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Genussläufer 09.11.2023 15:55

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1728768)
Sorry, das stimmt nicht. Es trifft nicht die richtigen, und Lauterbach leidet überhaupt nicht drunter. Es sind die Patienten allein, die unter dem Mangel an Arzneimitteln leiden. Politische Fehler einschließlich Inkompetenz müssen immer die Bürger ausbaden, nie die Entscheidungsträger selbst.

Asche über mein Haupt. Natürlich hast Du recht damit. Worauf ich hinaus wollte, war lediglich, dass er nun als Entscheidungsträger für eine Suppe verantwortlich gemacht wird, die er tatsächlich vor ca. 20 Jahren mit angemischt hat. Ich gehe aber einfach mal davon aus, dass Du mich schon richtig verstanden hast.

Und ja, die Patienten sind die Leidtragenden. Aber auch die Leistungserbringer (Apotheken) haben gerade wenig Spass. Mag sekundär sein, ist aber dennoch relevant, weil hier massiv improvisiert werden muss.

Schwarzfahrer 09.11.2023 16:21

Zitat:

Zitat von Genussläufer (Beitrag 1728769)
Asche über mein Haupt. Natürlich hast Du recht damit. Worauf ich hinaus wollte, war lediglich, dass er nun als Entscheidungsträger für eine Suppe verantwortlich gemacht wird, die er tatsächlich vor ca. 20 Jahren mit angemischt hat. Ich gehe aber einfach mal davon aus, dass Du mich schon richtig verstanden hast.

Klar, ich denke ich habe verstanden, was Du gemeint hast, nur die Wortwahl war mißverständlich.:Blumen: allerdings war vor 20 Jahren abzusehen, was für eine üble Suppe er angemischt hat (damals waren meine Eltern beide noch aktive Ärzte); schlimm genug, daß es so lange gedauert hat, gegenzusteuern. Und sehr ungünstig, daß gerade Lauterbach gegensteuern soll - unwahrscheinlich, daß er unbefangen sein damaliges Werk über Bord wirft und durch etwas besseres ersetzt, statt daran herumzudoktern, um etwas davon zu erhalten.

Zum Thema China: ich finde, kein Kostenvorteil ist das Risiko Wert, etwas so "systemrelevantes" für die Bevölkerung, wie Medikamentenproduktion, in einem solchen Ausmaß einer weit entfernten und nicht unbedingt unserem Land verbundenen Wirtschaft zu überlassen. Analog zu Energieversorgung muß in diesem Bereich eine hohe Diversifizierung und eine sichere heimische Grundversorgung gewährleistet sein, finde ich.

qbz 09.11.2023 16:23

Hier mal 2 unterhaltsame Interviews mit dem Volkswirtschafter Heiner Flassbeck zu Chinas wirtschaftlichem Erfolg:
Flassbeck über das chinesische Wirtschaftswachstum, 4min

Zum Unsinn der wirtschaftlichen Rivalität der USA / Deutschland und der Handelsboykotte gegen China und die Folgen für die deutsche Wirtschaft. Das vor einer Woche gemachte Interview handelt ansonsten von den aktuellen Problemen der deutschen / europäischen Wirtschaft und den kritisch analysierten Interventionen der EZB und der Politik, was auch empfehlenswert ist, 54min.
Inflation vorbei! DARUM müssen EZB & Politiker JETZT gegenlenken + größter Blödsinn des Jahrhunderts. China ab Min. 27

Noch ein Artikel zum Handel mit China:
Flassbeck: Mythos-China-warum-wir-das-Land-nicht-verstehen-koennen-und-wollen

keko# 09.11.2023 16:32

Zitat:

Zitat von Genussläufer (Beitrag 1728766)
Jetzt vermischst Du aber einiges. Der Hamburger Hafen ist m.E. kritische Infrastruktur. Hier muss man natürlich prüfen, was ein Verkauf bedeutet. Man muss auch prüfen, was ein bedeutet.

Die Auslagerung der medizinischen Produktion ist doch ein ein ganz anderes Thema. Das hat wirklich gar nichts mit M&A Aktivitäten zu tun. Das sind unternehmerische Entscheidungen, die getroffen werden. Diese wiederum sind die Reaktion darauf, was der Gesetzgeber und die Leistungsträger abverlangen und vergüten. Auch die Planungssicherheit spielt hier rein. Es ist an der Stelle übrigens eine schöne Geschichte darüber, dass es letztendlich doch die richtigen trifft. Lauterbach hat hat noch Ulla Schmidt das Thema der Pauschalen massiv forciert. Heute leidet er genau darunter und kann natürlich gar nicht so schnell gegensteuern. Die Pauschale war natürlich nicht das alleinige Dilemma, ist aber ein wirklich mächtiger Faktor auf unseren aktuellen Arzneimittelengpass.

Natürlich vermische ich einiges und natürlich kann man eine einzelne Roboterfirma verkraften. Aber in Summe geht es doch in die falsche Richtung für Deutschland, oder nicht?
Wirtschaft wird mittlerweile viel zu wenig gewichtet. Nachrichten drehen sich hauptsächlich um Ukraine, Israel, Flüchtlinge und Klima. Inflation und schwaches oder rückläufiges Wirtschaftswachstum sind fast schon Randbemerkungen.

Genussläufer 09.11.2023 17:38

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1728773)
Natürlich vermische ich einiges und natürlich kann man eine einzelne Roboterfirma verkraften. Aber in Summe geht es doch in die falsche Richtung für Deutschland, oder nicht?

Da sind wir uns völlig einig. Wir haben bis dato von einem super Dreiklang aus Innovationsfähigkeit, resilienten Industrieclustern und natürlich geringen Energiekosten gelebt und damit Wohlstand aufgebaut. Das wiederum war die Basis für eine hohe Partizipation und eine offene Gesellschaft. Nicht umgedreht! Das ist nicht an Dich gerichtet ;)

Wenn man so eine Basis bauen kann, muss man sich auch nicht an jeden Strohhalm hängen.

Trimichi 09.11.2023 18:36

WIe kann man nur so einen Mist diskutieren? Werher von Braun baute die V2. Da waren sechs Kreiselkompasse drin. Und heute? Sollte man über Mikrochips eindeutig besser Bescheid wissen wie Archivare.

Genussläufer 09.11.2023 23:30

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1728772)
Hier mal 2 unterhaltsame Interviews mit dem Volkswirtschafter Heiner Flassbeck zu Chinas wirtschaftlichem Erfolg:

Danke für den Hinweis auf die Interviews. Wie Du Dir sicher vorstellen kannst, stehe ich Flassbeck, aufgrund seiner Vorreiterrolle in der New Money Theorie, alles andere als uneingeschränkt positiv gegenüber. Dennoch finde ich es immer unterhaltsam, sich mit ihm auseinanderzusetzen. In Bezug auf China kann ich ihm aber auch inhaltlich weitgehend folgen.

qbz 09.11.2023 23:48

Zitat:

Zitat von Genussläufer (Beitrag 1728805)
Danke für den Hinweis auf die Interviews. Wie Du Dir sicher vorstellen kannst, stehe ich Flassbeck, aufgrund seiner Vorreiterrolle in der New Money Theorie, alles andere als uneingeschränkt positiv gegenüber. Dennoch finde ich es immer unterhaltsam, sich mit ihm auseinanderzusetzen. In Bezug auf China kann ich ihm aber auch inhaltlich weitgehend folgen.

Offtopic:
Also Vorreiterrolle halte ich jetzt für etwas übertrieben, vielleicht unter deutschen Volkswirtschaftern hat er sich mit der Modern Money Theorie (MMT) intensiver beschäftigt. Er hebt allerdings auch kritische Punkte hervor.

Flassbeck_unser-geldsystem-xxvi-mmt-oder-was-ist-dran-an-der-modernen-monetaeren-theorie

qbz 16.04.2024 20:21

Ist das jetzt eine positive, neutrale oder eher negative Nachricht für die Rinder und Schweine in DE, wenn Scholz und Özdemir beim Treffen in Peking die Aufhebung von Importbeschränkungen für deutsches Rind- und Schweinefleisch erreicht haben?

https://www.wallstreet-online.de/nac...-aepfeln-china

Klugschnacker 17.04.2024 09:57

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1743432)
Ist das jetzt eine positive, neutrale oder eher negative Nachricht für die Rinder und Schweine in DE, wenn Scholz und Özdemir beim Treffen in Peking die Aufhebung von Importbeschränkungen für deutsches Rind- und Schweinefleisch erreicht haben?

https://www.wallstreet-online.de/nac...-aepfeln-china

Eine schlechte Nachricht für uns alle.

Eine deutsche Landwirtschaft, die nicht nur der Ernährung der eigenen Bevölkerung dient, sondern eine massive Überproduktion in ein Flächenland wie China verkauft, während hier die Böden an Überdüngung und die Artenvielfalt an Pestiziden zugrunde gehen, das Ganze hochsubventioniert durch den Steuerzahler – da ist aus meiner Sicht ein Fehler im System.

Siebenschwein 17.04.2024 10:17

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1743447)
Eine schlechte Nachricht für uns alle.

Eine deutsche Landwirtschaft, die nicht nur der Ernährung der eigenen Bevölkerung dient, sondern eine massive Überproduktion in ein Flächenland wie China verkauft, während hier die Böden an Überdüngung und die Artenvielfalt an Pestiziden zugrunde gehen, das ganze hochsubventioniert durch den Steuerzahler – da ist aus meiner Sicht ein Fehler im System.

Da hast Du wohl Recht. Aber das ist alles erstmal unabhängig von den Chinaexporten trotzdem alles der Fall. Tierschutzstandards und Regeln gegen die Gülleflut, sprich Qualität statt Quantität hätte ich von einem grünen Minister erwartet. Aber vor dem Gummistiefel-Mob ist ja die komplette Regierung eingeknickt.
Schade.

Meik 17.04.2024 22:00

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1743447)
Eine deutsche Landwirtschaft, die nicht nur der Ernährung der eigenen Bevölkerung dient, sondern eine massive Überproduktion .

So passt die Darstellung aber auch nicht, das muss man sich schon differenzierter angucken:

https://www.wochenblatt-dlv.de/maerk...%20und%20Nüsse.

Im Fleischsegment kommt vorrangig zum Tragen dass wir da verdammt wählerisch geworden sind. Bestimmte Dinge wie Filet, Bratenstücke etc.. verkaufen sich hierzulande gut, den Rest vom Tier wird man hier kaum los. Da ist Exportieren in Länder die z.B. liebend gerne die Innereien essen und als Spezialität betrachten insgesamt gesehen sinnvoll eh man die Sachen entsorgt.

Und ist ja nicht so als wenn wir nicht andere Fleischsorten in nicht unerheblichen Mengen importieren.

Nicht anders bereits in D. Warum muss der Hamburger Milchprodukte von glücklichen Kühen auf der Alm kaufen und der Bayer die von glücklichen Kühen auf dem Deich? :confused:

qbz 18.04.2024 13:57

Zitat:

Zitat von Meik (Beitrag 1743486)
Im Fleischsegment kommt vorrangig zum Tragen dass wir da verdammt wählerisch geworden sind. Bestimmte Dinge wie Filet, Bratenstücke etc.. verkaufen sich hierzulande gut, den Rest vom Tier wird man hier kaum los. Da ist Exportieren in Länder die z.B. liebend gerne die Innereien essen und als Spezialität betrachten insgesamt gesehen

Bist Du Dir sicher, dass Reste von Schlachttieren wie Innereien etc. entsorgt werden? Ich vermute eher, alles von den Tieren wird verwertet, z.B. für Tierfutter in verschiedensten Varianten u.a. Meine Hunde lieben z.B. grünen Pansen u. Innereien, Herz, Lunge usf.

qbz 18.04.2024 22:20

In der Berliner Zeitung hat der Journalist Frank Sierer, der schon Jahrzehnte in China lebt und Bücher über das Land verfasst hat, eine Analyse zum Scholz Besuch verfasst:

Klarheit nach Kanzlerbesuch: Ohne Peking wird es kein Ende des Ukraine-Kriegs geben. Die China-Strategie der EU ist Makulatur. Olaf Scholz’ jüngste Chinareise war in mancher Hinsicht zukunftsweisender, als medial wahrgenommen wurde. Eine Analyse.

qbz 20.05.2024 10:56

Antwort auf die Anfrage von Sevim Dagdelen (BSW) zum Einsatz der 2 Fregatten im Südchinesischen Meer: Berliner Zeitung: Warum soll die Bundeswehr vor China patrouillieren? Baerbock bleibt eine Antwort schuldig. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock will deutsche Schiffe in der Straße von Taiwan schützen lassen. Doch ein Dokument der Bundesregierung lässt aufhorchen.

qbz 26.05.2024 15:21

Informativer Artikel zur Wirtschaftspolitik Deutschlands gegenüber China mit dem Schwerpunkt Chipindustrie auf dem Hintergrund der USA-Sanktionen gegenüber China. Wie positioniert sich da Deutschland?
Berliner Zeitung: Abstieg der deutschen Wirtschaft: „Wir haben überhaupt keine Möglichkeit mehr, mitzuspielen“. Washington will den Aufstieg Pekings verhindern. Berlin hat sich den amerikanischen Sanktionen angeschlossen. Das kann nach hinten losgehen, warnt Experte Wolfgang Hirn.

keko# 28.05.2024 00:01

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1746375)
Informativer Artikel zur Wirtschaftspolitik Deutschlands gegenüber China mit dem Schwerpunkt Chipindustrie auf dem Hintergrund der USA-Sanktionen gegenüber China. Wie positioniert sich da Deutschland?
Berliner Zeitung: Abstieg der deutschen Wirtschaft: „Wir haben überhaupt keine Möglichkeit mehr, mitzuspielen“. Washington will den Aufstieg Pekings verhindern. Berlin hat sich den amerikanischen Sanktionen angeschlossen. Das kann nach hinten losgehen, warnt Experte Wolfgang Hirn.

Das Problem ist für mich nicht die USA, auch nicht ein irrer Trump oder ein alternder Biden. Problem sind wir selbst, da wir es nicht schaffen, eine eigentständige, europäische Politik auf die Beine zu stellen. Die USA werden ganz einfach das machen, was für sie am besten ist, wirtschaftlich und geoplitisch. Was auch sonst?! Wenn wir dem einfach folgen, liegt das Problem letztendlich bei uns.
Falls Trump nochmal Präsident wird, werden wir uns medial hautpsächlich mit seinen Tweets, Frauen und Grimassen beschäftigen.
:Blumen:

Genussläufer 28.05.2024 00:10

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1746506)
Das Problem ist für mich nicht die USA, auch nicht ein irrer Trump oder ein alternder Biden. Problem sind wir selbst, da wir es nicht schaffen, eine eigentständige, europäische Politik auf die Beine zu stellen. Die USA werden ganz einfach das machen, was für sie am besten ist, wirtschaftlich und geoplitisch. Was auch sonst?! Wenn wir dem einfach folgen, liegt das Problem letztendlich bei uns.
Falls Trump nochmal Präsident wird, werden wir uns medial hautpsächlich mit seinen Tweets, Frauen und Grimassen beschäftigen.
:Blumen:

Nur weil die USA es schaffen, eine eigenständige Politik auf die Beine zu stellen, muss diese in Bezug auf China nicht sinnvoll sein. Das scheint mittlerweile offensichtlich nicht eindeutig beantworten zu sein :Blumen:

Trimichi 28.05.2024 07:52

Dieses Negativismus der dann in Positionslosem Geschwafel endet ist typisch Klatschpresse und derzeit wohl Mainstream. Unnützes Geschwätz oder sagen wir Vulgärjournalismus? Der sich auch in den Reden der Politiker niederschlägt. Wie z.B. in Macarons Wortgebastele, Europa wäre nicht das Ziel, sondern der Kompass. Das sind Phrasen bestenfalls, die allerdings Anerkennung finden. Und darum gehts ja. Anerkennung von Minderheiten, Frauenrechte, LGBT und dieser ganze Wust an Schwafelmasse in der Dauerbauchpinslungsphase. Eben nicht. Selbstverständlich beziehen wir Position zu China. Im Bereich Hochtechnologie z.B.. China und auch der Ami kann uns gar nichts. Es ist nur die Frage wieviel Wohlstandsfett wegschmelzen btw. verbrannt werden muss bis die Struktur erkennbar ist. Soweit kommt es im gendergemainframten bananenbirnigem Germany aber nicht, denn man(n) macht Geschäfte, lässt die Politiker und Journalisten schwafeln. Letztendlich interessiert es niemanden bei Siemens z.B. ob jemand in China Kopftuch trägt oder nicht wenn zig Turbinen vercheckt werden um den oberen Jangtze zu elektrifizierten um dort eine Infrastruktur aufzubauen oder die Telekom, die dort dicke Leitungen verlegt.

Krieger ernten den Ruhm der Gesellschaft, doch es sind Ingenieure die Gesellschaften überhaupt erst ermöglichen.

Insgesamt bleibt festzuhalten dass niemand mehr laut sagt: hallo hier geht's lang. Also bleibt das in der Validierungsschleife befindliche Mumpitzgeschwätz. Geschäfte entziehen sich diesem Vulgärjournalismus und der provinziell-braven Werteethik der Politik. Denn richtig, der Ami hat noch soviel an Hirnmaße, an sich selbst zu denken. Wir dürfen das ja nicht, offiziell, da wir ja Mutter Theresa im Bundestag sitzen haben, die bei Kritik mit Klage wegen "political stalking" oder "Beleidigung" droht z.B.. Also Business geht weiter, nur dürfen diese Feministinnen nichts davon mitbekommen. Früher war es es die Belegschaft, oder auch das Volk. Heute sind's diese Marktschreierinnen, geltungsgeiler, das ist der einzige Unterschied.

Und so ist es wie immer: es gibt Führer und Geführte. An Worten ist jedenfalls nichts verdient. Und das weiß nicht auch der Chinese. So gilt auch heute mehr denn je: Ching Chang Chung Chinese ist nicht dumm, Chinese in die Ecke scheißen, Fliegen um die Scheisse kreisen.;) :Lachanfall:

Kanpai:)

Und machts gut.

qbz 29.05.2024 22:48

Berliner Zeitung: BASF könnte Deutschland Richtung China verlassen: Jetzt reagiert der Chemiekonzern. Immer mehr Firmen verlassen Deutschland. Berichten zufolge könnte mit BASF auch eines der größten deutschen Unternehmen nach China abwandern. Was sagt der Chemieriese dazu?
Zitat:

"Während in Ludwigshafen die Produktion zurückgefahren wird und Stellen abgebaut werden, investiert das Unternehmen in China zehn Milliarden in eine neue Fabrik. Begründet wird die Entscheidung mit den bereits erwähnten deutschen Standortproblemen. Der Chemiekonzern habe nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr überall Gewinn gemacht, nur nicht in Deutschland."

keko# 29.05.2024 23:15

Wenn die Musik woanders spielt, fahren die großen Schiffe früher oder später direkt dorthin. Es ist billiger dort zu produzieren, wo Wachstum generiert wird. Die großen Tanker werden auch nicht untergehen, sondern die Beiboote vor Ort, also bei uns. Die werden nämlich nicht mitfahren können. Die Tanker suchen sich in neuen Gewässern einfach neue Beiboote. Die Eigner der Tanker freuen sich. Ihnen ist es egal, wo ihre Tanker rumfahren.
Leider bestimmen vorwiegend andere Themen unsere Nachrichten.

Siebenschwein 29.05.2024 23:39

Also wenn man den Artikel liest, sagt BASF genau das Gegenteil. Sprich, sie wollen nicht abwandern. Was für ein Gonzo-Journalismus.
Ganz ehrlich: ich kriege es nur am Rande mit, aber doch deutlich über unseren Einkauf und unsere eigenen Kunden. Und da ist eins klar: wir sehen in China gerade das Gegenteil eines profitablen Chemiemarktes. Gerade gestern wieder ein Angebot eines chinesischen Herstellers unterhalb der Rohmaterialkosten. Die gesamte Industrie hat massive Überkapazitäten aufgebaut, zumindest in den Segmenten, die ich sehe. Die verkaufen jetzt zu jedem Preis, weil sie Cash flow generieren müssen, um ihre Kredite für die neuen Anlagen zu bedienen. Es ist ein Blutbad derzeit, und BASF wird die Lage noch sehr genau betrachten und hoffentlich genau schauen, wo sie ihr Geld hinwerfen.
Die Amerikaner reden gerade über local content law für alle öffentlich geförderten Projekte. Die EU macht das nicht, weil sie noch in der WTO sind. Da kommen dann halt „soft factors“ bei Ausschreibungen zum Zuge. Mal schauen, wann das auf Rohmaterialien ausgeweitet wird, nicht nur Fertigprodukte.

qbz 29.05.2024 23:56

Zitat:

Zitat von Siebenschwein (Beitrag 1746672)
Also wenn man den Artikel liest, sagt BASF genau das Gegenteil. Sprich, sie wollen nicht abwandern. Was für ein Gonzo-Journalismus.
Ganz ehrlich: ich kriege es nur am Rande mit, aber doch deutlich über unseren Einkauf und unsere eigenen Kunden. Und da ist eins klar: wir sehen in China gerade das Gegenteil eines profitablen Chemiemarktes. Gerade gestern wieder ein Angebot eines chinesischen Herstellers unterhalb der Rohmaterialkosten. Die gesamte Industrie hat massive Überkapazitäten aufgebaut, zumindest in den Segmenten, die ich sehe. Die verkaufen jetzt zu jedem Preis, weil sie Cash flow generieren müssen, um ihre Kredite für die neuen Anlagen zu bedienen. Es ist ein Blutbad derzeit, und BASF wird die Lage noch sehr genau betrachten und hoffentlich genau schauen, wo sie ihr Geld hinwerfen.
Die Amerikaner reden gerade über local content law für alle öffentlich geförderten Projekte. Die EU macht das nicht, weil sie noch in der WTO sind. Da kommen dann halt „soft factors“ bei Ausschreibungen zum Zuge. Mal schauen, wann das auf Rohmaterialien ausgeweitet wird, nicht nur Fertigprodukte.

Nach dem Artikel will BASF 10 Milliarden (kein Pappenstiel) für eine neue Fabrik in China investieren und in Deutschland 2 Millarden jährlich für den grünen Umbau wegen der geänderten Emissionserfordernisse. Um diese Zahlen zu interpretieren, fehlen mir die Hintergrundinfos, z.B. wieviel der Wertschöpfung bei BASF passiert jetzt und nach dem Bau der neuen Fabrik in 5 Jahren in China, wieviel wird in Deutschland nach dem Umbau erwartet? Und: "Der Chemiekonzern habe nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr überall Gewinn gemacht, nur nicht in Deutschland." Viel mehr Fakten liefert leider der Artikel nicht. Keine Firmenanalyse ;-) .

Genussläufer 30.05.2024 17:51

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1746674)
Nach dem Artikel will BASF 10 Milliarden (kein Pappenstiel) für eine neue Fabrik in China investieren und in Deutschland 2 Millarden jährlich für den grünen Umbau wegen der geänderten Emissionserfordernisse. Um diese Zahlen zu interpretieren, fehlen mir die Hintergrundinfos, z.B. wieviel der Wertschöpfung bei BASF passiert jetzt und nach dem Bau der neuen Fabrik in 5 Jahren in China, wieviel wird in Deutschland nach dem Umbau erwartet? Und: "Der Chemiekonzern habe nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr überall Gewinn gemacht, nur nicht in Deutschland." Viel mehr Fakten liefert leider der Artikel nicht. Keine Firmenanalyse ;-) .

Lies mal den Geschäftsbericht. Da kann man das ganz passabel ableiten. Bzgl. der Investitionstätigkeiten ist folgendes aufschlussreich:

https://bericht.basf.com/2023/de/zus...assnahmen.html

Das zeigt die Dimension. Hier die regionale Verteilung (unterhalb der Segmente):

https://bericht.basf.com/2023/de/zus...stitionen.html

Das bestätigt Deine These deutlicher als Du vermuten magst. Das kannst Du aber nicht nur in der chemischen Industrie beobachten. Wenn Du Dir die Verarbeiter im Metallbereich anschaust, findest Du ein ähnliches Bild.

Diese Investitionsprogramme verursachen hier nicht von heute auf morgen eine deutlich geringere Wertschöpfung. Die Anlagen werden mit laufenden Abschreibungen neu geplant. Der Prozess läuft schleichend. Für die großen Unternehmen ist das zwar schmerzhaft, aber nicht bedrohlich. Die verschieben die Wertschöpfung. Damit bleiben sie investierbar. Kleiner Mittelständler könnte das deutlich härter treffen.

Die Investitionen gehen hier in der Regel in über viele Jahre abschreibbare Projekte. Die holst Du leider auch nicht so schnell zurück.

qbz 30.05.2024 19:20

Zitat:

Zitat von Genussläufer (Beitrag 1746715)
Lies mal den Geschäftsbericht. Da kann man das ganz passabel ableiten. Bzgl. der Investitionstätigkeiten ist folgendes aufschlussreich:

https://bericht.basf.com/2023/de/zus...assnahmen.html

Das zeigt die Dimension. Hier die regionale Verteilung (unterhalb der Segmente):

https://bericht.basf.com/2023/de/zus...stitionen.html

Das bestätigt Deine These deutlicher als Du vermuten magst. Das kannst Du aber nicht nur in der chemischen Industrie beobachten. Wenn Du Dir die Verarbeiter im Metallbereich anschaust, findest Du ein ähnliches Bild.

Diese Investitionsprogramme verursachen hier nicht von heute auf morgen eine deutlich geringere Wertschöpfung. Die Anlagen werden mit laufenden Abschreibungen neu geplant. Der Prozess läuft schleichend. Für die großen Unternehmen ist das zwar schmerzhaft, aber nicht bedrohlich. Die verschieben die Wertschöpfung. Damit bleiben sie investierbar. Kleiner Mittelständler könnte das deutlich härter treffen.

Die Investitionen gehen hier in der Regel in über viele Jahre abschreibbare Projekte. Die holst Du leider auch nicht so schnell zurück.

Danke für die Links zu den Geschäftsberichten! Sehr interessant, sowohl die regionale Verteilung wie die diversen Produktionsbereiche. Um konkurrenzfähig zu bleben, braucht es neue Anlagen auf der "grünen" Wiese. Die regionale Verteilung der geplanten Milliarden neuen Sachinvestitionen 24-27 zeigen, dass mit Asien/Pazifik, vor allem China, (40 %) u. Nordamerika (22 %) für Europa noch 35 % bleiben.

Genussläufer 31.05.2024 10:57

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1746721)
Die regionale Verteilung der geplanten Milliarden neuen Sachinvestitionen 24-27 zeigen, dass mit Asien/Pazifik, vor allem China, (40 %) u. Nordamerika (22 %) für Europa noch 35 % bleiben.

Und wenn Du die 35% in Europa betrachtest, sieht man auch hier, dass eher Investitionen nach Frankreich, Finnland, etc. gehen. Deutschland ist selbst hier nicht gerade in der Vorreiterrolle. Dafür gibt es deutliche spürbare Desinvestitionsstrategien. Es fließt also nicht nur kein neues Geld rein. Man nimmt aktiv Geld in die Hand, um schneller rauszukommen. Das ist natürlich in nette Worte verpackt. Nitzsche hätte es so ausgedrückt:

"Es ist egal, was Sie sagen. Es kommt darauf an, was Sie tun."

Und sieht man in den Zahlungsströmen ganz gut.

Nepumuk 31.05.2024 12:57

Zitat:

Zitat von Genussläufer (Beitrag 1746792)
Und wenn Du die 35% in Europa betrachtest, sieht man auch hier, dass eher Investitionen nach Frankreich, Finnland, etc. gehen. Deutschland ist selbst hier nicht gerade in der Vorreiterrolle. Dafür gibt es deutliche spürbare Desinvestitionsstrategien.

Diese "Sachinvestitionen" der Chinesen dürfen doch in aller größter Anzahl Firmenübernahmen (aber auch Kauf von Immobilien) sein. Die Chinesen haben hier die letzten Jahre doch bereits alles zusammen gekauft, kein Wunder das die jetzt über andere europäische Länder her fallen.
Mit positiver Wertschöpfung für Deutschland hat das nichts zu tun. In Frankfurt werden z.B. Wohnungen im großen Stil zu absurden Preisen von chinesischer Seite aufgekauft. Die Wohnungen stehen dann leer, was sehr negativ für die Stadt ist.
Wenn solche "Investitionen" zurück gehen, kann man das nur begrüßen.

qbz 31.05.2024 13:42

Zitat:

Zitat von Nepumuk (Beitrag 1746819)
Diese "Sachinvestitionen" der Chinesen dürfen doch in aller größter Anzahl Firmenübernahmen (aber auch Kauf von Immobilien) sein. ....

Du hast weder den verlinkten Artikel gelesen noch in den Geschäftsbericht geschaut noch die Diskussion verstanden. Es handelt sich auschliesslich um die weltweite regionale Aufteilung der neuen Sachinvestitionen der Firma BASF im Zeitraum 24-27 aus derem Geschäftsbericht. Und die BASF investiert demnach mehr in den Neubau von Firmen in China als in Europa, weshalb ich den Artikel in diesem Thread verlinkt hatte.

Zitat:

Zitat von Nepumuk (Beitrag 1746819)
Diese "Sachinvestitionen" der Chinesen dürfen doch in aller größter Anzahl Firmenübernahmen (aber auch Kauf von Immobilien) sein. Die Chinesen haben hier die letzten Jahre doch bereits alles zusammen gekauft, kein Wunder das die jetzt über andere europäische Länder her fallen.

Mit solchen chinaphoben Sprüchen ohne Bezug zum Diskussionsthema kannst Du vielleicht gerade noch bei Habeck und Baerbock punkten, aber nicht in der Realwirtschaft und bei seriösen Finanzanalysten.

Nepumuk 31.05.2024 13:59

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1746825)
Du hast weder den verlinkten Artikel gelesen noch in den Geschäftsbericht geschaut noch die Diskussion verstanden. Es handelt sich auschliesslich um die weltweite regionale Aufteilung der neuen Sachinvestitionen der Firma BASF im Zeitraum 24-27 aus derem Geschäftsbericht. Und die BASF investiert demnach mehr in den Neubau von Firmen in China als in Europa, weshalb ich den Artikel in diesem Thread verlinkt hatte.

..jetzt hatte ich kurzfristig den Eindruck, du wärst an einer sachlichen Diskussion interessiert.

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1746825)
Mit solchen chinaphoben Sprüchen kannst Du vielleicht gerade noch bei Habeck und Baerbock punkten, aber nicht in der Realwirtschaft und bei seriösen Finanzanalysten.

...bis ich dann das gelesen haben. Du kannst dein persönlichen Angriffe es einfach nicht lassen. Du bist echt armselig in deiner Verblendung.

qbz 31.05.2024 14:13

Zitat:

Zitat von Nepumuk (Beitrag 1746829)
..jetzt hatte ich kurzfristig den Eindruck, du wärst an einer sachlichen Diskussion interessiert.

..bis ich dann das gelesen haben. Du kannst dein persönlichen Angriffe es einfach nicht lassen. Du bist echt armselig in deiner Verblendung.

Du haust hier chinaphobe Sprüche raus wie: "Die (Chinesen) fallen über alles her", "Die kaufen alles auf", ohne Verweis auf irgendeine belegbare Zahl der Auslandsinvestitionen in Deutschland. Mit meiner Kritik greife ich doch nicht Dich persönlich an, sorry, aber den chinaphoben Unsinn, den Du verbreitest.

Chinesische Direktinvestitionen in Deutschland: "Bis zum Monat Dezember haben chinesische Unternehmen 2023 in Deutschland insgesamt rund 150 Millionen US-Dollar investiert. Damit beträgt der Kapitalfluss der Investitionen im Jahr 2023 weniger als im Vorjahr. Der Kapitalbestand chinesischer Direktinvestitionen in Deutschland (FDI) bis einschließlich 2023 ist auf rund 52,1 Milliarden US-Dollar angewachsen. Die Jahre mit den bisher höchsten Investitionen von mehr als zwölf Milliarden Euro waren 2016 und 2018. Diese Statistik zeigt den Kapitalfluss und den Kapitalbestand von chinesischen Direktinvestitionen (FDI) in Deutschland von 2007 bis 2023. Insgesamt liegen die chinesischen Direktinvestitionen in Deutschland bei ca. 10 % aller ausländischen Investitionen, was im Vergleich zur Grösse und Wirtschaftskraft Chinas sehr wenig ist.

Nun vergleiche diese Zahlen mit Deinen aus der Luft gegriffenen Pauschalurteilen. Wer ist da wohl verblendet?

Nepumuk 31.05.2024 14:27

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1746832)
Mit meiner Kritik greife ich doch nicht Dich persönlich an,

Doch tust du ununterbrochen und ich werde das genauso beantworten. Aber ist interessant zu wissen, dass du neben Russland- und Hamas-Fan auch noch China-Fan bist. Passt wirklich gut ins Bild.

Genussläufer 31.05.2024 14:35

Zitat:

Zitat von Nepumuk (Beitrag 1746833)
Doch tust du ununterbrochen und ich werde das genauso beantworten. Aber ist interessant zu wissen, dass du neben Russland- und Hamas-Fan auch noch China-Fan bist. Passt wirklich gut ins Bild.

Ich bin übrigens auch immens von China beeindruckt. Die Einwürfe von qbz weiter oben waren übrigens korrekt. Es ging dort nicht um die Investitionen der Chinesen irgendwo, sondern um die Investitionen der BASF in diversen Regionen. Und davon war ein beachtlicher Teil in China.

Die Diskussion drehte sich um die Attraktivität von anderen Standorten (u.a. China) und der damit einhergehenden - zumindest relativen - Unattraktivität Deutschlands als Ziel zukünftiger Investitionen.

qbz 31.05.2024 14:36

Zitat:

Zitat von Nepumuk (Beitrag 1746833)
Doch tust du ununterbrochen und ich werde das genauso beantworten. Aber ist interessant zu wissen, dass du neben Russland- und Hamas-Fan auch noch China-Fan bist. Passt wirklich gut ins Bild.

Früher haben manche wenigstens noch den Teufel bemüht, um Menschen abzustempeln, die sich mit irrationalen Glaubenssätzen kritisch auseinandersetzen und auf empirische Fakten verweisen, heute Russland, Hamas, China usf. ...... :Cheese:

TriVet 31.05.2024 14:53

Was würde cheffe schreiben:
„Ihr werdet's doch wohl schaffen, euch persönlich anzumachen?!“:Blumen:

Mo77 31.05.2024 14:59

Zitat:

Zitat von Nepumuk (Beitrag 1746829)
..jetzt hatte ich kurzfristig den Eindruck, du wärst an einer sachlichen Diskussion interessiert.



...bis ich dann das gelesen haben. Du kannst dein persönlichen Angriffe es einfach nicht lassen. Du bist echt armselig in deiner Verblendung.

Wieso nennst du ein anderes Forenmitglied armselig.
Du kommentierst vollkommen am Thema vorbei mit einem auffallend persönlichen Ton.

Mir kommt es so vor als trägst du qbz seine Haltung im verbotenen Faden in alle anderen Themen.
Nicht schön...

uk1 31.05.2024 16:04

Zitat:

Zitat von Nepumuk Beitrag anzeigen
Doch tust du ununterbrochen und ich werde das genauso beantworten. Aber ist interessant zu wissen, dass du neben Russland- und Hamas-Fan auch noch China-Fan bist. Passt wirklich gut ins Bild.
Ich stimme qbz nicht immer zu, aber damit tust du ihm Unrecht. Es ist gut das es auch einen Gegenpol gibt, der auch andere Sichtweisen ins Spiel bringt, wenn man sich die Mühe macht dem anderen zuzuhören.

Bernhard von Bülow, ehemaliger Reichskanzler, hat vor dem ersten Weltkrieg gesagt: „Die meisten Konflikte, welche die Welt…gesehen hat… sind (entstanden) durch leidenschaftliche Erregung der öffentlichen Meinung, die durch Presse und Parlament die Executive mit sich fortriss.“

Alle militärischen Konflikte mit ihrem täglichen Grauen und Sterben, der verlogenen Propaganda und den menschenfeindlichen Durchhalteparolen sind unerträglich. Mein Opa war sechs Jahre im zweiten Weltkrieg. Das Wort Heldentod war für ihn ebenfalls unerträglich, und er sagte dann immer, er habe niemanden einen Heldentod sterben sehen, nur Kameraden, die in Dreck und Blut verreckt sind.

In der Seefahrt gibt es eine fundamentale Regel, das Manöver des letzten Augenblicks. Es bedeutet, dass bei drohender Kollisionsgefahr auch derjenige, der im Recht ist, alles tun muss, um einen Zusammenstoß zu verhindern.

Nepumuk 31.05.2024 16:39

Zitat:

Zitat von Mo77 (Beitrag 1746837)
Wieso nennst du ein anderes Forenmitglied armselig.
Du kommentierst vollkommen am Thema vorbei mit einem auffallend persönlichen Ton.

qbz kommentiert einen meiner Beiträge, die gar nicht an ihn gerichtet waren, mit einem persönliche Angriff. Gegen diesen wehre ich mich. Zu den inhaltlichen Themen äußere ich mich dann nicht mehr, da ist es eben nur noch persönlich.

Ist aber auch typisch, dass du auf mich los gehst und nicht auf qbz, der diesen Streit angezettelt hat.

Und ja, sinkende chinesische Investitionen in Deutschland halt ich für ein gutes Zeichen.

Mo77 31.05.2024 16:59

Zitat:

Zitat von Nepumuk (Beitrag 1746843)
qbz kommentiert einen meiner Beiträge, die gar nicht an ihn gerichtet waren, mit einem persönliche Angriff. Gegen diesen wehre ich mich. Zu den inhaltlichen Themen äußere ich mich dann nicht mehr, da ist es eben nur noch persönlich.

Ist aber auch typisch, dass du auf mich los gehst und nicht auf qbz, der diesen Streit angezettelt hat.

Und ja, sinkende chinesische Investitionen in Deutschland halt ich für ein gutes Zeichen.

Aha, ich gehe also auf dich los...
Alles klar
Es geht auch nicht um deine oder meine Einschätzung zu Investoren. Mir ging es um persönliche Beleidigungen.
Darfst dich aber freuen bin wieder wech...
:bussi:

qbz 15.02.2025 01:25

Der chinesische Aussenminister Wan Yi hat auf der Müchener Sicherheitskonferenz heute eine hervorragende Rede gehalten, ein Lichtblick an diesem Nachmittag:

Foreign Minister Wang Yi at the MSC 2025: China is committed to a multipolar world, 8min.

qbz 14.04.2025 19:47

‘China will fight to the very end’ in trade war - China analyst, Video Interview, 1:30


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