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Vollständige Version anzeigen : Schwimmen mit mehr System


oli_kf
26.01.2026, 09:16
Hallo zusammen,

ich habe im Januar 2025 nach langer Pause wieder angefangen zu schwimmen. Das ganze Jahr hindurch bin ich mindestens einmal pro Woche gegangen, allerdings ohne jeglichen Plan dahinter. Ziel war es, erstmal eine lange Distanz im Kraulen zurücklegen zu können.

Mittlerweile sind 2.400 Meter bei 1.50 / 100m kein Problem mehr. Ich merke allerdings, dass ich keinerlei Fortschritte mehr mache und würde deshalb gerne etwas gezielter trainieren.

Im Moment schaffe ich es nicht mehr wie einmal pro Woche ins Schwimmbad. Wie kann ein Trainingsplan bei 45 - 60 Minuten reine Wasserzeit aussehen?

Viele Grüße

Oliver

tridinski
26.01.2026, 09:56
als erstes bräuchtest du eine Analyse was deine Stärken sind und vor allem was deine Schwächen. Dann könntest du darauf aufbauend systematisch an deinen Schwächen arbeiten auf der Technikseite Wasserlage, Armzug, ... . Mach doch mal ein Video :)

Bzgl. der schwimmspezifischen Fitness ist 1x/Woche natürlich dürftig, aber vielleicht kannst du das etwas unterstützen durch Klimmzüge, Liegestütze, Zugseil etc.

Adept
26.01.2026, 09:56
Hast du mal im anderen Schwimm-Thread (Stagnation) etwas rumgestöbert?

Zum einen wäre ein Video gut, um gezielt Übungen vorzuschlagen. Ansonsten ist es wie mit einer Schrotflinte zu snipern. Und am Besten wäre ein guter persönlicher Schwimm-Coach, der das IRL macht.

Ansonsten kannst du ja einfach schwimmen und dir einen Standard-Plan raussuchen, ChatGPT gibt da auch Tipps. Ob du dich aber damit verbesserst, ist ungewiss.

Klugschnacker
26.01.2026, 11:15
Im Moment schaffe ich es nicht mehr wie einmal pro Woche ins Schwimmbad. Wie kann ein Trainingsplan bei 45 - 60 Minuten reine Wasserzeit aussehen?


Ein 2-3 Kilometer Schwimmtraining, gefolgt von sechs Tagen Pause, führt zu keiner Verbesserung. Vielleicht wirst Du mit den schlausten Trainingseinheiten der Welt zwei Sekunden schneller, stagnierst dann aber erneut.

Aus meiner Sicht musst Du entweder häufiger ins Wasser oder 2-3x pro Woche ergänzendes Trockentraining betreiben. Eine Viertelstunde pro Session kann Dir bereits etwas bringen. Zugseiltraining, Liegestütz, Situps/Planking sind die Kernübungen.
:Blumen:

keko#
26.01.2026, 16:34
H...
Im Moment schaffe ich es nicht mehr wie einmal pro Woche ins Schwimmbad. Wie kann ein Trainingsplan bei 45 - 60 Minuten reine Wasserzeit aussehen?

Viele Grüße

Oliver

Ich schließe mich dem Vorredner an: 1x ist wirklich knapp. Da geht kaum was. Selbst ich alte Wurst, mit tausenden Schwimmkilometern in den Armen, muss 3x ins Wasser, um ein gutes Gefühl zu haben. Noch besser wird es, dabei mit anderen in der Gruppe zu schwimmen.

:Blumen:

tridinski
26.01.2026, 17:52
wenn der Kollege nun aber nur 1x Zeit hat / sich nehmen will hilft es ja nicht zu sagen "du musst aber 3x". Dass das besser wäre weiss er selber, bekommt er aber nicht hin.

Ich denke wenn er herausfindet welche technischen Defizite er hat kann er auch mit 1x daran arbeiten und sich verbessern, selbst wenn die Fitness mit jeweils 6 Tagen Schwimmpause kaum profitieren wird, dito Entwicklung Wassergefühl. Aber bei Themen wie zB
- Armstreckung vorne
- Armzug bis ganz hinten
- hoher Ellenbogen unter Wasser
- Kopfhaltung/Blick nach unten
- Wasserlage
- Atmung
- etc.
kann auch mit 1x was gehen, wenn er autodidaktisch nicht ganz unbeholfen ist und/oder mal jemanden drüberschauen lässt.

Meik
26.01.2026, 17:57
Ich schließe mich dem Vorredner an: 1x ist wirklich knapp. Da geht kaum was.

Die Frage ist halt wo man hin will. 1:50 wären auf 3,8km knapp sub 1:10 und damit schon deutlich überdurchschnittlich:

https://www.runtri.com/2011/06/how-long-does-it-take-to-finish-ironman.html

Am Ende halt die Frage wo in der Gesamtzeit die Hauptdefizite sind. Bei einmal die Woche würde ich "klassisch" einschwimmen, Technik plus Hauptprogramm. Im Winter mehr Technik + GA1, zur Saison weniger Technik plus kürzere schnellere Invervalle. Damit kann man entspannt mit brauchbarer Zeit aus dem Wasser kommen, das ist die letzten Jahre genau mein Plan mit rund 1mal die Woche schwimmen. Gewisse Verbesserungen sind durchaus drin, gerade wenn man Technikfehler ausmerzt oder ähnliches.

Große Sprünge schafft man realistisch mit 1mal die Woche Schwimmen in dem Umfang nicht, da müsste man zumindest mal Herbst/Winter wenn wenig draußen stattfindet mal einen 3monatigen Block mit 3mal die Woche im Wasser einfügen.

Matthias75
26.01.2026, 18:16
Wenn ich Oliver richtig verstehe, hat er bislang mit wenig oder gar keiner Struktur vor sich hin trainiert bzw. nur auf "Strecke" und "Durchhalten". Mit etwas mehr Struktur und Intensität sollte da doch auch schon bei einem Training pro Woche noch etwas mehr drin sein. Natürlich wird das nicht für die großen Sprünge reiche, aber für kleinere Fortschritte schon. Das kann man dann natürlich noch mit 1-2 Trockentrainings kombinieren.

Tips für mehr Intensität und Tempo gibt es genug im parallelen Stagnations-Thread.

M.

Michitri
26.01.2026, 18:54
wenn der Kollege nun aber nur 1x Zeit hat / sich nehmen will hilft es ja nicht zu sagen "du musst aber 3x". Dass das besser wäre weiss er selber, bekommt er aber nicht hin.

Ich denke wenn er herausfindet welche technischen Defizite er hat kann er auch mit 1x daran arbeiten und sich verbessern, selbst wenn die Fitness mit jeweils 6 Tagen Schwimmpause kaum profitieren wird, dito Entwicklung Wassergefühl. Aber bei Themen wie zB
- Armstreckung vorne
- Armzug bis ganz hinten
- hoher Ellenbogen unter Wasser
- Kopfhaltung/Blick nach unten
- Wasserlage
- Atmung
- etc.
kann auch mit 1x was gehen, wenn er autodidaktisch nicht ganz unbeholfen ist und/oder mal jemanden drüberschauen lässt.

Wenn er das nicht hinbekommt, wenigsten zweimal ins Wasser und mit den Zeiten unzufrieden ist, dann wäre eine andere Sportart zielführender?

wenn die 1:50 stehen auf der Wunschdistanz würde ich mir keinen Kopp mehr machen, sonder weiterhin einmal schwimmen gehen und die gesparte Zeit in die anderen beiden Sportarten stecken....

oli_kf
27.01.2026, 07:26
Guten Morgen zusammen,

Erst einmal vielen Dank für eure zahlreichen Antworten.

Es ist so, das ich aufgrund von Job, Familie und den anderen Sportarten nur einmal pro Woche Schwimmen fix unterbekomme. Manchmal sind auch zwei Einheiten möglich.

Bisher bin ich meine "Einheiten" eben nur planlos geschwommen. Sprich 45 - 60 Minuten Kraul durch. Nun möchte ich der wenigen Wasserzeit die mir zu Verfügung steht, einfach mehr System geben. Daher meine Frage.

Kontakt zu einem Trainer habe ich bereits aufgenommen.

Viele Grüße

Oliver

keko#
27.01.2026, 08:55
...

Bisher bin ich meine "Einheiten" eben nur planlos geschwommen. Sprich 45 - 60 Minuten Kraul durch. Nun möchte ich der wenigen Wasserzeit die mir zu Verfügung steht, einfach mehr System geben. Daher meine Frage. ...

So ein Dauerschwimmen bringt dich nur am Anfang weiter. Mit 1:50 auf 100 kannst du ja schon ein wenig schwimmen. Da würde ich 2500 m einplanen, mit 200 Ein, 500 Technik, eine Serie z.B. 10x100 und 10x50 und noch ein paar Sprints. 1x im Monat oder wenn du müde bist, kannst du dann ja auch dein Dauerschwimmen machen. Dagegen ist nichts zu sagen. Zeiten bei den Serien immer schön mit stoppen, um Verbesserungen zu dokumentieren.
Das ist sozusagen der Klassiker. Genaueres wird dir dann dein Trainer sagen.

:Blumen:

Michitri
27.01.2026, 09:37
Guten Morgen zusammen,

Erst einmal vielen Dank für eure zahlreichen Antworten.

Es ist so, das ich aufgrund von Job, Familie und den anderen Sportarten nur einmal pro Woche Schwimmen fix unterbekomme. Manchmal sind auch zwei Einheiten möglich.

Bisher bin ich meine "Einheiten" eben nur planlos geschwommen. Sprich 45 - 60 Minuten Kraul durch. Nun möchte ich der wenigen Wasserzeit die mir zu Verfügung steht, einfach mehr System geben. Daher meine Frage.

Kontakt zu einem Trainer habe ich bereits aufgenommen.

Viele Grüße

Oliver

Trainer ist immer gut, wenn er gut ist....viel Spass ..übrignes 1.50 sind bei uns im Verein einige die das gerne hätten, trotz2-3 Einheiten...also alles schick

Duamax
27.01.2026, 13:45
Ich finde die Ratschläge hier teilweise sehr grenzwertig. Wenn man sich selbst mit der Technik unsicher ist (und 1:50 spricht nicht für eine einwandfreie Technik, denn sonst sollte es deutlich schneller gehen), sollte man aus meiner Sicht nicht 2-3 mal die Woche schwimmen gehen, da damit die falschen Bewegungsmuster deutlich schneller übernommen werden und im Muskelgedächtnis sind.

Wenn man einigermaßen souverän 1000m Kraul durchschwimmen kann, ist das der Zeitpunkt mit einem Trainer über mehrere Wochen (im Idealfall Monate) die Technik sauber und stabil zu bekommen. Wenn die Technik dann stabil ist, kann man an die gezielten Intervalle, wie man es vom Radfahren und Laufen kennt, gehen.

Sobald die Technik stabil ist, merkt man nämlich schnell auch selbst, wenn die Erschöpfung zu groß ist und man technisch unsauber wird. Dann heißt es aufhören oder langsamer weiterschwimmen.

Technik zuerst, dann Geschwindigkeit. Wir schwimmen ja eh alle in einem Geschwindigkeitsbereich bei dem richtige Schwimmer einschwimmen.

Klugschnacker
27.01.2026, 14:28
Wenn man einigermaßen souverän 1000m Kraul durchschwimmen kann, ist das der Zeitpunkt mit einem Trainer über mehrere Wochen (im Idealfall Monate) die Technik sauber und stabil zu bekommen. Wenn die Technik dann stabil ist, kann man an die gezielten Intervalle, wie man es vom Radfahren und Laufen kennt, gehen.

Das wäre sicher eine gute Möglichkeit. Aber kennst Du jemanden, der das so gewissenhaft macht, dass er sich zu Beginn seiner Schwimmkarriere erstmal für ein paar Monate einen Personal Trainer an den Beckenrand holt?
:cool:

Matthias75
27.01.2026, 14:34
Ich finde die Ratschläge hier teilweise sehr grenzwertig. Wenn man sich selbst mit der Technik unsicher ist (und 1:50 spricht nicht für eine einwandfreie Technik, denn sonst sollte es deutlich schneller gehen), sollte man aus meiner Sicht nicht 2-3 mal die Woche schwimmen gehen, da damit die falschen Bewegungsmuster deutlich schneller übernommen werden und im Muskelgedächtnis sind.

Wenn man einigermaßen souverän 1000m Kraul durchschwimmen kann, ist das der Zeitpunkt mit einem Trainer über mehrere Wochen (im Idealfall Monate) die Technik sauber und stabil zu bekommen. Wenn die Technik dann stabil ist, kann man an die gezielten Intervalle, wie man es vom Radfahren und Laufen kennt, gehen.

Sobald die Technik stabil ist, merkt man nämlich schnell auch selbst, wenn die Erschöpfung zu groß ist und man technisch unsauber wird. Dann heißt es aufhören oder langsamer weiterschwimmen.

Technik zuerst, dann Geschwindigkeit. Wir schwimmen ja eh alle in einem Geschwindigkeitsbereich bei dem richtige Schwimmer einschwimmen.
Ja und nein. Technik ist wichtig, klar. Und vielleicht macht es auch Sinn, dass anfangs mal ein Trainer drauf schaut, um grobe Fehler auszuschließen. Andererseits, wenn man mit einmal pro Woche einfach so vor sich hin Kraulen schon 1:50 über 2,5km halten kann, scheint nicht alles falsch zu sein.

Der Rest, auch ob ein (Privat)Trainer Sinn macht, ist auch eine Frage, wo man hin will und wie viel man investieren will (zeitlich und finanziell).

Ich würde auch den Ansatz von Keko folgen und mehr Intervalle = Intensität schwimmen, also eben 10*100, 5*200 oder auch mal 100/200/400m gemischt. Das kann man auch mal munter mit Pullbouy und/oder Paddles kombinieren, damit es nicht zu langweilig wird. Jetzt qm Anfang des Jahres kann man auh mal was für die Schnelligkeit machen. Jimmi hat in seinem Schwimmblog auch gelegentlich ganz nette trainingspläne.

M.

keko#
27.01.2026, 14:39
...

Wenn man einigermaßen souverän 1000m Kraul durchschwimmen kann, ist das der Zeitpunkt mit einem Trainer über mehrere Wochen (im Idealfall Monate) die Technik sauber und stabil zu bekommen. Wenn die Technik dann stabil ist, kann man an die gezielten Intervalle, wie man es vom Radfahren und Laufen kennt, gehen.

...

Ist eher genau umgekehrt: wenn man Intervalle sauber schwimmen kann, kann man längere Sachen schwimmen. Spätestens nach 200 m fällt der Ungeübte wieder in sein Muster zurück. Intervalle helfen also, die Technik zu verbessern. Es reicht vollkommen, im Sommer vor dem Rennen ein paar Mal im See mit Neo längere Stücke zu schwimmen. Das muss man nicht dauernd trainieren.

Adept
27.01.2026, 15:20
ich finde, gerade wenn man aktuell nur 1xWoche für Schwimmen Zeit hat, ist für ein paar Wochen ein Trainer eine gute Idee. Man kann nach dem Coaching noch bissi für sich schwimmen.

Helmut S
27.01.2026, 16:46
Ist eher genau umgekehrt: wenn man Intervalle sauber schwimmen kann, kann man längere Sachen schwimmen. Spätestens nach 200 m fällt der Ungeübte wieder in sein Muster zurück. Intervalle helfen also, die Technik zu verbessern. Es reicht vollkommen, im Sommer vor dem Rennen ein paar Mal im See mit Neo längere Stücke zu schwimmen. Das muss man nicht dauernd trainieren.

Du wirst es besser wissen, aber ist Race-Pace über ne längere Schwimmdistanz nicht auf allen AK Performance Ebenen auch ne KA/Ermüdungsresistenz Frage?

Ich habe schon den Eindruck, dass viele (mich eingeschlossen) auf der 2. Hälfte deutlich langsamer werden, wenn sie nicht auch regelmäßig n paar 800er als Intervallsatz oder so schwimmen? Meinetwegen auch mit Pullkick. Mir fällt es deutlich leichter zügiges ein Tempo aufrecht zu erhalten, wenn ich solche Dinge im Programm habe. Freilich ist da in der Progression vorher auch n x 10x100 o.ä. drin.

:Blumen:

keko#
27.01.2026, 17:00
Du wirst es besser wissen, aber ist Race-Pace über ne längere Schwimmdistanz nicht auf allen AK Performance Ebenen auch ne KA/Ermüdungsresistenz Frage?

....

:Blumen:

Ja klar.
So etwas zu trainieren, ist dann aber relativ einfach und geht recht schnell, wenn Du von unten raus gut aufgebaut bist. Das muss man nicht den ganzen Winter über üben.
Es geht ja auch nicht darum, die Intervalle ständig durchzuprügeln.
Wenn du auf dem Rad immer nur deine 40km fährst, gehst du wohl ein auf 180. Beim Schwimmen ist das nicht so.

:Blumen:

Duamax
27.01.2026, 18:34
Ist eher genau umgekehrt: wenn man Intervalle sauber schwimmen kann, kann man längere Sachen schwimmen. Spätestens nach 200 m fällt der Ungeübte wieder in sein Muster zurück. Intervalle helfen also, die Technik zu verbessern. Es reicht vollkommen, im Sommer vor dem Rennen ein paar Mal im See mit Neo längere Stücke zu schwimmen. Das muss man nicht dauernd trainieren.

Da hast du mich falsch verstanden. Ich rede nicht davon, dass man sauber 1000m auf Zug schwimmen können muss. Das können die wenigsten Triathleten. Ich meine damit, dass ein Trainer erst dann Sinn macht, wenn die rudimentären Bewegungsabläufe passen. Das müssen jetzt nicht unbedingt 1000m sein, aber eben mehr als 6 Bahnen. Wenn ich nach 100m ne Pause machen muss, weil ich außer Atem bin, weil ich die rhythmische Atmung nicht hinbekomme, bringt der Trainer zur Technikverbesserung wenig. Oder wenn ich mich konzentrieren muss, dass ich nen Kraulbeinschlag auch nach der Wende weiter muss. Das wäre noch zu früh für ein gezieltes Techniktraining.

Wenn ich aber von diesem Punkt weg erst 2 Jahre (2-3x wöchentlich) ohne sinnvollen Blick von außen alleine selbst mit strukturierem Plan trainiere, verfestigen sich die falschen Muster soweit, dass dann auch ein Trainer deutlich mehr Zeit braucht diese falschen Bewegungsmuster zu korrigieren.

Meik
27.01.2026, 20:55
Ich finde die Ratschläge hier teilweise sehr grenzwertig. Wenn man sich selbst mit der Technik unsicher ist (und 1:50 spricht nicht für eine einwandfreie Technik, denn sonst sollte es deutlich schneller gehen), .

Das finde ich jetzt eher grenzwertig. ;)

Mit einmal die Woche Training ohne Trainer oder Schwimmbackground halbwegs locker 1:50 auf 2400m durchschwimmen zu können finde ich schon gar nicht schlecht. So übel wird auch die Technik nicht sein, sonst wäre nicht der Stand "2400m in 1:50 sind kein Problem mehr". Die Frage ist dann aber individuell wie man das beschränkte Zeitbudget möglichst sinnvoll einsetzt.

Auch das mit dem Trainer sehe ich da anders, je früher je besser. Es hilft wenn man ohne Trainer nicht ertrinkt, aber je früher man zielgerichtet arbeitet und keine Fehler alleine dauerhaft einschleift desto besser. Einen lange alleine falsch eingeübten Armzug kriegst du weit schwieriger wieder raus als von vorne herein mit Hilfe in die richtige Richtung zu arbeiten. Auch die Leute die noch keine 25m durchkraulen können kriegt ein Trainer schneller auf Spur als immer nur alleine durch das Wasser zu wühlen.

Michitri
28.01.2026, 08:55
Das finde ich jetzt eher grenzwertig. ;)

Mit einmal die Woche Training ohne Trainer oder Schwimmbackground halbwegs locker 1:50 auf 2400m durchschwimmen zu können finde ich schon gar nicht schlecht. So übel wird auch die Technik nicht sein, sonst wäre nicht der Stand "2400m in 1:50 sind kein Problem mehr". Die Frage ist dann aber individuell wie man das beschränkte Zeitbudget möglichst sinnvoll einsetzt.

Auch das mit dem Trainer sehe ich da anders, je früher je besser. Es hilft wenn man ohne Trainer nicht ertrinkt, aber je früher man zielgerichtet arbeitet und keine Fehler alleine dauerhaft einschleift desto besser. Einen lange alleine falsch eingeübten Armzug kriegst du weit schwieriger wieder raus als von vorne herein mit Hilfe in die richtige Richtung zu arbeiten. Auch die Leute die noch keine 25m durchkraulen können kriegt ein Trainer schneller auf Spur als immer nur alleine durch das Wasser zu wühlen.

Wichtig finde ich die Qualität und herangehensweise des Trainers...wenn er nur ober Wasser arbeitet, würde ich ihn meiden...ohne Videoanalyse macht das meiner Meinung nach keinen Sinn, die könnte man aber auch selbst machen, also das Video...dann eben zur Diskussion stellen auf den üblichen Kanälen..Zack, die zwei drei low hanging fruits wären schnell gefunden.

keko#
28.01.2026, 09:04
..

Ich meine damit, dass ein Trainer erst dann Sinn macht, wenn die rudimentären Bewegungsabläufe passen. Das müssen jetzt nicht unbedingt 1000m sein, aber eben mehr als 6 Bahnen. Wenn ich nach 100m ne Pause machen muss, weil ich außer Atem bin, weil ich die rhythmische Atmung nicht hinbekomme, bringt der Trainer zur Technikverbesserung wenig. Oder wenn ich mich konzentrieren muss, dass ich nen Kraulbeinschlag auch nach der Wende weiter muss. Das wäre noch zu früh für ein gezieltes Techniktraining.

....

Kommt wohl immer ein wenig auf den Einzelfall an. Bei mir in der Gruppe ist seit ein paar Wochen eine junge Sportlerin, die zwar irgendwie von der Schule noch kraulen konnte, aber sich ihren Stil wahrscheinlich ziemlich vermurkst hätte, hätte sie alleine probiert, sicher bis auf 1000 m zu kommen. In dem Fall finde ich es besser, wenn jemand von Anfang an draufschaut und ständig zurecht weist. Allerdings bin ich auch kein Bezahltrainer, sondern mache das auf Übungsleiterbasis. Manchmal spielen die Kosten für einen Trainer ja eine Rolle. Zudem schwimmen nach andere mit. Das halte ich für den Idealfall (billig + Gruppenschwimmen + Tainer der in seiner Jugend mal schwimmen konnte).

Duamax
28.01.2026, 12:52
Nochmal, weil ihr mich alle wohl falsch verstehen wollt. Ich bin dafür, dass ein Trainer schnell die Technik sauber fixiert, aber es bringt nix, wenn ich nicht sinnvoll unter Wasser ausatmen und über Wasser einatmen kann. Bis diese Basics sitzen, braucht ein Athlet auch nicht am hohen Ellenbogen arbeiten, weil er sich bei der Übung dazu 3 mal verschluckt, weil er die Atmung nicht hinbekommen hat.

Die junge Sportlerin wird die Basics Atemrhytmus und einigermaßen angestimmten Arm- und Beinschlag können, wenn sie bereits früher mal geschwommen ist. Somit hätte sie sich ihre Technik auch nicht vermurkst, weil sie eine längere Strecke in absolut lockeren Tempo bereits jetzt schwimmen kann. Damit ist auch JETZT der richtige Zeitpunkt für eine ordentliches, gezielt angeleitetes Techniktraining.

Geilt euch doch bitte nicht an den 1000m so auf. Das können auch 500m sein, aber bitte nicht: Ich kann 2 Bahnen Kraul schwimmen, weil ich nur 5 mal dabei atme, jetzt hol ich mir nen Trainer, der mir den richtigen Catch, Push und Pull erklärt. Da ist der Anfänger-Gruppenkurs die bessere Investition.

keko#
28.01.2026, 13:23
Nochmal, weil ihr mich alle wohl falsch verstehen wollt. Ich bin dafür, dass ein Trainer schnell die Technik sauber fixiert, aber es bringt nix, wenn ich nicht sinnvoll unter Wasser ausatmen und über Wasser einatmen kann. Bis diese Basics sitzen, braucht ein Athlet auch nicht am hohen Ellenbogen arbeiten, weil er sich bei der Übung dazu 3 mal verschluckt, weil er die Atmung nicht hinbekommen hat.

Die junge Sportlerin wird die Basics Atemrhytmus und einigermaßen angestimmten Arm- und Beinschlag können, wenn sie bereits früher mal geschwommen ist. Somit hätte sie sich ihre Technik auch nicht vermurkst, weil sie eine längere Strecke in absolut lockeren Tempo bereits jetzt schwimmen kann. Damit ist auch JETZT der richtige Zeitpunkt für eine ordentliches, gezielt angeleitetes Techniktraining.

Geilt euch doch bitte nicht an den 1000m so auf. Das können auch 500m sein, aber bitte nicht: Ich kann 2 Bahnen Kraul schwimmen, weil ich nur 5 mal dabei atme, jetzt hol ich mir nen Trainer, der mir den richtigen Catch, Push und Pull erklärt. Da ist der Anfänger-Gruppenkurs die bessere Investition.

Im Grunde haben wir auch keinen Widerspruch, drücken uns nur anders aus. Natürlich sollte man erst mal ein paar Bahnen hin und her schwimmen können. Ich hatte auch schon Schwimmer, die konnten nur Brust und ich habe ihnen das Kraulen gelernt. Andere waren nach 50 m Kraul blau und am Ende, weil sie beim Luftholen quasi alles falsch machen. Ich habe auch schon mehrmals Hand angelegt an den Schwimmer oder die Schwimmerin. Also den fremden Arm in die Hand genommen und im Trockenen den Armzug "hingebogen" oder den Kopf richtig "hingedreht".

Das ist alles sehr individuell. Manche bekommen das ohne direkte Anleitung von außen einfach nicht hin. Selbst einfache Dinge nicht. Die checken das alleine im Wasser einfach erst mal nicht. Da bist du dann kein klassischer Trainer, sondern eher ein Anleiter oder Vorturner.

soloagua
28.01.2026, 17:17
Guten Morgen zusammen,

Erst einmal vielen Dank für eure zahlreichen Antworten.

Es ist so, das ich aufgrund von Job, Familie und den anderen Sportarten nur einmal pro Woche Schwimmen fix unterbekomme. Manchmal sind auch zwei Einheiten möglich.

Bisher bin ich meine "Einheiten" eben nur planlos geschwommen. Sprich 45 - 60 Minuten Kraul durch. Nun möchte ich der wenigen Wasserzeit die mir zu Verfügung steht, einfach mehr System geben. Daher meine Frage.

Kontakt zu einem Trainer habe ich bereits aufgenommen.

Viele Grüße

Oliver

Da bin ich bei Keko. (Würde auch nie wagen zu widersprechen ;-) )

Versuche nach dem Aufwärmen Intervalle zu Schwimmen, aber hier nur solche Strecken, die Du schneller als die "1:50/min" schwimmen kannst. Damit Deine Technik möglichst nicht leidet. Also vielleicht auch nur 25er.
Bring Abwechslung rein und das mit möglichst viel Spass. Quälen kann Dich dann der Trainer ...
Was Du auch versuchen könntest, wäre EINEN Schwerpunkt pro Training zu legen. Beine, Streckung, Zugphasen, Atmung, Wasserlage, Züge pro Atmung usw.

Have Fun! Dein zukünftiger Trainer hat vermutlich Spass mit Dir, denn es gibt schlechtere Voraussetzungen als 1:50 :Blumen:

Klugschnacker
28.01.2026, 18:50
Ich lese hier im wesentlichen Wunschdenken zum Thema "Besser Schwimmen mit 1x Training pro Woche". Der eine behauptet dies, ein anderer mit gleicher Überzeugung das Gegenteil.

Manche hier können gut schwimmen und haben viele konstruktive Vorschläge. Jedoch ist keiner von ihnen mit 1x 45 Minuten schwimmen pro Woche gut geworden. Sondern in der Regel mit der zigfachen Portion.

Mir scheint, dass sollte man Sportsfreund Oli auch so sagen. :Blumen:

Matthias75
28.01.2026, 21:27
Ich lese hier im wesentlichen Wunschdenken zum Thema "Besser Schwimmen mit 1x Training pro Woche". Der eine behauptet dies, ein anderer mit gleicher Überzeugung das Gegenteil.

Manche hier können gut schwimmen und haben viele konstruktive Vorschläge. Jedoch ist keiner von ihnen mit 1x 45 Minuten schwimmen pro Woche gut geworden. Sondern in der Regel mit der zigfachen Portion.

Mir scheint, dass sollte man Sportsfreund Oli auch so sagen. :Blumen:

Wie definierst du "gut geworden"? Ab wann kann man sagen, man hat sich verbessert? Sind das nicht sehr individuelle Einschätzungen?

Oli hat gefragt, wie er sich mit der ihm zur Verfügung stehenden Zeit im Vergleich zu seinem bisherigen - seiner eigenen Aussage nach unstrukturierten - Training verbessern kann.

Da sind Hinweise, dass er sich mit dreimal so viel Training verbessern kann, natürlich nicht falsch (hat auch keiner behauptet), aber wenig hilfreich, da diese Hinweise eben nicht die genannten Randbedingungen berücksichtigen.

Andererseits hat auch keiner behauptet, dass man mit einem Training pro Woche der Superschwimmer wird. Wenn man aber das Ausgangsniveau - unstrukturiertes Dauerschwimmen - berücksichtigt, sollte auch schon etwas Struktur im Training dazu führen, dass er schneller als die bisherigen 1:50 schwimmt. Natürlich werden das nicht die riesigen Verbesserungen werden, aber besser als mit Dauerschwimmen wird es auf jeden Fall sein.

Also ja, eine gewisse Verbesserung ist möglich, aber keine Quantensprünge. Wenn das das Ziel ist, muss man dafür dann auch mehr investieren.

M.

Klugschnacker
28.01.2026, 22:22
Natürlich werden das nicht die riesigen Verbesserungen werden, aber besser als mit Dauerschwimmen wird es auf jeden Fall sein.

Kann sein oder auch nicht. Wir wissen es nicht. Die eigenen Ratschläge mit "auf jeden Fall besser" zu garnieren – da wäre ich vorsichtig.

Wir wissen nichts über Olis Schwimmtechnik. Folglich ist es Raterei, genau hier den Schlüssel für Verbesserungen zu sehen. Wir wissen außerdem nichts über seine athletischen Fähigkeiten. Folglich sind auch Tipps in diese Richtung ein Schuss ins Blaue. Das gilt natürlich auch für meinen eigenen Ratschlag.

Aus diesem Mangel an Informationen heraus können wir ein paar Anregungen sammeln. Sie können Oli vielleicht inspirieren. Ob sie für ihn etwas taugen, wissen wir nicht.

Aber nichts für ungut, bitte! :bussi:

keko#
29.01.2026, 08:50
Ich lese hier im wesentlichen Wunschdenken zum Thema "Besser Schwimmen mit 1x Training pro Woche". Der eine behauptet dies, ein anderer mit gleicher Überzeugung das Gegenteil.

Manche hier können gut schwimmen und haben viele konstruktive Vorschläge. Jedoch ist keiner von ihnen mit 1x 45 Minuten schwimmen pro Woche gut geworden. Sondern in der Regel mit der zigfachen Portion.

Mir scheint, dass sollte man Sportsfreund Oli auch so sagen. :Blumen:

Gäbe es diesen fiktiven Traumplan, er wäre längst öffentlich. Denn die Suche/Frage danach ist so alt wie der Triathlon selbst.

Falls man von einem niedrigen Niveau kommt (planlos, unregelmäßig), dann kann 1x pro Woche konsequent und mit Plan geschwommen schon etwas bringen. Allerdings wird man nach wenigen Wochen eine Stagnation erreichen und einfach öfter schwimmen müssen. Dann bieten sich Blöcke an, z.B. im Februar und März 3x pro Woche. Das Niveau kann man dann eine Zeit lang halten. So haben wir das früher auch schon gemacht. Möglicherweise ergeben sich spontan auch mal Wochen, wo man 2x das Wasser sieht.

Ich bin mal so frei und verlinke alte Schwimmpläne von mir (ist ja nichts Kommerzielles)
https://sifiman.kkessler.de/Downloads/

oli_kf
29.01.2026, 08:55
Guten Morgen zusammen,

vielen Dank für Eure sachlichen Antworten!

Mir ist klar, dass das Volumen sehr gering ist und ich um signifikant besser zu werden, natürlich öfter in das Wasser müsste. Geht aber zeitlich (aktuell) einfach nicht. Ziel war es, der Zeit welche ich aktuell im Wasser verbringen kann, mehr Struktur und Plan zu geben.

Am Sonntag habe ich einen Termin mit einem Trainer, inkl. Videoanalyse.

VG

Oliver

Adept
29.01.2026, 10:55
Guten Morgen zusammen,

vielen Dank für Eure sachlichen Antworten!

Mir ist klar, dass das Volumen sehr gering ist und ich um signifikant besser zu werden, natürlich öfter in das Wasser müsste. Geht aber zeitlich (aktuell) einfach nicht. Ziel war es, der Zeit welche ich aktuell im Wasser verbringen kann, mehr Struktur und Plan zu geben.

Am Sonntag habe ich einen Termin mit einem Trainer, inkl. Videoanalyse.

VG

Oliver

Guter Approach! :Blumen:

Michitri
30.01.2026, 10:34
Wie definierst du "gut geworden"? Ab wann kann man sagen, man hat sich verbessert? Sind das nicht sehr individuelle Einschätzungen?

Oli hat gefragt, wie er sich mit der ihm zur Verfügung stehenden Zeit im Vergleich zu seinem bisherigen - seiner eigenen Aussage nach unstrukturierten - Training verbessern kann.

Da sind Hinweise, dass er sich mit dreimal so viel Training verbessern kann, natürlich nicht falsch (hat auch keiner behauptet), aber wenig hilfreich, da diese Hinweise eben nicht die genannten Randbedingungen berücksichtigen.

Andererseits hat auch keiner behauptet, dass man mit einem Training pro Woche der Superschwimmer wird. Wenn man aber das Ausgangsniveau - unstrukturiertes Dauerschwimmen - berücksichtigt, sollte auch schon etwas Struktur im Training dazu führen, dass er schneller als die bisherigen 1:50 schwimmt. Natürlich werden das nicht die riesigen Verbesserungen werden, aber besser als mit Dauerschwimmen wird es auf jeden Fall sein.

Also ja, eine gewisse Verbesserung ist möglich, aber keine Quantensprünge. Wenn das das Ziel ist, muss man dafür dann auch mehr investieren.

M.

ich bleib dabei, mit 1.50 und einmal Training die Woche ist alles Geld dem Fenster rausgeschmissen.....ich würde das so hinnehmen, vielleicht mal ein paar IVS schwimmen, man fühlt sich einfach mehr als Triathlet, wenn man richtig gar aus dem wasser steigt.
Spass beiseite....vielleicht kann man zu Hause Krafttraining machen, Zugseil usw...

Ich hab ne Bekannte, die wollte unbedingt schneller schwimmen, war aber über zwei Jahre nicht viel im Wasser..Sie schwimmt brust 1.55...ich meinte alles tutti, investier die Zeit in Rad und Lauf und freu dich daran, die Krauldamen dann später einzuholen...diese Saison hat sie ihre Beste gehabt, schwimmen gleich schnell, aber zugelegt aufm Rad und Lauf...und vor allem viel mehr Spass, weniger Druck (ich kann ja nur Brust oder schwimmen zu langsam)
Die Dame hat auch ein begrenztes zeitliches Budget...

keko#
30.01.2026, 11:27
...

Ich hab ne Bekannte, die wollte unbedingt schneller schwimmen, war aber über zwei Jahre nicht viel im Wasser..Sie schwimmt brust 1.55...ich meinte alles tutti, investier die Zeit in Rad und Lauf und freu dich daran, die Krauldamen dann später einzuholen...diese Saison hat sie ihre Beste gehabt, schwimmen gleich schnell, aber zugelegt aufm Rad und Lauf...und vor allem viel mehr Spass, weniger Druck (ich kann ja nur Brust oder schwimmen zu langsam)
Die Dame hat auch ein begrenztes zeitliches Budget...

Das ist natürlich eine völlig andere Diskussion: je länger das Rennen, desto unwichtiger wird das Schwimmen, besonders für Middle-Of-the-Pack Athleten. Das sind uralte Erkenntnisse.

Hinten wird Schwimmen wichtiger, weil es manchmal ums Absolvieren der Schwimmdistanz geht. Vorne sowieso, weil es um jede Minute oder Sekunde geht.

Der eine oder andere findet aber einfach Spaß am Schwimmen, möchte vielleicht eine persönliche Schallmauer knacken oder sich schlicht und einfach verbessern, bei dem was er da tut.

Siebenschwein
30.01.2026, 11:31
[QUOTE=keko#;1798147...

Hinten wird Schwimmen wichtiger, weil es manchmal ums Absolvieren der Schwimmdistanz geht. Vorne sowieso, weil es um jede Minute oder Sekunde geht.

Der eine oder andere findet aber einfach Spaß am Schwimmen, möchte vielleicht eine persönliche Schallmauer knacken oder sich schlicht und einfach verbessern, bei dem was er da tut.[/QUOTE]

Ganz hinten wird es eventuell auch eng, wenn es Karenzzeiten gibt. Dann sind 5min beim Schwimmen eventuell genau die Zeit, die Dir beim Radfahren den A... retten.
Ob Du die einfacher beim Radtraining rausholst, ist natürlich ne andere Diskussion.
Und das mit dem Spass: ganz wichtig. Ausserdem ist es schön, wenn man im Winter - wie hier in den letzten zwei Wochen - statt auf eisglattem Geläuf im Wald rumzuorgeln, entspannt ins Schwimmbad gehen kann.
Aber eigentlich alles nicht relevant für den TE.