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Weiter sagt er, dass es selten vorkommt, dass einer Binge Eating(Esssucht) mit Bananen oder Maiskolben betreibt, aber wenn es um zuckerhaltige industrienahrung oder isolierten Zucker geht, sieht es schon anders aus. Ein übermässiger Konsum von zuckerhaltiger Industrienahrung/Zucker wurde oft mit einer Drogensucht verglichen, aber es gab nie eindeutige Beweise. Jetzt hat man allerdings PET Scans, womit die Gehirnaktivität beobachten kann. Es gibt Indizien, dass übermässiger Zuckerkonsum ähnlich wie Alkohol und Kokain, eine verstärkte Dopaminausschüttung verursacht. Das führt im Grunde dazu, dass man immer mehr Zucker/zuckerhaltige Lebensmittel isst. |
Ach so, danke Lui.
Das mit den Coca Blättern ist interessant! Hier hatte ich das mit dem Dopamin auch schon geschrieben: http://www.triathlon-szene.de/forum/...&postcount=313 |
Also ich glaube suchtartiges Verhalten ist sehr schwierig zu beschreiben.
Es reicht glaube ich nicht aus ein oder mehrere körperliche Mechanismen herzunehmen, die parallel dazu auftreten. Ginge es hauptsächlich darum das Belohungssystem zu aktivieren und ginge das mit Zucker genau so leicht wie mit Kokain oder Heroin, dann würden sich wohl ein Haufen Leute wegem dem Zeug nicht so völlig kaputt machen. Ich weiß, dass das hier niemand so dargestellt hat als ginge es nur um das Belohnungssystem oder die Dopaminausschüttung. Es ist auch nicht immer einfach so, dass suchtartiges Verhalten dadurch gekennzeichnet ist, dass die Dosis stetig erhöht werden muss, um eine vergleichbare Wirkung zu erhalten. Spiegeltrinker überleben Alkoholismus oft Jahrzehnte. Dagegen werden Menschen, die die zu Alkoholexzessen neigen, meistens nicht sehr alt. |
Sucht bzw. Abhängigkeit ist recht gut definiert nach ICD-10 WHO und der physische Aspekt ist ein Teil davon:
1. Ein starker Wunsch oder eine Art Zwang zu konsumieren. 2. Verminderte Kontrollfähigkeit in Bezug auf den Beginn, die Beendigung oder die Menge des Konsums. 3. Ein körperliches Entzugssyndrom bei Beendigung oder Reduktion des Konsums. 4. Nachweis einer Toleranz, im Sinne von erhöhten Dosen, die erforderlich sind, um die ursprüngliche durchniedrigere Dosen erreichte Wirkung hervorzurufen. 5. Fortschreitende Vernachlässigung anderer Vergnügungen oder Interessen zugunsten des Konsums sowie ein erhöhter Zeitaufwand, um zu konsumieren oder sich von den Folgen zu erholen. 6. Anhaltender Konsum trotz des Nachweises eindeutig schädlicher Folgen. Wenn mind. 3 Kriterien im letzten Jahr zutreffen, sollte die Diagnose gestellt werden. |
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Ob eine solche Definition den tatsächlichen physiologischen bzw. psychischen Abläufen aber gerecht wird, die im Rahmen einer Suchtentwicklung bzw. süchtigem Verhalten Auftritt, ist aber eine andere Frage. Damit will ich aber nicht gesagt haben, dass ich obige Definition als nicht hilfreich betrachte. Es könnte aber doch sein, dass sie dem Phänomen Sucht nicht (ganz) gerecht wird. |
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Ich denke aber auch, dass da vieles dran ist. Zitat:
Es spielen bestimmt viele Faktoren eine Rolle, wie Psyche und psychische Störungen, Genetik, Lebensumstände, Wille usw. Dass manche Leute ständig Zucker konsumieren, ist bestimmt auch zum großen Teil mit der Psyche verbunden, aber ich das ist meine reine Laienmeinung. |
Vielleicht sollte Arne den Fred mal schliessen.
Wenn Judith das alles nachlesen will, ist nicht nur Zucker reduziert, sondern sie verhungert. |
Ich dachte ein Forum ist zum Austausch gedacht. Sonst kann man ja direkt das Forum schliessen.
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Man kann halt niemanden in den Kopf schauen. Manche bringen echt erstaunliches fertig. Es ist aber ja auch so, dass Alkoholiker und Heroinsüchtige z.B. ja wahrscheinlich eine ganze Menge aushalten können. Sie müssen ja in der Regel immer wieder mal unfreiwillig Entzugssympthome u.ä. ertragen. Wenn dann aus irgendeinem Grund bei einem solchen Menschen mal der Schalter umgelegt wird und Willenskraft und Energie eben nicht dafür investiert werden an den Stoff zu kommen, sondern sich und anderen zu beweisen, dass sie schon können, wenn sie wollen, dann können sie es tatsächlich. Nur weiß kein Mensch außer sie selbst, was in ihnen währenddessen vorgeht, ob es da einen Suchtdruck gibt oder eben keinen mehr. Ich denke oft ist der da, wird aber verleugnet auch aus Stolz. Es kann ja auch verletzend sein zu erkennen, dass andere meinen, man wäre willensschwach. Daran glaube ich überhaupt nicht: Ich denke eher um so wie Süchtige lange leben zu können, muss man ziemlich willensstark sein, auch wenn das sehr destruktive Züge dann hat. Es ist ein großer Unterschied sich zu sagen, ich will jetzt für immer auf bestimmte Stoffe verzichten oder ich verzichte jetzt mal ein Weilchen auf bestimmte Stoffe und beweise denen mal, wieviel Willenskraft in mir steckt, wenn ich etwas wirklich will. Leider (?, jetzt wird`s leicht philosophisch ;-)) kann man sich aber nicht aussuchen, was mal will. Man kann nicht wollen, was mal will (oder so) ;-). |
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Na - wie wär`s? Ich versuche es mal und hoffe ich blamiere mich nicht. Uff - gute Nacht dann! Thomas |
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ein großes Suchtpotential ist auch Sport.
verwette meinen Arsch das hier sehr viele im Form Triathlon betreiben nur betreiben um schlank zu bleiben bzw. nicht Dick zu werden. Bzw deswegen aus diesem Gründen mit Sport angefangen haben. Auch bei mir war es die Niederbayrische Promenadenfigur die mich bewog Sport zu treiben.:) mal eine Frage nebenbei wer von den Extrem verzichtern , geht körperlicher Arbeit nach und hat Familie mit Kind. |
Für die morgige Sendung habe ich Ernährungswissenschaftlerin Katrin Stücher eingeladen. Wir werden über Zucker und Kohlenhydrate sprechen. Schaut einfach mal rein, Donnerstag 19 Uhr geht’s los.
:Blumen: |
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http://www.zeitschrift-sportmedizin....a_ziemainz.pdf Die Ursachen sind i.d.R. dieselben, das Suchtobjekt halt individuell unterschiedlich. |
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Das dachte ich mir eh. |
Was haltet ihr von Erythrit / Erythritol?
Ist das ein weiterer "Süßstoffscheiß" oder mal was wirklich brauchbares? z.B.: https://www.xucker.de/1-kg-xucker-li...in-dose/a-177/ http://zuckerersatz-info.de/erythritol/ |
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D.h. man braucht im Vergleich zu anderen Süßstoffen ungeheuer hohe Mengen, denn diese haben in der Mehrzahl eine wesentlich höhere Süßkraft als Haushaltszucker (Faktor 100 oder so oft). Da hätte ich jetzt erst einmal eher ziemliche Bedenken. Also jetzt nur mal rein von der Vorstellung her gesehen. Man stelle sich vor man trinkt einen Liter mit 150 g von dem Zeug und die ganzen 150 g werden dann über die Niere ausgeschieden. Kommt mir als Laie ein wenig viel vor für die arme Niere. |
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"Seine Süßkraft entspricht etwa 70 – 75% der von Zucker, 100 g Zucker entsprechen etwa 125 – 130 g Erythrit." "Erythrit ist kein künstlicher Süßstoff, es besteht aus Kohlehydraten." Ich hab es bei Freunden probiert. Normalerweise nehme ich 2 Würfelzucker in meinen Tee. Um den gleichen Grad an Süße zu erreichen brauche ich umgerechnet 3 bis 4 Würfelzucker. Der Preis ist hoch. Aber wenn das ein halbwegs "gesunder" Zucker wäre, dann wäre mir das sicherlich wert. |
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Die werden glaube ich auch über die Niere nahezu unverändert ausgeschieden. Das waren dann vielleicht so 1 g statt 100 g, wenn statt Saccharin das andere Zeug da verwendet würde so in etwa. Und ich hätte da bei der viel höheren Menge erst einmal eher Sorgen, ob das meinen Nieren nicht doch mehr ausmacht auf Dauer so ganz spontan ohne viel davon zu wissen oder mich intensiver damit beschäftigt zu haben und als Laie. Nachtrag: Süßkraft von Süßstoffen im Vergleich: http://www.suessstoff-verband.de/sue...aft-dosierung/ |
In Stern TV (RTL) zeigen sie gerade das Experiment...eine 5 köpfige Familie einen Monat lang ohne Zucker..
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Wie läuft es denn bei Dir Bella ?
:Huhu: |
Süßstoff ist übrigens ein Selbstbetrug, auf den der Körper/das Gehirn nur bedingt hereinfällt.
Man hat festgestellt, dass man im Mund auch Rezeptoren für Glukose hat, die also nicht "Süß" registrieren, sondern "Glukose". |
Ich hab meinen mit Schoki gefüllten Adventskalender verschenkt. Ich fühl mich so heldenhaft (sonst hab ich den immer an einem Tag aufgegessen, aus dem Lager am nächsten Tag den nächsten geholt und gegessen etc) und ich nehm nur noch die Hälfte Zucker in meinen Kaffee, also noch nicht mal nen halben Teelöffel auf 200 ml Kaffee plus Milch.
So langsam wird mir das meiste zu süß. Abgenommen hab ich auch schon, in genau 4 Wochen 3,5 kg. Läuft ... :) |
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Jetzt nur so viel: Läuft weiterhin gut. Viele Grüße J. |
Ich hab zufällig gestern Barbara Rütting von der ich bisher nie viel mitbekommen habe, bei Lanz gesehen. Sie wirkt mit 89 noch vital wie ne 40 Jährige. In einem Youtube Video spricht sie über Ernährung und meidet jegliches Zucker, Weissmehl und Fertigzeug.
Klar gibt es die ungesunden Klassiker wie Schmidt, die Kettenraucher sind und trotzdem 96 werden, aber ich sehe schon einen Unterschied ob jemand eine Vitalität in dem Alter besitzt oder wie ein Greis im Rollstuhl sitzt. |
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Ich habe ein Kochbuch von Barbara Rütting, von 1984, wie ich gerade festgestellt habe :)
Einige Rezepte daraus mache ich noch immer gelegentlich, das Lebkuchenrezept jedes Jahr, letztmals letzte Woche. Da sah es so: Anhang 35742 aus. Der Lebkuchen ist genial (Vollkornmehl, statt Zucker halt Honig :o), die Deko vielleicht nicht ganz nach Frau Rüttings Vorstellungen ;) :Huhu: |
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wie ist denn die aktuelle Zuckersituation bei Dir? Gibt es im TSF Zucker-frei-lebende Athleten und wie macht ihr das mit der Energieversorgung im Wettkampf? Wir wollen 2021 wie J. mal versuchen, alles selber zu kochen. Aber schon Mais aus der Dose liegt in Zuckerlake. Maiskolben selber abpulen ist nicht realistisch. Also, wir versuchen (!) nach Möglichkeit frische Zutaten zu nutzen. So selten wie möglich Industriezucker einzusetzen und so wenig wie möglich zu naschen. Geht Zucker-freies Leben mit realistisch zu stemmendem Mehraufwand? Thomas |
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Also ich nutze kein Industrieessen wie Fertigpizza usw.. Ich koche gerade aktuell, wo wir im Lockdown sind für 3 Leute immer alles frisch. Nur kann ich nicht so richtig verstehen, wieso man jetzt gerade (krampfhaft) auf Zucker verzichten sollte. Zucker ist ein Kohlehydrat. Nichts anderes als Mehlr, Nudeln, meiner Meinung nach. Ich esse auch wenig Sußigkeiten, wir haben da auch nichts daheim. Kein Zucker im Kaffee. Wenn hol ich mir auf ner Radausfahrt mal ein Mars, wenn ich Bock drauf hab und hab dann da auch kein Problem damit. Oder ich backe ein Kuchen mit Zucker. Wie oben schon gesagt, ist mir das zu verkrampft und ich sehe den Sinn nicht, unbedingt jetzt Zucker weg zu lassen. |
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Wie du schon sagst es ist nicht verkehr stark industrialisierte Lebensmittelt zu vermeiden oder reduzieren Haushalt Zucker gehört dazu und ist es nicht verkehr zu ersetzen mit natürlichen Lebensmittel , Hönig und Obst Unterm anderem, in der ambitionierte oder Leistung orientierte Sport hat Industrie Zucker und Derivaten seine Berechtigung :Blumen: |
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Honig ist meines Wissens von Gesundheitsstandpunkt dem Zucker praktisch gleich. Es ist nix anderes wie Zucker, die darin enthaltenen Spurenelemente sind wie es schon sagt Spurenelemente. Zitat:
Wir verbrennen den ja sofort weg :liebe053: |
na, dann machen wir es dem Körper halt nur etwas schwerer im normalen, nicht sportlichen Leben, und verwenden wo möglich langkettige Zucker.
https://tzampas.de/langkettiger-zuck...eine-vorteile/ Daher auch kein "No Carb" bei uns und wahrscheinlich nichtmal "low carb"...:cool: |
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