Vollständige Version anzeigen : Wie Gräffln im Schnee: Backcountry-/Fjellskiing
sybenwurz
14.02.2026, 19:58
Ich verlager die Diskussion mal ausm Olympiafred raus.
Welchen Laden in unserem Kaff (:dresche ) meinst du? Doch nicht etwa den Kiefer? Ich war dort und die hatten mal gar keinen Plan und auch kaum Material. Hab dann die Ski in Finnland bestellt und die Schuh in Bayern.
Doch, den meinte ich. Die Plattformen für diese Art, Skizufahren, und Infos dazu, sind hierzulande ja rar gesät, aber bei schwarzwald-backcountry.de habense den Laden in den Himmel gelobt.
Aber gut, wenn ichs weiss, weil nächste Woche wollt ich ne Freundin da mal hinschicken...
Wär schon cool, so Gravel-Bikes mit Spikes und dann über die Langlauf-Strecken, das könnte schon Laune machen.
Für die Radler vielleicht, für die Langläufer ganz sicher nicht...:Lachanfall:
Kann dazu auch den Sport Albert empfehlen. Guter Online Shop, Beratung auch per Telefon/Email.
Super Tip, danke.
Die haben sogar Fratzenski für unter 500Öre. Ich werd, glaub ich, schwach...:-((
Ich verlager die Diskussion mal ausm Olympiafred raus.
Doch, den meinte ich. Die Plattformen für diese Art, Skizufahren, und Infos dazu, sind hierzulande ja rar gesät, aber bei schwarzwald-backcountry.de habense den Laden in den Himmel gelobt.
Aber gut, wenn ichs weiss, weil nächste Woche wollt ich ne Freundin da mal hinschicken...
So weit ich mich erinnere, hatten sie nur die Rossignol OT 65 mit partieller Stahlkante und die Fischer Spider 62 mit kompletter Stahlkante. Letztere nur mit normaler NNN Bindung. Allerdings war es noch zeitig in der Saison und möglicherweise sind weitere Modelle dazugekommen. Es kommt natürlich auch immer sehr darauf an, wer gerade in der Beratung verfügbar ist. Ich hatte den Eindruck, dass die Verkäuferin aus ner anderen Abteilung war.
Trotzdem ist der Kiefer vermutlich noch der beste Laden dafür. Die anderen in und um FR haben eher Klassik- und Skatingski.
Der Markt scheint allgemein recht klein zu sein. Auf den Brettlemärkten hier gab es in Richtung BC auch rein gar nichts.
sybenwurz
14.02.2026, 23:27
Welche Ski wurden es dann bei dir?
Habe mir die Rossignol BC 65 mit NNN BC Bindung gekauft. Als Schuhe die Fischer BCX Grand Tour. Gute Schlaufenstöcke hatte ich noch. Hatte zuerst die Fischer Spider auf dem Schirm, aber die gab es nur mit so ner komischen Bindungsschiene und die Dame aus besagtem 'Kiefer' wusste auch nicht, ob da eine BC-Bindung passt (mittlerweile weiß ich: natürlich nicht).
Ich bin mit dem Set sehr zufrieden, auch wenn ich natürlich nur einen Vergleich zu Klassikski mit Schuppen habe. Ich hatte diesen Winter bereits ein paar richtig tolle Touren. Auf der Loipe gestartet, dann irgendwann die eigenen Wege eingeschlagen und den Winter und die Ruhe genossen. In tiefem Schnee kommen die Ski an ihre Grenzen, aber mir war Loipentauglichkeit wichtig und das machen sie recht gut. Man kann ganz normal im klassischen Stil gleiten, wenn auch natürlich etwas langsamer, als auf den schmalen Latten.
Und bergab geht's natürlich deutlich besser als auf reinen Klassik-Ski. Alleine der gute Halt der Schuhe macht viel aus, dazu die Stahlkanten. Für das kleine Schwarzwaldabenteuer mit vielen Höhenmetern sind die Bretter wie gemacht.
sybenwurz
15.02.2026, 13:46
Gut, Loipen spielen für mich keine Rolle im Leben und dort, wo ich regelmässig längskomm und es welche gibt, ist die Trasse breit genug, daneben zu gehen.
Daher seh ich eher etwas breitere Ski für mich, auch für Tiefschnee.
Schuh/Bindung bin ich festgelegt, da ich mit meinen Tourenstiefeln so gut zurechtkomm, dass ich die auch hier einsetzen will.
Dazu ne Fritschti Vipec Evo Pinbindung, die man ohne auszusteigen vom Aufstieg zur Abfahrt umstellen kann und umgekehrt.
Letztlich bin ich bei Bundes Tip nu bei drei verschiedenen Skiern hängengeblieben und ruf die kommende Woche mal bei dem Laden an. Ich lieb es ja, wenn Kunden daherkommen und meinen, zu wissen, was sie wollen, vielmehr 'brauchen', und nur noch die Bestätigung suchen, die ich ihnen aber nicht liefern kann.
Also, wieso das nicht auch anderen mal antun...:Cheese:
Und letztlich isses bis da rauf bis knapp Chemnitz eher kürzer als nach Penzberg und nach Freiburg sowieso.
Vielleicht hält sich im Fichtelgebirge ja n bissl Schnee bis nächstes Wochenende.
tridinski
15.02.2026, 17:07
Thema interessiert mich durchaus, schließlich gibts da in meinem Fuhrpark offensichtlich noch ne Lücke zwischen Pistenski und alpinen Tourenski auf der einen Seite und Langlaufskiern für die präparierte Loipe/Skatingspur. n+1 natürlich auch bei Skiern
Hier kann man sich ganz gut einlesen finde ich
https://www.winterfjell.de/fjellski-fuer-wintertouren-mit-pulka/
Gut, Loipen spielen für mich keine Rolle im Leben und dort, wo ich regelmässig längskomm und es welche gibt, ist die Trasse breit genug, daneben zu gehen.
Daher seh ich eher etwas breitere Ski für mich, auch für Tiefschnee.
Schuh/Bindung bin ich festgelegt, da ich mit meinen Tourenstiefeln so gut zurechtkomm, dass ich die auch hier einsetzen will.
Dazu ne Fritschti Vipec Evo Pinbindung, die man ohne auszusteigen vom Aufstieg zur Abfahrt umstellen kann und umgekehrt.
.
D.h. das ist dann aber ne Tourenbindung? Ich dachte, Backcountryski zeichnen sich dadurch aus, dass die Ferse eben nicht fixiert wird oder hab ich das was falsch verstanden?
Hier ist es halt so, dass auf besonders schönen oder zugänglichen Strecken eben häufig gespurt ist. Klar, man kann auch einfach neben der Spur laufen, aber mir macht beides Spaß, Loipe und individuell. Darum ja die BC Ski.
sybenwurz
15.02.2026, 18:44
D.h. das ist dann aber ne Tourenbindung? Ich dachte, Backcountryski zeichnen sich dadurch aus, dass die Ferse eben nicht fixiert wird oder hab ich das was falsch verstanden?
Ja, genau, iss ne Tourenbindung. Die werden bergauf auch nur vorne eingeklinkt, für die Abfahrt aber auch hinten, quasi dass wie auf der Piste der Schuhe fest mit dem Ski verbunden ist, wie mit ner Alpinbindung auch.
(Wenn gibtsn die die Diskussion ausgelöst habende Rennaction im Skimo bei der Olympiade?)
Allerdings sind das bei ner Pin-Bindung (das einzig Relevante in dem Bereich für gewichtssensible Klientel wie Triathlonisten oder Radelnde) je zwei windige Pinöckel vorne und hinten und die Stabilität ist deswegen mit ner soliden, festen Verbindung wie bei ner Alpinbindung nicht zu vergleichen.
Dennoch ist das nochmal deutlich entfernt von so ner (für mich komplett zweifelhaften) Langlauf-, Telemark oder auch Backcountrybindung (die, so weit ich das verstehe, auch nur ne etwas robustere LL-Bindung ist).
Jo, und da meine Tourenstiefel sauleicht und sackbequem sind, verzicht ich liebend gerne auf noch ein paar Skischuhe und ne mir unheimliche Bindung.
Dennoch ist das nochmal deutlich entfernt von so ner (für mich komplett zweifelhaften) Langlauf-, Telemark oder auch Backcountrybindung (die, so weit ich das verstehe, auch nur ne etwas robustere LL-Bindung ist).
Meine Rottefella BC Bindung ist nicht nur robuster als eine normale LL Bindung, der Schuh hält auch deutlich verwindungssteifer in alle möglichen Richtungen. Auch flext sie etwas strammer.
Trotzdem ist sie natürlich einer LL-Bindung ähnlich, was mich aber nicht stört. Es sind ja keine Abfahrtsski und ich mag es, dass man eben gerade keine Einstellungen vornehmen muss unterwegs. Einfach in die Ski steigen und los geht's.
vBulletin v3.6.1, Copyright ©2000-2026, Jelsoft Enterprises Ltd.