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Corki 19.12.2008 10:57

Kasse zahlt?
Gut und in Deinem Fall auch absolut notwendig und richtig.
Aber müssen irgendwelche Sportluschen das KK-System mit den Kosten von unnötigen Blutanalysen belasten?
Kenne Leute, die ihre Masssagen bei der Kasse einreichen weil die ja so wahnsinnig viel trainieren. No go!
Sorry-aber das ist Privatvergnügen...

kupferle 19.12.2008 11:17

Zitat:

Zitat von Corki (Beitrag 168981)
Kasse zahlt?
Gut und in Deinem Fall auch absolut notwendig und richtig.
Aber müssen irgendwelche Sportluschen das KK-System mit den Kosten von unnötigen Blutanalysen belasten?
Kenne Leute, die ihre Masssagen bei der Kasse einreichen weil die ja so wahnsinnig viel trainieren. No go!
Sorry-aber das ist Privatvergnügen...

Die Kosten für ein Blutbild sind ja jetzt nicht extrem hoch.Wenn jemand seine Werte bestimmen läßt, könnte ich mir vorstellen, daß ein Sposor die Kosten von ca 100€ übernimmt.
Ich hab mal privat meinen Testospiegel bestimmen lassen-das hat 60€ gekostet und ist in einem Tag erledigt.
Wenn der Wille zu sowas vorhanden ist, kann die Umsetzung nicht an ein paar € hängen!
Meine Meinung!:Huhu:

Wagnerli 19.12.2008 11:19

Zitat:

Zitat von Corki (Beitrag 168981)
Kasse zahlt?
Gut und in Deinem Fall auch absolut notwendig und richtig.
Aber müssen irgendwelche Sportluschen das KK-System mit den Kosten von unnötigen Blutanalysen belasten?
Kenne Leute, die ihre Masssagen bei der Kasse einreichen weil die ja so wahnsinnig viel trainieren. No go!
Sorry-aber das ist Privatvergnügen...

Nein,sollte die Krankenkasse natürlich nicht.
Wenn aber Werte vorlleigen,kann man sie veröffentlichen.

Ist bei Dir eine Doping-Kontrolle gemacht worden?
Ich weiss zum Beispiel,dass Stefan Werner im Frankfurt 2008 zur Kontrolle musste.
Diese Ergebnisse könnten die Profis und Amateure veröffentlichen,wie es der Nopogobiker jetzt tut.

Nopogo will kein Geschwätz hören,dass da irgendwas nicht mit rechten Dingen zu geht.
Meiner Meinung nach hat er das aber gar nicht nötig.Er muß sich nicht rechtfertigen,weil er Krebs hatte und das für ihn bleibende Konsequenzen hatte.Ist schlimm genug !!!
Und wenn dann noch die Leute anfangen zu schwätzen,dann bekomme ich einen ziemlichen Hals.

Wagnerli

Nopogobiker 19.12.2008 11:28

Zitat:

Zitat von Corki (Beitrag 168981)
Kasse zahlt?
Gut und in Deinem Fall auch absolut notwendig und richtig.
Aber müssen irgendwelche Sportluschen das KK-System mit den Kosten von unnötigen Blutanalysen belasten?
Kenne Leute, die ihre Masssagen bei der Kasse einreichen weil die ja so wahnsinnig viel trainieren. No go!
Sorry-aber das ist Privatvergnügen...


Wie Du schon schreibst, bei mir werden die Analysen ohnehin regelmäßig gemacht, so viel Spaß macht mir das nicht. Frag mal die Laborantin bei meinem Arzt, die macht schon Scherze, weil ich immer so rum memme wegen der Pieckserei.
Und auch die Profis (und um die geht es, nicht um Agegrouper)lassen ihre Werte ohnehin regelmäßig kontrollieren, alleine schon, um ihr Training danach auszurichten - zumindest schreiben sie das immer wieder (bla bla bla, Werte im Keller wegen intensivem Training, bla bla). Da gab es doch auch mal ein nettes Zitat eines deutschen Hawaii Siegers, von wegen Blutwerte wie die eines Amateurs.... Die machen die Analysen also ohnehin.
Was die Austrickserrei des Gesundheitssystems angeht stimmt ich Dir zu, da liegt einiges im Argen. Ich frage mich manchmal, wie die Leute das immer machen, wenn ich bedenke, was ich alles selbst zahlen musste und muss.
Alle meine Atteste für die NADA musste ich selbst bezahlen. Und wo wir grad bei dem Thema sind: Mein Fall zur Erteilung einer Ausnahmegenemigung wurde von 4 oder 5 exernen Gutachtern beurteilt und ich bekam eine Genehmigung für 12 Monate unter der Auflage, dass ich denen meine Blutwerte regelmäßig zuschicke. Nun muss ich wieder den gleichen Antrag einreichen, wieder mit Attesten und allen Befunden. Dann wird das wieder begutachtet. Auf meinen Einwand, dass menschliche Organe leider nicht nachwachsen und sich meine Situation somit ein Leben lang nicht mehr ändert, wollte man nicht eingehen, auch nicht, dass ich ja nur Amateur bin und ich das alles für etwas übertrieben halte. Mir ist das schon peinlich, meine Ärzte immer nach den Befunden und Attesten zu fragen. Da wird ein riesen Aufwand getrieben, und dann wundern die sich, dass ihnen Geld fehlt. Da frage ich mich schon, ob ich das nochmal machen soll, immerhin werden bei Agegroupern eh nie Bluttests gemacht - aber keine Angst, für das kommende Jahr ist alles schon abgeschickt.

Nopogobiker

Corki 19.12.2008 11:32

Zitat:

Zitat von kupferle (Beitrag 168991)
Die Kosten für ein Blutbild sind ja jetzt nicht extrem hoch.Wenn jemand seine Werte bestimmen läßt, könnte ich mir vorstellen, daß ein Sposor die Kosten von ca 100€ übernimmt.
Ich hab mal privat meinen Testospiegel bestimmen lassen-das hat 60€ gekostet und ist in einem Tag erledigt.
Wenn der Wille zu sowas vorhanden ist, kann die Umsetzung nicht an ein paar € hängen!
Meine Meinung!:Huhu:

Genau, ist ja nur Geld. Der Sponsor zahlt ja:Lachanfall:

Corki 19.12.2008 11:41

Zitat:

Zitat von Wagnerli (Beitrag 168994)
Nein,sollte die Krankenkasse natürlich nicht.
Wenn aber Werte vorlleigen,kann man sie veröffentlichen.
Warum? Wenn ich nicht muss. Meine Stuhlprobe oder Ergebnis des Schwanderschaftstest geht eigentlich keinen was an. Im Hochleistungssport liegt der Fall aber leider inzwischen etwas anders
Ist bei Dir eine Doping-Kontrolle gemacht worden? Ja
Ich weiss zum Beispiel,dass Stefan Werner im Frankfurt 2008 zur Kontrolle musste.
Diese Ergebnisse könnten die Profis und Amateure veröffentlichen,wie es der Nopogobiker jetzt tut.
Von negativen Test bekommt man leider nie die Ergebnisse

Nopogo will kein Geschwätz hören,dass da irgendwas nicht mit rechten Dingen zu geht.
Meiner Meinung nach hat er das aber gar nicht nötig.Er muß sich nicht rechtfertigen,weil er Krebs hatte und das für ihn bleibende Konsequenzen hatte.Ist schlimm genug !!!
Und wenn dann noch die Leute anfangen zu schwätzen,dann bekomme ich einen ziemlichen Hals.

Wagnerli

Vollste Zustimmung

rookie2006 19.12.2008 11:56

Zitat:

Zitat von Nopogobiker (Beitrag 168969)
Hm, da muss ich zugeben, damals war ich auch etwas überrascht. Am gleichen Tag wurde aber auch eine weitere Blutprobe in einem anderen Labor analysiert, da kam dann nur ein Hämatokritwert von 46 raus. Soviel zur Validität dieser Zahlen. Aber ich kann meinen Hämatologen ja mal fragen, woher das kommen kann, wenn ich ihn das nächste mal sehe.
Allerdings scheint es tatsächlich so, dass mein Körper da vorher recht viel Hämoglobin produziert hatte. Interessant wäre das Blutbild vom 30.9. da habe ich aber nur einen Ausdruck der Hormonwerte (für die NADA) - müsste ich das nächste mal bei meinem Doc nachfragen.
Die Werte schwanken ohnehin bei mir noch recht stark, daher auch die schnelle Doppelmessung im Februar. Angeblich hält diese Knochenmarkssupression noch etwas an. Ich habe noch einen weiteren Haufen Befunde, da schwanken die HCT Werte zwischen 45 und 30, HGB zwischen 16 und 9.

Ich wollte eigentlich nur zeigen, wie unproblematisch die Veröffentlichung ist und dass ich die üblichen Ausreden für ziemlich weit hergeholt halte.

Nopogobiker

man sieht wie schnell man in erklärungsnotstand gerät ohne dies erklären zu können

ob 46% oder 47% ist egal - auffallend hoch auf alle fälle. und stellt euch mal vor, das ist bei einem profi der fall. alle schreien laut nach doping, obwohl ev. anders erklärbar ...


@corki
normalerweise machst du vor dem leistungstest eine blutanalyse - diese werte einfach veröffentlich ...

kupferle 19.12.2008 12:16

Zitat:

Zitat von Corki (Beitrag 168999)
Genau, ist ja nur Geld. Der Sponsor zahlt ja:Lachanfall:

Also ich wurde ja noch nie gesponsort(und werde es in Zukunft auch nicht), aber ich glaub nach den ganzen Diskussionen um sauberen Sport in letzter Zeit, kann ich mir vortsellen, daß es nicht auf 100€ hin oder her ankommt bei einem Sponsoring.
Aber ich hab da auch wirklich nicht die blasseste Ahnung von.

Und die Blutuntersuchungen werden ja sowieso im Zuge der LD gemacht.Die können sie ja dann veröffentlichen.

Edith: die anderen waren schneller mit der LD und den daraus gewonnen Werten:-)

qbz 19.12.2008 12:26

Zitat:

Zitat von rookie2006 (Beitrag 169002)
ob 46% oder 47% ist egal - auffallend hoch auf alle fälle. und stellt euch mal vor, das ist bei einem profi der fall. alle schreien laut nach doping, obwohl ev. anders erklärbar ...
.

wer bei einer Einzelmessung bei Werten um 47 % "schreit", würde sich m.E. lächerlich machen. Erklärungsbedürftig (Ursachen?) sind natürlich grosse Schwankungen bei Reihenmessungen und Werte nahe oder über dem Schutzwert bei Einzelmessungen.

-qbz

dude 19.12.2008 16:24

Zitat:

Zitat von kupferle (Beitrag 169007)
Also ich wurde ja noch nie gesponsort(und werde es in Zukunft auch nicht), aber ich glaub nach den ganzen Diskussionen um sauberen Sport in letzter Zeit, kann ich mir vortsellen, daß es nicht auf 100€ hin oder her ankommt bei einem Sponsoring.

Vollste Zustimmung.
Das muss es jedem Profi wert sein.
Und wenn man es sich vom Mund abspart.

Klugschnacker 27.12.2008 20:48

Zitat:

Zitat von Thorsten (Beitrag 168170)
Dass sie darauf "gedrängt" hat, in die Sendung zu kommen, war mir bislang nicht bewusst gewesen.

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 168210)
Das entspricht nicht den Tatsachen und ist frei erfunden. Die Initiative zu der Einladung lag bei mir: Ich habe über Markus Kleinostendarp, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit des Niedersächsischen Triathlonverbands, via E-Mail Kontakt zu Sandra aufgenommen und sie in die Sendung eingeladen. Netterweise hat sie sofort zugesagt.

Sandra hat in keiner Weise "verlangt", in der Sendung auftreten zu dürfen. Ich habe Ihr in unserem telefonischen Vorgespräch (und auch direkt vor der Sendung) gesagt, dass ich in der Sendung auf jeden Fall das Mysterium Ihres Formanstieges thematisieren werde und sie war damit einverstanden. Unser beider Absicht war, unter anderem die im Raum stehenden Verdächtigungen anzusprechen.

...

Festzuhalten ist, dass ich mir in dieser Angelegenheit nichts vorzuwerfen hatte (und habe), was ich durch die Gewährung eines TV-Auftritts wieder gutzumachen gehabt hätte.

Ich verstehe nicht, warum Sandra, die mittlerweile von Kai Baumgartner gemanagt wird, dies gegenüber dem Verbandsmagazin behauptet. (Lang darüber nachgedacht habe ich allerdings nicht, da ich die Angelegenheit für den sprichwörtlichen Sack Reis in China halte).

Das 40-minütige Interview mit Sandra Wallenhorst ist kostenlos abrufbar.

Viele Grüße,
Arne

Kleines Update, der Vollständigkeit halber: Der Lebenspartner von Sandra, Dr. Max Wüstemann, hat mich mittlerweile angerufen und klargestellt, dass Sandra im Bericht der Zeitschrift "triathlon" nicht korrekt zitiert worden sei. Sie habe nicht gesagt (oder gemeint), dass sie einen Auftritt in unserer Live-Sendung "verlangt" oder mir dringend nahegelegt habe. Offenbar habe es gegenüber Jens Richter (Chefredakteur der Zeitschrift "triathlon"), der das Interview führte, ein Missverständnis gegeben, das zu der falschen Darstellung geführt habe.

Jens Richter bedauerte mir gegenüber den Vorfall, sieht die Ursache für den Fehler aber bei seiner Gesprächspartnerin.

Viele Grüße,
Arne

karstenb 28.12.2008 00:04

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 172071)
Kleines Update, der Vollständigkeit halber: Der Lebenspartner von Sandra, Dr. Max Wüstemann, hat mich mittlerweile angerufen und klargestellt, dass Sandra im Bericht der Zeitschrift "triathlon" nicht korrekt zitiert worden sei. Sie habe nicht gesagt (oder gemeint), dass sie einen Auftritt in unserer Live-Sendung "verlangt" oder mir dringend nahegelegt habe. Offenbar habe es gegenüber Jens Richter (Chefredakteur der Zeitschrift "triathlon"), der das Interview führte, ein Missverständnis gegeben, das zu der falschen Darstellung geführt habe.

Jens Richter bedauerte mir gegenüber den Vorfall, sieht die Ursache für den Fehler aber bei seiner Gesprächspartnerin.

Viele Grüße,
Arne

Gut das du das so richtig stellst, Arne. Wenn ich bedenke, welche journalistische Flachnase hinter S.W. steckt, wundert mich allerdings nichts mehr...

silbermond 28.12.2008 00:18

Zitat:

Zitat von karstenb (Beitrag 172129)
, welche journalistische Flachnase hinter S.W. steckt, wundert mich allerdings nichts mehr...

Ah ha!

Heinrich

Raimund 28.12.2008 03:54

Zitat:

Zitat von karstenb (Beitrag 172129)
Gut das du das so richtig stellst, Arne. Wenn ich bedenke, welche journalistische Flachnase hinter S.W. steckt, wundert mich allerdings nichts mehr...

Wieso?:confused:

Ich find es gut, wie sie jetzt durch die Beschreibung von exorbitanten Trainingsumfängen/leistungen versucht ihre Wettkampfleistungen zu erklären...

Das hat doch System... :Huhu:

keko 28.12.2008 10:16

Zitat:

Zitat von Raimund (Beitrag 172148)
Ich find es gut, wie sie jetzt durch die Beschreibung von exorbitanten Trainingsumfängen/leistungen versucht ihre Wettkampfleistungen zu erklären...

Ja, da wurde ein echtes Geheimnis gelüftet. Auf so was ist sicher vorher noch niemand gekommen. :Lachen2:

NBer 28.12.2008 10:21

Zitat:

Zitat von Raimund (Beitrag 172148)
......Ich find es gut, wie sie jetzt durch die Beschreibung von exorbitanten Trainingsumfängen/leistungen versucht ihre Wettkampfleistungen zu erklären...

das finde ich auch immer komisch. da stellen sich mir immer 2 fragen: a) hat sie vorher jahrelang nur in der nase gebohrt beim training? und b) glaubt sie dass alle anderen mitkonkurrentinnen dabei jahrelang kräftig mitgeholfen haben?

Raimund 28.12.2008 12:31

Nun, zumindest wäre ihre jetzige Leistung sehr fragwürdig, wenn sie so tun würde, als wenn sie im Training alles so machen würde, wie die Konkurrenz...;)

NBer 28.12.2008 13:46

Zitat:

Zitat von Raimund (Beitrag 172175)
Nun, zumindest wäre ihre jetzige Leistung sehr fragwürdig, wenn sie so tun würde, als wenn sie im Training alles so machen würde, wie die Konkurrenz...;)

das problem ist aber nicht die konkurrenz, sondern die eigene leistungsexplosion, völlig unabhängig von dem, was die anderen machen.


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