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bort 10.08.2009 14:21

Zitat:

Zitat von drullse (Beitrag 262558)
Dann sollte Felix Walchshöfer schnellstens einen Challenge-Verband gründen, dann kann er sich die Abgaben auch klemmen (der Verzicht auf die Deutsche Meisterschaft ist mit Sicherheit kein Meldehindernis)...

Er könnte den Sieger der dann ehemaligen Deutschen Meisterschaft auch "Deutscher Meister der Challenge Langdistanz" nennen.

docpower 10.08.2009 14:21

Zitat:

Zitat von drullse (Beitrag 262558)
Dann sollte Felix Walchshöfer schnellstens einen Challenge-Verband gründen, dann kann er sich die Abgaben auch klemmen (der Verzicht auf die Deutsche Meisterschaft ist mit Sicherheit kein Meldehindernis)...

Warum Roth an die DTU gezahlt hat, hat sicher andere Gründe als der ominöse § 20.

docpower 10.08.2009 14:22

Zitat:

Zitat von bort (Beitrag 262560)
Er könnte den Sieger der dann ehemaligen Deutschen Meisterschaft auch "Deutscher Meister der Challenge Langdistanz" nennen.

Der Meistertitel ist so überflüssig wie ein Kropf.

drullse 10.08.2009 14:26

Zitat:

Zitat von bort (Beitrag 262560)
Er könnte den Sieger der dann ehemaligen Deutschen Meisterschaft auch "Deutscher Meister der Challenge Langdistanz" nennen.

Ist mindestens so wertvoll wie der "Europameistertitel", der in FFM vergeben wird...

Jahangir 10.08.2009 14:26

Zitat:

Zitat von bort (Beitrag 262557)
Ich verstehe noch immer nicht, warum ein privater Veranstalter (Xdream), der zu einem anderen Verband gehört (WTC), an die DTU/den HTV überhaupt irgendwas bezahlen soll.

Denn wenn ich mir die ITU Langstrecke anschaue, handelt es sich dort um eine andere Distanz, als bei der Langstrecke der WTC. Zudem ist das Reglement an einigen Stellen unterschiedlich (Windschattenbox, Neo-Verbot,...).
Unter dem Strich, haben wir zwei Verbände, die den Sportlern zwei unterschiedliche Angebote machen, an sportlichen Wettkämpfen teilzunehmen. Wieso soll nun der eine, dem anderen Geld bezahlen?

Um nochmal das Beispiel der Boxverbände aufzugreifen, dort gibt es verschiedene Ranglisten und unterschiede im Regelwerk (Gong rettet vor KO, oder auch nicht, 3 Niederschläge pro Runde=KO, bei machen Verbänden aber nicht,...).
Die gemeinsamkeit dort besteht doch auch nur darin, dass sich zwei Kämpfer gegenüber stehen und auf sich einprügeln, bis einer nicht mehr aufsteht.
Dort würde doch auch keiner auf die Idee kommen, einem anderen Verband Geld zu bezahlen.

Fein, dann verändert irgendein Dorftriathlon etwas die Strecken, füht die Regel ein, dass man drei Mal mit der Zunge schnalzen muss, bevor man auf Rad steigt und zahlt, weil er auch gleich einen eigenen Verband gegründet hat, keine Veranstalterabgaben.
Das führt doch alles zu nichts und es ist in höchstem Maße ungerecht, dass die kleinen was zahlen und die großen machen was sie wollen.
Selbstverständlich erhalten die Boxverbände von den Veranstaltern Abgaben, meinst du die machen das aus reiner Nächstenliebe?
Cengiz

Cruiser 10.08.2009 14:27

Zitat:

Zitat von Jahangir (Beitrag 262553)
Gerne, einerseits sind dir die Machtspiele und die Megaegos in den Verbänden und der Politik zuwider andererseits beschwerst du dich genau darüber. Es ist einfach zu motzen. Aber statt sich immer nur über solche Zustände aufzuregen, muss man auch aktiv werden und selbst was tun! von alleine passiert mit Sicherheit nichts.
Cengiz

Nun ja, ein beliebtes Totschlagargument, das aber nicht die Vorgehensweise der angesprochenen Herrschaften rechtfertigen kann oder soll.
Dann müste ich ja gleichzeitig Politiker, Sportfunktionär, Telekomer und und und sein:cool:

Ich beschwere mich auch nicht darüber, in nehme es angewiedert zu Kentniss!

Ich betreibe erst seit 2,5 Jahren Triathlon und bin daher nicht, wie viele andere hier, seit Gründerjahren dabei.
Daher habe ich auch keinen Zugang zu Verbandsarbeit und Strukturen, nehme aber die Grabenkämpfe wie im Moment zwischen KB und dem alten Präsidenten des HTV zur Kenntnis und denke mir meinen Teil.

Würde ich irgendwie in das Thema reinrutschen OK, aber gezielt erachte ich die Existenz der DTU für mich persönlich als nicht so wichtig, daß ich dort gezielt mitmischen müsste. Es gibt "üblere" Misstände in unserer Gesellschaft.

Ehrenamtlich würde ich mich z.B. lieber für die Erhaltung des Regenwaldes einsetzen :Blumen: Im Ernst. Irgendwann mache ich das auch.

LG
Andreas

bort 10.08.2009 14:29

Zitat:

Zitat von drullse (Beitrag 262565)
Ist mindestens so wertvoll wie der "Europameistertitel", der in FFM vergeben wird...

So ein Titel ist sicher für den Veranstalter klangvoller, als für den Athleten selber, der in den Fällen Roth und FFM eher im Nebensatz erwähnt, dass er dort dann auch Europameister/Deutscher Meister wurde.

drullse 10.08.2009 14:30

Zitat:

Zitat von Cruiser (Beitrag 262567)
Irgendwann mache ich das auch.

Genau. Irgendwann!

Möglicherweise ist dann kein Regenwald mehr da aber gut...

Merkste was? ;)

Cruiser 10.08.2009 14:34

Zitat:

Zitat von drullse (Beitrag 262570)
Genau. Irgendwann!

Möglicherweise ist dann kein Regenwald mehr da aber gut...

Merkste was? ;)

War klar, das so ein Spruch kommen musste.

Du warst unter den Top 5 derjenigen, von denen ich ihn erwartet habe.

Polemische Haarspalterei.

Wenn ich frei verfügbare Zeit habe, werde ich was in der Richtung machen. Wenn nicht, dann nicht. Ich bin nicht der Weltretter. Es ging hier um Prioritäten.

Merkste was? ;)

drullse 10.08.2009 14:36

Zitat:

Zitat von Cruiser (Beitrag 262572)
War klar, das so ein Spruch kommen musste.

Du warst unter den Top 5 derjenigen, von denen ich ihn erwartet habe.

Polemische Haarspalterei.

Wenn ich frei verfügbare Zeit habe, werde ich was in der Richtung machen. Wenn nicht, dann nicht. Ich bin nicht der Weltretter. Es ging hier um Prioritäten.

Eben. Und Jahangirs Prio ist halt dem Verband zugeordnet und augenscheinlich meint er, dass jetzt was getan werden muss, bevor es möglicherweise zu spät ist.

Zitat:

Zitat von cruiser
Merkste was?

Ja: Du hast ne ziemlich dünne Haut für Deine großen Worte.

docpower 10.08.2009 14:36

Zitat:

Zitat von drullse (Beitrag 262570)
Genau. Irgendwann!

Möglicherweise ist dann kein Regenwald mehr da aber gut...

Merkste was? ;)

Nö.
Regenwald und DTU.

Cruiser 10.08.2009 14:40

Zitat:

Zitat von drullse (Beitrag 262573)
Eben. Und Jahangirs Prio ist halt dem Verband zugeordnet und augenscheinlich meint er, dass jetzt was getan werden muss, bevor es möglicherweise zu spät ist.

Du hast ne ziemlich dünne Haut für Deine großen Worte.

Gegen Jahangirs Prios habe ich doch nichts! Finde ich gut. Ist aber nicht meine Prio, mehr habe ich auf seinen Vorwurf hin doch nicht gesagt, daß ich Teil des Übels sei

Ich habe keine dünne Haut, aber dumme Posts, wie der von dir, nerven mich - also "Gereizt"

drullse 10.08.2009 14:45

Zitat:

Zitat von Cruiser (Beitrag 262578)
Ich habe keine dünne Haut, aber dumme Posts, wie der von dir, nerven mich - also "Gereizt"


Willi 10.08.2009 14:47

Zitat:

Zitat von bort (Beitrag 262557)
Ich verstehe noch immer nicht, warum ein privater Veranstalter (Xdream), der zu einem anderen Verband gehört (WTC), an die DTU/den HTV überhaupt irgendwas bezahlen soll.

Denn wenn ich mir die ITU Langstrecke anschaue, handelt es sich dort um eine andere Distanz, als bei der Langstrecke der WTC. Zudem ist das Reglement an einigen Stellen unterschiedlich (Windschattenbox, Neo-Verbot,...).
Unter dem Strich, haben wir zwei Verbände, die den Sportlern zwei unterschiedliche Angebote machen, an sportlichen Wettkämpfen teilzunehmen. Wieso soll nun der eine, dem anderen Geld bezahlen?

Xdream gehört zu keinem Verband. Der WTC ist ein privatwirtschaftliches Unternehmen, dass sein Markenzeichen per Lizenz an andere privatwirtschaftliche Unternehmen vergibt. Das Reglement, nach dem diese Firmen dann Veranstaltungen ausrichten, gibt sich weitgehend jede Firma selbst. So hast Du z.B. in Frankfurt auf der Radstrecke eine Windschattenbox von 10x2 m einzuhalten, in Klagenfurt sind es sieben Meter Länge, usw. Auch die Regelungen, wann es eine Verwarnung und wann eine Zeitstrafe gibt sind in vielen Punkten unterschiedlich.

Was ist der Sinn eines einheitlichen Regelwerks?

Für den Athleten ganz banal, dass er sich nicht vor jeder Veranstaltung erneut zum Hobby-Sportjuristen machen muss und seitenweise Paragraphen wälzen.

Für den Zuschauer, dass er schlichtweg weiß, wo er dran ist. Würde in einem Fußballspiel die Abseitsregel oder die Zahl der möglichen Auswechslungen von Spiel zu Spiel neu festgelegt, würd' sich der Zuschauer verarscht vorkommen.

Und spätestens dann, wenn's um Prämierungen und Preisgeld oder Qualiplätze geht, auch um Gerechtigkeit. Denn eine eindeutige Sportordnung mit unabhängigen Kampfrichtern bietet dem Athleten ist zwar keine Garantie gegen Willkür - aber sie erleichtert's zumindet nicht. Denn jeder Sponsor hätte natürlich am allerliebsten den Athleten mit seinem Logo vorne ganz oben auf dem Siegerpodest stehen.

Weil ich hier keinen Veranstalter pauschal in Verdacht bringen möchte, einfach mal ein beliebiges Beispiel aus einem großen MTB-Etappenrennen vor wenigen Wochen. Eine Breitensportveranstaltung mit jede Menge Profis, die vorne um Medienaufmerksamkeit und Preisgelder kämpfen - und ein ambitionierter Veranstalter mit bekannten Ecken und Kanten.
Nun bekommt nach der zweiten Etappe das zweitplatzierte Team auf einmal eine Zeitstrafe von einer Stunde - wegen angeblichem Entsorgen von Powergel-Tütchen in der freien Wildbahn - und wird damit, obwohl auf sämtlichen Etappen auf dem zweiten Platz gelandet - von den Preisgeldrängen verdrängt. Kein anderes Team bekommt eine ähnliche Strafe - und vor allem: es gibt keinen Passus in Veranstaltungsreglement, dass die Höhe einer solchen Zeitstrafe festlegt, sie kann einfach willkürlich vom Veranstalter festgelegt werden.

Wer glaubt, dass es der Öffentlichkeitswirksamkeit des Triathlon etwas bringt, wenn auch hier zukünftig Platzierungen der Willkür von Veranstaltern unterliegen?

Kurt Denk hat an anderer Stelle kundgetan, dass er in den vergangenen sieben Jahren 280.000 Euro an die DTU entrichtet hätte. Im Durchschnitt also 40.000 Euro per anno. Hört sich viel an.

Ich gehe davon aus, dass da auch die Kosten für die Kampfrichter enthalten sind - denn die Leute, die sich hier ehrenamtlich einbringen, haben zumindest eine Tagespauschale und Reisekostenerstattung verdient - was aber bei sovielen Kampfrichtern sich auch zu vielen tausend Euro summiert.

Xdream nimmt meines Wissens von rund 2.500 Startern jeweils 415 Euro ein - also rund eine Million Euro in der Summe. Ich gehe davon aus, dass dieser Betrag, der ja ein Jahr vorher schon auf dem Konto von Xdream landet, zinsbringend angelegt wird. Die derzeit üblichen 4,5% auf dem Festgeldkonto bringen also schon mehr, als Xdream im Durchschnitt der letzten Jahre an die DTU entrichtet hätte.

Übrigens: nach eigenen Angaben ist der größte Anteil der Starter beim Ironman Frankfurt ja ohne Startpass unterwegs - und muss damit auch nochmal 10 Euro Tageslizenzgebühren zahlen. Wieviel hier zusammenkommt möge jeder selbst abschätzen - ich gehe davon aus, dass dieser Betrag in den o.g. Überweisungen an die DTU auch bereits enthalten ist.

bort 10.08.2009 15:14

Zitat:

Zitat von Jahangir (Beitrag 262566)
Fein, dann verändert irgendein Dorftriathlon etwas die Strecken, füht die Regel ein, dass man drei Mal mit der Zunge schnalzen muss, bevor man auf Rad steigt und zahlt, weil er auch gleich einen eigenen Verband gegründet hat, keine Veranstalterabgaben.
Das führt doch alles zu nichts und es ist in höchstem Maße ungerecht, dass die kleinen was zahlen und die großen machen was sie wollen.
Selbstverständlich erhalten die Boxverbände von den Veranstaltern Abgaben, meinst du die machen das aus reiner Nächstenliebe?
Cengiz

Es gibt doch immer mal Wald und Wiesen Triathlons, die nicht von der DTU genehmigt sind und die Veranstaltung trotzdem Triathlon nennen, eben weil erst geschwommen wird, dann radgefahren wird und danach gelaufen wird.
Übertrieben ausgedrückt, für was benötigt man dabei einen Verband?

Ich bin halt einfach der Meinung, wenn man etwas bezahlt, muss man auch einen Gegenwert erhalten und bei mir kommt es so rüber, als würden sich die Amtsträger und deren Vorgänger lieber Grabenkämpfe liefern, als dem Sport nützlich zu sein.

Daher mag es auch sein, dass ich zur Zeit ein etwas schlechteres Bild der DTU/des HTV habe. Denn seit ich mich seit 1 1/2 Jahren mehr für Triathlon und das drum herum interessiere, bekomme ich nur Streitigkeiten auf Verbandsebene mit.

Ich weiß z.B. nicht, warum ich einen Startpass haben muss bzw was für Vorteile ich davon habe.
Das Verbandsheftchen bietet außer vielen bunten Bildern kaum Substanz und die Versicherung wird im Schadensfall sicher nichts bezahlen ;)

Jahangir 10.08.2009 15:44

Zitat:

Zitat von bort (Beitrag 262590)
Es gibt doch immer mal Wald und Wiesen Triathlons, die nicht von der DTU genehmigt sind und die Veranstaltung trotzdem Triathlon nennen, eben weil erst geschwommen wird, dann radgefahren wird und danach gelaufen wird.
Übertrieben ausgedrückt, für was benötigt man dabei einen Verband?

Ich bin halt einfach der Meinung, wenn man etwas bezahlt, muss man auch einen Gegenwert erhalten und bei mir kommt es so rüber, als würden sich die Amtsträger und deren Vorgänger lieber Grabenkämpfe liefern, als dem Sport nützlich zu sein.

Daher mag es auch sein, dass ich zur Zeit ein etwas schlechteres Bild der DTU/des HTV habe. Denn seit ich mich seit 1 1/2 Jahren mehr für Triathlon und das drum herum interessiere, bekomme ich nur Streitigkeiten auf Verbandsebene mit.

Ich weiß z.B. nicht, warum ich einen Startpass haben muss bzw was für Vorteile ich davon habe.
Das Verbandsheftchen bietet außer vielen bunten Bildern kaum Substanz und die Versicherung wird im Schadensfall sicher nichts bezahlen ;)

Wer an so einem Wald- und Wiesentriatlon mit Startgeld und Medienresonanz teilnimmt, der wird gesperrt. Das passiert aber niemandem, der in Frankfurt startet. Noch doller: es soll Karis geben, die einem Landesverband angehören und in Frankfurt tätig sind.
Jetzt kannst du sagen: super, genau die Munition für meine Argumente. Was nehmen die überhaupt eine Veranstalterabgabe. Aber die Diskussion führt zu nichts. Ich bin nämlich der Meinung, wie brauchen einen Verband. Wer das für sich ausschließt, an dem rede ich vorbei. Gleiches Recht für alle, heißt dass auch die Großen zahlen müssen und nicht nur die kleinen Veranstalter. Wer nutzt denn die Strasse, die mit Steuergeldern finanziert wurden? Nur die kleinen oder nicht auch die großen?
Kurt hat an anderer Stelle mitgeteilt, dass der Ironman Regensburg noch von monetären Zusagen abhängig ist. Kann es sein, dass es sich dabei um öffentliche Gelder handelt? Ist es dann nicht widersprüchlich, wenn jemand bei öffentlichen Geldern gerne die Hand aufhält, sich aber weigert einen Bruchteil der Startgelder an den Verband abzuführen? Für einige mag das o.k. sein, für mich nicht. Wenn XDream oder upsolut oder wer auch immer so privatwirtschaftlich ist, wie sie gerne tun, dann erwarte ich aber auch, dass für die Nutzung der Strassen und Wege, für die Reinigung und Entsorgung des Mülls, für sämtliche eingesetzten Ordnungskräfte etc. privatwirtschaftliche Entgelte bezahlt werden und nicht irgendwelche Dumpingpreise oder gar nix. Das Argument, dass der Ironman Frankfurt so und so viel Geld der Stadt und lokalen Wirtschaft einbringt, ist mir als Viernheimer, der in Hessen Steuern bezahlt, völlig egal.
Cengiz

psyXL 10.08.2009 15:50

Zitat:

Zitat von Willi (Beitrag 262584)
...

Xdream nimmt meines Wissens von rund 2.500 Startern jeweils 415 Euro ein - also rund eine Million Euro in der Summe. Ich gehe davon aus, dass dieser Betrag, der ja ein Jahr vorher schon auf dem Konto von Xdream landet, zinsbringend angelegt wird. Die derzeit üblichen 4,5% auf dem Festgeldkonto bringen also schon mehr, als Xdream im Durchschnitt der letzten Jahre an die DTU entrichtet hätte.

...

Ich halte es für unwahrscheinlich, dass die Kosten für eine Veranstaltung erst zum Zeitpunkt der Veranstaltung anfallen.

Natürlich gibt es bei dem frühzeitigen Zahlungstermin eine ordentliche Summe an Zinsen aber nicht so wie von dir dargestellt.

Des Weiteren weiß ich nicht wie du auf 4,5% kommst - schlag mal die Zeitung auf.

In vielen anderen Punkten stimme ich mit dir überein. :bussi:

psyXL 10.08.2009 15:54

Zitat:

Zitat von Jahangir (Beitrag 262604)
... Kurt hat an anderer Stelle mitgeteilt, dass der Ironman Regensburg noch von monetären Zusagen abhängig ist. Kann es sein, dass es sich dabei um öffentliche Gelder handelt? Ist es dann nicht widersprüchlich, wenn jemand bei öffentlichen Geldern gerne die Hand aufhält, sich aber weigert einen Bruchteil der Startgelder an den Verband abzuführen? Für einige mag das o.k. sein, für mich nicht. ...

Ich finde es nicht widersprüchlich, da die Veranstaltung einen wirtschaftlichen Mehrwert für die Region bedeutet.

Cruiser 10.08.2009 16:03

Zitat:

Zitat von Jahangir (Beitrag 262604)
Kurt hat an anderer Stelle mitgeteilt, dass der Ironman Regensburg noch von monetären Zusagen abhängig ist. Kann es sein, dass es sich dabei um öffentliche Gelder handelt? Ist es dann nicht widersprüchlich, wenn jemand bei öffentlichen Geldern gerne die Hand aufhält, sich aber weigert einen Bruchteil der Startgelder an den Verband abzuführen?
Cengiz

Einspruch. Auf eine Vermutung hin negativ schlussfolgern ist nicht zulässig.

Welche Strassen benutzen die Großen denn?
Die DTU/HTV Fraktion macht doch eher Gräben auf..:Blumen::bussi:
Die Frage ist aber ernstgemeint.

DasOe 10.08.2009 16:04

Zitat:

Zitat von Cruiser (Beitrag 262625)
Die DTU/HTV Fraktion macht doch eher Gräben auf.

Woher weißt Du das?

Cruiser 10.08.2009 16:06

Zitat:

Zitat von DasOe (Beitrag 262627)
Woher weißt Du das?

Ich lesen kann...

DasOe 10.08.2009 16:07

Zitat:

Zitat von Cruiser (Beitrag 262629)
Ich lesen kann...

Was? Die Postings hier im Forum?
Irrelevante Quelle ....

Jahangir 10.08.2009 16:09

Zitat:

Zitat von psyXL (Beitrag 262609)
Ich halte es für unwahrscheinlich, dass die Kosten für eine Veranstaltung erst zum Zeitpunkt der Veranstaltung anfallen.

Natürlich gibt es bei dem frühzeitigen Zahlungstermin eine ordentliche Summe an Zinsen aber nicht so wie von dir dargestellt.

Des Weiteren weiß ich nicht wie du auf 4,5% kommst - schlag mal die Zeitung auf.

In vielen anderen Punkten stimme ich mit dir überein. :bussi:

Meist fallen Kosten dann an, wenn die Leistung erbracht und abgenommen wird. Damit fallen die meisten - nicht alle - Kosten im Anschluss an die Veranstaltung an. Ein paar arbeiten auch auf Vorkasse. Richtig ist, dass über das gesamte Jahr ein nicht unerheblicher Kostenappart vorhanden ist. Die Veranstalterabgabe dürfte jedenfalls erst im Anschluss anfallen.

Jahangir 10.08.2009 16:17

Zitat:

Zitat von Cruiser (Beitrag 262625)
Einspruch. Auf eine Vermutung hin negativ schlussfolgern ist nicht zulässig.

Welche Strassen benutzen die Großen denn?
Die DTU/HTV Fraktion macht doch eher Gräben auf..:Blumen::bussi:
Die Frage ist aber ernstgemeint.

Ich vermute nicht in den luftleeren Raum:

.....Das Rennen unter dem Label M-Dot findet in WTC-Verantwortung statt, Veranstalter wäre Denks Agentur Xdream, die sich eines lokalen Ausrichters vor Ort bedienen würde. Auf die Ausrichterstadt kommen Kosten von rund 250-000 Euro für Organisation, Absicherung und Absperrung zu. Die Anfrage ist im Regensburger Stadtrat bereits gelaufen.......

Quelle:http://www.fr-online.de/in_und_ausla...n-Ironman.html

Was aber genau da fliesen soll, dass kann ich nur vermuten;)

bort 10.08.2009 16:19

Zitat:

Zitat von Willi (Beitrag 262584)
Xdream gehört zu keinem Verband. Der WTC ist ein privatwirtschaftliches Unternehmen, dass sein Markenzeichen per Lizenz an andere privatwirtschaftliche Unternehmen vergibt.

Das war mir bewusst, habe es, auch wenn es ungenau ist, aber so dargestellt, als ob die WTC ein Verband sei, um es besser vergleich zu können. Denn ob es nun ein Lizenzgeber ist, der ein Rahmenreglement vorgibt, oder ein Verband, ist mir als Sportler egal.

Zitat:

Zitat von Willi (Beitrag 262584)
Das Reglement, nach dem diese Firmen dann Veranstaltungen ausrichten, gibt sich weitgehend jede Firma selbst. So hast Du z.B. in Frankfurt auf der Radstrecke eine Windschattenbox von 10x2 m einzuhalten, in Klagenfurt sind es sieben Meter Länge, usw. Auch die Regelungen, wann es eine Verwarnung und wann eine Zeitstrafe gibt sind in vielen Punkten unterschiedlich.
Was ist der Sinn eines einheitlichen Regelwerks?

Für den Athleten ganz banal, dass er sich nicht vor jeder Veranstaltung erneut zum Hobby-Sportjuristen machen muss und seitenweise Paragraphen wälzen.

Als Sportler ist mir das auch erstmal egal, weil ich mich darauf einfach einlasse. Ich weiß vor der Veranstaltung, wie groß die Windschattenbox ist usw. und dann kann ich damit sehr gut leben.
Selbst bei DTU-Wettkämpfen gibt es kleine Eigenheiten, über die ich mich vorher informieren muss (Beim Moret-Triathlon, muss man zwei Mal pro Runde ein Fuss auf den Boden stellen, weil man auf eine Vorfahrtsstraße fährt).
Da diese Regelung bei anderen Wettkämpfen die ich kenne, nicht gilt, muss ich mich davor eben darüber informieren.
Kleine Änderungen vom Standart gibt es doch überall.

Für mich hat das auch nichts mit Paragraphen wälzen zutun, sondern mit der Vorbereitung auf einen Wettkampf, genauso wie ich mich vorher informiere, wie die Strecke aussieht usw.. Und so lange keiner ankommt und uns erst am Ende schwimmen lässt, finde ich, sind solche Kleinigkeiten zu vernachlässigen. Denn am Ende ist es ja doch noch immer Triathlon!

Zitat:

Zitat von Willi (Beitrag 262584)
Für den Zuschauer, dass er schlichtweg weiß, wo er dran ist. Würde in einem Fußballspiel die Abseitsregel oder die Zahl der möglichen Auswechslungen von Spiel zu Spiel neu festgelegt, würd' sich der Zuschauer verarscht vorkommen.

Welche Zuschauer? 90% der Zuschauer bei einem "normalen" Triathlon, sind Angehörige. Und selbst dem "fremden" Zuschauer ist es ziemlich egal, wie groß die Windschattenbox ist oder ob nun bei 24°C noch im Neo geschwommen werden darf oder nicht. Weil einfach die Sortierung der Disziplinen gewahrt bleibt und es Triathlon ist. Da ist es vollkommen egal, wer nun der Lizenzgeber ist oder ob der Veranstalter dem Verband Abgaben abführt oder nicht.

Zitat:

Zitat von Willi (Beitrag 262584)
Und spätestens dann, wenn's um Prämierungen und Preisgeld oder Qualiplätze geht, auch um Gerechtigkeit. Denn eine eindeutige Sportordnung mit unabhängigen Kampfrichtern bietet dem Athleten ist zwar keine Garantie gegen Willkür - aber sie erleichtert's zumindet nicht. Denn jeder Sponsor hätte natürlich am allerliebsten den Athleten mit seinem Logo vorne ganz oben auf dem Siegerpodest stehen.

Du willst damit natürlich darauf anspielen, dass die DTU-Karis eine bessere Ausbildung genießen, als sie es in Maintal tun.
Aus der Sicht des Sportlers muss ich sagen, dass mir die Karis in Frankfurt und Wiesbaden um einiges besser gefallen, als bei einem DTU-Wettkampf.
Denn mir scheinen die DTU-Karis oft auf einem zu hohen Ross zu sitzen. Aber evtl habe ich da einfach nur bisher mit den falschen Karis bekanntschaft gemacht bzw in Frankfurt und Wiesbaden nur die "netten" auf der Strecke getroffen.


Zitat:

Zitat von Willi (Beitrag 262584)
Nun bekommt nach der zweiten Etappe das zweitplatzierte Team auf einmal eine Zeitstrafe von einer Stunde - wegen angeblichem Entsorgen von Powergel-Tütchen in der freien Wildbahn - und wird damit, obwohl auf sämtlichen Etappen auf dem zweiten Platz gelandet - von den Preisgeldrängen verdrängt. Kein anderes Team bekommt eine ähnliche Strafe - und vor allem: es gibt keinen Passus in Veranstaltungsreglement, dass die Höhe einer solchen Zeitstrafe festlegt, sie kann einfach willkürlich vom Veranstalter festgelegt werden.

Diese Willkür kann sich der Veranstalter aber nicht oft erlauben, weil ihm sonst die Kunden wegrennen und wer sagt mir, dass dies bei einem offiziellen Verbandsrennen nicht passiert?
Ich kann man in diesem Fall sehr gut auf den Motorsport beziehen, in dem ich als Funktionär tätig bin und auch dort passiert so etwas.
Schau dir nur alleine die 100 Millionen Dollar Strafe der FIA gegen McLaren, wegen Spionage an.
Sowas passiert nunmal eben und dann muss der Kunde/Zuschauer entscheiden, was er sehen mag oder auch nicht.

DasOe 10.08.2009 16:21

An alle die, die aus was für Gründen auch immer, der Meinung sind, dass es einen Verband nicht braucht, möchte ich die Frage richten:

wie sähe eurer Meinung nach die "Triathlonwelt" aus?

Welche Rennen gäbe es?
Wie und von wem wären sie organisiert, da es keine Vereinsstruktur gibt?
Wie ist der Rechtsschutz der Athleten geregelt?

usw. und so fort ...

bort 10.08.2009 16:21

Zitat:

Zitat von DasOe (Beitrag 262631)
Was? Die Postings hier im Forum?
Irrelevante Quelle ....

Die DTU/der HTV versuchen aber auch nicht, ein besseres Bild von sich in der Öffentlichkeit zu zeichnen.
Ich lese immer nur von Grabenkämpfen und gehe dann einfach mal davon aus, dass dort nicht sehr harmonisch gearbeitet wird.

Jahangir 10.08.2009 16:22

Nicht das hier ein Irrtum entsteht. Ich vermute, dass es außer XDream noch andere gibt, die die Veranstalterabgabe nicht oder nur zum Teil zahlen. Keinswegs soll das ganze Thema allein an Kurt Denk aufgehängt werden.
Meine Erachtens würde nichts dagegen sprechen, wenn die Verbände mitteilen, wer wieviel an Abgaben bezahlt.
Cengiz

DasOe 10.08.2009 16:25

Zitat:

Zitat von bort (Beitrag 262644)
Die DTU/der HTV versuchen aber auch nicht, ein besseres Bild von sich in der Öffentlichkeit zu zeichnen.

Würde es denn etwas nutzen?

Zitat:

Ich lese immer nur von Grabenkämpfen und gehe dann einfach mal davon aus, dass dort nicht sehr harmonisch gearbeitet wird.
Wo liest Du das? Und wer kolportiert solche Informationen?

bort 10.08.2009 16:29

Zitat:

Zitat von DasOe (Beitrag 262643)
An alle die, die aus was für Gründen auch immer, der Meinung sind, dass es einen Verband nicht braucht, möchte ich die Frage richten:

wie sähe eurer Meinung nach die "Triathlonwelt" aus?

Welche Rennen gäbe es?
Wie und von wem wären sie organisiert, da es keine Vereinsstruktur gibt?
Wie ist der Rechtsschutz der Athleten geregelt?

usw. und so fort ...

Sähe denn die Welt schlechter aus? Keiner weiß es.

Ich bin dieses Jahr in FFM gestartet und starte noch in Wiesbaden und finde diese Wettkämpfe perfekt organisiert und bin bereit, dafür auch den Aufpreis gegenüber anderen Veranstaltungen zu bezahlen.

Warum organisieren einzelne Vereine/Zusammenschlüsse von Sportlern denn einen Triathlon? Sie wollen die Vereinskasse füllen und ob es dann einen Dachverband gibt oder nicht, spielt ja erstmal keine Rolle.

Ich habe mich übrigens nie gegen die Vereinsstruktur ausgesprochen und werde auch bei dem Triathlon, der von meinem Verein durchgeführt wird, 2 Tage als Helfer zur Verfügung stehen. Eben weil ich meinem Verein dabei helfen will, etwas Geld in die Kasse zu bekommen.

bort 10.08.2009 16:31

Zitat:

Zitat von DasOe (Beitrag 262647)
Würde es denn etwas nutzen?


Wo liest Du das? Und wer kolportiert solche Informationen?

Ich habe mir vorhin mal die Mühe gemacht und auf der HTV Seite die beiden offenen Briefe von Rolf Kather und Kai Baumgartner durchgelesen. Dazu natürlich noch die weitere Berichterstattung dazu.
Dies wird zumindest in meinen Augen kein gutes Licht auf einen Verband.

Willi 10.08.2009 16:31

Zitat:

Zitat von Cruiser (Beitrag 262625)
Zitat:

Zitat von Jahangir (Beitrag 262604)
Kurt hat an anderer Stelle mitgeteilt, dass der Ironman Regensburg noch von monetären Zusagen abhängig ist. Kann es sein, dass es sich dabei um öffentliche Gelder handelt? Ist es dann nicht widersprüchlich, wenn jemand bei öffentlichen Geldern gerne die Hand aufhält, sich aber weigert einen Bruchteil der Startgelder an den Verband abzuführen?

Einspruch. Auf eine Vermutung hin negativ schlussfolgern ist nicht zulässig.

Welche Strassen benutzen die Großen denn?
Die DTU/HTV Fraktion macht doch eher Gräben auf..:Blumen::bussi:
Die Frage ist aber ernstgemeint.

Lt. einem Bericht der FAZ profitiert der Ironman Ffm von Geldern des Landes Hessen.

Und in einem weiteren Interview mit der FAZ hat Kurt Denk das Budget des Ironman Ffm mit 2.4 Mio Euro per anno angegeben. In Relation dazu sind auch die Abgaben an den Verband zu sehen.

Der Triathlonverband ist - z.B. im Vergleich zu Leichtathletik-, Radsport- und Schwimmverband - ein winzig kleiner Verband mit winzig kleinem Etat. Und vor irgendwo muss das Geld kommen. Eine Einnahme sind die Startpässe, eine zweite Fördergelder des Bundes (die aber sehr stark von Olympia abhängen), eine dritte Sponsoren und die vierte große Quelle sind Veranstalterabgaben.

neonhelm 10.08.2009 16:32

Zitat:

Zitat von bort (Beitrag 262652)
Warum organisieren einzelne Vereine/Zusammenschlüsse von Sportlern denn einen Triathlon? Sie wollen die Vereinskasse füllen und ob es dann einen Dachverband gibt oder nicht, spielt ja erstmal keine Rolle.

Weil ihnen der Sport Spaß macht und, wenn das alle machen, es auch genügend Wettkämpfe gibt?

bort 10.08.2009 16:36

Zitat:

Zitat von neonhelm (Beitrag 262658)
Weil ihnen der Sport Spaß macht und, wenn das alle machen, es auch genügend Wettkämpfe gibt?

Genau so sehe ich das ja auch und habe es auch in meinem Zitat so geschrieben.
Beim helfen denkt jeder doch nur daran, die Veranstaltung so gut wie möglich durchzuführen. Da spielt es erstmal keine Rolle, ob ein Verband dahinter steht oder nicht.

Willi 10.08.2009 16:38

Zitat:

Zitat von bort (Beitrag 262656)
Ich habe mir vorhin mal die Mühe gemacht und auf der HTV Seite die beiden offenen Briefe von Rolf Kather und Kai Baumgartner durchgelesen. Dazu natürlich noch die weitere Berichterstattung dazu.
Dies wird zumindest in meinen Augen kein gutes Licht auf einen Verband.

Das ist maximal Off-Topic und hat mit dem Thema nix zu tun.
Wenn vom Langener Waldsee live Fernsehbilder gesendet werden, wie tausend angehende Ironmänner nach einem Teil der Schwimmstrecke über eine Sandbank waten statt zu schwimmen diskutieren wir auch nicht ob das Werbung für Triathlon ist.

Cruiser 10.08.2009 16:39

Zitat:

Zitat von DasOe (Beitrag 262647)
Würde es denn etwas nutzen?


Wo liest Du das? Und wer kolportiert solche Informationen?

Hä?
Aktuelles Beispiel ist doch das Babyschlammcatchen von KB und dem Ex Präsidenten.
Ereifern die sich in seitenlangen, wichtigen offenen Briefen :Lachanfall:Mehr Negativwerbung geht doch nicht.
Ein Beispiel

Jahangir 10.08.2009 16:40

Zitat:

Zitat von bort (Beitrag 262664)
Genau so sehe ich das ja auch und habe es auch in meinem Zitat so geschrieben.
Beim helfen denkt jeder doch nur daran, die Veranstaltung so gut wie möglich durchzuführen. Da spielt es erstmal keine Rolle, ob ein Verband dahinter steht oder nicht.

Einspruch. Ich hätte nie und nimmer in Frankfurt in den ersten beiden Jahren mitgeholfen, wenn nicht die Veranstaltung in den Verband integriert gewesen wäre. Zu der Zeit war ich wirklich sehr stark engagiert. Es hat aber auch viel Spass gemacht.
Ich wollte ja eigentlich auch dieses Jahr mithelfen, als einfacher Helfer. Als ich dann aber mitbekommen habe, dass keine Veranstalterabgaben geleistet werden, habe ich davon Abstand genommen.
Cengiz

Willi 10.08.2009 16:41

Zitat:

Zitat von bort (Beitrag 262664)
Beim helfen denkt jeder doch nur daran, die Veranstaltung so gut wie möglich durchzuführen. Da spielt es erstmal keine Rolle, ob ein Verband dahinter steht oder nicht.

Das ist Kirchturmpolitik und wird sich schnell in der Wertigkeit einer solchen Veranstaltung widerspiegeln.
Wer mit Scheuklappen denkt, zu dem haben die Kampfrichter keine Lust zu kommen, bei dem starten keine schnellen Leute, erst recht vergibt der Verband keine Meisterschaften - und für die Presse bleibt's ein Kirmesevent, und damit kommen auch keine Sponsoren. That's business.

bort 10.08.2009 16:41

Zitat:

Zitat von Willi (Beitrag 262667)
Das ist maximal Off-Topic und hat mit dem Thema nix zu tun.
Wenn vom Langener Waldsee live Fernsehbilder gesendet werden, wie tausend angehende Ironmänner nach einem Teil der Schwimmstrecke über eine Sandbank waten statt zu schwimmen diskutieren wir auch nicht ob das Werbung für Triathlon ist.

Ich habe nur geschrieben, warum ich der Meinung bin, es würde in dem Verband, von dem ich meinen Startpass beziehe, Grabenkämpfe geben.

Ihr beiden könnt euch ja gerne die Mühe machen und mich vom Gegenteil überzeugen :Blumen:

Petrucci 10.08.2009 16:42

Zitat:

Zitat von Jahangir (Beitrag 262672)
Einspruch. Ich hätte nie und nimmer in Frankfurt in den ersten beiden Jahren mitgeholfen, wenn nicht die Veranstaltung in den Verband integriert gewesen wäre. Zu der Zeit war ich wirklich sehr stark engagiert. Es hat aber auch viel Spass gemacht.
Ich wollte ja eigentlich auch dieses Jahr mithelfen, als einfacher Helfer. Als ich dann aber mitbekommen habe, dass keine Veranstalterabgaben geleistet werden, habe ich davon Abstand genommen.
Cengiz

Löblich!:Blumen:


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