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holger 10.08.2009 21:40

Zitat:

Zitat von Jahangir (Beitrag 262771)
Ich halte den Begriff "überregional" für nicht abgrenzbar. Ist Roth eine regionale Veranstaltung?

Der orginäre Ansprechpartner für Frankfurt ist der HTV, für Roth der BTV und für Hamburg der HHTV. Es gilt nebem dem Förderalismus das ganz wichtige Subsidaritätsprinzip. Das die DTU in Ffm überhaupt Verträge geschlossen hat, dürfte auf die unselige Ära Müller-Ott zurückzufühhren sein.
Cengiz


Roth ist gleichzeitig eine Deutsche Meisterschaft und somit wohl durchaus auch von überregionaler "Bedeutung".


Wie ich schon an anderer Stelle ausführte zahlt Hamburg/upsolut an die DTU und NICHT an den HHTV.
Was damit zusammenhängt, dass es ja eben keine reine "Jedermann-Veranstaltung" ist, sondern der "große Aufhänger" der Profi Worldcup bzw. die Serie ist. Und die ist sowohl überregional wie auch international.

Ob upsolut lieber zwei Verhandlungspartner und Genehmigungsverbände haben möchte???
DTU für den Profi-Teil und den HHTV für die Jedermann-Veranstaltung mag ich nicht zu beurteilen.
Aber da sich ja häufig mal bei größerem "Auftragsvolumen" bessere Preise/Abgaben erzielen lassen, könnte ich mir vorstellen, dass upsolut mit der Situation rel. zufrieden ist.

Die DTU wohl auf jeden Fall!!!
Und ich glaube nicht, dass das von der Person Müller-Ott abhängig ist.
Auch die Nachfolger hätten das "Geschäft" gewiss genauso gerne komplett "abgewickelt".
Sorgt es doch zugleich dafür, dass - zumindest für einen gewissen Zeitraum - die angespannten DTU-Finanzen nicht gar so schlecht aussehen.

Einen Einblick in die Kassenlage sowie Ein- und Ausgabenpolitik meines Landesverbandes habe ich durchaus erhalten. Der hatte da nichts zu verbergen.
(Man muss sich nun einmal auch für die Verbandsarbeit ein wenig interessieren/an ihr beteiligen bzw. zu entsprechenden Terminen hingehen)
Die entsprechenden Berichte der DTU sind - aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen - dagegen anscheinend absolut streng geheim.
Meines Wissens gab es da nur einmal eine "undichte Stelle" und sogleich Ermittlungen.
Wer den Berliner Bundesetat lesen will, muss nicht mit solchen Verfolgungen rechnen.
Wenn es bei der DTU wirklich so zugeht, wie es damals ausschnittsweise zu lesen war, dann wird die Geheimhaltung zwar nachvollziehbar.
Aber ist noch lange nicht so einfach hinzunehmen - sondern dringend abzustellen.
(Genügend Zeit zum Aufklären/Beheben der damaligen Angelegenheiten sollte eigentlich verstrichen sein.)



B.t.w.: Es soll auch Verbände geben, die kleineren, klammen Veranstalter schon mal in gewissen Situationen rel. wohlwollend zur Seite stehen und dafür sorgen, dass deren Zahlen nicht ganz so rot werden, wie sie es eigentlich wären.
Und es gibt Verbände, die Vereinen Schwimmzeiten zur Verfügung stellen - somit das Vereinstrainingsangebot bereichern.
Beides natürlich u.a. auch von unseren Verbandbeiträgen bzw. den Veranstalterabgaben finanziert.

Petrucci 10.08.2009 22:25

Zitat:

Zitat von Helmut S (Beitrag 262853)
Ich frag mich schon die ganze Zeit, warum ich mich überhaupt als Freizeitathlet recht groß mit den Ordnungen beschäftigen soll? Ich geh auf die WK Besprechung und gut is ...


hang lose Helmut

Das hat mein Opa damals auch immer gesagt:' Warum muss ich denn einen Führerschein machen, sowenig, wie ich fahre reicht das, wenn ich mich in die Karre setze und losfahre'. :Huhu:

Helmut S 10.08.2009 22:32

Zitat:

Zitat von Petrucci (Beitrag 262892)
Das hat mein Opa damals auch immer gesagt:' Warum muss ich denn einen Führerschein machen, sowenig, wie ich fahre reicht das, wenn ich mich in die Karre setze und losfahre'. :Huhu:

Sei doch ehrlich: Was steht da drin, was sie mir bei der WK Besprechung nicht sagen (oder im Zweifel nicht in der Ausschreibung steht). Ich mach jetzt seit ca. 5 Jahren Triathlon WKs mit. In die Sportordnung habe ich noch nicht gekuckt deswegen.

Grüße Helmut

DasOe 10.08.2009 23:28

Zitat:

Zitat von Helmut S (Beitrag 262895)
Sei doch ehrlich: Was steht da drin, was sie mir bei der WK Besprechung nicht sagen (oder im Zweifel nicht in der Ausschreibung steht). Ich mach jetzt seit ca. 5 Jahren Triathlon WKs mit. In die Sportordnung habe ich noch nicht gekuckt deswegen.

So wie Du denken 90% aller Athleten und wundern sich, wenn sie Ärger bekommen .... auf einer Wettkampf-Besprechung werden die aktuellen Wettkampf-spezifischen Informationen weitergegeben oder auch nicht ... evtl. kurzfristigen Baustellen u.ä. aber nichts z.B. über Einspruchsmöglichkeiten und -fristen hören, wie Dein Helm auszusehen hat, welche technische Voraussetzungen Dein Rad zu erfüllen hat oder was Du alles in der Wechselzone am Rad liegen haben darfst ...

Der Grundsatz der Regeln lautet:

• allen Athleten geordnete Wettkampfbedingungen und Chancengleichheit zu bieten
• größtmögliche Sicherheitsstandards zu setzen
• Athleten auf die Einhaltung der geltenden Wettkampfregeln zu überwachen, ohne sie dabei in unnötiger Weise einzuschränken
• Athleten, die diese geltenden Wettkampfregeln missachten, entsprechend zu bestrafen,

Meine Aufgabe ist es als Kampfrichter auf die Einhaltung der Regeln von Athleten und Ausrichtern/Veranstaltern zu achten.

DasOe 10.08.2009 23:33

Zitat:

Zitat von Jahangir (Beitrag 262847)
Ich habe mich nicht näher mit den Ordnungen der DTU beschäftigt. Aber was DasOe zitiert steht im Gegensatz zu dem was ich gelesen und zitiert habe. Kann sein, dass es da eine Regelung gibt, welche der Ordnungen vorgeht. Besonders benutzfreundlich ist es aber nicht.
Ist ja auch egal. Die Frage nach der Veranstalterabgabe stellt sich so oder so.

Mein Zitat stammt aus der Veranstalterordnung.

Und es sind wie gesagt im Wesentlichen die Sport- und die Veranstalterordnung, um die es geht. Wobei für Athleten nur die Sportordnung relevant ist. Nebenbei gibt es auch beim Ironman eine Sportordnung, an die sich jeder Teilnehmer verpflichtend zu halten hat. Ich glaube nicht, dass es deswegen Diskussionsspielraum gibt.

Mich wundert es schon, dass Du zitierst ohne Detailkenntnis der Regeln, wo Du doch sonst auch gewissenhaft recherchierst.

silbermond 11.08.2009 00:01

Zitat:

Zitat von docpower (Beitrag 262515)


Der Deutsche schlechthin ist überversichert. Nenne mir mal ein Beispiel, wo über den Startpass eine Versicherungsleistung eingetreten ist.



Ich hab im Training ein Mädchen angefahren. Kosten summasummarum 3500,00 €. Kostendeckung über Verbandshaftpflicht.

Heinrich

Helmut S 11.08.2009 08:12

Zitat:

Zitat von DasOe (Beitrag 262910)
Meine Aufgabe ist es als Kampfrichter auf die Einhaltung der Regeln von Athleten und Ausrichtern/Veranstaltern zu achten.

Ja genau. Dafür ist u.a. die SpoO als Basis wohl da.

Mir ist z.B. Wurscht ob 7x3 oder 10x2. Ich versuch immer 10m Abstand zu halten. Außerdem kann ich sowieso recht schlecht schätzen ob 10 oder 8m oder was weiß ich was. Also lieber nen Fleck frei lassen. Und wenn ich überhole, dann fahre ich vorbei so zügig wie's geht. Wenn Neoverbot ist, dann kriege ich das schon mit. Dann schwimm ich halt ohne. Egal ob bei 24,9 ode 23,9 Grad. Ist doch wurscht. Bisher habe ich noch nie Probleme/Strafen bekommen.

Triathlon kann so einfach sein.

Wenn ich KR oder Veranstalter wäre, dann würde ich mir das Ding auch durchlesen und auf die Umsetzung achten.

Grüße Helmut

amontecc 11.08.2009 09:33

@helmut S

An deiner Beschreibung ist ein logischer Fehler. Wie kann man sich an Regeln halten, die man nicht kennt? Scheinbar hast du aus dem Bekanntenkreis wohl doch ein paar Regeln erfahren, die du befolgst, um erfolgreich, ohne Strafe ins Ziel zu kommen.
Triathlon ist ja auch nicht schwer, nur weil man ein paar Seiten Sportordnung befolgt.
Wahrscheinlich bin ich ein Spießer, aber ich habe vor meinem ersten Triathlon irgendwann anfang der 90'er als erstes die Sportordnung durchgelessen...
Wäre ja auch schade, wenn man disqualifiziert wird nach all dem Training und dem bezahlten Startgeld, nur weil man eine Regel nicht kannte...


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