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nabenschalter 05.11.2009 18:07

Wenn ich es richtig interpretiere, war die Threadstellerin bis zum Laktattest eigentlich ganz zufrieden und die Ergebnisse des Laktattests alleine scheinen auch keinen Grund zur Trauer gegeben zu haben. Aber der Körperfettanteil hat dann zur Diskussion und zur Verunsicherung geführt.

Muß das wirklich sein? Ich verstehe, daß Spitzenathleten auf den Körperfettanteil und eine dementsprechende Diät besonderen Wert legen müssen, um das letzte Prozent Leistung herauszuholen, aber als eher Hobbyathletin (zugegebernmaßen ambitioniert) würde ich die Kirche hinsichtlich Körperfettanteil und Diäten aktell im Dorf lassen und einfach den Körperfettanteil mal vergessen und weitertrainieren. Bei einer Halbmarathonzeit von 1:55 gibt es sicherlich jenseits des Gewichts noch Optimierungsmöglichkeiten, vermutlich auch beim Schwimmen und Radeln. Über das Gewicht würde ich mir dann anfangen Gedanken zu machen, wenn es gilt, die 1:30 beim HM zu knacken (ich kenne Frauen, die das laufen, allerdings auf dem letzten Km ohne mich)

Triathlon und Training soll doch Spaß machen.
Nabenschalter

DeRosa_ITA 05.11.2009 18:17

Stimme Dir, Nabenschalter, in Deinem Prinzip 100 % zu...
Aber bei so einem Test knapp 30 % KFA zu haben bei den Bewegungsumfängen, ist für die Betroffene verständlicherweise unverständlich... Das allererste was eventuell zu tun wäre, wär meiner Meinung, falls es Dich, liebe Threaderstellerin, tatsächlich so bedrückt, den KFA-Test irgendwo anders separat nochmal einzeln durchzuführen, am besten mit einer oder gar 2 anderen Methoden... dann wird das "Rätsel" vielleicht z. T. entmysthifiziert

Lui 05.11.2009 18:50

Zitat:

Zitat von DeRosa_ITA (Beitrag 301296)
Mal ein Auszug aus der aktuellen WHO-Definition:
Untergewicht < 18,5
Normalgewicht 18,5–24,9
Präadipositas (Übergewicht im engeren Sinne) 25–29,9
Adipositas Grad I 30–34,9
Adipositas Grad II 35–39,9
Adipositas Grad III > 40

d.h. hier fängt das Übergewicht erst an, alles andere als deutliches Übergewicht.

Hm..allerdings weiß ich nicht wie sehr das stimmt. Eine Frau, die 164 groß ist, sollte eher um die 53-57kg wiegen um normales Gewicht zu haben. http://www.ernaehrungsplan-kostenlos...berechnen.html
68kg ist schon über 10kg Übergewicht.
Wie gesagt, ich wiege als Mann genauso viel, bin 177 und bin nicht dürr, sondern normal. Ein durchtrainierter Profiboxer wie Floyd Mayweather wiegt ja um die 66-68kg und der sieht doch nicht dürr aus:
http://chemgod.files.wordpress.com/2...yweather_2.jpg

DeRosa_ITA 05.11.2009 19:02

Falsch, ein durchtrainierter Profiboxer wiegt 95-100 kg...


Verstehst Du wie ich meine? ist alles relativ... :-)

Abgesehen davon, dass hier von "deutlichem" Übergewicht gesprochen wird und jeder Mensch individuell anders gebaut ist, vertrau ich dann doch lieber auf die WHO-Definition als einem Rechner im Netz, wo haufenweise Werbung drinsteckt...:Huhu:

esan 05.11.2009 19:19

Schade dass wir hier weniger auf corry und ihr Training eingehen, der Threat fing doch fachlich recht gut an.
Ich denke mal die Kombination aus falscher bzw. Mangelernährung (das Falsche und zu wenig) und vermutlich zu intensive und kurze Einheiten könnte hier die Richtung sein, ggf. eine Unterfunktion der Schilddrüse. Lass mal das TSH messen, gut wenn es um die 1 ist.

Dass sich das hier als Frauen-wehrt-euch-threat endet finde ich peinlich. Wir sind Sportler und es gibt wenn man vernünftig trainiert, dann hat man definitiv andere Weerte, sorry. Ich selbst habe bei 1,71m derzeit 59-60 kg was ich als akzeptabel empfinde, die muskelmasse liegt unter 40% der Körperfettanteil bei 22% was ein zeichen für ein derzeitiges eher minderes Training ist. Austrainiert für einen Marathon lag ich mal bei 55 kg, das war für den wK optimal jedoch war ich ziemlich nervig, habe sehr viel gefroren und der Körperfettanteil lag bei 15,5%. Da muss ich auch nicht mehr hin. 18-20% halte ich vernünftig für eine Mittel bzw Langdistanz. (wir reden hier von Frauen, Männer wären mit diesen Werten eindeutig zu schlecht trainiert).

Leute wir sprechen über sportlerwerte, wi sind alle relativ ambitioniert und sind in keinem Walking-Forum. Also beharkt euch nicht und bleibt doch sachlich.

DeRosa_ITA 05.11.2009 19:26

Der Ansatz mit "zuwenig" Essen und resultierender Stoffwechsel-Herunterregulierung ist evtl. wirklich sehr stimmig...
persönliche Erfahrung: als ich noch mit 3 % KFA rumlief, das war genau die Zeit, in der ich am meisten aß (und am intensivsten trainierte, nicht jedoch hohe umfänge!!!) ==> vielleicht trainierst Du auch zu locker?!

Mandarine 05.11.2009 19:30

Zitat:

Zitat von DeRosa_ITA (Beitrag 301333)
als ich noch mit 3 % KFA rumlief, das war genau die Zeit, in der ich am meisten aß

War das während deiner Embryonalzeit ?

wildcoyote 05.11.2009 19:42

phew, hier wird ja gleich mit harter Munition geschossen :Cheese:

es gibt ja ne ganz einfache Regel - Körpergröße -100 -10%

ergäbe 164 -100=64-6,4=57,6 kg. Das wäre das "normale", den BMI kann man meist in die Tonne kloppen, werden zu viele Sachen nich berücksichtigt...

was eher der Fall ist dass bei den wenig intensiven Umfängen die Muskelmasse zu hoch ist - das macht ordentlich gewicht. also ohne die person zu kennen kann man sagen dass diese "schwer" ist, Aussagen über fett oder nicht sind sehr waage.

Dieda 05.11.2009 20:12

Ich wiege mit 1,60 56kg, bevor ich mit dem intensiven Training von ca. 1 1/2 Jahren angefangen habe, waren es 52.
Mal abgesehen davon, dass ich Ernährungsfehler gemacht habe (viel KH, wenig Fett), habe ich mich natürlich über die Zunahme geärgert, da ich als ursprüngliche reine Läuferin um Zeiten fürchtete. (Ich bin nur schwerer geworden, nicht dicker, d.h. Muskeln) Auch nach Nahrungsumstellung nehme ich nicht ab trotz fleißiger Umfänge. Bin aber grad PB beim HM gelaufen (1:32:59) und fühl mich gut. Bin halt ein athletisch-weiblicher Typ, obwohl ich laut irgendwelcher Werte bei meinem Trainig und der weitgehend disziplinierten Ernährung wirklich leichter sein müsste. Also hab ich mich lieb, so wie ich bin!!
:Huhu:

glaurung 05.11.2009 20:12

Zitat:

Zitat von Mandarine (Beitrag 301263)
Ich denke sie müsste bei dem Training weniger wiegen und auch einen geringeren Körperfettanteil haben, weil sie definitiv sehr wenig isst und ständig auf Achse ist.

Meine Freundin kommt schätzungsweise (ob Ihr mir das jetzt glaubt oder nicht) mit 1000-1200 kcal pro Tag aus, ohne abzunehmen. Sie ist 160cm groß und normal gebaut. Sie macht 2-3mal pro Woche eine Stunde Sport. Abnehmen tut sie damit nicht. Sie hält ihr Gewicht gerade mal so.
Was ich damit sagen will: Manche Menschen brauchen extrem wenig Energie. Ist halt fies, weil 1000 kcal hat man sehr schnell beisammen.
Ich muss dazu sagen, dass sie einen extrem niedrigen Blutdruck (90/60) hat und quasi keine Wärme produziert. Wenn wir 20min spazieren gehen, ist meine Beinmuskulatur total warm, ihre knalle kalt --> Sie verbrennt sprichwörtlich einfach nichts. Ich leg mich ins Bett und mir ist nach einer halben Minute warm, sie braucht mind. ne viertel Stunde und im Winter ein Heizkissen. Ich esse definitiv 3mal soviel kcal pro Tag wie sie. Und ich muss sagen, meine Stoffwechselform ist mir definitiv lieber als ihre.

Es gibt offensichtlich sehr große Unterschiede von Mensch zu Mensch bezüglich der Art, wie der Stoffwechsel mit Energie umgeht.

Alter Schwede 05.11.2009 20:31

@ corry: Du solltest Dir nicht soviele Gedanken um die Theorie machen. Auf dem "Papier" sieht Dein Fettanteil unvorteilhaft aus.
Na und?!
Wenn Du Dich wohl fühlst und Du in Deinen WKs die für Dich wunschgemäße Leistung bringst - was willst Du mehr?!
Ich habe vor einigen Jahren aufgehört mir Gedanken um theoretische Werte zu machen.
Willst Du wissen warum?
Heilbronn Mara 2006. Meine Zielzeit hatte ich mir um 3:30 vorgenommen. Es war warm. Ab Beginn zogen recht viele, die "man" als typische Läufer bezeichnen würde, an mir vorbei. Ich behielt mein Tempo bei - und siehe da, wen ich da ab KM 35 alles wieder einsammelte...
Genau eben jene. Die "Substanz" fehlte wohl.
Zielzeit wurde übrigens etwas unterboten.
Und genau das Gleiche wiederfährt mir immer wieder bei "Langstrecken-Events". Natürlich werden ich damit kein Ticket nach Hawaii lösen können. Noch nicht. ;-))
Zum Hintergrund:
Größe 1,84 m, Gewicht zwischen 84 - 86 kg.
Fühle mich aber nicht "übergewichtig".
Höre mehr auf Deinen Bauch / Herz und weniger darauf, was "man" sagt.
Abgesehen davon würde ich natürlich auch (manchmal!!!!) 2-3 kg weniger drauf haben.
Ich habe daher seit einiger Zeit auf eine Low-Carb-Ernährung umgestellt.

Grüße

Lui 05.11.2009 20:51

Ich tippe es liegt an der Ernährung. Wenn man weniger ißt als man verbraucht, nimmt man ab. Dabei spielt es keine Rolle ob man KH, Fett oder Eiweiß ist, alleine die Kalorien spielen eine Rolle.
Allerdings ist es besser wenn man ballaststoffreiche Kost wie viel Obst und Gemüse ißt.

Dirtyharry 05.11.2009 21:08

hallo,
als wir, meine frau:Liebe: und ich 2005 anfingen mit joggen, wog sie bei einer größe von 1,64 68 kg. fett haben wir nicht gemessen.
sie läuft 3-5 mal die woche,
ernährung haben wir insofern umgestellt, kein schweinefleich, ab 18 uhr kein essen mehr und den eiweiss anteil angehoben.
jetzt zum frankfurter marathon hatte sie ein gewicht von 51 kg und 18% fett.
(die waage zeig nicht zuwenig an, denn bei mir steht immer 28%:Lachanfall: )
wobei sie in diesem jahr immer 51-52 kg hatte. ach ja ,alter ist 35.

dirtyharry

DeRosa_ITA 05.11.2009 21:34

Zitat:

Zitat von Mandarine (Beitrag 301335)
War das während deiner Embryonalzeit ?

Ja, im 8-Zell-Stadium :Huhu:

dude 05.11.2009 21:48

Zitat:

Zitat von Mandarine (Beitrag 301263)
Ich habe ihr geraten sich ärztlich komplett durchchecken zu lassen.

Ich rate Ihr den "Afrika"-Test.

Kennt Ihr nicht?

Geht so: ein Jahr in dem aktuell am staerksten von Hungersnot gepraegten afrikanischen Land verbringen und schauen, was passiert.

Mahlzeit!

dude

jürsche 05.11.2009 21:53

Zitat:

Zitat von Lui (Beitrag 301361)
Ich tippe es liegt an der Ernährung. Wenn man weniger ißt als man verbraucht, nimmt man ab. Dabei spielt es keine Rolle ob man KH, Fett oder Eiweiß ist, alleine die Kalorien spielen eine Rolle.
Allerdings ist es besser wenn man ballaststoffreiche Kost wie viel Obst und Gemüse ißt.

Das ist imho sehr viel zu kurz gedacht, weil es z.B. die gesamte hormonelle Komponente überhaupt nicht berücksichtigt. Wurde aber in diversen anderen Freds schon ausgiebigst diskutiert.

DeRosa_ITA 05.11.2009 22:02

@ Lui vs. jürsche:
Im Grunde ist es wirklich ganz einfach, es handelt sich lediglich um die Bilanz Kalorienzufuhr - Kalorienverbrauch.... Dass niedrige Kalorienzufuhr den Kalorienverbrauch senkt via endokrinen Regelungen, Wärmeverlust, Verdauungsverlust, Resorptionsdefizit etc. ist klar, kann aber wie bereits erwähnt nicht genau ermittelt werden...
LG

wildcoyote 05.11.2009 22:13

Zitat:

Zitat von dude (Beitrag 301391)
Ich rate Ihr den "Afrika"-Test.

Kennt Ihr nicht?

Geht so: ein Jahr in dem aktuell am staerksten von Hungersnot gepraegten afrikanischen Land verbringen und schauen, was passiert.

Mahlzeit!

dude

muahahaha, böse, aber geil :Lachanfall:

MarionR 05.11.2009 22:25

Zitat:

Zitat von Dirtyharry (Beitrag 301367)
...ab 18 uhr kein essen mehr ...

Wie organisiert ihr das?

Ingo77 06.11.2009 00:13

Zitat:

Zitat von Alter Schwede (Beitrag 301354)
Heilbronn Mara 2006. Meine Zielzeit hatte ich mir um 3:30 vorgenommen. Es war warm. Ab Beginn zogen recht viele, die "man" als typische Läufer bezeichnen würde, an mir vorbei. Ich behielt mein Tempo bei - und siehe da, wen ich da ab KM 35 alles wieder einsammelte...
Genau eben jene. Die "Substanz" fehlte wohl.

Sorry, aber so einen Unsinn glaubst du doch selbst nicht. Das bisschen Energie, das du für den Marathon brauchst, kannst du irgendeinem Körper gewiss nicht von außen ansehen.

Die Jungs sind vll für den Trainingszustand zu schnell losgelaufen und fielen später zurück - aber gewiss nicht, weil da vom Körperbau her zuwenig Substanz für nen schnellen Marathon wäre.

Ich bin gespannt auf deine Erklärung, warum die schnellsten Marathonis besonders schlank sind. Denen müsste ja erst recht "Substanz" fehlen..

kopfschüttelnd,
Ingo

LidlRacer 06.11.2009 01:12

Zitat:

Zitat von Ingo77 (Beitrag 301492)
Ich bin gespannt auf deine Erklärung, warum die schnellsten Marathonis besonders schlank sind. Denen müsste ja erst recht "Substanz" fehlen..

Ist doch logisch:
Die schnellen sind ja schon in gut 2 Stunden fertig. Keine Kunst. Dafür braucht man keine Substanz.
Die wahren Helden sind aber die 7h-Marathonis, das schaffen nur die Dicken. ;)

glaurung 06.11.2009 01:17

Zitat:

Zitat von Ingo77 (Beitrag 301492)
Sorry, aber so einen Unsinn glaubst du doch selbst nicht. Das bisschen Energie, das du für den Marathon brauchst, kannst du irgendeinem Körper gewiss nicht von außen ansehen.

Die Jungs sind vll für den Trainingszustand zu schnell losgelaufen und fielen später zurück - aber gewiss nicht, weil da vom Körperbau her zuwenig Substanz für nen schnellen Marathon wäre.

Ich bin gespannt auf deine Erklärung, warum die schnellsten Marathonis besonders schlank sind. Denen müsste ja erst recht "Substanz" fehlen..

kopfschüttelnd,
Ingo

Normalgewichtige Menschen haben Fettreserven, die einer Energie entsprechen, welche für über 30 Marathons hintereinander reichen würde.
Hat mal irgendjemand ausgerechnet. Weiss nicht mehr, wo ich es aufgeschnappt habe und auf welchen Fettanteil das bezogen war (normalgewichtig halt --> wobei der Begriff an sich schon recht dehnbar ist).

Falko 06.11.2009 01:21

Wo ist eigentlich die Frederstellerin? :-((

glaurung 06.11.2009 01:30

Zitat:

Zitat von Falko (Beitrag 301506)
Wo ist eigentlich die Frederstellerin? :-((

Sowas nervt manchmal, gel? Einer wirft irgendeine Frage in die Runde, das ganze Forum diskutiert sich dumm und dämlich und der Hauptakteur kommt nie wieder............

DeRosa_ITA 06.11.2009 07:04

Zitat:

Zitat von glaurung (Beitrag 301509)
Sowas nervt manchmal, gel? Einer wirft irgendeine Frage in die Runde, das ganze Forum diskutiert sich dumm und dämlich und der Hauptakteur kommt nie wieder............

Jau... aber man lernt ja was dabei :-)

Dirtyharry 06.11.2009 09:15

Zitat:

Zitat von MarionR (Beitrag 301425)
Wie organisiert ihr das?

hallo,
ist eigentlich wie immer im leben,

eine frage des wollens.
wenn du es einmal angefangen hast, über einen längeren zeitraum, so etwa wie bei uns, kommen natürlich auch einige probleme dazu.
abends im lokal um 21 uhr normal essen gehen, geht nicht, da sich der magen sehr schnell verkleinert und sofort eine sättigung eintritt, das ist halt blöd wenn die hälfte noch auf dem teller liegt und jeder fragt, obs nicht in ordnung war. abgesehen davon spricht das gegessene die ganze nacht mit dir.
z.b. im skiurlaub gibts essen abends erst um 19-19,30 uhr.
also hotel nur mit frühstück buchen.
ansonsten einfach nichts essen. im übergang abends halt ein stück obst.
der beste nebenefekt dabei ist, ein super schlaf.
mein abendessen um 18 uhr ,besteht aus jogurt und müsli.

dirtyharry

neonhelm 06.11.2009 09:23

Kinders, Abendessen um sechs? Da hab ich noch sechs Stunden vor mir und die Gefahr, dass zwischen zehn und elf der Hunger kommt, ist ziemlich groß. Ganz abgesehen davon, dass der Zeitpunkt für einen sieben Uhr Trainngsbeginn denkbar ungeeignet ist. Ich esse zwischen vier und fünf und hab dann gegen halb zehn noch mal einen kleinen Snack.

Dirtyharry 06.11.2009 09:29

ist klar, wenn ich um z.b. 18 uhr trainieren gehe, gibts den jogurt danach.
es ging ja mehr um die leute die nicht so viel, b.w. hart trainieren.
die könnten schon das eine oder andere abendessen ausfallen lassen.


dirtyharry

anistoepsel 06.11.2009 09:30

Zitat:

Zitat von Dirtyharry (Beitrag 301528)
hallo,
ist eigentlich wie immer im leben,

eine frage des wollens.
wenn du es einmal angefangen hast, über einen längeren zeitraum, so etwa wie bei uns, kommen natürlich auch einige probleme dazu.
abends im lokal um 21 uhr normal essen gehen, geht nicht, da sich der magen sehr schnell verkleinert und sofort eine sättigung eintritt, das ist halt blöd wenn die hälfte noch auf dem teller liegt und jeder fragt, obs nicht in ordnung war. abgesehen davon spricht das gegessene die ganze nacht mit dir.
z.b. im skiurlaub gibts essen abends erst um 19-19,30 uhr.
also hotel nur mit frühstück buchen.
ansonsten einfach nichts essen. im übergang abends halt ein stück obst.
der beste nebenefekt dabei ist, ein super schlaf.
mein abendessen um 18 uhr ,besteht aus jogurt und müsli.

dirtyharry

Boah, ich würde durchdrehen.
Ich möchte gerne einmal am Tag warm essen und ich liebe es zu kochen. Mittags geht das nicht, wenn ich um sechs, halb sieben erst von der Arbeit komme (ggf. vorher noch eine Trainingseinheit habe), koche ich eben abends.
Essen hat für mich auch eine ganze Menge mit Lebensqualität und Genuss zu tun, aber so wäre es nur noch vergleichbar mit zur Tankstelle fahren und Benzin in den Tank füllen...
Und dann wiege ich eben fünf-zehn Kilo mehr als eine Triathletin wiegen sollte, so what!?

alpenfex 06.11.2009 09:37

Zitat:

Zitat von anistoepsel (Beitrag 301532)
Boah, ich würde durchdrehen.
Ich möchte gerne einmal am Tag warm essen und ich liebe es zu kochen. Mittags geht das nicht, wenn ich um sechs, halb sieben erst von der Arbeit komme (ggf. vorher noch eine Trainingseinheit habe), koche ich eben abends.
Essen hat für mich auch eine ganze Menge mit Lebensqualität und Genuss zu tun, aber so wäre es nur noch vergleichbar mit zur Tankstelle fahren und Benzin in den Tank füllen...
Und dann wiege ich eben fünf-zehn Kilo mehr als eine Triathletin wiegen sollte, so what!?

Da habe ich mir bei manchen hier auch schon gedacht, ob die Essen nicht lediglich als notwendiges Übel ansehen, was sein muss. Das finde ich wirklich schade.

Wenn ich mich mit manchen hier vergleiche, dann bin ich mit meinen 176cm und 74kg auch zu fett. :Lachanfall: so what?

remi 06.11.2009 10:31

@corry: Schilddrüse mal checken lassen

Lui 06.11.2009 10:44

Zitat:

Zitat von anistoepsel (Beitrag 301532)
Boah, ich würde durchdrehen.
Ich möchte gerne einmal am Tag warm essen und ich liebe es zu kochen. Mittags geht das nicht, wenn ich um sechs, halb sieben erst von der Arbeit komme (ggf. vorher noch eine Trainingseinheit habe), koche ich eben abends.
Essen hat für mich auch eine ganze Menge mit Lebensqualität und Genuss zu tun, aber so wäre es nur noch vergleichbar mit zur Tankstelle fahren und Benzin in den Tank füllen...
Und dann wiege ich eben fünf-zehn Kilo mehr als eine Triathletin wiegen sollte, so what!?

Ich habe genau das gleiche gedacht und mir geht es genau wie dir, ich muss Abends was richtiges essen. Ich liebe es auch zu kochen und eine vernünftige Mahlzeit zu essen. Ohne das würde mir genauso ein Stück Lebensqualität fehlen.
Ich habe einen Kumpel, der Abends laufen geht und danach nur ein Joghurt ißt. Ich denke immer...:confused: ...ein Joghurt oder ein bißchen Obst ist für mich ein Snack aber keine Mahlzeit. Wenn ich intensiv trainiere, brauche ich mehr als ein Joghurt. Abgesehen davon ist es kontraproduktiv wenn man nach einem intensiven Training nicht die richtigen Nährstoffe zuführt.

putzger 06.11.2009 10:51

Es gib doch fast nichts schöneres als nach dem Abendessen mit der Familie zu später Stunde noch ein Pack Chips aufzureissen...
- übrigens ich bin 176cm gross und 74 kg schwer :Lachen2:

DeRosa_ITA 06.11.2009 10:53

Also meine Hauptmahlzeit findet natürlich ganz klar am Abend um 20.00 statt :-) so wie die Urmenschen eben hihi. Ich für meinen Teil als doch recht-viel-Trainierer, wüsste erstens nicht, wann ich sonst die kcal zuführen könnte in entsprechenden Mengen und außerdem mag ich es, wenn ruhend über Nacht die Speicher schön aufgefüllt werden und ich morgens nicht superkatabol unterwegs bin. Ich denke es kommt erstens darauf an, WAS man am Abend isst (glykämischer Index, Makronährstoffe! vgl. fettproteinbetonte Kost der Urmenschen)... eine richtig tolle Ladung Protein mit richtig dosierten und gewählten Fetten treibt nochmal richtig die Hormonmaschinerie hoch und 3 h später, um 11, kann ich so richtig tief und satt antikatabol schlafen gehen :-)
SpmG

Dieda 06.11.2009 10:59

Zitat:

Zitat von DeRosa_ITA (Beitrag 301580)
eine richtig tolle Ladung Protein mit richtig dosierten und gewählten Fetten treibt nochmal richtig die Hormonmaschinerie hoch und 3 h später, um 11, kann ich so richtig tief und satt antikatabol schlafen gehen :-)
SpmG

Was isst Du denn da? (bitte mal paar Alternativen!!) Ich wach manchmal in der Nacht auf, weil ich hungrig bin, mit einer heißen Milch gehts aber gleich wieder in den SChlaf.

:Huhu:

DeRosa_ITA 06.11.2009 11:24

Zitat:

Zitat von Dieda (Beitrag 301584)
Was isst Du denn da? (bitte mal paar Alternativen!!) Ich wach manchmal in der Nacht auf, weil ich hungrig bin, mit einer heißen Milch gehts aber gleich wieder in den SChlaf.

:Huhu:

Hei Dieda... alternativen:

-Gemüseauflauf mit "lohnenden Gemüsesorten" (Begriff aus nem Artikel von www.team-andro.com... Bodybuilder verstehen ziemlich was von Ernährung, nur als Anm.), sprich solchen, die mehr Protein als Kohlenhydrate haben... als Ausdauersportler "darf" man da natürlich auch kohlenhydratbetontere Gemüsesorten wählen (nicht zu raten sind natürlich Kartoffeln, Mais, praktisch alle Bohnengattungen, gekochte Karotten - GLYX hoch, Avocados - Fett sehr hoch und einige andere).... Spinat fehlt bei mir fast nie an einem Abendessen, Broccoli sind auch äußerst empfehlenswert... ich mag auch sehr gern Kohlsprossen... oft mach ich mir einen "Green day" (eigentlich ja "green evening" :-) mit Spinat, Broccoli, Fisolen, Kohlsprossen, evtl. Sojabohnen (nicht zu viele!), breite Fisolen, Knoblauch + Zwiebel... mjamm, ist eh mein Lieblingsessen wenns gscheidt gemacht wird (ach ja: ich misch am Ende noch mächtig Hefeflocken drunter, des machts besonders gschmackig und weiter proteinbetont ;-)
-wer so viel Gemüse abends nicht verträgt kann natürlich mageres Fleisch und Fisch (fetten Fisch! aber auch anderen) essen; irgend sowas kommt mir auch täglich auf den Teller - mal Lachs, mal Truthahn, mal Rind, mal Kalb, mal eine der 100 anderen Fischsorten und Meeresfrüchte
-Magermilchprodukte (mal abgesehan davon, dass ich Milch als nicht gesund betrachte, aber hier gehts ja um etwas anderes)
-Proteinshake für Leute mit "Stress" und wenig Zeit bzw. überhaupt kurz vor dem Schlafengehen zu empfehlen (Casein wird deutlich langsamer resorbiert als Molkenprotein und ist deshalb vor dem zu Bett gehen am stärksten zu empfehlen)...
-Leinsamen in Sojajoghurt (zuckerfrei natürlich), sehr lecker (v.a. wenn no a bissl Sojamilch + Proteinpulver mit nettem Geschmack), sehr gesund...
-Nüsse (weg mit den omega6-betonten Nüssen wie Erdnüsse, Kürbiskerne, Mandeln... eigentlich fast alle bis auf: Walnüsse... Cashewnüsse haben viel Ölsäure, sehr gut, aber auch recht viel Kohlenhydrate)...

ja, und noch vieles mehr, was mir jetzt so nicht grad einfällt :-)...
erlaubt sind natürlich auch ein paar Ecken von 99%-iger Schoko...

WEG mit all dem Getreidezeugs, Kartoffeln, und sowieso keine Kohlenhydratgetränke... des gehört v.a. abends nicht auf den Speißeplan...

sodale, hoffe ich konnte helfen...

SpmG, Christian, der seit der Embryonalperiode nicht in der Nacht wegen Hunger aufgewachen ist :-)
:Huhu:

edith: und natürlich tolle riesenteller salate mit Leinöl und einem guten Balsamico Essig (nicht übertreiben mit diesem Balsamico, wenn KH nicht gewünscht sind)

Mandarine 06.11.2009 11:26

Christian wie bereitest du das Gemüse zu ?

Lui 06.11.2009 11:27

Zitat:

Zitat von DeRosa_ITA (Beitrag 301580)
Ich denke es kommt erstens darauf an, WAS man am Abend isst (glykämischer Index, Makronährstoffe! vgl. fettproteinbetonte Kost der Urmenschen)... eine richtig tolle Ladung Protein mit richtig dosierten und gewählten Fetten treibt nochmal richtig die Hormonmaschinerie hoch und 3 h später, um 11, kann ich so richtig tief und satt antikatabol schlafen gehen :-)

Ich habe eine Zeitlang eine hohe Protein Ernährung von John Berardi(Precision Nutrition) 7 Monate ausprobiert. Ich habe noch nie so beschissen gepennt. Ich schlafe normal wie ein Murmeltier, aber mit wenig KH und viel Eiweiß habe ich ständig Alpträume gehabt, fühlte mich tagsüber gerädert und hatte zum Schluss absolut keine Power mehr beim Sport.

Diese Low Carb/Paleo Diäten sind absolut nicht mein Ding. Ich brauche Reis, Pasta, Haferflocken, Quinoa, Amaranth, Hülsenfrüchte, Kartoffeln usw.

alpenfex 06.11.2009 11:29

Zitat:

Zitat von putzger (Beitrag 301579)
Es gib doch fast nichts schöneres als nach dem Abendessen mit der Familie zu später Stunde noch ein Pack Chips aufzureissen...
- übrigens ich bin 176cm gross und 74 kg schwer :Lachen2:

Eben, Genuss ist etwas feines und wichtiges.
Gute Grösse, gutes Gewicht. Bin mit 176/74 auch zufrieden, werde kaum krank und fühle mich pudelwohl.
Gruess

Ausdauerjunkie 06.11.2009 11:34

Soso, also ich denke, daß das Gewicht schon zu viel ist und scheinbar soll es ja so auch nicht sein.
Eine Krankheit wird es nicht sein, den Arzt kann sich corry sparen.
Es liegt am Essen/Eßverhalten und dem Training- einfach mal mehr trainieren und "normal" essen:)
Normal ist ja bei jedem anders, ganz grob gesagt heißt bei mir normal, wenig Süßigkeiten, wenig Industrie, wenig Fett, viel Vollkorn, viel Obst + Gemüse (gegenüber dem Duchschnittsesser:))


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