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Und ja, die Patienten sind die Leidtragenden. Aber auch die Leistungserbringer (Apotheken) haben gerade wenig Spass. Mag sekundär sein, ist aber dennoch relevant, weil hier massiv improvisiert werden muss. |
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Zum Thema China: ich finde, kein Kostenvorteil ist das Risiko Wert, etwas so "systemrelevantes" für die Bevölkerung, wie Medikamentenproduktion, in einem solchen Ausmaß einer weit entfernten und nicht unbedingt unserem Land verbundenen Wirtschaft zu überlassen. Analog zu Energieversorgung muß in diesem Bereich eine hohe Diversifizierung und eine sichere heimische Grundversorgung gewährleistet sein, finde ich. |
Hier mal 2 unterhaltsame Interviews mit dem Volkswirtschafter Heiner Flassbeck zu Chinas wirtschaftlichem Erfolg:
Flassbeck über das chinesische Wirtschaftswachstum, 4min Zum Unsinn der wirtschaftlichen Rivalität der USA / Deutschland und der Handelsboykotte gegen China und die Folgen für die deutsche Wirtschaft. Das vor einer Woche gemachte Interview handelt ansonsten von den aktuellen Problemen der deutschen / europäischen Wirtschaft und den kritisch analysierten Interventionen der EZB und der Politik, was auch empfehlenswert ist, 54min. Inflation vorbei! DARUM müssen EZB & Politiker JETZT gegenlenken + größter Blödsinn des Jahrhunderts. China ab Min. 27 Noch ein Artikel zum Handel mit China: Flassbeck: Mythos-China-warum-wir-das-Land-nicht-verstehen-koennen-und-wollen |
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Wirtschaft wird mittlerweile viel zu wenig gewichtet. Nachrichten drehen sich hauptsächlich um Ukraine, Israel, Flüchtlinge und Klima. Inflation und schwaches oder rückläufiges Wirtschaftswachstum sind fast schon Randbemerkungen. |
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Wenn man so eine Basis bauen kann, muss man sich auch nicht an jeden Strohhalm hängen. |
WIe kann man nur so einen Mist diskutieren? Werher von Braun baute die V2. Da waren sechs Kreiselkompasse drin. Und heute? Sollte man über Mikrochips eindeutig besser Bescheid wissen wie Archivare.
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Also Vorreiterrolle halte ich jetzt für etwas übertrieben, vielleicht unter deutschen Volkswirtschaftern hat er sich mit der Modern Money Theorie (MMT) intensiver beschäftigt. Er hebt allerdings auch kritische Punkte hervor. Flassbeck_unser-geldsystem-xxvi-mmt-oder-was-ist-dran-an-der-modernen-monetaeren-theorie |
Ist das jetzt eine positive, neutrale oder eher negative Nachricht für die Rinder und Schweine in DE, wenn Scholz und Özdemir beim Treffen in Peking die Aufhebung von Importbeschränkungen für deutsches Rind- und Schweinefleisch erreicht haben?
https://www.wallstreet-online.de/nac...-aepfeln-china |
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Eine deutsche Landwirtschaft, die nicht nur der Ernährung der eigenen Bevölkerung dient, sondern eine massive Überproduktion in ein Flächenland wie China verkauft, während hier die Böden an Überdüngung und die Artenvielfalt an Pestiziden zugrunde gehen, das Ganze hochsubventioniert durch den Steuerzahler – da ist aus meiner Sicht ein Fehler im System. |
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Schade. |
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https://www.wochenblatt-dlv.de/maerk...%20und%20Nüsse. Im Fleischsegment kommt vorrangig zum Tragen dass wir da verdammt wählerisch geworden sind. Bestimmte Dinge wie Filet, Bratenstücke etc.. verkaufen sich hierzulande gut, den Rest vom Tier wird man hier kaum los. Da ist Exportieren in Länder die z.B. liebend gerne die Innereien essen und als Spezialität betrachten insgesamt gesehen sinnvoll eh man die Sachen entsorgt. Und ist ja nicht so als wenn wir nicht andere Fleischsorten in nicht unerheblichen Mengen importieren. Nicht anders bereits in D. Warum muss der Hamburger Milchprodukte von glücklichen Kühen auf der Alm kaufen und der Bayer die von glücklichen Kühen auf dem Deich? :confused: |
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In der Berliner Zeitung hat der Journalist Frank Sierer, der schon Jahrzehnte in China lebt und Bücher über das Land verfasst hat, eine Analyse zum Scholz Besuch verfasst:
Klarheit nach Kanzlerbesuch: Ohne Peking wird es kein Ende des Ukraine-Kriegs geben. Die China-Strategie der EU ist Makulatur. Olaf Scholz’ jüngste Chinareise war in mancher Hinsicht zukunftsweisender, als medial wahrgenommen wurde. Eine Analyse. |
Antwort auf die Anfrage von Sevim Dagdelen (BSW) zum Einsatz der 2 Fregatten im Südchinesischen Meer: Berliner Zeitung: Warum soll die Bundeswehr vor China patrouillieren? Baerbock bleibt eine Antwort schuldig. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock will deutsche Schiffe in der Straße von Taiwan schützen lassen. Doch ein Dokument der Bundesregierung lässt aufhorchen.
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Informativer Artikel zur Wirtschaftspolitik Deutschlands gegenüber China mit dem Schwerpunkt Chipindustrie auf dem Hintergrund der USA-Sanktionen gegenüber China. Wie positioniert sich da Deutschland?
Berliner Zeitung: Abstieg der deutschen Wirtschaft: „Wir haben überhaupt keine Möglichkeit mehr, mitzuspielen“. Washington will den Aufstieg Pekings verhindern. Berlin hat sich den amerikanischen Sanktionen angeschlossen. Das kann nach hinten losgehen, warnt Experte Wolfgang Hirn. |
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Falls Trump nochmal Präsident wird, werden wir uns medial hautpsächlich mit seinen Tweets, Frauen und Grimassen beschäftigen. :Blumen: |
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Dieses Negativismus der dann in Positionslosem Geschwafel endet ist typisch Klatschpresse und derzeit wohl Mainstream. Unnützes Geschwätz oder sagen wir Vulgärjournalismus? Der sich auch in den Reden der Politiker niederschlägt. Wie z.B. in Macarons Wortgebastele, Europa wäre nicht das Ziel, sondern der Kompass. Das sind Phrasen bestenfalls, die allerdings Anerkennung finden. Und darum gehts ja. Anerkennung von Minderheiten, Frauenrechte, LGBT und dieser ganze Wust an Schwafelmasse in der Dauerbauchpinslungsphase. Eben nicht. Selbstverständlich beziehen wir Position zu China. Im Bereich Hochtechnologie z.B.. China und auch der Ami kann uns gar nichts. Es ist nur die Frage wieviel Wohlstandsfett wegschmelzen btw. verbrannt werden muss bis die Struktur erkennbar ist. Soweit kommt es im gendergemainframten bananenbirnigem Germany aber nicht, denn man(n) macht Geschäfte, lässt die Politiker und Journalisten schwafeln. Letztendlich interessiert es niemanden bei Siemens z.B. ob jemand in China Kopftuch trägt oder nicht wenn zig Turbinen vercheckt werden um den oberen Jangtze zu elektrifizierten um dort eine Infrastruktur aufzubauen oder die Telekom, die dort dicke Leitungen verlegt.
Krieger ernten den Ruhm der Gesellschaft, doch es sind Ingenieure die Gesellschaften überhaupt erst ermöglichen. Insgesamt bleibt festzuhalten dass niemand mehr laut sagt: hallo hier geht's lang. Also bleibt das in der Validierungsschleife befindliche Mumpitzgeschwätz. Geschäfte entziehen sich diesem Vulgärjournalismus und der provinziell-braven Werteethik der Politik. Denn richtig, der Ami hat noch soviel an Hirnmaße, an sich selbst zu denken. Wir dürfen das ja nicht, offiziell, da wir ja Mutter Theresa im Bundestag sitzen haben, die bei Kritik mit Klage wegen "political stalking" oder "Beleidigung" droht z.B.. Also Business geht weiter, nur dürfen diese Feministinnen nichts davon mitbekommen. Früher war es es die Belegschaft, oder auch das Volk. Heute sind's diese Marktschreierinnen, geltungsgeiler, das ist der einzige Unterschied. Und so ist es wie immer: es gibt Führer und Geführte. An Worten ist jedenfalls nichts verdient. Und das weiß nicht auch der Chinese. So gilt auch heute mehr denn je: Ching Chang Chung Chinese ist nicht dumm, Chinese in die Ecke scheißen, Fliegen um die Scheisse kreisen.;) :Lachanfall: Kanpai:) Und machts gut. |
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Leider bestimmen vorwiegend andere Themen unsere Nachrichten. |
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Ganz ehrlich: ich kriege es nur am Rande mit, aber doch deutlich über unseren Einkauf und unsere eigenen Kunden. Und da ist eins klar: wir sehen in China gerade das Gegenteil eines profitablen Chemiemarktes. Gerade gestern wieder ein Angebot eines chinesischen Herstellers unterhalb der Rohmaterialkosten. Die gesamte Industrie hat massive Überkapazitäten aufgebaut, zumindest in den Segmenten, die ich sehe. Die verkaufen jetzt zu jedem Preis, weil sie Cash flow generieren müssen, um ihre Kredite für die neuen Anlagen zu bedienen. Es ist ein Blutbad derzeit, und BASF wird die Lage noch sehr genau betrachten und hoffentlich genau schauen, wo sie ihr Geld hinwerfen. Die Amerikaner reden gerade über local content law für alle öffentlich geförderten Projekte. Die EU macht das nicht, weil sie noch in der WTO sind. Da kommen dann halt „soft factors“ bei Ausschreibungen zum Zuge. Mal schauen, wann das auf Rohmaterialien ausgeweitet wird, nicht nur Fertigprodukte. |
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https://bericht.basf.com/2023/de/zus...assnahmen.html Das zeigt die Dimension. Hier die regionale Verteilung (unterhalb der Segmente): https://bericht.basf.com/2023/de/zus...stitionen.html Das bestätigt Deine These deutlicher als Du vermuten magst. Das kannst Du aber nicht nur in der chemischen Industrie beobachten. Wenn Du Dir die Verarbeiter im Metallbereich anschaust, findest Du ein ähnliches Bild. Diese Investitionsprogramme verursachen hier nicht von heute auf morgen eine deutlich geringere Wertschöpfung. Die Anlagen werden mit laufenden Abschreibungen neu geplant. Der Prozess läuft schleichend. Für die großen Unternehmen ist das zwar schmerzhaft, aber nicht bedrohlich. Die verschieben die Wertschöpfung. Damit bleiben sie investierbar. Kleiner Mittelständler könnte das deutlich härter treffen. Die Investitionen gehen hier in der Regel in über viele Jahre abschreibbare Projekte. Die holst Du leider auch nicht so schnell zurück. |
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"Es ist egal, was Sie sagen. Es kommt darauf an, was Sie tun." Und sieht man in den Zahlungsströmen ganz gut. |
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Mit positiver Wertschöpfung für Deutschland hat das nichts zu tun. In Frankfurt werden z.B. Wohnungen im großen Stil zu absurden Preisen von chinesischer Seite aufgekauft. Die Wohnungen stehen dann leer, was sehr negativ für die Stadt ist. Wenn solche "Investitionen" zurück gehen, kann man das nur begrüßen. |
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Chinesische Direktinvestitionen in Deutschland: "Bis zum Monat Dezember haben chinesische Unternehmen 2023 in Deutschland insgesamt rund 150 Millionen US-Dollar investiert. Damit beträgt der Kapitalfluss der Investitionen im Jahr 2023 weniger als im Vorjahr. Der Kapitalbestand chinesischer Direktinvestitionen in Deutschland (FDI) bis einschließlich 2023 ist auf rund 52,1 Milliarden US-Dollar angewachsen. Die Jahre mit den bisher höchsten Investitionen von mehr als zwölf Milliarden Euro waren 2016 und 2018. Diese Statistik zeigt den Kapitalfluss und den Kapitalbestand von chinesischen Direktinvestitionen (FDI) in Deutschland von 2007 bis 2023. Insgesamt liegen die chinesischen Direktinvestitionen in Deutschland bei ca. 10 % aller ausländischen Investitionen, was im Vergleich zur Grösse und Wirtschaftskraft Chinas sehr wenig ist. Nun vergleiche diese Zahlen mit Deinen aus der Luft gegriffenen Pauschalurteilen. Wer ist da wohl verblendet? |
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Die Diskussion drehte sich um die Attraktivität von anderen Standorten (u.a. China) und der damit einhergehenden - zumindest relativen - Unattraktivität Deutschlands als Ziel zukünftiger Investitionen. |
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Was würde cheffe schreiben:
„Ihr werdet's doch wohl schaffen, euch persönlich anzumachen?!“:Blumen: |
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Du kommentierst vollkommen am Thema vorbei mit einem auffallend persönlichen Ton. Mir kommt es so vor als trägst du qbz seine Haltung im verbotenen Faden in alle anderen Themen. Nicht schön... |
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Bernhard von Bülow, ehemaliger Reichskanzler, hat vor dem ersten Weltkrieg gesagt: „Die meisten Konflikte, welche die Welt…gesehen hat… sind (entstanden) durch leidenschaftliche Erregung der öffentlichen Meinung, die durch Presse und Parlament die Executive mit sich fortriss.“ Alle militärischen Konflikte mit ihrem täglichen Grauen und Sterben, der verlogenen Propaganda und den menschenfeindlichen Durchhalteparolen sind unerträglich. Mein Opa war sechs Jahre im zweiten Weltkrieg. Das Wort Heldentod war für ihn ebenfalls unerträglich, und er sagte dann immer, er habe niemanden einen Heldentod sterben sehen, nur Kameraden, die in Dreck und Blut verreckt sind. In der Seefahrt gibt es eine fundamentale Regel, das Manöver des letzten Augenblicks. Es bedeutet, dass bei drohender Kollisionsgefahr auch derjenige, der im Recht ist, alles tun muss, um einen Zusammenstoß zu verhindern. |
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Ist aber auch typisch, dass du auf mich los gehst und nicht auf qbz, der diesen Streit angezettelt hat. Und ja, sinkende chinesische Investitionen in Deutschland halt ich für ein gutes Zeichen. |
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Alles klar Es geht auch nicht um deine oder meine Einschätzung zu Investoren. Mir ging es um persönliche Beleidigungen. Darfst dich aber freuen bin wieder wech... :bussi: |
Der chinesische Aussenminister Wan Yi hat auf der Müchener Sicherheitskonferenz heute eine hervorragende Rede gehalten, ein Lichtblick an diesem Nachmittag:
Foreign Minister Wang Yi at the MSC 2025: China is committed to a multipolar world, 8min. |
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