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the grip 07.04.2013 14:37

Ringelnatz:
 
Im dunklen Erdteil Afrika
Starb eine Ziehharmonika.
Sie wurde mit Musik begraben.
Am Grabe saßen zwanzig Raben.
Der Rabe Num’ro einundzwanzig
Fuhr mit dem Segelschiff nach Danzig
Und gründete dort etwas später
Ein Heim für kinderlose Väter.
Und die Moral von der Geschicht? –
Die weiß ich leider selber nicht.

the grip 07.04.2013 14:38

Heinrich Heine:
 
In den Küssen welche Lüge!
Welche Wonne in dem Schein!
Ach, wie süß ist das Betrügen,
Süßer das Betrogensein!

Liebchen, wie du dich auch wehrest,
Weiß ich doch, was du erlaubst:
Glauben will ich, was du schwörest,
Schwören will ich, was du glaubst.

the grip 07.04.2013 14:39

Christian Morgenstern:
 
Der Schnupfen

Ein Schnupfen hockt auf der Terrasse,
auf daß er sich ein Opfer fasse

- und stürzt alsbald mit großem Grimm
auf einen Menschen namens Schrimm.

Paul Schrimm erwidert prompt: Pitschü!
und hat ihn drauf bis Montag früh.

the grip 07.04.2013 14:49

und ein verspätetes Ostergedicht von Heinz Erhardt:
 
Heinz Erhardt:

Feste

Der Karpfen kocht, der Truthahn brät,
man sitzt im engsten Kreise
und singt vereint den ersten Vers
manch wohlvertrauter Weise.
Zum Beispiel "O du fröhliche",
vom "Baum mit grünen Blättern" –
und aus so manchem Augenpaar
sieht man die Träne klettern.
Die Traurigkeit am Weihnachtsbaum
ist völlig unverständlich:
Man sollte lachen, fröhlich sein,
denn ER erschien doch endlich!

Zu Ostern – da wird jubiliert,
manch buntes Ei erworben!
Da lacht man gern – dabei ist ER
erst vorgestern gestorben …

the grip 09.04.2013 12:31

Wiglaf Droste:
 
Es wird Frühling – alles schimmert
Nur die Kiefer quietscht und wimmert
Jammert über Winterschäden
Muß zum Kieferorthopäden

the grip 11.04.2013 11:19

Wolf Wondratschek:
 
Das ist die Stunde kurz nach Mitternacht,
die Katze, die dich anschaut
und nicht lacht.
Es ist nichts mehr zu tun.
Du öffnest die Finger,
siehst die Morgenröte
und den Engel, der geht
um sich auszuruhn.

the grip 14.04.2013 12:01

Wilhelm Busch:
 
Wärst du ein Bächlein, ich ein Bach.
So eilt ich dir geschwinde nach.
Und wenn ich dich gefunden hätt
In deinem Blumenuferbett:
Wie wollt ich mich in dich ergießen
Und ganz mit dir zusammenfließen,
Du vielgeliebtes Mädchen du!
Dann strömten wir bei Nacht und Tage
Vereint in süßem Wellenschlage
Dem Meere zu.

the grip 16.04.2013 10:28

Goethe:
 
Wenn ich mir in stiller Seele
Singe leise Lieder vor:
Wie ich fühle, daß sie fehle,
Die ich einzig mir erkor –
Möcht ich hoffen, daß sie sänge,
Was ich ihr so gern vertraut;
Ach, aus dieser Brust und Enge
Drängen frühe Lieder laut.

the grip 18.04.2013 10:17

Goethe:
 
Nichts schafft Ungeduld,
Noch weniger Reue;
Diese vermehrt die Schuld
Jene schafft neue.

the grip 21.04.2013 10:25

Erich Kästner:
 
Die Hühner fühlten sich plötzlich verpflichtet,
statt Eiern Apfeltörtchen zu legen.
Die Sache zerschlug sich. Und zwar weswegen?
Das Huhn ist auf Eier eingerichtet.
(So wurde schon manche Idee vernichtet.)

the grip 23.04.2013 10:28

Ludwig Thoma:
 
Frühlingsahnen

Wohlig merken unsre Sinne
Nun den Frühling allgemach,
Denn es trauft aus jeder Rinne,
Und es tropft von jedem Dach.

Leise regt sich im Theater
Dieser Welt ein Liebeston;
Nächstens schreien viele Kater,
Und der Hase rammelt schon.

So auch uns ergreift die Glieder
Wundersame Lebenskraft;
Selbst solide Seifensieder
Fühlen ihren Knospensaft.

Treibet das Geschäft der Paarung!
Lasset der Natur den Lauf!
Denn ihr wisset aus Erfahrung,
Einmal hört es leider auf.

the grip 25.04.2013 09:52

Goethe:
 
Künstlers Apotheose

So wirkt mit Macht der edle Mann
Jahrhunderte auf seinesgleichen:
Denn was ein guter Mensch erreichen kann,
Ist nicht im engen Raum des Lebens zu erreichen.

Drum lebt er auch nach seinem Tode fort
Und ist so wirksam, als er lebte;
Die gute Tat, das schöne Wort,
Es strebt unsterblich, wie er sterblich strebte.

So lebst auch du (der Künstler) durch ungemeßne Zeit;
Genieße der Unsterblichkeit.

Flow 25.04.2013 21:41

Antonio Machado - Proverbios y cantares (Campos de Castilla)
 
XXIX

Caminante, son tus huellas
el camino, y nada más;
caminante, no hay camino:
se hace camino al andar.
Al andar se hace camino,
y al volver la vista atrás
se ve la senda que nunca
se ha de volver a pisar.
Caminante, no hay camino,
sino estelas en la mar.


Wem's spanisch vorkommt :

Wanderer, es sind deine Spuren
der Weg, und nichts mehr;
Wanderer, es gibt keinen Weg:
es macht sich der Weg beim Gehen.
Beim Gehen macht sich der Weg,
und beim Wenden des Blickes zurück
sieht man den Pfad, den niemals
man wieder zu betreten hat.
Wanderer, es gibt keinen Weg,
sondern Spuren auf dem Meer.

****************************************


XLIV

Todo pasa y todo queda;
pero lo nuestro es pasar,
pasar haciendo caminos,
caminos sobre la mar.


Alles geht vorüber und alles bleibt;
aber das Unsere ist Vorübergehen,
vorüberzugehen, Wege machend,
Wege auf dem Meer.

the grip 28.04.2013 10:57

Ringelnatz:
 
Es bildete sich ein Gemisch
Von Stachelschwein und Tintenfisch.
Die Wissenschaft, die teilt es ein
In Stachelfisch und Tintenschwein.
Der Fisch bewohnt den Ozean.
Gefährlich ist es, ihm zu nahn.
Das Tintenschwein trifft man in Büchern,
An Fingerspitzen, Taschentüchern.
Es ist – das liegt ja auf der Hand –
Dem Igelschwein noch sehr verwandt.

the grip 30.04.2013 11:20

Wilhelm Busch:
 
Sie stritten sich beim Wein herum,
was das nun wieder wäre;
Das mit dem Darwin wär gar zu dumm
Und wider die menschliche Ehre.

Sie tranken manchen Humpen aus,
Sie stolperten aus den Türen,
Sie grunzten vernehmlich und kamen zu Haus
Gekrochen auf allen vieren.

pumuggel 01.05.2013 17:21

nochmal Busch...
 
Die Freude flieht auf allen Wegen - der Ärger kommt uns gern entgegen.

Im Durchschnitt ist man kummervoll - und weiß nicht, was man machen soll.

Wie wohl ist dem, der dann und wann - sich etwas Schönes dichten kann!

the grip 02.05.2013 12:15

Wolf Wondratschek:
 
Liebe mich,
damit es aufhört,
dieses Nachdenken,
wenn du nicht da bist.

the grip 05.05.2013 10:45

Max Dauthendey:
 
Erster Mai.
Alle Wiesen keimen,
Alle Vögel reimen,
Kleine Blumen scheinen,
Mädchen im lachenden Schwarm,
Tausend Sonnen warm.

Mai, du machst mich arm,
Ich muß niederknien,
In meine Hände weinen.

the grip 07.05.2013 10:35

endlich wieder Robert Gernhardt, um dem Thread auch mal wieder gerecht zu werden:
 
Dringliche Anfrage

Wer hat ein Alibi für mich?
Ich brauche eins für morgen,
da soll ich es um 12 Uhr 10
der Königin besorgen.

Die Königin ist klein und rund,
der König groß und eckig.
Dem, den sein Misstraun auch nur streift,
geht es entsetzlich dreckig.
Um 12 Uhr 10 bin ich bestellt.
Ich trau mich gar nicht, hinzugehn.
Es sei, ich hätt' ein Alibi.
Wer sah mich morgen, 12 Uhr 10?

the grip 09.05.2013 14:12

Joachim Ringelnatz:
 
Spielball

Es weint ein Kind.
Ein Luftballon mit dünnem Zopf
Und kleiner als des Kindes Kopf
Entflieht im Wind.

Und reist und steigt verwegen.
Ein Nebel wallt.
Ein Fehlschuß knallt.
Dann fällt ein sanfter Regen.

Rundrote Riesenbeere
Rollt müde und verschrumpft
In einem Wipfelmeere,
Hat austriumpht.

Witziger Kräherich
Bringt seinem Bräutchen
Ein hohles Häutchen,
Die aber ärgert sich.

the grip 12.05.2013 12:02

Wilhelm Busch:
 
Lieder eines Lumpen

Als ich ein kleiner Bube war,
War ich ein kleiner Lump;
Zigarren raucht? ich heimlich schon,
Trank auch schon Bier auf Pump.

Zur Hose hing das Hemd heraus,
Die Stiefel lief ich krumm,
Und statt zur Schule hinzugehn,
Strich ich im Wald herum.

Wie hab ich?s doch seit jener Zeit
So herrlich weit gebracht! -
Die Zeit hat aus dem kleinen Lump
?nen großen Lump gemacht.

the grip 14.05.2013 10:12

Christian Morgenstern:
 
Durch Anschlag mach ich euch bekannt:
Heut ist kein Fest im deutschen Land.
Drum sei der Tag für alle Zeit
zum Nichtfest-Feiertag geweiht.

the grip 16.05.2013 10:24

Heinrich Heine:
 
Es kommt der Lenz mit dem Hochzeitsgeschenk,
Mit Jubel und Musizieren,
Das Bräutchen und den Bräutigam
Kommt er zu gratulieren.

Er bringt Jasmin und Röselein,
Und Veilchen und duftige Kräutchen,
Und Sellerie für den Bräutigam,
Und Spargel für das Bräutchen.

the grip 18.05.2013 22:47

Ringelnatz:
 
Heimliche Stunde

Ein kleiner Spuk durch die Dampfheizung ging,
Keine Uhr war aufgezogen.
Ein zu früh geborener Schmetterling
Kam auf das Schachbrett geflogen.

Es ging ein Blumenvasenblau
Mit der Sonne wie eine Schnecke.
Ich liebe Gott und meine Frau,
Meine Wohnung und meine Decke.

the grip 21.05.2013 10:24

Wilhelm Busch:
 
Die Schändliche

Sie ist ein reizendes Geschöpfchen,
Mit allen Wassern wohl gewaschen;
Sie kennt die süßen Sündentöpfchen
Und liebt es, häufig draus zu naschen.

Da bleibt den sittlich Hochgestellten
Nichts weiter übrig, als mit Freuden
Auf diese Schandperson zu schelten
Und sie mit Schmerzen zu beneiden.

the grip 23.05.2013 10:26

Ludwig Thoma:
 
Jesuitendebatte

Der Fuchs stand vor dem Hühnerstalle
Und merkte in der Winternacht,
Die Einschlupflöcher waren alle
Just seinetwegen zugemacht.

Da fing er jämmerlich zu klagen
Und bitterlich zu weinen an:
Warum wollt ihr nur mich verjagen,
Der euch doch nie ein Leids getan?

Ihr guten Hühner, hört die Bitte!
Ihr seid so viele, ich allein, –
Der kleinste Platz in eurer Mitte
Genügt, und ich will glücklich sein!

Das Federvieh hat lang beraten
Und manches wohlerfahrne Huhn
Vermeinte, was sie früher taten,
Das würden Füchse immer tun.

Doch gab es viele ganz Gerechte,
Die waren aus Prinzip dafür,
Daß keinem aus dem Tiergeschlechte
Verschlossen bleibe ihre Tür.

Kaum war die weise Tat geschehen,
War von dem ganzen Hühnerhof
Nichts mehr als das Prinzip zu sehen
Und Krallen und ein Federschwof.

the grip 26.05.2013 11:28

Mascha Kaléko:
 
Der kleine Unterschied

Es sprach zu Mister Goodwill
ein deutscher Emigrant:
"Gewiß, es bleibt dasselbe,
sag ich nun ‚land‘ statt Land,
sag ich für Heimat ‚homeland‘
und ‚poem‘ für Gedicht.
Gewiß, ich bin sehr ‚happy‘:
Doch glücklich bin ich nicht."

the grip 28.05.2013 10:20

Robert Gernhardt:
 
Selbstfindung

Ich weiß, was ich bin.
Ich schreibe das gleich hin.
Da hab’n wir den Salat:
Ich bin ein Literat.

the grip 30.05.2013 10:58

William Shakespeare:
 
So schalt ich früher Veilchen Übermut:
Wo stahlt ihr süßen Diebe euern Hauch,
Wenn nicht von deinem Mund? Die Purpurglut
Auf euern samtnen Wänglein habt ihr auch
Nur schwach gefärbt in seiner Adern Blut!
Den Lilien warf ich deine Hände vor;
Daß er dein Haar bestahl, dem Majoran.
Furchtsam auf Dornen stand der Rosen Chor,
Teils vor Verzweiflung weiß, teils rot vor Scham:
Und eine, weder rot noch weiß, vermaß
Von beidem sich, und stahl noch deinen Atem:
Allein zur Strafe kam ein Wurm und fraß
Im vollsten Prangen sie für ihre Taten. -
Nicht eine war von aller Blumen Zahl,
Die nicht dir Farben oder Düfte stahl.

the grip 02.06.2013 20:10

Wilhelm Busch:
 
Für einen Porträtmaler

Die gnädige Frau, die alte,
Die hab’ ich konterfeit.
Sie hatte manche Falte,
Drob war sie nicht erfreut.

Die Falten und die Runzeln,
Die malt ich nimmermehr,
Drob tät sie gnädig schmunzeln,
Das freut die Alte sehr.

Sie hatte viele Pocken -
Ich fand den Teint so klar;
Sie hatte falsche Locken -
Ich lobt ihr schönes Haar.

An ihrer roten Nase
Pries ich den feinen Ton;
Denn jede schöne Phrase,
Die findet ihren Lohn.

Die Alte fand geraten
Ihr gnädig Konterfei.
Sie zahlt mir zehn Dukaten,
Weil’s gar’ so ähnlich sei.

the grip 04.06.2013 10:10

Wilhelm Busch:
 
Zauberschwestern

Zwiefach sind die Phantasien,
Sind ein Zauberschwesternpaar,
Sie erscheinen, singen, fliehen
Wesenlos und wunderbar.

Eine ist die himmelblaue,
Die uns froh entgegenlacht,
Doch die andre ist die graue,
Welche angst und bange macht.

Jene singt von lauter Rosen,
Singt von Liebe und Genuß;
Diese stürzt den Hoffnungslosen
Von der Brücke in den Fluß.

bellamartha 04.06.2013 10:25

Danke für das schöne Gedicht von heute! Es passt für mich gut.

Gruß, J.

the grip 06.06.2013 10:25

Edgar Allen Poe:
 
Die Kelche, oft im Traum erschaut,
Wo Singvögel sich wiegen,
Sind deine Lippen – und der Laut
Melodisch draus entstiegen –

Dein Augenstrahl, mir sanft erglüht,
Fällt mitten in dem Dunkel
Auf mein umdüstertes Gemüt
Wie eines Sterns Gefunkel.

Dein Herz – dein Herz, seufz‘ ich gepreßt
Und träume bis zum Tage
Vom Glück, das sich nicht greifen läßt,
Doch will, daß man es wage.

the grip 09.06.2013 18:28

Christian Morgenstern:
 
Laß die Moleküle rasen,
was sie auch zusammenknobeln!
Laß das Tüfteln, laß das Hobeln,
heilig halte die Ekstasen!

the grip 11.06.2013 10:22

Ludwig Thoma:
 
Wechsel

Immer, wenn es Frühling ist,
Fühlt man schöne Triebe,
Und man spricht so manchen Mist,
Meistenteils von Liebe.
Unser Mädchen glaubt es wohl;
Die Natur der Frauen
Zwingt sie ja, dem größten Kohl
Blindlings zu vertrauen.

Wenn das Korn am höchsten steht,
In den Sommerszeiten,
Findet, wer zu Zweien geht,
Leicht Gelegenheiten.
Lockrer wird das süße Band,
Wenn die Früchte reifen,
Will sie es auch vorderhand
Noch nicht recht begreifen.

Liebste, füge dich darein!
Was ist auch dahinter?
Ich will wieder ledig sein
Für den nächsten Winter.

the grip 13.06.2013 15:27

Heinz Erhardt:
 
Wenn die Opern dich umbrausen
mit Getön,
dann genieße auch die Pausen:
sie sind schön.

the grip 16.06.2013 14:18

Ringelnatz:
 
Schaudervoll: Es zog die reine,
Weiße, ehrbar keusche Clara
Aus dem Sittlichkeitsvereine
Eines Abends nach Ferrara.

Schaudervoll: Dort, irgendwo,
Floß der Po.

Schaudervoll, doch es geschah
In Ferrara, daß die Clara
Aus dem Sittlichkeitsvereine
Nachts den Po doppelt sah.

the grip 18.06.2013 12:59

Heinrich Heine:
 
In ein Exemplar von Goethes „Faust“

Dieses Buch sei dir empfohlen,
Lese nur, wenn du auch irrst:
Doch wenn du’s verstehen wirst,
Wird dich auch der Teufel holen.

the grip 20.06.2013 10:20

Wilhelm Busch:
 
Die Lehre von der Wiederkehr
Ist zweifelhaften Sinns.
Es fragt sich sehr, ob man nachher
Noch sagen kann: Ich bin’s.

Allein was tut’s, wenn mit der Zeit
Sich ändert die Gestalt?
Die Fähigkeit zu Lust und Leid
Vergeht wohl nicht so bald.

the grip 23.06.2013 17:26

Kästner:
 
Bescheidene Frage

Ist der Mensch nicht eine Plage?
Und erst recht, wenn man ihn liebt?
Gott, verzeih mir diese Frage!
Tu’s auch, wenn es Dich nicht gibt.


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