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Was Blutsvente meint, ist eher das Problem wirklich ungebildeter Schichten, die sich der Bildung regelrecht verweigern. Das ist ein Problem, das man mit Geld nicht lösen kann. Gruß Hendrik |
Ich hatte ja um meine politische Gesinnung und Sympathien nie einen Hehl, aber was da heute abgelaufen ist, verschlägt mir die Sprache.
Mir ist klar, dass es bei Ministern nur auf Außendarstellung und Mitarbeiterführung ankommt. Aber beim Dr. med Rösler ging ich davon aus, dass er vom Ressort Gesundheit was versteht und deshalb Bundesgesundheitsminister wurde. Aber jetzt ist er Wirtschaftsminister und der Bahr (Bankkaufmann, na gut auch noch BoS in International Health Care and Hospital Management) ist neuer Gesundheitsminister. Es geht abwärts. Ob die mit der Aktion wieder an 18+-Zeiten anknüpfen wollen und vor allem werden, wohl kaum? Wie gut, dass der Jürgen das nicht mehr miterleben muss. :Nee: |
Da sieht man, wozu die Paarung "Facharbeitermangel" und "flexibler Arbeitsmarkt" letztlich führen...;)
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in China fällt ein Sack Reis um Breaking News Breaking News Breaking News Breaking News |
wir warten auf ein neues buch von sarazin
die fdp schafft sich ab :Huhu: ich denke die fdp wird bundesweit stark mit der 5% hürde zu kämpfen haben |
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Ich finde es total gut was die F.D.P. da macht. Insebesondere der Brüderle braucht viel mehr Einfluss. Selten hat ein Politiker so viel Gutes getan wie der. (Wo war hier noch mal der Ironiesmiley)
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Wie der nun ins Wirtschaftsministerium passen soll ist mir vollkommen schleierhaft, davon hat der mal rein gar keine Ahnung. Da hilft es leider auch nicht zu sagen:"I told you so." Auch wenn genau dieses Chaos und dieser Bloedsinn bei der FDP zu erwarten war. Verwunderlich war nur mit welchem Elan Schwachsinn von Beginn an produziert wurde (ging direkt mit der MwSt los). Naja, mal gucken wie lange der seinen Dr. Titel noch behalten darf und ob er dann abtritt. FuXX |
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http://www.der-postillon.com/2011/05...unftig-im.html |
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Als Gesundheitsminister war er uebrigens auch ne Fehlbesetzung. Zitat:
http://www.klein-klein-verlag.de/Sonstiges-|-Erschienen-in-2011/03052011-hat-sich-bundesgesundheitsminister-philipp-roesler-seinen-doktortitel-illegal-erworben.html (die Seite finde ich schon sehr schraeg - aber mal gucken wie Roesler sich aeussert) EDIT: Nur so nebenbei: Ich finde das staendige wechseln der Ressorts aus Gruenden des Machtkalkuels generell daneben. So kann kein echtes know-how entstehen. Wenn jemand sich mit Volkswirtschaft auskennt, dann kann er vll noch irgendwie zwischen den Ministerien fuer Wirtschaft, Finanzen und Arbeit springen, aber ploetzlich Verteidigungs-, Aussen- oder Entwicklungspolitik zu machen ist fuer so einen Bloedsinn, genau wie umgekehrt. Wer wuerde denn jemanden mit 8 Monaten als Geschaeftsfuehrer bei nem mittelstaendischen Unternehmen und vorheriger Arbeit in anderen Bereichen zum Vorstandschef der Deutschen Bank machen, wenn er zudem auch noch die letzten 2 Jahre was ganz anderes gemacht hat? Der waere doch in der Industrie nichtmal in ner kleinen Klitsche in ne verantwortliche Position gekommen, weil alle gesagt haetten: Du bist Mediziner, was willst du in der Geschaeftsleitung? Wenn er sich in ner Klinik hochgearbeitet haette, dann haette das vll anders ausgesehen. |
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Die Amtsvorgänger von Brüderle waren (guckst Du WIKI):
Soll jetzt nicht heißen, daß ich meine, der Rösler wäre eine tolle Besetzung für den Posten. Aber ich frage mich halt wie Du zu dem Urteil kommst, daß er es NICHT ist ??? |
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@Kalle: Das ist ja richtig, aber das muss ich ja nicht gut finden ;) Und wer von denen war denn geeignet? Am ehesten der parteilose Mueller, wuerd ich sagen.
Bei Roesler hatte ich schon im Gesundheitsministerium das Gefuehl, dass er keine Ahnung hat was er da soll - und das war zumindest entfernt sein Fachgebiet. Wie soll das erst werden, wenn es um ein Thema geht von dem er noch viel weiter weg ist? |
Nimm's mir nicht übel FuXX, aber die postest hier mehr od. weniger ständig mit dem Grundtenor, daß Politiker eh alle nix taugen und auch nix können.
Und auf meine Frage wie Du bezüglich Rösler zu Deinem Urteil kommst antwortest Du sinngemäß, daß du das so im Gefühl hast. Finde ich recht aufschlußreich. Der Zustand der FDP und das gestrige Postengeschiebe sind ganz bestimmt keine Glanzlichter in der politischen Landschaft. Aber dem Rösler einfach mal Inkompetenz für's Wirtschaftsministerium zu unterstellen, weil Du das so im Gefühl hast, führt zu einer Diskussionskultur die die Lage wohl kaum zum Besseren verändert, oder? Warum wirste denn nicht selber Politiker und machst es besser ? |
Bei der FDP wird wieder ein Posten frei:
Silvana tritt von allen Ämtern zurück und wird nun wieder Pausestullen für ihre kleien Racker schmieren und die Sunkist bereitlegen...:Lachen2: |
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Mit Gefuehl hat das übrigens nicht viel zu tun - das Wort war einfach eine vorsichtige Umschreibung meiner Beobachtungen. Ich hätte auch sagen können, dass im Gesundheitsministerium ein Kapitän auf Irrfahrt unterwegs war. Da ist er aber auch bei weitem nicht der erste gewesen. Schlimmer als die Ulla konnte er es auch nicht mehr machen... Zitat:
Es gibt aber auch ein paar gute Jungs und Mädels in Berlin, daran besteht kein Zweifel. |
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In der Politik kommt es doch auf ganz andere Fähigkeiten als auf fachspezifisches Wissen an. Z.b. auf die Fähigkeit zu führen und zu überzeugen. Ist bei Geschäftsführern, Abteilungsleitern usw. übrigens genauso. Aber fachspezifisches Wissen kann nicht schaden, da hast wohl recht. Zitat:
Ich finde ihn weder besonders sympathisch noch charismatisch. Und großartige Leistungen als Gesundheitsminister kann ich ebenfalls nicht erkennen. Ich möchte mir aber auch nicht anmaßen, gerade dazu ein qualifiziertes Urteil abgeben zu können. Aber immerhin hat er es geschafft, zumindest innerhalb seiner Partei eine Mehrheit für sich zu finden. Ich würde daher nicht ausschließen, daß er Führungsqualitäten besitzt. Zitat:
Dafür bist Du nach deinen eigenen Regeln sehr wohl geeignet. Apropos: Welche Ausbildung soll denn nach deinen Regeln z.B. der Innenminister haben ? Gynäkologe vielleicht ? :Huhu: |
Ich bin eigentlich der Meinung, dass es für einen Minister zwar schön ist, wenn er einen fachlichen Hintergrund hat, aber eigentlich ist es unnötig. Wofür soll der fachliche Hintergrund denn gut sein? Die Arbeit und Entwicklung von Konzepten machen eh die Abteilungsleiter, da denkt doch kein Minister selber rum, der liest doch nur ab und hopst durch irgendwelche Talkshows oder schneidet ein paar blaue Bänder durch.
Ein Minister sollte eine gute Portion Intelligenz mitbringen und die ihm vorgelegten Entscheidungen glaubhaft vertreten können. Jeder der mal Entscheidungen vorbereitet hat, weiss doch wie das Spiel läuft. Der der die Entscheidung vorbereitet, der trifft sie auch, in dem alles so vorbereitet wird, dass der Entscheidungsträger die gewünschte Entscheidung fällt. |
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Das stimmt schon. Aber warten wir mal ab. Es gibt da so eine "100-Tage"-Regel.
Aber was das Postengeschacher angeht, dann wirf mal einen Blick nach Österreich. Was man hier erlebt, dagegen ist D quasi hochprofessionell organisiert :-) Ich hätte allerdings auch den Brüderle gelassen. Warum mehr Unruhe reinbringen als notwendig. Aber gut eins ist schon mal klar: Mit 37 (oder wie halt der Rösler ist) am Ende der Karriere zu stehen ist halt auch doof. Kanzler wird er wohl nicht, wo soll es denn jetzt noch hingehen. Es kann ja nur bedeutungsloser werden. :-) |
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Der Punkt ist: Ich will nicht, dass Ministerposten danach vergeben werden, ob jemand bewiesen hat, dass er ungeeignet ist (also Streichverfahren), sondern danach ob jemand die noetige Qualifikation nachgewiesen hat. Und das hat Roesler IMHO nicht. Mit viel gutem Willen konnte ich ihm zumindest einen gewissen Bezug zum Gesundheitssystem andichten, beim Wirtschaftsministerium wuerde ich den Herrn Dr. aber nur als Praktikant anstellen. Zitat:
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Im Ernst: Mir ist klar, dass es nicht fuer jedes Ministerium einen passenden Studiengang gibt. Aussenminister - wer soll sowas zum Beispiel machen? Es geht hauptsaechlich um Diplomatie, ein Politikwissenschaftler und Geschichtsfachmann waere da ganz gut aufgehoben. Innenminister jemand mit sozialem und juristischem Hintergrund. Gerade beim Wirtschafts- und Finanzministerium gibt es dieses Problem aber nicht, also koennte man doch wenigstens dort die richtigen Leute einsetzen. Ich hab auch nicht behauptet, dass es einfach ist diese Posten passend zu besetzen, aber es handelt sich ja eben auch nicht um Posten die wie Sand am Meer vorhanden sind, sondern nur ein gutes Dutzend Mal. Und da sollten sich in diesem Land schon passende Leute finden lassen. Schroeder war mit Mueller auf dem richtigen Weg, Merkel mit Kirchhoff (obwohl ich den damals nicht so mochte - das sehe ich heute anders). Ich wuerde mich freuen, wenn diese Posten von unseren Volksvertretern bestmoeglich besetzt werden wuerden und nicht aus Machtkalkuel innerhalb der Parteien verteilt werden, so wie es bislang geschieht. Was man davon hat sieht man ja gerade im Innenministerium. Der Kerl musste den Job machen, weil niemand in der CSU wollte aber Seehofer natuerlich auch kein Ministerium abgeben wollte. Der ist wenige Wochen im Amt, hat schon viel Porzellan zerdeppert und fordert nebenbei auch noch die Wiedereinfuehrung von Grenzkontrollen, wie es gerade die Rechtspopulisten in Daenemark gemacht haben. Mal gucken wann er Schengen zum Wohle der inneren Sicherheit ganz aufkuendigen will... Ich finde Politik einfach nur noch grenzenlos frustrierend. FuXX |
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Joerg |
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