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Das führt doch alles zu nichts und es ist in höchstem Maße ungerecht, dass die kleinen was zahlen und die großen machen was sie wollen. Selbstverständlich erhalten die Boxverbände von den Veranstaltern Abgaben, meinst du die machen das aus reiner Nächstenliebe? Cengiz |
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Dann müste ich ja gleichzeitig Politiker, Sportfunktionär, Telekomer und und und sein:cool: Ich beschwere mich auch nicht darüber, in nehme es angewiedert zu Kentniss! Ich betreibe erst seit 2,5 Jahren Triathlon und bin daher nicht, wie viele andere hier, seit Gründerjahren dabei. Daher habe ich auch keinen Zugang zu Verbandsarbeit und Strukturen, nehme aber die Grabenkämpfe wie im Moment zwischen KB und dem alten Präsidenten des HTV zur Kenntnis und denke mir meinen Teil. Würde ich irgendwie in das Thema reinrutschen OK, aber gezielt erachte ich die Existenz der DTU für mich persönlich als nicht so wichtig, daß ich dort gezielt mitmischen müsste. Es gibt "üblere" Misstände in unserer Gesellschaft. Ehrenamtlich würde ich mich z.B. lieber für die Erhaltung des Regenwaldes einsetzen :Blumen: Im Ernst. Irgendwann mache ich das auch. LG Andreas |
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Möglicherweise ist dann kein Regenwald mehr da aber gut... Merkste was? ;) |
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Du warst unter den Top 5 derjenigen, von denen ich ihn erwartet habe. Polemische Haarspalterei. Wenn ich frei verfügbare Zeit habe, werde ich was in der Richtung machen. Wenn nicht, dann nicht. Ich bin nicht der Weltretter. Es ging hier um Prioritäten. Merkste was? ;) |
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Regenwald und DTU. |
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Ich habe keine dünne Haut, aber dumme Posts, wie der von dir, nerven mich - also "Gereizt" |
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Was ist der Sinn eines einheitlichen Regelwerks? Für den Athleten ganz banal, dass er sich nicht vor jeder Veranstaltung erneut zum Hobby-Sportjuristen machen muss und seitenweise Paragraphen wälzen. Für den Zuschauer, dass er schlichtweg weiß, wo er dran ist. Würde in einem Fußballspiel die Abseitsregel oder die Zahl der möglichen Auswechslungen von Spiel zu Spiel neu festgelegt, würd' sich der Zuschauer verarscht vorkommen. Und spätestens dann, wenn's um Prämierungen und Preisgeld oder Qualiplätze geht, auch um Gerechtigkeit. Denn eine eindeutige Sportordnung mit unabhängigen Kampfrichtern bietet dem Athleten ist zwar keine Garantie gegen Willkür - aber sie erleichtert's zumindet nicht. Denn jeder Sponsor hätte natürlich am allerliebsten den Athleten mit seinem Logo vorne ganz oben auf dem Siegerpodest stehen. Weil ich hier keinen Veranstalter pauschal in Verdacht bringen möchte, einfach mal ein beliebiges Beispiel aus einem großen MTB-Etappenrennen vor wenigen Wochen. Eine Breitensportveranstaltung mit jede Menge Profis, die vorne um Medienaufmerksamkeit und Preisgelder kämpfen - und ein ambitionierter Veranstalter mit bekannten Ecken und Kanten. Nun bekommt nach der zweiten Etappe das zweitplatzierte Team auf einmal eine Zeitstrafe von einer Stunde - wegen angeblichem Entsorgen von Powergel-Tütchen in der freien Wildbahn - und wird damit, obwohl auf sämtlichen Etappen auf dem zweiten Platz gelandet - von den Preisgeldrängen verdrängt. Kein anderes Team bekommt eine ähnliche Strafe - und vor allem: es gibt keinen Passus in Veranstaltungsreglement, dass die Höhe einer solchen Zeitstrafe festlegt, sie kann einfach willkürlich vom Veranstalter festgelegt werden. Wer glaubt, dass es der Öffentlichkeitswirksamkeit des Triathlon etwas bringt, wenn auch hier zukünftig Platzierungen der Willkür von Veranstaltern unterliegen? Kurt Denk hat an anderer Stelle kundgetan, dass er in den vergangenen sieben Jahren 280.000 Euro an die DTU entrichtet hätte. Im Durchschnitt also 40.000 Euro per anno. Hört sich viel an. Ich gehe davon aus, dass da auch die Kosten für die Kampfrichter enthalten sind - denn die Leute, die sich hier ehrenamtlich einbringen, haben zumindest eine Tagespauschale und Reisekostenerstattung verdient - was aber bei sovielen Kampfrichtern sich auch zu vielen tausend Euro summiert. Xdream nimmt meines Wissens von rund 2.500 Startern jeweils 415 Euro ein - also rund eine Million Euro in der Summe. Ich gehe davon aus, dass dieser Betrag, der ja ein Jahr vorher schon auf dem Konto von Xdream landet, zinsbringend angelegt wird. Die derzeit üblichen 4,5% auf dem Festgeldkonto bringen also schon mehr, als Xdream im Durchschnitt der letzten Jahre an die DTU entrichtet hätte. Übrigens: nach eigenen Angaben ist der größte Anteil der Starter beim Ironman Frankfurt ja ohne Startpass unterwegs - und muss damit auch nochmal 10 Euro Tageslizenzgebühren zahlen. Wieviel hier zusammenkommt möge jeder selbst abschätzen - ich gehe davon aus, dass dieser Betrag in den o.g. Überweisungen an die DTU auch bereits enthalten ist. |
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Übertrieben ausgedrückt, für was benötigt man dabei einen Verband? Ich bin halt einfach der Meinung, wenn man etwas bezahlt, muss man auch einen Gegenwert erhalten und bei mir kommt es so rüber, als würden sich die Amtsträger und deren Vorgänger lieber Grabenkämpfe liefern, als dem Sport nützlich zu sein. Daher mag es auch sein, dass ich zur Zeit ein etwas schlechteres Bild der DTU/des HTV habe. Denn seit ich mich seit 1 1/2 Jahren mehr für Triathlon und das drum herum interessiere, bekomme ich nur Streitigkeiten auf Verbandsebene mit. Ich weiß z.B. nicht, warum ich einen Startpass haben muss bzw was für Vorteile ich davon habe. Das Verbandsheftchen bietet außer vielen bunten Bildern kaum Substanz und die Versicherung wird im Schadensfall sicher nichts bezahlen ;) |
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Jetzt kannst du sagen: super, genau die Munition für meine Argumente. Was nehmen die überhaupt eine Veranstalterabgabe. Aber die Diskussion führt zu nichts. Ich bin nämlich der Meinung, wie brauchen einen Verband. Wer das für sich ausschließt, an dem rede ich vorbei. Gleiches Recht für alle, heißt dass auch die Großen zahlen müssen und nicht nur die kleinen Veranstalter. Wer nutzt denn die Strasse, die mit Steuergeldern finanziert wurden? Nur die kleinen oder nicht auch die großen? Kurt hat an anderer Stelle mitgeteilt, dass der Ironman Regensburg noch von monetären Zusagen abhängig ist. Kann es sein, dass es sich dabei um öffentliche Gelder handelt? Ist es dann nicht widersprüchlich, wenn jemand bei öffentlichen Geldern gerne die Hand aufhält, sich aber weigert einen Bruchteil der Startgelder an den Verband abzuführen? Für einige mag das o.k. sein, für mich nicht. Wenn XDream oder upsolut oder wer auch immer so privatwirtschaftlich ist, wie sie gerne tun, dann erwarte ich aber auch, dass für die Nutzung der Strassen und Wege, für die Reinigung und Entsorgung des Mülls, für sämtliche eingesetzten Ordnungskräfte etc. privatwirtschaftliche Entgelte bezahlt werden und nicht irgendwelche Dumpingpreise oder gar nix. Das Argument, dass der Ironman Frankfurt so und so viel Geld der Stadt und lokalen Wirtschaft einbringt, ist mir als Viernheimer, der in Hessen Steuern bezahlt, völlig egal. Cengiz |
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Natürlich gibt es bei dem frühzeitigen Zahlungstermin eine ordentliche Summe an Zinsen aber nicht so wie von dir dargestellt. Des Weiteren weiß ich nicht wie du auf 4,5% kommst - schlag mal die Zeitung auf. In vielen anderen Punkten stimme ich mit dir überein. :bussi: |
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Welche Strassen benutzen die Großen denn? Die DTU/HTV Fraktion macht doch eher Gräben auf..:Blumen::bussi: Die Frage ist aber ernstgemeint. |
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Irrelevante Quelle .... |
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.....Das Rennen unter dem Label M-Dot findet in WTC-Verantwortung statt, Veranstalter wäre Denks Agentur Xdream, die sich eines lokalen Ausrichters vor Ort bedienen würde. Auf die Ausrichterstadt kommen Kosten von rund 250-000 Euro für Organisation, Absicherung und Absperrung zu. Die Anfrage ist im Regensburger Stadtrat bereits gelaufen....... Quelle:http://www.fr-online.de/in_und_ausla...n-Ironman.html Was aber genau da fliesen soll, dass kann ich nur vermuten;) |
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Selbst bei DTU-Wettkämpfen gibt es kleine Eigenheiten, über die ich mich vorher informieren muss (Beim Moret-Triathlon, muss man zwei Mal pro Runde ein Fuss auf den Boden stellen, weil man auf eine Vorfahrtsstraße fährt). Da diese Regelung bei anderen Wettkämpfen die ich kenne, nicht gilt, muss ich mich davor eben darüber informieren. Kleine Änderungen vom Standart gibt es doch überall. Für mich hat das auch nichts mit Paragraphen wälzen zutun, sondern mit der Vorbereitung auf einen Wettkampf, genauso wie ich mich vorher informiere, wie die Strecke aussieht usw.. Und so lange keiner ankommt und uns erst am Ende schwimmen lässt, finde ich, sind solche Kleinigkeiten zu vernachlässigen. Denn am Ende ist es ja doch noch immer Triathlon! Zitat:
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Aus der Sicht des Sportlers muss ich sagen, dass mir die Karis in Frankfurt und Wiesbaden um einiges besser gefallen, als bei einem DTU-Wettkampf. Denn mir scheinen die DTU-Karis oft auf einem zu hohen Ross zu sitzen. Aber evtl habe ich da einfach nur bisher mit den falschen Karis bekanntschaft gemacht bzw in Frankfurt und Wiesbaden nur die "netten" auf der Strecke getroffen. Zitat:
Ich kann man in diesem Fall sehr gut auf den Motorsport beziehen, in dem ich als Funktionär tätig bin und auch dort passiert so etwas. Schau dir nur alleine die 100 Millionen Dollar Strafe der FIA gegen McLaren, wegen Spionage an. Sowas passiert nunmal eben und dann muss der Kunde/Zuschauer entscheiden, was er sehen mag oder auch nicht. |
An alle die, die aus was für Gründen auch immer, der Meinung sind, dass es einen Verband nicht braucht, möchte ich die Frage richten:
wie sähe eurer Meinung nach die "Triathlonwelt" aus? Welche Rennen gäbe es? Wie und von wem wären sie organisiert, da es keine Vereinsstruktur gibt? Wie ist der Rechtsschutz der Athleten geregelt? usw. und so fort ... |
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Ich lese immer nur von Grabenkämpfen und gehe dann einfach mal davon aus, dass dort nicht sehr harmonisch gearbeitet wird. |
Nicht das hier ein Irrtum entsteht. Ich vermute, dass es außer XDream noch andere gibt, die die Veranstalterabgabe nicht oder nur zum Teil zahlen. Keinswegs soll das ganze Thema allein an Kurt Denk aufgehängt werden.
Meine Erachtens würde nichts dagegen sprechen, wenn die Verbände mitteilen, wer wieviel an Abgaben bezahlt. Cengiz |
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Ich bin dieses Jahr in FFM gestartet und starte noch in Wiesbaden und finde diese Wettkämpfe perfekt organisiert und bin bereit, dafür auch den Aufpreis gegenüber anderen Veranstaltungen zu bezahlen. Warum organisieren einzelne Vereine/Zusammenschlüsse von Sportlern denn einen Triathlon? Sie wollen die Vereinskasse füllen und ob es dann einen Dachverband gibt oder nicht, spielt ja erstmal keine Rolle. Ich habe mich übrigens nie gegen die Vereinsstruktur ausgesprochen und werde auch bei dem Triathlon, der von meinem Verein durchgeführt wird, 2 Tage als Helfer zur Verfügung stehen. Eben weil ich meinem Verein dabei helfen will, etwas Geld in die Kasse zu bekommen. |
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Dies wird zumindest in meinen Augen kein gutes Licht auf einen Verband. |
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Und in einem weiteren Interview mit der FAZ hat Kurt Denk das Budget des Ironman Ffm mit 2.4 Mio Euro per anno angegeben. In Relation dazu sind auch die Abgaben an den Verband zu sehen. Der Triathlonverband ist - z.B. im Vergleich zu Leichtathletik-, Radsport- und Schwimmverband - ein winzig kleiner Verband mit winzig kleinem Etat. Und vor irgendwo muss das Geld kommen. Eine Einnahme sind die Startpässe, eine zweite Fördergelder des Bundes (die aber sehr stark von Olympia abhängen), eine dritte Sponsoren und die vierte große Quelle sind Veranstalterabgaben. |
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Beim helfen denkt jeder doch nur daran, die Veranstaltung so gut wie möglich durchzuführen. Da spielt es erstmal keine Rolle, ob ein Verband dahinter steht oder nicht. |
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Wenn vom Langener Waldsee live Fernsehbilder gesendet werden, wie tausend angehende Ironmänner nach einem Teil der Schwimmstrecke über eine Sandbank waten statt zu schwimmen diskutieren wir auch nicht ob das Werbung für Triathlon ist. |
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Aktuelles Beispiel ist doch das Babyschlammcatchen von KB und dem Ex Präsidenten. Ereifern die sich in seitenlangen, wichtigen offenen Briefen :Lachanfall:Mehr Negativwerbung geht doch nicht. Ein Beispiel |
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Ich wollte ja eigentlich auch dieses Jahr mithelfen, als einfacher Helfer. Als ich dann aber mitbekommen habe, dass keine Veranstalterabgaben geleistet werden, habe ich davon Abstand genommen. Cengiz |
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Wer mit Scheuklappen denkt, zu dem haben die Kampfrichter keine Lust zu kommen, bei dem starten keine schnellen Leute, erst recht vergibt der Verband keine Meisterschaften - und für die Presse bleibt's ein Kirmesevent, und damit kommen auch keine Sponsoren. That's business. |
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Ihr beiden könnt euch ja gerne die Mühe machen und mich vom Gegenteil überzeugen :Blumen: |
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