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Wie welcher Helm aerodynamisch funktioniert hängt natürlich von vielen Faktoren wie der Sitzposition, der Rückenform, der Breite der Schultern und der bevorzugten Kopfhaltung ab. Deshalb reicht es ja nicht aus, dass ein einziger Athlet 'ne Messung macht, die man dann für viele anderen verallgemeinert, sondern man muss, wenn man es genau wissen will, Helm, Anzug, bestimmte Varianten der Sitzposition individuell testen. |
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Gratuliere! :Blumen: |
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Wir haben im WK sehr viele Helme mit mehreren Athleten getestet und der Oakley war durch die Bank bei den schlechteren. Objektiv betrachtet nur eine Tendenz, die aber eindeutig war. Am besten sind tendenziell die mit ganz langem Schweif. Die stellt aber fast kein Hersteller mehr her, bzw. muss man die Position auch länger fahren können bzw. wollen (Kopf ruhig halten und Blick nach vorne. Jetzt geht bei den Positionen ja eher der Trend zu Kopf nach unten, was bei Profis und gesperrten Straßen noch eher länger zu fahren ist, als für die Normalos im Getümmel eines Massenrennens. Es tut sich auch im Helmbereich sehr viel. Vor 6-7 Jahren war der Kask Bambino (nicht der Pro) fast unschlagbar (in der Range der kurzen Helmen), mittlerweile gilt dieser aber für überholt bzw. wurde längst auch bei Kask durch eine andere Form ersetzt. |
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Bei Schuhen gabs ja die Diskussion rund um die US Marathon trials, dass manche Pros lieber keinen schuhpartner angenommen haben um die Möglichkeit zu haben die schnellsten Schuhe zu laufen. Wenn jetzt dein Sohnemann bspw bei Rudy oder Oakley unterschreibt nimmt er sich ja theoretisch die Möglichkeit im für ihn schnelleren Giro oder MET oder oder fahren zu können? Schuhe sind natürlich verschleißmaterial, aber wie oft braucht’s einen neuen TT-Helm? Wenn von so einer Partnerschaft natürlich drei Monatsmieten im Jahr und ein Trainingslager bezahlt werden können, sieht die Sache natürlich anders aus, aber da hab ich nun wirklich keinen Plan von; war nur so ein Gedanke |
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Und mit den Schuhe ist das wirklich kompliziert und die Option, nächstes Jahr auf einen Schuhsponsor zu verzichten steht tatsächlich im Raum. Bei dem was Schuhe kosten, ist das natürlich keine so übermäßig attraktive Option. |
Hat jemand etwas gehört oder gelesen. ob Fred in Miami oder Dubai startet?
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Im Moment startet er an der cote d'azur
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Fred ist für weitere drei Jahre bei Cube.
Prima Sache! |
Hier ein Interview von Fred auf TriMag.
Bin gespannt! 2. Platz hinter Frodo wäre mein Tipp:dresche https://tri-mag.de/szene/frederic-fu...-2lj1ovJXr1FfY |
Super lustiges Interview von Frederic Funk beim zweiten Teil der Pushing Limits YouTube Berichterstattung auf Gran Canaria :)
Link habe ich grad nicht schaue auf dem TV |
Frederick hat ja heute seine Verpflegung für Ricione gepostet und ich hab mal nachgerechnet.
Am Rad 9 Löffel Powerbar Iso Active. Pro Löffel 33g bzw. 29g Kohlehydrate. Ergibt für mich wie folgt: 9 x 29g = 261g / 2h10min Radzeit = 120g KH / Stunde + ein Gel nimmt er auch noch. Um beim Lauf nochmal 3. Je 30g in etwa. Sind grob 130g KH pro Stunde am Rad. 130g KH bei MD Belastung.. Hab ich noch nie probiert, hört sich aber ganz schön viel an. Oder hab ich einen Fehler in der Rechnung? :Gruebeln: |
33g Pulver entsprechen 1,5 Löffeln. Damit sind es nur 200g Pulver bzw. 174g KH durch das Getränk
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Und einen Puffer wird es sich bestimmt auch eingebaut haben ;)
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Ich hab den Post auch gesehen und mich gefragt ob er in einer Flasche die 9 Löffel von dem Iso Zeugs hat oder ob er das irgendwie verteilt :Gruebeln:
Wenns alles in einer Flasche ist wird das ja evtl ganz schön Dickflüssig oder? Ich habs noch nie getestet soviel in eine Flasche zu packen, aber klingt sehr interessant. |
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...:Gruebeln: |
Wie ich Hafu verstanden habe hat er "nur" Wasser verloren, kein Iso.
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Ah ok, danke. Dass beides verloren geht ist dann schon sehr dumm gelaufen.
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Natürlich hebt es eine volle Flasche leichter aus dem Halter als eine leere oder halbvolle, aber bei einer Mitteldistanz ohne Verpflegungsstationen kann man nicht mit halbvollen Flaschen fahren. 500ml Wasser wiegen im übrigen nahezu dasselbe wie 500ml KH-Konzentrat. |
Nach der Rad-Dominanz heute wird es nicht leicht, sich gegen die Bezeichnung als weiterer "german uberbiker" in der Reihe von Zäck, Hellriegel, Stadler und Kienle zu wehren.
Herzlichen Glückwunsch zu dieser Performance! |
Verrückt!
Habe gerade in der ZEITUNG (das ist sowas, was es im letzten Jahrtausend mal gab - aus PAPIER!) von FreFus fantastischem Sieg in St. Pölten gelesen. Also herzlichen Glückwunsch an Fred und die ganze Funk-Dynastie! :Blumen: |
Mir ist da aus nicht sehr zufälliger Quelle zu Ohren gekommen, dass Frederik in 2 Wochen in Stubenberg starten soll.
@Hafu: Ist da was dran? Das würde mich doch sehr freuen. Edith: Habe ihn auch auf der Startliste gefunden. |
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Erstaunlicherweise gibt es dort mehr Preisgeld als bei der Challenge St. Pölten. So ganz sicher ist es aber glaube ich noch nicht, weil es halt auch davon abhängt, wie gut Sohnemann den Wettkampf in St. Pölten verkraftet, was also in den nächsten Tagen so zwickt und wie schnell die Frische zurückkommt. Heute morgen ist er zurück nach Nürnberg gefahren. Manchmal erfahre ich seine genauen Wettkampfpläne auch nicht schneller als seine IG-Follower. In Zweifelsfällen hat sein Trainer da mehr Einfluss und Mitspracherecht als ich. |
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Würde mich auf jeden Fall freuen ihn einmal persönlich bei einem Rennen zu treffen. |
Schlaflos in Karlsruhe
Folgendes mag sich etwas beunruhigend anhören, aber es ist weniger schlimm als man vielleicht vermutet: Vorgestern vor dem Einschlafen habe ich an Frederic Funk gedacht. :Lachen2:
Ich weiß nicht, was mein Gehirn veranlasst hat, dahin abzuschweifen, aber ich musste an seine Wendetechnik beim Laufen denken und mich ließ der Gedanke nicht los, ob er durch diesen Wendestil, den ich in ähnlicher Form bisher nur beim Schwimmen gesehen habe, Zeit gewinnt oder verliert oder ob es keinen Unterschied macht. Wer meine Eskapaden hier im Forum verfolgt hat, kann sich denken, worauf das hinausläuft: Ich habe mir überlegt, wie ich das feststellen und visualisieren kann. Meine Frau dachte, ich habe nun einen kompletten Dachschaden als ich mitten in der Nacht "Frederic Funk Wendetechnik" für eine Audio-Erinnerung gebrabbelt habe. ;) Hier ist das Ergebnis (Zeitangaben in Sekunden und Frames): Challenge St. Pölten 2021: Frederic Funks Lauf-Wendetechnik Bildinhalt: Wende-Zeitvergleich Ich habe den Ausschnitt aus Challenge St Pölten 2021: Das Race-Video von Pushing Limits und leider ist genau an dieser Stelle von Frederic eine andere Einstellung zu sehen als von den anderen. Ich habe nach bestem Wissen und Gewissen versucht, die Start- und Endposition für die Zeitermittlung an derselben Stelle zu setzen. Ich kann auch nicht mit Bestimmtheit sagen, dass die beiden Kameras mit der gleichen Framerate aufgenommen haben, vermute es aber, oder hoffe es zumindest. Mein Fazit: Ich weiß nicht, ob Frederic durch seine Wende Zeit gewinnt, er scheint zumindest nicht nennenswert Zeit zu verlieren. Er kommt flott um die Ecke und es sieht sehr cool aus! :) |
Hmmm, ohne deine Messergebnisse zu kennen...beim Umlaufen des Wendepunkts hat man immer Vortrieb, sei er im Scheitelpunkt der Kurve auch noch so klein. Bei einer Drehung steht man mindestens einmal still und muss aus 0 beschleunigen. Einen Vorteil sehe ich dort nicht.
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Hab mir jetzt nicht das ganze Rennvideo angeschaut.
Hat er das immer so gemacht, oder nur einmal kurz vorm Ziel? Mit dieser Technik kann er wohl enger wenden als normalerweise, spart also Weg. Andererseits kommt er quasi zum Stillstand und muss wieder beschleunigen, wie Schnodo richtig anmerkt. Denke, es macht insgesamt nur einen sehr kleinen Unterschied, und ich mag mich nicht festlegen, was schneller ist. Hängt wahrscheinlich von einigen Variablen ab ... Fest steht aber, dass es cool ist! :Lachen2: |
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Wäre Frederic ein Rennwagen, dann wäre es klar, dass Abbremsen auf nahezu Stillstand nicht ideal ist. Die menschliche Anatomie gibt da allerdings mehr her und ich bin mir nicht sicher, dass die großen Bögen, die die anderen laufen müssen, wirklich effizienter sind. Warum untersucht niemand sowas? Vielleicht ist das der Fosbury Flop des Triathlons. :Lachen2: |
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Habe Frederic vorhin den Link von YT-Link von Schnodos Vergleichs-Messung geschickt und er wollte gleich wissen, woher ich das habe. :Huhu: :Blumen:
Bin selbst immer wieder beeindruckt, mit welcher Akribie und Liebe zum Detail sich Schnodo immer wieder mal den wirklich wichtigen Dingen im Leben widmet. Wo ich dann oft nur meinem Bauchgefühl vertraue oder Vermutungen anstelle, fängt Schnodo an zu messen. Als nächstes kam per WhatsApp von Frederic der Einwand, dass Dapena (der ja der einzige war, der bei der Wende gemäß Schnodos Messung signifikant schneller war) stark nach außen abgetrieben worden ist und für vollständige Vergleichbarkeit auch erst wieder zurück in die Mitte des Weges zurück muss.;) Die Wende macht Frederic immer so an engen Wendepunkten, seit er sie sich von Richard Murray vor einigen Jahren beim Bundesligarennen in Kraichgau abgeguckt hat. Er hat die Technik also nicht erfunden. Da ich, wenn ich mal als Zuschauer vor Ort bin, nie direkt am Wendepunkt stehe, weil man in der Mitte zwischen Wendepunkten besser Rückstände und Vorsprünge stoppen kann und die Athleten öfter sieht, ist mir das aber ehrlich gesagt noch nie aufgefallen bis zum Race-Video von Pushing Limits. Bei wirklichen engen Wendepunkten ist die Wendetechnik auch ziemlich sicher schneller, weil man nicht so weit nach außen abgetrieben wird und außerdem werden mal kurzzeitig andere Muskeln belastet, als wenn man immer geradeaus läuft zumal bei 'ner engen Kurve das kurvenäußere Bein sehr viel exzentrische Arbeit leisten muss |
Danke für die Aufklärung, Hafu! :Blumen:
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16 Hundertstel Unterschied ist aus meiner Sicht nicht nennenswert schneller, sondern im Rahmen der Messungenauigkeit, die durch das Videomaterial, meine Hemdsärmligkeit und mein mäßig gutes Sehvermögen gegeben ist. :) |
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Ich fürchte, wenn ich das versuche, verknoten sich meine Beine, ich leg mich auf die Schnauze, und alle außer mir haben was zu lachen! :Lachanfall:
So ähnlich wie als ich erst auf der Aufstiegslinie bemerkte, dass ich (nach längerer Rennpause) meine patentierte Aufsteigetechnik fürs Fahrrad vergessen und mich daher ins Absperrgitter abgelegt habe. Autsch! :Nee: |
Ich bin gerade in meinem Wohnzimmer auf einer 3m Wendepunktstrecke mit beiden Wendetechniken je 10 Runden getrabt. War bis auf ein paar Zehntel genau gleich schnell.:Cheese:
Es fühlt sich aber so an, als ob bei höherem Tempo die Gegenrotationstechnik (so heißt das übrigens jetzt offiziell) die bessere Wahl wäre. |
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Nein, er kommt nicht zum Stillstand - auch nicht quasi. Die seitliche Bewegung (relativ zur in erster Linie gewünschten Vor-/Rück-Bewegung) bleibt erhalten, diese ist aber weniger ausgeprägt als bei der normalen Wende, wo sie größer als nötig ausfällt, sofern man nicht sehr stark abbremst. |
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