis vorbehalten sein sollte.

"Das ist ja fuerchterlich. Ich mach' den Sport doch zum Spass."

Nur zu. Nix falsch dran. Aber bitte erwarte nicht, dass irgendjemand Dein verweichlichtes Gejammer allzu ernst nimmt.

mauna_kea 19.12.2009 21:34

Zitat:

Zitat von dude (Beitrag 321584)
Es gilt dem Gehirn durch harte Trainingseinheiten klar zu machen, dass die jeweilige Intensitaet nicht lebensgefaehrlich ist.

das kann ich bestätigen. Sowas habe ich mehrmals die Woche seit einem Jahr.
Und ich lebe noch - sehr gut sogar.

mauna_kea 19.12.2009 22:31

Ach so:
Wieso sollen sich hartes Training und clevere Ernährung ausschließen ?
verstehe ich jetzt nicht.

dude 19.12.2009 22:35

Wie ich bereits schrieb: letzteres ist IMHO bei Hobbysportlern krass ueberbewertet. Da wird an der Ernaehrung getunt, waehrend die Marathonbestzeit noch jenseits der drei Stunden liegt. Natuerlich sollte man sich "gesund" ernaehren. Aber das gilt fuer jeden, Sportler oder nicht.

Klugschnacker 19.12.2009 22:58

Zitat:

Zitat von mauna_kea (Beitrag 321649)
Ach so:
Wieso sollen sich hartes Training und clevere Ernährung ausschließen ?
verstehe ich jetzt nicht.

Das geht auf die Echternacher Springprozession zurück: Zwei Schritte vor, einer nach hinten. Ist hart und macht langsam.
:Cheese:

Grüße,
Arne

dude 19.12.2009 23:06

Die Wahrheit tut weh.

glaurung 19.12.2009 23:11

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 321561)
Wenn es um Abnehmen oder Zunehmen geht, spielt vor allem die Energiebilanz eine Rolle, ergänzt um Gesichtspunkte aus dem Insulin-/Glukagon-Wechselspiel. Was zählt ist die Energiebilanz.

Ob ich nun nach dem harten Training möglichst lange mit einem Glas Wasser ausharre oder ein regenerationsföderndes Getränk (z.B. Traubensaft, Salzstangen, etwas Eiweiß) zu mir nehme, sagt noch nichts über die Energiebilanz eines Tages aus – und spielt daher auch für das Gewicht des Athleten kaum eine Rolle.

Allerdings ist die kurze Zeit direkt nach dem Training besonders wertvoll für die Regeneration. Was man in dieser Zeit aufnimmt, landet vermehrt in den Glykogenspeichern und weniger auf den Hüften des Athleten.

Außerdem ist ein stark schwankender Blutzucker- und Insulinspiegel eine der besten Methoden für einen Sportler, fett zu werden oder zu bleiben. Hungerphasen gefolgt von Heißhungerattacken sind schlecht für die Regeneration und gut für die Fettpolster.

Grüße,
Arne


Zitat:

Zitat von dude (Beitrag 321584)
Entscheidend ist in meinen Augen eine harte Psyche. Die meisten Menschen sind zu verweichlicht. Eine hohe Schmerztoleranz ist das A&O im Ausdauersport. Darueber wird ungern geredet, weil es einen "unschicklichen Touch" hat. Gerne wird gesagt "Ich koennte nie Topsportler sein, dafuer fehlen mir die Gene". Dabei besteht der Hauptunterschied zwischen uns und einem Profi in der Leidensfaehigkeit. Und diese ist lernbar! Es gilt dem Gehirn durch harte Trainingseinheiten klar zu machen, dass die jeweilige Intensitaet nicht lebensgefaehrlich ist.


Zitat:

Zitat von mauna_kea (Beitrag 321649)
Wieso sollen sich hartes Training und clevere Ernährung ausschließen ?
verstehe ich jetzt nicht.

In genau OBIGER Kombination würde ich das sehen.




Ein Hobbysportler benötigt nach ner harten Einheit meinetwegen eineinhalb Tage Regeneration. Ernährt er sich nach dem Training richtig, so dass die Speicher allesamt sofort wieder aufgefüllt sind, dann verkürzt er dies evtl auf einen Tag (ist jetzt nur ein exemplarisches Rechenbeispiel).
Bei Profisportlern ist das, so denke ich, genauso. Mit dem kleinen Unterschied, dass dieser INSGESAMT kürzere Zeitfenster zur Regeneration benötigt (dank des jahrelangen harten Trainings), meinetwegen nur die Hälfte.

PS Ich denke, was Klugschnacker zum Thema "fett oder nicht fett" oben geschrieben hat, ist genau auf den Punkt getroffen.

pinkpoison 19.12.2009 23:45

Zitat:

Zitat von glaurung (Beitrag 321685)
In genau OBIGER Kombination würde ich das sehen.




Ein Hobbysportler benötigt nach ner harten Einheit meinetwegen eineinhalb Tage Regeneration. Ernährt er sich nach dem Training richtig, so dass die Speicher allesamt sofort wieder aufgefüllt sind, dann verkürzt er dies evtl auf einen Tag (ist jetzt nur ein exemplarisches Rechenbeispiel).
Bei Profisportlern ist das, so denke ich, genauso. Mit dem kleinen Unterschied, dass dieser INSGESAMT kürzere Zeitfenster zur Regeneration benötigt (dank des jahrelangen harten Trainings), meinetwegen nur die Hälfte.

PS Ich denke, was Klugschnacker zum Thema "fett oder nicht fett" oben geschrieben hat, ist genau auf den Punkt getroffen.

Ich würde noch die unbestreitbar relevante genetische Komponente was die VO2max angeht hinzufügen. Die Eliteathleten haben allesamt genetisch bedingt ein VO2max-Level, das für einen Nicht-Eliteathleten selbst durch härtestes Training nicht erreichbar ist. Trainiert dann ein Eliteathlet auch noch halbwegs hart, was er natürlich macht, dann muss er nicht mal so viel leiden, eher sogar weniger als ein genetisch nicht ganz so gesegneter Athlet, um nahezu unerreichbar zu sein.

Für mich ist ein Beispiel für einen (vermutlich) genetisch nicht erstklassig gesegneten Athleten, der durch enorme Härte gegen sich selbst erfolgreich wurde, Emil Zatopek und auch Lance Armstrong würde ich da einsortieren. Ein Jan Ullrich war nahe an ihm dran - trotz offensichtlich weniger Anstrengung im Training. Es ist müssig zu spekulieren, wie gut Jan Ullrich hätte sein, können, wenn er sich ein wenig vernünftiger in der Off-Season ernährt und etwas disziplinierter trainiert hätte - ich glaube nach wie vor Lance hätte keine Chance gegen ihn gehabt, was Lance ja auch mal in einem Interview sinngemäß so gesagt hat.

Also: Die überragende Leidensfähigkeit brauchen nur die B-Eliteathleten. Die echte Elite ist genetisch bedingt überlegen und muss sich nur schinden, wenn es die Konkurrenz erfordert.

mauna_kea 19.12.2009 23:49

Zitat:

Zitat von glaurung (Beitrag 321685)
Ein Hobbysportler benötigt nach ner harten Einheit meinetwegen eineinhalb Tage Regeneration.

Nach Dudes oldschool Logic kann ein langsamer 3 Std MaraLäufer aber garnicht hart trainieren, er ist einfach zu weich, denn sonst wäre er ja schneller.

(Also quasi: Jeder kann 2:05 mara laufen, er muss nur hart genug trainieren)

pinkpoison 19.12.2009 23:52

Zitat:

Zitat von mauna_kea (Beitrag 321711)
Nach Dudes oldschool Logic kann ein langsamer 3 Std MaraLäufer aber garnicht hart trainieren, er ist einfach zu weich, denn sonst wäre er ja schneller.

(Also quasi: Jeder kann 2:05 mara laufen, er muss nur hart genug trainieren)

Wenn er das wirklich so behauptet hätte, wäre das das Eingeständnis, dass er keine Ahnung hat, wovon er redet - das kann aber nicht sein, oder?

glaurung 19.12.2009 23:55

Diese ganze Diskutiererei können wir uns eigentlich eh sparen. Da spielen zu viele Faktoren rein, die für jeden Einzelnen in völlig unterschiedlicher Kombination vorliegen.
Drum bin ich der Meinung, dass eine verallgemeinerbare Aussage schlicht und einfach nicht zweifelsfrei getroffen werden kann.

Zudem sind wirklich aussagekräftige Studien zu diesem komplexen Thema einfach nicht machbar. Es bleibt dabei: Zu einem gewissen Maß muss jeder selbst herausfinden, was ihm / ihr gut tut.

dude 20.12.2009 02:30

@pp: lies den vo2max artikel

@mk: nein, die haben nur noch nicht probiert hart zu trainieren. ich hatte für gesunde, junge männer schon oft genug die 2:30h als talentgrenze angeführt. da sind sich die bekannten laufcoaches einig.

Helmut S 20.12.2009 08:20

Zitat:

Zitat von pinkpoison (Beitrag 321707)
Ich würde noch die unbestreitbar relevante genetische Komponente was die VO2max angeht hinzufügen.

Sicher richtig ist, dass die VO2max weitgehend genetisch bedingt ist. Die Trainierbarkeit der VO2max dagegen ist sehr begrenzt. In den einschlägigen Studien und in der Literatur findet man meist eine Angabe von ca. 20%.

Zitat:

Zitat von pinkpoison (Beitrag 321707)
Die Eliteathleten haben allesamt genetisch bedingt ein VO2max-Level, das für einen Nicht-Eliteathleten selbst durch härtestes Training nicht erreichbar ist.

Muss er auch nicht zwangsläufig um besser zu sein. Siege werden nicht nach einem VO2max Ranking vergeben.

Zitat:

Zitat von pinkpoison (Beitrag 321707)
Trainiert dann ein Eliteathlet auch noch halbwegs hart, was er natürlich macht, dann muss er nicht mal so viel leiden, eher sogar weniger als ein genetisch nicht ganz so gesegneter Athlet, um nahezu unerreichbar zu sein.

Dem liegt wohl Deine Sicht zugrunde, dass der Athlet mit der höheren VO2max sportartspezifisch der bessere Athlet ist oder zumindest die Sicht, dass hartes Training immer auf die Entwicklung der VO2max abzielt. Das ist natürlich nicht richtig. Richtig ist vielmehr, dass die VO2max eine Voraussetzung für gute Leistungsfähigkeit ist. Ein Mindestlevel ist also erforderlich. Es ist aber mitnichten so - um in Deinem Beispiel zu bleiben - das der Radsportler mit der höheren VO2max der bessere Athlet ist. Er könnte vielleicht der bessere Athlet sein aber selbst die Qualität von VO2max als Prediktor ist umstritten. Z.B. hat der Wirkungsgrad oder die submaximale Sauerstoffaufnahme hier eine höhere Qualität. Schau mal bei Barbeau et al oder bei Neuman.

Zitat:

Zitat von pinkpoison (Beitrag 321707)
Also: Die überragende Leidensfähigkeit brauchen nur die B-Eliteathleten. Die echte Elite ist genetisch bedingt überlegen und muss sich nur schinden, wenn es die Konkurrenz erfordert.

Wegen oben Gesagtem halte ich das nicht für den kategorisch richtigen Schluß. Sicher ist richtig, dass die genetische Disposition der Physis eine Rolle in der Spitze spielt. Aber nicht nur die Vo2max ist der alleinige Aspekt sondern auch andere Faktoren sind entscheidend.

Meine subjektive Wahrnehmung spricht auch dagegen. Die paar wenigen wirklichen Elite Athleten die ich so lose kenne (Weltmeister, Olympiasiger) reißen sich schon extrem den Arsch auf. Davon träumst Du nur und auch jeder B-Elite den ich kenne. Da fehlts schon noch. Wobei sich auch die selbst den Arsch gehörig versohlen.

:Huhu: Helmut

Rälph 20.12.2009 09:12

Zitat:

Zitat von pinkpoison (Beitrag 321707)

Für mich ist ein Beispiel für einen (vermutlich) genetisch nicht erstklassig gesegneten Athleten, der durch enorme Härte gegen sich selbst erfolgreich wurde, Emil Zatopek und auch Lance Armstrong würde ich da einsortieren.

:Gruebeln: Hm ,hm, hm,... Also der Lance schreibt ja in seinem Buch, dass er als 15 oder 16 jähriger von einem Spezialisten in Dallas auf seine vo2max-Kapazität getestet wurde. Dies waren angeblich die höchsten Werte, die dieser Arzt je gemessen hatte....

Einen Jungen, der mit 16 bereits den Mark Allens um die Ohren tanzt und später Weltmeister und 7 facher TDFsieger wird als (vermutlich) nicht optimal talentiert zu bezeichnen, ist schlicht lächerlich.

Den könntest du nur mit einem Designathleten aus der Dose toppen.

schoppenhauer 20.12.2009 11:10

Zitat:

Zitat von dude (Beitrag 321769)
@mk: nein, die haben nur noch nicht probiert hart zu trainieren. ich hatte für gesunde, junge männer schon oft genug die 2:30h als talentgrenze angeführt. da sind sich die bekannten laufcoaches einig.

Dann fehlen dir ja, wenn wir einfach mal schlechte Gene unterstellen, nur noch 3 Minunten, um der Härteste zu sein! :confused:

pinkpoison 20.12.2009 15:18

Zitat:

Zitat von Rälph (Beitrag 321778)
:Gruebeln: Hm ,hm, hm,... Also der Lance schreibt ja in seinem Buch, dass er als 15 oder 16 jähriger von einem Spezialisten in Dallas auf seine vo2max-Kapazität getestet wurde. Dies waren angeblich die höchsten Werte, die dieser Arzt je gemessen hatte....

Einen Jungen, der mit 16 bereits den Mark Allens um die Ohren tanzt und später Weltmeister und 7 facher TDFsieger wird als (vermutlich) nicht optimal talentiert zu bezeichnen, ist schlicht lächerlich.

Den könntest du nur mit einem Designathleten aus der Dose toppen.

http://www.runningforfitness.org/faq/vo2.php

Armstrongs VO2 max (Google hilft!) 84. Zum Vergleich: Indurain 88, Greg Lemond 92, Contador auf dieser Tour um 99 - was einen Dopingverdacht nahe legt. Zu Jan's Wert hab ich leider keine konkreten Daten gefunden, lediglich die Info, dass er im Bereich Armstrongs liegen würde.

Armstrong ist also de facto nicht der genetisch bevorteilsteste, aber mit Sicherheit einer der toughesten Athleten.

http://www.sueddeutsche.de/sport/352/481820/text/4/

chrishelmi 20.12.2009 15:35

Zitat:

Zitat von pinkpoison (Beitrag 321898)
http://www.runningforfitness.org/faq/vo2.php

Armstrongs VO2 max (Google hilft!) 84. Zum Vergleich: Indurain 88, Greg Lemond 92, Contador auf dieser Tour um 99 - was einen Dopingverdacht nahe legt. Zu Jan's Wert hab ich leider keine konkreten Daten gefunden, lediglich die Info, dass er im Bereich Armstrongs liegen würde.

Armstrong ist also de facto nicht der genetisch bevorteilsteste, aber mit Sicherheit einer der toughesten Athleten.

http://www.sueddeutsche.de/sport/352/481820/text/4/


Contadors VO2 max mit 99 wurde nicht gemessen, sondern anhand einer Schätzformel berechnet, wie viele Hm jemand pro Stunde zurücklegt. Daher meiner Meinung nicht sehr aussagekräftig. Der Dopingverdacht liegt natürlich trotzdem nahe. :Cheese:
lg
Chris

Björn Tepper 20.12.2009 15:36

Hier ist nicht nur Armstrongs VO2 max, sondern auch der von Paul Tergat. Hier habt ihr was zu lesen!

Björn Tepper 20.12.2009 15:38

Hier ist nicht nur Armstrongs VO2 max, sondern auch der von Paul Tergat. Hier habt ihr was zu lesen!

Rälph 20.12.2009 15:39

Zitat:

Zitat von pinkpoison (Beitrag 321898)
Armstrongs VO2 max (Google hilft!) 84. Zum Vergleich: Indurain 88, Greg Lemond 92, Contador auf dieser Tour um 99 - was einen Dopingverdacht nahe legt. Zu Jan's Wert hab ich leider keine konkreten Daten gefunden, lediglich die Info, dass er im Bereich Armstrongs liegen würde.

Armstrong ist also de facto nicht der genetisch bevorteilsteste, aber mit Sicherheit einer der toughesten Athleten.

Allerdings lässt sich das Talent (auch eines Ausdauersportlers) nicht nur auf Grund dieses einen Wertes festlegen.

Ich erinnere an eine kürzlich hier aufgezeigte Studie bei 5000m Läufern, bei der eben nicht derjenige mit der höchsten vo2max der Schnellste war, sondern der beste 20m-Sprinter.


Was ich interessnt finde: Die Werte auf deinem Link, mit welchen man bereits im Superior-Bereich liegt, scheinen mir doch recht gewöhnlich...

dude 20.12.2009 16:24

Nochmal fuer alle:

http://mattfitzgerald.org/blog/?p=251

pinkpoison 20.12.2009 18:48

Zitat:

Zitat von Rälph (Beitrag 321907)
Allerdings lässt sich das Talent (auch eines Ausdauersportlers) nicht nur auf Grund dieses einen Wertes festlegen.

Ich erinnere an eine kürzlich hier aufgezeigte Studie bei 5000m Läufern, bei der eben nicht derjenige mit der höchsten vo2max der Schnellste war, sondern der beste 20m-Sprinter.


Was ich interessnt finde: Die Werte auf deinem Link, mit welchen man bereits im Superior-Bereich liegt, scheinen mir doch recht gewöhnlich...

Sicherlich ist es zu verkürzend alles auf eine einzige Maßzahl zu reduzieren, aber ich bin sicher, Du kannst zustimmen, dass die VO2max von herausgehobener Bedeutung im Kontext aller lesitungsspezifischen Kennzahlen im Ausdauersport ist.

Wie die Einschätzung der Bereiche im Link zustande kommt, weiß ich auch nicht. Man kann davon ausgehen, dass ein Durchschnittsmann eine VO2max von ca. 40 hat. Trainierbarkeit ist im Bereich von + 15-20 Prozent zu veranschlagen. Also würde das dann auf etwa 48 hinzielen. Damit läge man als Mann dann im Bereich "excellent" oder superior" gemessen am "Normalmann". Die Distanz zu den Elitesportlern im VO2max bleibt aber auch dann noch sehr beeindruckend.

Da wird man auch mit extremster Leidensfähigkeit und Hingabe im Training nicht das Hinterrad eines Cracks wie Armstrong oder Contador halten können, wenn die ernst machen....


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