Vollständige Version anzeigen : Wie krass ist das denn? 4 Tage Blackout in Berlin
sybenwurz
04.01.2026, 10:48
Ich dacht ja erst, das sei ein Scherz, aber es sieht so aus, als könnten sich die Prepper tatsächlich ins Fäustchen lachen und in der arschkalten Wohnung auf Plünderer warten und sich derweil mit kalten Füssen über ihre Konserven hermachen.
(Oder sich bei noch mehr Kälte und Wind irgendwo in nem Stadtpark oder auf nem Grünstreifen verschanzen)
https://www.zdfheute.de/panorama/berlin-stromausfall-lichterfelde-zehlendorf-stoerung-100.html
Ich dacht ja erst, das sei ein Scherz, aber es sieht so aus, als könnten sich die Prepper tatsächlich ins Fäustchen lachen und in der arschkalten Wohnung auf Plünderer warten und sich derweil mit kalten Füssen über ihre Konserven hermachen.
(Oder sich bei noch mehr Kälte und Wind irgendwo in nem Stadtpark oder auf nem Grünstreifen verschanzen)
https://www.zdfheute.de/panorama/berlin-stromausfall-lichterfelde-zehlendorf-stoerung-100.html
Meine Exfreundin und ihr Freund sind davon betroffen, 71 und 78 Jahre alt. 45000 Haushalte, Pflege-Heime (!), Krankenhäuser. Keine Heizung, kein Strom, kein Mobilfunk (!), Gefahr von Wasserrohrbruch (durchgängig Minus Grade bis -5). Wahrscheinlich kommen sie heute zu mir. Die Bürgermeisterin rät Eltern, wieder in die Weihnachtsferien zu fahren, die Schulen würden da keinen Stress machen, oder zu Verwandten. Schulunterricht kann nicht stattfinden, nur Notbetreuung. (Vielleicht Lagerfeuer auf dem Schulhof) ;-) .
Der Stromausfall begann Sa. früh, am 3.1. und soll bis Do., den 8.1. dauern, 5-6 Tage. Unglaublich diese Dauer für eine provisorische Überbrückung der geschädigten Kabel. Gestern habe ich in der Abendschau 1 Bagger gesehen, der im Einsatz war, um einen prosivorischen Kabelschacht auszuheben.
Antracis
04.01.2026, 11:14
Wir sind nur zwei knappe Straßenzüge vom Ausfallgebiet entfernt, war also knapp. Ist aber glücklicherweise noch warm und hell hier. Für die Betroffenen eine echt krasse Sache. Und es war vor ein paar Monaten schon mal am anderen Ende der Stadt für ca. 60h. Das ist schon echt lang. Auch damals handelte es sich. wie auch jetzt wohl wieder, um gezielte Sabotage oberirdischer Stromleitungen.
An der Kabelbrücke über den Teltowkanal bin ich in meinem Leben viele viele Mal vorbeigelaufen beim Sporteln. Seit ca. 2-3 Jahren geht das nicht mehr, weil da eine endlosbaustelle der Berliner Wasserbetriebe ist, wo man irgendwelche Rohre nicht fertigbekommt. Da kannst Du also seelenruhig, vor allem früh morgens, einen Brandsatz legen und nix und niemand kommt da vorbei, weil die Stelle 500m zu jeder Seite Baustelle ist.
Wundern tut es einen schon, dass die Reparatur so lange dauert. andererseits ist eine Kabelverbindung für 35.000 Haushalte nun auch kein Pappenstil und nicht mal eben kurz zusammengelötet, vor allem bei dichtem Schneetreiben und Kälte. Und da helfen auch keine Generatoren. Als bei uns in der Klinik durch Frost ein Starkstomkabel beschädigt wurde, hingen wir mehrere Tage an den gesamten THW-Kapazitäten von 2 Bundesländern. Und das entsprach quasi nur einem kleinen Häuserblock.
Wenn das wirklich wieder so linksextremistische Spinner waren, haben sie es immerhin geschafft, für ein paar Tage aus ihrer Bedeutungslosigkeit zu kommen. Und vielen unschuldigen und teils stark hilfsbedürftigen Menschen das Leben erschwert ( hoffentlich nicht mehr. ).
Schnell lösen kann man das vermutlich nicht, Gibt halt immer noch ein viele vulnerable oberirdische Stellen kritischer Infrastruktur. Die wird man nicht rund um die Uhr bewachen können und das unterirdisch zu verlegen sind dann wieder Bauprojeite für mehrere Jahre ( In Berlin Jahrzehnte und Geld haben wir eh keines…)
Antracis
04.01.2026, 11:20
Der Stromausfall begann Sa. früh, am 3.1. und soll bis Do., den 8.1. dauern, 5-6 Tage. Unglaublich diese Dauer für eine provisorische Überbrückung der geschädigten Kabel. Gestern habe ich in der Abendschau 1 Bagger gesehen, der im Einsatz war, um einen prosivorischen Kabelschacht auszuheben.
Ob man das nun wirklich so populistisch betrachten muss…vermutlich ist es schwierig und nicht sehr effizient zwei oder drei Bagger gleichzeitig an der gleichen Stelle buddeln zu lassen. :Cheese:
Ich würde jedenfalls bezweifeln, dass es an eingesetzter Anzahl an Gerät liegt liegt. Scheint halt eher so zu sein, dass Feuerschaden an Stromkabeln eine sehr effiziente Sache ist. vielleicht kennt sich ja hier jemand damit aus und kann man grob den Aufbau so einer Kabelanlage schildern, die grob 35.000 Haushalte versorgt. Wenn da dann über lange Zeit drunter ein Feuer brennt, ist das halt vollkommen im Eimer und sogar noch verschmolzen ect….
Ich würde auch denken, dass man das in 48h hinbekommen müsste, ist aber wohl nicht so….
Ob man das nun wirklich so populistisch betrachten muss…vermutlich ist es schwierig und nicht sehr effizient zwei oder drei Bagger gleichzeitig an der gleichen Stelle buddeln zu lassen. :Cheese:
Ich würde jedenfalls bezweifeln, dass es an eingesetzter Anzahl an Gerät liegt liegt. Scheint halt eher so zu sein, dass Feuerschaden an Stromkabeln eine sehr effiziente Sache ist. vielleicht kennt sich ja hier jemand damit aus und kann man grob den Aufbau so einer Kabelanlage schildern, die grob 35.000 Haushalte versorgt. Wenn da dann über lange Zeit drunter ein Feuer brennt, ist das halt vollkommen im Eimer und sogar noch verschmolzen ect….
Ich würde auch denken, dass man das in 48h hinbekommen müsste, ist aber wohl nicht so….
Die haben gestern gesagt in der Abendschau gesagt, dass sie provisorische Kabel neu legen, also nicht die geschädigten Reparieren, und es wegen des Wetters auch länger dauern würde (Bodenfrost), da waren an der Interviewstelle eine kleine Gruppe Arbeiter und 1 Bagger im Einsatz. Ich nehme schon an, sie müssen etwas längere Schächte ausheben an Verbindungsstrecke.
Hier gibt es vom Bauleiter (?) konkrete Infos zum Provisorium in der gestrigen Berlin Abendschau, ab Min. 12:56 (https://www.rbb-online.de/abendschau/videos/20260103_1930.html)
Siebenschwein
04.01.2026, 11:39
Ich dachte, wir haben ein Netz, also nicht nur lineare Anbindung… Aber scheint doch so, dass man von einem einzigen Kabel abhängig ist.
Das einzig positive, das mir dazu einfällt, ist, dass man sich eventuell mal bewusst wird, welchem Terror die Ukrainer konstant ausgesetzt sind und ihnen irgendwann doch die Unterstützung zukommen lässt, due sie benötigen, um die russischen Terroristen nachhaltig von ihrem Tun abzubringen.
Antracis
04.01.2026, 11:42
Unglaublich diese Dauer für eine provisorische Überbrückung der geschädigten Kabel.
Ich hab mir mal versucht, als blöder Mediziner von Chat-GPT erklären zu lassen, warum das so lange dauert.
Provisorisch überbrücken ist technisch keine Option, da es sich um tonnenschwere fest verlegte Kabelinfrastruktur handelt. Bzw. ist das aprovisorium sicher ähnlich aufwendig. Alleine kriminalistiscge Spurensicherung, Absicherung der Baustelle und genaue Einschätzung des Schadens inklusive möglicher Statikprüfung an der Brücke dauert locker einen Tag.
Dann ist Mensch und Material für ein derart aufwendiges Reparaturvorhaben auch oft erst mit Verzögerung vor Ort. Und das Montieren der neuen Kabelverbindungen ist wohl hochpräzise fehleranfällige Handarbeit, die schon so sehr schwer ist, aber bei den aktuellen Temperaturen und Wetterbedingungen wirds halt noch schwerer.
Auch die Inbetriebnahme der Stelle mit sorgfältiger Prüfung und schrittweiser Belastung dauert als normaler Prozess viele Stunden.
Ich hab mich auch gewundert, aber jetzt verstehe ich das mehr und und schimpfe lieber auf die sabotierenden Idioten, die unschuldige Menschen in Gefahr bringen, als auf diejenigen, die sehr wahrscheinlich gerade ihr bestes geben um zu helfen.
Antracis
04.01.2026, 11:53
Ich dachte, wir haben ein Netz, also nicht nur lineare Anbindung… Aber scheint doch so, dass man von einem einzigen Kabel abhängig ist.
So wie ich das verstanden habe, halt nicht überall und manchmal. Der Kanal teilt halt ein größeres Stadtgebiet ab und „einfach“ die Kabel unterirdisch verlegen, ist sicher auch nicht so problemlos unter einem Gewässer.
Stellt sich die Frage, wie man das wirklich gut lösen kann. Wenn man mal jetzt an den konkreten Fall eines gezielten Anschlages denkt, wären halt auch zwei Feuer an zwei oberirdischen Stellen jetzt logistisch schwerer, aber nicht wirklich schwer. Also müsste man unterirdisch ran, was sicher riesige aufwendige und kostspielige Projekte sind. Bis man das fertig hat, hat vermutlich schon jeder seinen eigenen Solarstrom auf dem Haus :Cheese:
Ich hab mir mal versucht, als blöder Mediziner von Chat-GPT erklären zu lassen, warum das so lange dauert.
Provisorisch überbrücken ist technisch keine Option, .....
So sprach gestern der Bauleiter. Überbrücken meint ein provisorisches Hochspannungskabel zu verlegen. Am Sa.-Mittag hat die Kriminalpolizei auch die Schadensstelle schon wieder freigegeben, schreibt Stromnetz Berlin.
Die zuständige Senatorin Giffey meinte, dass sie das Stromnetz in den letzten Jahren schon an vielen Orten in die Erde verlegt haben, was als Ziel für das gesamte Stromnetz gilt, um die Verletzlicheit zu verringern. Leider gerade da noch nicht. Berlin spart halt auch überall, so dass so eine Verlegung nach unten dauert.
Stromnetz Berlin (zuständig) teilt zu den Reparaturarbeiten mit: "Die Arbeiten erfordern umfangreichen Tiefbau und Kabelzug. Sie werden zudem durch die Witterung erschwert."
D.h. es müssen offenbar längere Schächte ausgehoben werden. Eine oberirdische provisorische Verlegung des neuen Hochspannungskabel würde natürlich viel schneller gehen, müsste dann aber 24h bewacht werden.
Siebenschwein
04.01.2026, 12:46
… Also müsste man unterirdisch ran, was sicher riesige aufwendige und kostspielige Projekte sind. Bis man das fertig hat, hat vermutlich schon jeder seinen eigenen Solarstrom auf dem Haus :Cheese:
Haha, wie oft ein Bagger mal fix ein unterirdisches Stromkabel zerlegt, wollen wir hier nicht diskutieren…;) Und die Solaranlage auf dem Dach nützt nix, wenn man die paar hundert Kröten beim Wechselrichter spart, die ihn netzautark machen.
Stromausfall bis Donnerstag: Wieso dauert die Reparatur in Berlin so lange? Unterschiedliche Technologien, eine staubfreie Umgebung: Die Arbeiten nach dem Stromausfall im Südwesten Berlins sind komplex. Eisige Temperaturen sind dabei keine Hilfe. (https://www.tagesspiegel.de/berlin/stromausfall-bis-donnerstag-wieso-dauert-die-reparatur-in-berlin-so-lange-15100638.html)
Das sind die Gebiete, die bis Do. vom Ausfall betroffen sind: Zehlendorf, Schlachtensee, Nikolassee, Wannsee, ca. 35 000 Wohnungen.
https://www.stromnetz.berlin/images/a3384c9d-c195-447d-87f8-40e3cb765913/dt/2026-01-04_gebiet_stoerung_lichterfelde_update3.webp
z.T. fallen auch S-Bahn Stellwerke aus, was den Verkehr nach Potsdam betrifft, Regional- und S-Bahn.
sybenwurz
04.01.2026, 20:14
Stromausfall bis Donnerstag: Wieso dauert die Reparatur in Berlin so lange? Unterschiedliche Technologien, eine staubfreie Umgebung: Die Arbeiten nach dem Stromausfall im Südwesten Berlins sind komplex. Eisige Temperaturen sind dabei keine Hilfe. (Stromausfall bis Donnerstag: Wieso dauert die Reparatur in Berlin so lange?)
Der Link ist keiner, nachdem aber alle voneinander abschreiben bzw. die gleichen Texte zitieren, ists nicht schwierig, nen kostenfrei lesbaren zu finden:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/stromausfall-bis-donnerstag-wieso-dauert-die-reparatur-in-berlin-so-lange-15100638.html
Ich hab mich auch gewundert, aber jetzt verstehe ich das mehr und und schimpfe lieber auf die sabotierenden Idioten, die unschuldige Menschen in Gefahr bringen, als auf diejenigen, die sehr wahrscheinlich gerade ihr bestes geben um zu helfen.
Sehe ich auch so, und hier waren offensichtlich Leute am Werk die 100% wussten, was sie taten.
Die wussten, dass das die einzige Leitung ist in diesen Stadtteil und der Stadtteil wurde sowieso bewusst gewählt da, da die "Reichen" wohnen.
Und sie wussten, wie man technisch den größten Schaden anrichtet, der nicht mal eben behoben werden kann.
Mit dieser Prämisse, dass die wissen, was sie mache, ist unsere Infrastruktur unschützbar. Es ist zwar eindeutig, dass zu wenig investiert wurde die letzten Jahre, nur werden wir nie unverwundbar sein, egal wie viel Geld und wie lange das dauert.
Das Schimpfen auf den Senat und die Eliten (allgem gesagt, nicht wg der Diskussion hier), führt im Übrigen genau zu dem, was die wollen. Das Land destabilisieren (-> Revolution!).
Sehe ich auch so, und hier waren offensichtlich Leute am Werk die 100% wussten, was sie taten.
Die wussten, dass das die einzige Leitung ist in diesen Stadtteil und der Stadtteil wurde sowieso bewusst gewählt da, da die "Reichen" wohnen.
Ich war öfter mal radfahren auf dem Weg entlang dem Teltow Kanal, wo natürlich jeder die Kabelbrücke über den Kanal deutlich sieht und auch die gleich dort benachbarten Kraftwerke. Kein Hexenwerk, leider.
Einen solchen terroristischen Anschlag aus vorgeblichen Klimamotiven verurteilen alle Linke, Klimaschützer Aktivisten und Organisationen, die ich kenne. Man muss abwarten, wer wirklich dahintersteckt.
sabine-g
05.01.2026, 14:21
Man muss abwarten, wer wirklich dahintersteckt.
Es waren linke Spinner der "Vulkangruppe".
Warum sollte man daran zweifeln?
Siebenschwein
05.01.2026, 14:45
Es waren linke Spinner der "Vulkangruppe".
Warum sollte man daran zweifeln?
False Flag der AfD, weil der Reichstag nicht mehr so gut brennt? Von Russen bezahlte Bulgaren? Einfach nur ein Kabelbrand? Trump, der zeigen möchte, was passiert, wenn er Grönland nicht kriegt? Gelangweilte Kids unter Drogen?
Solange nicht rechtskräftig die Schuld festgestellt wurde oder jemand auf frischer Tat ertappt wurde (OK, van der Lubbe war auch nicht so recht klar), sollte man zumindest zweifeln dürfen.
Schwarzfahrer
05.01.2026, 15:06
Was ich mich fragen würde, wenn es mich träfe: wie schnell kann man ein Haus (egal ob Einfamilienhaus oder Mietshaus) an ein Notstromaggregat anschließen, um zumindest die Heizung wieder laufen zu lassen (und geplatzte Rohre u.ä. zu verhindern)? Wird das überhaupt versucht, soweit Geräte verfügbar sind? Es gibt doch sicher einiges im Handel auf Lager. Könnte die Stadt Berlin bundesweit solche Aggregate beschaffen und installieren lassen, wenn die Leitungsreparatur doch länger dauert? Die THW setzt ja ihre Aggregate schon für Pflegeheime und Krankenhäuser ein (https://www.thw.de/SharedDocs/Meldungen/DE/Einsaetze/Inland/2026/01/berlin_stromausfall.html), aber was ginge für die normalen Wohnungen?
Es waren linke Spinner der "Vulkangruppe".
Warum sollte man daran zweifeln?
Ich würde wenn von linksextremen Spinnern sprechen. Aber der Verfassungsschutz ist sich da in seiner Einschätzung ja selber nicht 100% sicher, wer dahinter steckt. Gem. Chronologie gibt es seit 2011 im Berliner Umland entsprechende Anschläge auf Infrastruktur, die der Vulkangruppe zugerechnet werden, aber soweit ich weiß, wurde dafür noch nie ein mutmaßlicher Täter/Täterin verhaftet.
Was ich mich fragen würde, wenn es mich träfe: wie schnell kann man ein Haus (egal ob Einfamilienhaus oder Mietshaus) an ein Notstromaggregat anschließen, um zumindest die Heizung wieder laufen zu lassen (und geplatzte Rohre u.ä. zu verhindern)? Wird das überhaupt versucht, soweit Geräte verfügbar sind? Es gibt doch sicher einiges im Handel auf Lager. Könnte die Stadt Berlin bundesweit solche Aggregate beschaffen und installieren lassen, wenn die Leitungsreparatur doch länger dauert? Die THW setzt ja ihre Aggregate schon für Pflegeheime und Krankenhäuser ein (https://www.thw.de/SharedDocs/Meldungen/DE/Einsaetze/Inland/2026/01/berlin_stromausfall.html), aber was ginge für die normalen Wohnungen?
Wenn man doch jetzt nur ein paar große Batterien, vielleicht auf Rädern, hätte und die so so als mobile Energiequellen vor die Villen stellen könnte…
Ein vehicle to home quasi.
Oder vehicles to grid, wenn es genug waeren.
Wenn man das doch nur haette…;) :cool:
Schwarzfahrer
05.01.2026, 15:14
Solange nicht rechtskräftig die Schuld festgestellt wurde oder jemand auf frischer Tat ertappt wurde (OK, van der Lubbe war auch nicht so recht klar), sollte man zumindest zweifeln dürfen.
Zweifeln darf man an allem, allerdings passt der Anschlag sehr gut dazu, daß seit Jahren linke Gruppen Terroranschläge auf Infrastruktur in Deutschland verüben, das kann man beim Verfassungsschutz (https://www.verfassungsschutz.de/DE/verfassungsschutz/der-bericht/vsb-linksextremismus/vsb-linksextremismus_node.html)und beim BMI (https://www.bmi.bund.de/DE/themen/sicherheit/extremismus/linksextremismus/linksextremismus-node.html)nachlesen - oder auch die bisherige Bilanz der Vulkan-Gruppen (https://www.tagesspiegel.de/berlin/linksextremismus-vulkangruppen-fur-zahlreiche-anschlage-verantwortlich-15103717.html) betrachten. Es ist nun mal eine Tatsache, daß die linksextreme Gewalt sich seit Jahren auf die Infrastruktur fokussiert, und weil es ja "nur" gegen Sachen geht, wird die Gefahr unterschätzt und medial wenig beachtet. Jetzt merkt man, daß auch Aktionen gegen Sachen Menschenleben gefährden können.
JENS-KLEVE
05.01.2026, 15:19
Ich hatte die letzten Tage wenig Zeit und dachte bzw. hörte es sei ein größerer „Stromausfall“. Dieser Begriff ist etwas irreführend, wenn jetzt klar ist, dass nicht ein Wetterereignis, technischer Defekt oder Schlamperei die Ursache ist.
Es steht ja bereits fest, dass es sich um einen gezielten Anschlag handelt. Bei einer solch folgenschweren Terrorsituation erwarte ich irgendwie mehr Aufregung. Oder gibt es die nur wenn Menschen unmittelbar sterben?
In den Nachrichten ist es nur ein Randthema, den Bürgermeister juckt es nicht, die Bevölkerung nimmt es irgendwie hin. Seltsam.
Zweifeln darf man an allem, allerdings passt der Anschlag sehr gut dazu, daß seit Jahren linke Gruppen Terroranschläge auf Infrastruktur in Deutschland verüben, das kann man beim Verfassungsschutz (https://www.verfassungsschutz.de/DE/verfassungsschutz/der-bericht/vsb-linksextremismus/vsb-linksextremismus_node.html)und beim BMI (https://www.bmi.bund.de/DE/themen/sicherheit/extremismus/linksextremismus/linksextremismus-node.html)nachlesen - oder auch die bisherige Bilanz der Vulkan-Gruppen (https://www.tagesspiegel.de/berlin/linksextremismus-vulkangruppen-fur-zahlreiche-anschlage-verantwortlich-15103717.html) betrachten. Es ist nun mal eine Tatsache, daß die linksextreme Gewalt sich seit Jahren auf die Infrastruktur fokussiert, und weil es ja "nur" gegen Sachen geht, wird die Gefahr unterschätzt und medial wenig beachtet. Jetzt merkt man, daß auch Aktionen gegen Sachen Menschenleben gefährden können.
Nicht nur gegen Sachen wenden sich Linksextreme.
Stichwort: Hammerbande (https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/lina-e-linksextremismus-anklagen-100.html) mit mehrfachem versuchten Mord!
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An der Kabelbrücke über den Teltowkanal ...........
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Wundern tut es einen schon, dass die Reparatur so lange dauert. andererseits ist eine Kabelverbindung für 35.000 Haushalte nun auch kein Pappenstil
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für mich hat es ausgeschaut wie ein Kabelbrand innerhalb einer Trasse durch Überlastung - es ist einfach zuviel und zulange Strom gezogen (verbraucht) worden, bis die Isolation zum brennen anfängt.
Ich hab nicht in dem Bereich gearbeitet und mein Studium ist 40 Jahre her, mich hat aber damals schon gewundert, dass in größeren Netzen mit Gleichzeitigkeiten von 14 % die Leitungen und die Sicherungen dimensioniert wurden - fliegt die Sicherung jetzt öfters, wird halt eine Größere eingebaut, damit ist der "Schutz" der Leitung gegen Überhitzung obsolet - et werd scho jutt jehe - woar jestern och so (oder so ähnlich auf kölsch).
Die Straßen sind leer - die Leute alle nicht auf Arbeit, sondern zu hause alte Urlaubstage abbauen - zusätzlich haben sich das Nutzerverhalten und die Verbrauchsgewohnheiten geändert/erhöht, die Leitungen dürften aber nicht verstärkt worden sein, wenn jetzt noch die Ent-Carbonisierung der Gebäude durch ineffiziente Kaltdampf-Kompressionsmaschinen dazu kommen - dann wird es in Zukunft noch viel mehr Kabelbrände geben, dazu braucht es keine Russen, Ukrainer, linke oder rechte Spinner...
Ich war öfter mal radfahren auf dem Weg entlang dem Teltow Kanal, wo natürlich jeder die Kabelbrücke über den Kanal deutlich sieht und auch die gleich dort benachbarten Kraftwerke. Kein Hexenwerk, leider.
Wie gesagt, es geht darum, dass das die einzige Leitung war und man die Stelle im Netz nicht einfach umgehen kann.
Die Leitung zu zerstören ist im übrigen auch so einfach nicht, die ist schon sehr massiv.
Was verspricht sich denn diese "Vulkangruppe" von diesem Anschlag?
Ausser dass mind. 35.000 Leute angepisst sind und sie schon mal nicht unterstützen, egal was sie wollen.
Was verspricht sich denn diese "Vulkangruppe" von diesem Anschlag?
Ausser dass mind. 35.000 Leute angepisst sind und sie schon mal nicht unterstützen, egal was sie wollen.
Ganz grob gesagt glauben diese Spinner, zumindest nach dem, was wohl im Bekennerschreiben steht, dass man damit eine revolutionäre Stimmung in der Bevölkerung erzeugen kann.
Dass man sich gegen die Eliten/ das Establishment auflehnt, davon fegt und mal min der Sozialismus eingeführt wird.
Damit unterscheiden sie sich im Übrigen kaum von den rechten Spinnern.
Es kann natürlich auch ne false Flag Aktion sein, dann ist es aber halt nur umgekehrt, Rechte wollen, dass sich die Bevölkerung gegen die Regierung auflehnt, weil sie die (angebliche) linke Bedrohung nicht in den Griff bekommt.
Dafür sprechen würde in meine Augen, dass der VS wohl komplett im Dunkeln tappt und niemand die Beteiligten kennt.
Akteure der linken Szene sind ja in Berlin untereinander bekannt und vom VS oft unterwandert und gut überwacht.
Ok danke. Verrückt.
Zu den Tätern weiss man also nix. Aber Rechte Szene ist ja auch unterwandert, inklusive paar gesinnungsfreundlicher Mitglieder. :Huhu:
Schwarzfahrer
05.01.2026, 16:43
Was verspricht sich denn diese "Vulkangruppe" von diesem Anschlag?
Hier sind einige detailliertere Zitate aus ihrem Bekennerschreiben:
Wir haben heute das Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerk in Lichterfelde angegriffen. Das Kraftwerk produziert auf Erdgasbasis eine elektrische Gesamtleistung von 300 MW. Ziel waren die Starkstromleitungen, um bei dem Unternehmen einen hohen Schaden zu verursachen. Die Kabelbrücke, die nicht öffentlich verzeichnet ist und vom Kraftwerk Lichterfelde über den Teltowkanal geführt wird, haben wir zur Seite der Grünanlagen hin in Brand gesetzt. Wir haben die angeschmorten Kabelstränge mit herumliegenden Stahlstangen zusätzlich kurzgeschlossen.
Das Energieunternehmen wird auf dem freien Markt Strom in Echtzeit kaufen müssen, um die Vertragsverpflichtungen zu erfüllen, die sie mit der Auslieferung des Stroms eingegangen sind, sobald der Ausfall der Lieferung bemerkt wird. Wir gehen nicht davon aus, dass wir dadurch 100.000 Haushalte vom Netz abgetrennt haben, sondern dass wir diese nur vom Netz des Gaskraftwerks abgetrennt haben. Das mehrfach gesicherte Energienetz wird über andere Wege der Energieleitungen die Haushalte in kürzester Zeit wieder über das weit verzweigte Stromnetz anschließen. Der kurzfristige Kauf von Energie zu den marktüblichen Preisen ist möglicherweise teurer als zu dem Zeitpunkt, als das Energieunternehmen den Strom an der Leipziger Strombörse (EEX) gekauft hat. Um nicht hohe Vertragsstrafen an die einzelnen Energieabnehmer zu zahlen bleibt ihnen kein anderer Weg. Wir haben über zwanzig 110 KV Leitungen kurzgeschlossen und die Fernwärmerohre nicht in den Anschlag einbezogen. Aber wir können Auswirkungen auf die Fernwärme nicht ausschließen.
Unsere Aktion unterscheidet sich im Praktischen von der Aktion in Adlershof am 9.9.2025 gegen das Technologiezentrum. Dort handelte es sich um eine Zuleitung, die redundante Absicherung vernachlässigte. Bei der „Vulkangruppe Tesla ausschalten“, die Tesla mit der Zerstörung einer Zuleitung vom Netz nahm und um die 5000 privaten Haushalte mit traf, war die Situation ähnlich. In unserem Fall wird nicht vor einem Objekt wie dem Technologiepark oder der Gigafactory der Strom abgetrennt, sodass dieses Objekt in den Blackout kommt, sondern das Kraftwerk mit seiner weiten Verzweigung der Kabel wird von Stromnetz abgetrennt. Es produziert noch Strom, kann aber diesen nicht mehr in dasNetz einspeisen und somit nicht mehr liefern. Die Versorgungsfähigkeit der privaten Haushalte über andere Kraftwerke bleibt aber erhalten und ist auch so von den Behörden und Energieriesen beabsichtigt. Trotzdem ist nicht ausgeschlossen, dass unsere Aktion einzelne Trafostationen in größerer Mitleidenschaft zieht.
Die Versorgung mit Fernwärme (thermische Leistung um 690 MW) ist durch uns nicht unterbrochen worden.
Die einzelnen Haushalte sind nicht Ziel der Aktion. Ziel der Aktion ist es, der Gaswirtschaft und der Gier nach Energie einen hohen Schaden zuzufügen.
Wenn es zu längeren Ausfällen in privaten Haushalten kommt, wollen wir hiermit deutlich machen, sie sind nicht Ziel des Angriffs. Und dieser Effekt war von uns weder beabsichtigt noch kalkuliert. Wir haben zu jedem Zeitpunkt die Gefährdung von Menschenleben ausgeschlossen.
Da wir keine hundertprozentige Sicherheit darüber haben, welche Kettenreaktionen, die nicht in unserem Verantwortungsbereich liegen, unsere Abschaltung der Gaswerks zur Folge haben könnten, haben wir folgende Bitte an eventuell in Mitleidenschaft gezogene Haushalte: Klingeln Sie bei Ihren Nachbar:innen an. Bedenken Sie, ältere oder hilfsbedürftige Menschen bei einem Ausfall des Stroms mitzuversorgen. Versorgen Sie sich und andere Menschen, indem Sie solidarische Unterstützung geben. Informieren Sie sich untereinander (https://www.achgut.com/artikel/wie_leicht_laesst_sich_berlin_ausschalten).
Laut Welt ist es übrigens eher nicht eine Gruppe, sondern die Behörden gehen von der Existenz verschiedener Strukturen aus, die sich als „Vulkangruppen“ bezeichnen. Zwischen den Gruppen gebe es ideologische Unterschiede, die aus vergangenen Bekennerschreiben deutlich würden. Wie das aktuelle Pamphlet sich in die Serie einreiht, ist bislang unklar (https://www.welt.de/politik/deutschland/plus69596b26fb77630dac276910/stromausfall-das-geheime-einsatzprotokoll-und-das-bekennerschreiben-zum-brand-in-berlin.html?icid=search.product.onsitesearch).
Schwarzfahrer
05.01.2026, 16:48
Es kann natürlich auch ne false Flag Aktion sein, dann ist es aber halt nur umgekehrt, Rechte wollen, dass sich die Bevölkerung gegen die Regierung auflehnt, weil sie die (angebliche) linke Bedrohung nicht in den Griff bekommt.
Dafür sprechen würde in meine Augen, dass der VS wohl komplett im Dunkeln tappt und niemand die Beteiligten kennt.
Akteure der linken Szene sind ja in Berlin untereinander bekannt und vom VS oft unterwandert und gut überwacht.Die Vulkan-Gruppen sind allerdings seit 2011 aktiv mit regelmäßigen Sabotageakten. Ich finde es schon befremdlich, daß die Behörden in 14 Jahren immer noch nichts darüber wissen, wer dahinter steckt. Ist es Unfähigkeit oder Desinteresse?
Zu der FalseFlag-Theorie: ich glaube schon, daß es solche linke Spinnergruppen gibt. Ob sie immer in Eigeninitiative handeln, oder z.T. von anderen Interessengruppen manipuliert werden, ist für mich sekundär - wer die Tat vollbringt, ist erst mal verantwortlich. Aber die Idee ist nicht neu:
Erst kürzlich hatte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) im Interview mit WELT AM SONNTAG gewarnt: „Ein Ziel unserer neuen Strategie gegen hybride Bedrohungen ist, herauszufinden, ob ausländische Mächte linksextreme oder anarchistische Gruppen nutzen, um Spionage oder Sabotage zu betreiben.“ Und weiter: „Eine Vermutung ist, dass sogenannte Low-Level-Agents eingesetzt werden, das heißt, fremde Mächte bedienen sich ansprechbarer oder erpressbarer Personen vor Ort, um Spionage- oder Sabotageakte durchzuführen. (https://www.welt.de/politik/deutschland/plus69596b26fb77630dac276910/stromausfall-das-geheime-einsatzprotokoll-und-das-bekennerschreiben-zum-brand-in-berlin.html?icid=search.product.onsitesearch)“
zum Inhalt des Bekennerschreibens:
“Wir haben heute Nacht das Gaskraftwerk in Berlin-Lichterfelde erfolgreich sabotiert”...... "Stromausfälle waren nicht Ziel der Aktion, sondern die fossile Energiewirtschaft". Der Brandanschlag sei als "Akt der Notwehr und der internationalen Solidarität mit allen, die die Erde und das Leben schützen", zu verstehen. Die Verfasser äußerten außerdem die Hoffnung, dass die fossile Energiegewinnung gestoppt werden könne und diese Tat einen entscheidenden Beitrag leiste. In dem Bekennerschreiben zu dem aktuellen Stromausfall im Berliner Südwesten entschuldigten sich die Verfasser ausdrücklich "bei den weniger wohlhabenden Menschen", die von dem Stromausfall betroffen seien. Das Mitleid für die "vielen Besitzer von Villen in diesen Stadtteilen" hielte sich "in Grenzen".
Die Begründung spricht vor allem von einem Angriff auf die fossile Energiewirtschaft.
https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2026/01/berlin-suedwesten-stromausfall-vulkangruppe-bekennerschreiben-brandanschlag.html
Die Anschläge, welche der Vulkangruppe bisher öffentlich zugeordnet werden, sind in ihren Begründungen und Angriffszielen allerdings in meinen Augen sehr inkonsistent, weshalb ich nicht nur an eine "links- oder grünextremistische" kriminelle Vereinigung als Möglichkeit denke, sondern auch an Personen, welche hauptsächlich Anschläge verüben wollen, egal welchen Inhaltes und Zielrichtung oder sogar False Flag Anschläge. So hat die Gruppe z.B. auch einen Anschlag auf die Stromversorgung der Tesla Fabrik verübt bzw. dafür die Verantwortung übernommen, eigentlich absurd und im Widerspruch zur obigen Begründung, weil die ja Elektroautos bauen. Ausserdem ist Tesla der grösste Arbeitgeber in der Region, d.h. auch für Sozialisten wäre es komplett absurd, die Fabrik anzugreifen.
* Laut Experte kein Vorwissen für derartige Anschläge notwendig.
Antracis
05.01.2026, 17:56
Ideologie ist ja nur eine Seite der terroristischen Existenz. Ob nun religiös oder politisch legitimiert, die Sattelfestheit und auch die theoretische Konsistenz der eigenen Sichtweise schwankt da beträchtlich.
Konsistenter sind da psychologische Macht- und Moralmotive und zur radikalisierung beitragende Gruppendynamiken. Aus beruflicher Perspektive interessiert mich das naturgemäß mehr.
Typisch ist ein grandioses Selbstbild („Wir sehen klarer als die Masse“), Moralische Überhöhung („Unsere Gewalt ist notwendig, eure ist verbrecherisch“)Eine wichtige Rolle spielt oft Kränkung und Wut („Dieses System erkennt unsere Wahrheit nicht an“)
Und der Wunsch nach historischer Bedeutung („Wir zwingen die Geschichte zum Handeln“) sowie Macht über Leben, Angst und Aufmerksamkeit.
Die wenigsten von uns können wohl behaupten, das Leben von 35.000 Menschen über Tage entscheidend geprägt zu haben und soviel mediale Aufmerksamkeit zu erlangen.
Weiterhin ist die Entdeckungsgefahr relativ klein und man kann sich den Kollateralschaden schönreden. Relativ viel Output für wenig in.
Die Gewalt ist da in erster Linie identitätsstiftend, machtvoll und aufmerksamkeitsgenerierend.
Es gibt auch andere Typen, wo dann moralische Rigidität in Grandiosität umschlägt und Unfähigkeit zur Ambivalenz und totale Identifikation mit der Rolle zu solchen Taten führen,
Jedenfalls tritt dann am Ende in den Hintergrund, dass das ganze nur wenig oder in keinster Weise geeignet ist, die Welt ideologisch zu verändern oder zu beeinflussen.
Das können auch nur 1-3 Personen sein.
Der NSU bestand im Kern ebenfalls nur aus 3 eingeweihten Personen und die Ermittler suchten in den falschen Szenen, weshalb sie nicht entdeckt worden sind.
Hier sind einige detailliertere Zitate aus ihrem Bekennerschreiben:
Laut Welt ist es übrigens eher nicht eine Gruppe, sondern die Behörden gehen
im Text steht, dass sie das Gaskraftwerk abschalten wollen - warum dann über die Stromseite?? und nicht, wie es logischer wäre, über die Gasseite??
und zuviel Vertragsgeschwafel ..... und über Gelaber über Preise, so als ob sie von einem plötzlich stark steigenden Strompreis profitieren würden.
linke Stromterroristen hab ich mir anders vorgestellt.
Das können auch nur 1-3 Personen sein.
Der NSU bestand im Kern ebenfalls nur aus 3 eingeweihten Personen und die Ermittler suchten in den falschen Szenen, weshalb sie nicht entdeckt worden sind.
Genau.
im Text steht, dass sie das Gaskraftwerk abschalten wollen - warum dann über die Stromseite?? und nicht, wie es logischer wäre, über die Gasseite??
und zuviel Vertragsgeschwafel ..... und über Gelaber über Preise, so als ob sie von einem plötzlich stark steigenden Strompreis profitieren würden.
linke Stromterroristen hab ich mir anders vorgestellt.
Auf de.indymedia.org steht das ganze, sehr lange, umfangreiche Bekennerschreiben. Die Zeitungen haben nur einen kleinen Teil abgedruckt.
Antracis
05.01.2026, 19:59
Auf de.indymedia.org steht das ganze, sehr lange, umfangreiche Bekennerschreiben. Die Zeitungen haben nur einen kleinen Teil abgedruckt.
Deckt sich inhaltlich ja mit dem, was ich oben schrieb. Die Eigentümer des besseren Wissens, der besseren Moral, der besseren Gewalt. Oder, dem apodiktischem Schreibstil entsprechend: Der einzig richtigen.
Deckt sich inhaltlich ja mit dem, was ich oben schrieb. Die Eigentümer des besseren Wissens, der besseren Moral, der besseren Gewalt. Oder, dem apodiktischem Schreibstil entsprechend: Der einzig richtigen.
Für mich liest sich jetzt der lange Text eher nicht wie eine False Flag (würde ich kürzer erwarten), sondern sehr bemüht, den Anschlag zu rechtfertigen. (mit wirrer Argumentation).
„ Unsere gemeinwohlorientierte Aktion ist gesellschaftlich sinnvoll. Wir versuchen damit, die Ausbeutung der Erde zu unterbrechen, die Co²-Toten zu verhindern und die mit der Klimakatastrophe zusammen hängenden Krankheiten zum Stoppen zu bringen. Wir versuchen damit außerdem, dem Artensterben ein Ende zu setzen und die Welt für alle wieder lebenswerter zu gestalten. Jene, die uns „Ökoterroristen“ nennen, sind selbst die wahren Ökoterroristen, formulieren dies im Sinne egoistischer Interessen und Machtkalkül.
Wir sehen die Bewusstlosen, die sich für schlau halten und den Klimawandel für Fakenews.“
„ Da wir keine hundertprozentige Sicherheit darüber haben, welche Kettenreaktionen, die nicht in unserem Verantwortungsbereich liegen, unsere Abschaltung der Gaswerks zur Folge haben könnten, haben wir folgende Bitte an eventuell in Mitleidenschaft gezogene Haushalte: Klingeln Sie bei Ihren Nachbar:innen an.“
So, mmmh
Der Text hat einen seltsamen Sound, finde ich
m.
Siebenschwein
05.01.2026, 21:48
…Klingeln Sie bei Ihren Nachbar:innen an.“
…
Ohne Strom? Klopfen wäre wohl zielführender.
Hirnlose Idioten.
....Hirnlose Idioten.
Dem kann ich mich nur anschließen. Wen, glauben die, mit dieser Aktion treffen zu können? Da jetzt zurecht wegen eines terroristischen Anschlags ermittelt wird, hoffe ich, dass die Täter dann auch dementsprechend verurteilt werden.
Was ich aber auch bedenklich finde, sind die Reaktionen in den sozialen Medien, wo der Untergang des Abendlandes eingeläutet wird. Als ob sowas zu verhindern wäre, wenn man aufpassen würde. Infrastruktur ist nicht vollumfänglich zu schützen. Es sei denn man möchte in einem Polizeistaat mit andauernden willkürlichen Kontrollen und im Prinzip nächtlichem Ausgangsverbot leben.
Dem kann ich mich nur anschließen. Wen, glauben die, mit dieser Aktion treffen zu können? Da jetzt zurecht wegen eines terroristischen Anschlags ermittelt wird, hoffe ich, dass die Täter dann auch dementsprechend verurteilt werden.
Was ich aber auch bedenklich finde, sind die Reaktionen in den sozialen Medien, wo der Untergang des Abendlandes eingeläutet wird. Als ob sowas zu verhindern wäre, wenn man aufpassen würde. Infrastruktur ist nicht vollumfänglich zu schützen. Es sei denn man möchte in einem Polizeistaat mit andauernden willkürlichen Kontrollen und im Prinzip nächtlichem Ausgangsverbot leben.
Fahre einfach mal nach Zehlendorf und rede dort mit den Betroffenen oder telefoniere mit welchen. Natürlich ist neben dem prophylaktischen Schutz (z.B. 24h Videoübewachungen) auch die staatlich organisierte Notversorgung der 35000 Haushalte, Pflegeheime und Einrichtungen ein Thema unter den Betroffenen. Dazu gehört quasi alles, was es braucht. Vor allem viele private Leute zeigen sich sehr hilfsbereit und bieten Schlafplätze in Wohnungen an. Das Vertrauen ist aber weg. Die Leute glauben mehrheitlich nicht, dass wie versprochen bis Donnerstag wieder Strom da ist. Durch Wasserrohrbrüche kann sich der ungeheizte Zustand weiter verlängern.
Aber auch die Lieferungen des THW von zahlreichen Generatoren in die Ukraine ist natürlich Thema, die dringend vor Ort gebraucht werden würden.
Während in Berlin das Licht ausgeht: 1.700 THW-Generatoren sichern Energie in der Ukraine. Berlin kämpft mit Stromausfall. Über 1.700 Generatoren gingen über das THW bereits in die Ukraine. Fehlen diese Reserven jetzt in der Hauptstadt? (https://archive.ph/jV9Rd)
Aber auch die Lieferungen des THW an zahlreichen Generatoren in die Ukraine ist natürlich Thema, die dringend vor Ort gebraucht werden würden.
Typische Fake-News. An Notstromaggregaten mangelt es nicht, in 2min google-suche kriege ich ein Dutzend in verschiedenen Größen bei den großen Verleihern wie Boels und Co. zur sofortigen Verfügbarkeit angezeigt. Netzbetreiber haben Ersatzstromaggregate, das THW hat immer noch genug, diverse Elektrobetriebe, ... wie viele willst du haben?
Das Problem ist dass normale Häuser gar keine Notstromanschlüsse haben und man nicht mal eben ein Kabel umstöpseln und einen Wohnblock an ein Aggregat anschließen kann. Kritische Infrastruktur wie Altenheime oder Krankenhäuser haben entweder eigene Notstromversorgungen oder spezielle Einspeisevorrichtungen für externe Aggregate.
JENS-KLEVE
06.01.2026, 21:21
Ich meine das THW hätte nur den Transport usw. übernommen. Also sind das keine THW-Generatoren.
Stattdessen könnten die Tastaturrambos die Gelegenheit nutzen um etwas Empathie für die ukrainische Bevölkerung zu entwickeln, die jetzt schon viele Winter diesen Mist mitmachen, weil sie gezielt von Russland beschossen werden. Die zivile Infastruktur ist immer pünktlich zum Wintereinbruch das Ziel.
Siebenschwein
06.01.2026, 21:28
Ich meine das THW hätte nur den Transport usw. übernommen. Also sind das keine THW-Generatoren.
Stattdessen könnten die Tastaturrambos die Gelegenheit nutzen um etwas Empathie für die ukrainische Bevölkerung zu entwickeln, die jetzt schon viele Winter diesen Mist mitmachen, weil sie gezielt von Russland beschossen werden. Die zivile Infastruktur ist immer pünktlich zum Wintereinbruch das Ziel.
Danke. Diese Diskussion ist moralisch wirklich unterste Schublade.
Danke. Diese Diskussion ist moralisch wirklich unterste Schublade.
Das sind die Gespräche und Themen auf der Strasse von Betroffenen, welche Zeitungen halt aufgreifen. Der Anschlag nützt doch vor allem der AFD.
Wer halt in einem Mehrfamilienhaus wohnt, wo die nächsten Tage Wasserrohrbruch zu erwarten ist, fragt sich, weshalb keine Möglichkeit organisert wird, zumindest das zu verhindern mit Generatoren., oder wer ein Unternehmen hat, wo erhebliche Schäden entstehen, wenn die Ware lange unter den Gefrierpunkt fällt, braucht ebenfalls Generatoren.
In den 70ziger Jahren habe ich 20 Jahre lang in einem Berliner Altbau gewohnt (100 m², 250.- DM, 1970), wo es für jede Wohn-Einheit im Altbau funktionsfähige Kachelöfen mit Kamin in jedem Zimmer gab. Wer es sich leisten kann, hat in den Einfamilienhäusern im Südwesten wenigstens einen offenen Kamin im Wohnzimmer. Vielleicht sollte man solche Backup Heizungen künftig bevorzugt einbauen, solange man sich auf den Staat nicht mehr verlassen kann. In der Nachkriegszeit wurde der Grunewald abgeholzt, um zu heizen. Heute sitzen die Leute in der Eiseskälte.
Der Spiegel meint: "Der Sound des Berliner Stromausfalls ist das gelegentliche Brummen eines Generators. Selig, die noch vor Sonntag einen ergattern konnten."
......Natürlich ist neben dem prophylaktischen Schutz (z.B. 24h Videoübewachungen).....
Ich lach mich kaputt...wieviel Millionen Kameras und dazugehörendes Überwachungspersonal, das im Notfall eingreifen und Anschläge verhindern kann, möchtest du denn bereitstellen, um sämtliche kritische Infrastruktur in D zu überwachen? Millionen Kilometer Leitungen (Strom, Wasser, Gas, Öl......), Millionen wichtige Straßen- und Bahnkilometer....und und und
Antracis
06.01.2026, 22:46
Vielleicht sollte man solche Backup Heizungen künftig bevorzugt einbauen, solange man sich auf den Staat nicht mehr verlassen kann. In der Nachkriegszeit wurde der Grunewald abgeholzt, um zu heizen. Heute sitzen die Leute in der Eiseskälte.
Was ist denn Dein konkreter Maßstab in dieser Situation und wie soll das tectnisch gelöst werden, damit man sich wieder auf den Staat verlassen kann ?
Wenn man übrigens noch weiter in der Geschichte zurückgeht, gab es noch gar keinen Strom, da war alles viel sicherer und besser!
Ich lach mich kaputt...wieviel Millionen Kameras und dazugehörendes Überwachungspersonal, das im Notfall eingreifen und Anschläge verhindern kann, möchtest du denn bereitstellen, um sämtliche kritische Infrastruktur in D zu überwachen? Millionen Kilometer Leitungen (Strom, Wasser, Gas, Öl......), Millionen wichtige Straßen- und Bahnkilometer....und und und
Was das Stromnetz betrifft, sagt Giffey in Berlin, dass angeblich nur 1 % von 99 % des Netzes überirdisch verlaufen. Soviele Kameras braucht es offenbar gar nicht für die Sicherung des Stromnetzes, mal abgesehen von einer redundanten Konzeption. Ich bin 100 % sicher, dass jetzt nach dieser Katastrophe deutlich mehr in den Schutz der Berliner Stromnetze investiert werden wird.
15 Jahre lang gibt es wohl Bekennerschreiben der "Vulkangruppe". Ziemlich lange schon ohne Fahndungserfolg, finde ich.
Es werden in Berlin z.B. ja alle Bahnhöfe Video überwacht. Darüber werden oft Kriminelle gefasst, welche die Bahn als Fluchtweg nutzen.
Was ist denn Dein konkreter Maßstab in dieser Situation und wie soll das tectnisch gelöst werden, damit man sich wieder auf den Staat verlassen kann ?
Wenn man übrigens noch weiter in der Geschichte zurückgeht, gab es noch gar keinen Strom, da war alles viel sicherer und besser!
Ganz einfach, es braucht für bestimmte Grundbedürfnisse wie Heizung, Wasser, Strom z.B. eine fast 100 % Verfügbarkeit im Winter. Wer das für die Steuern als Regierung nicht garantieren kann, soll zurücktreten oder den Leuten sagen, helft Euch selbst, wir können das nicht mehr garantieren. Meine Meinung.
Privat tangiert mich das weniger, weil ich auf dem Land lebe, mit autarken Backupmöglichkeiten, mit guten Freunden in Zehlendorf, wovon 2 jetzt hier sind.
Siebenschwein
06.01.2026, 23:00
Was das Stromnetz betrifft, sagt Giffey in Berlin, dass angeblich nur 1 % von 99 % des Netzes überirdisch verlaufen. Soviele Kameras braucht es offenbar gar nicht für die Sicherung des Stromnetzes, mal abgesehen von einer redundanten Konzeption. Ich bin 100 % sicher, dass jetzt mehr in den Schutz der Berliner Stromnetze investiert werden wird.
Das ist der falsche Ansatz. Man muss einfach nur alle Menschen rund um die Uhr tracken und die Standorte speichern. Dann hat man automatisch die Täter jedes detektierten Verbrechens.
Das sollte doch im Sinne aller sein, die nach besserer Überwachung schreien. Wer sich nichts vorzuwerfen hat, hat auch nichts zu befürchten. Im Gegenteil: jeder kann jederzeit sogar seine Unschuld nachweisen. Ist das nicht praktisch?
Am besten Zurück zur DDR, da sorgte der Staat noch für einen.
Und die Stasi hätte gleich gewusst wer es war. Bzw es wäre gar nicht zu einem Anschlag gekommen.
15 Jahre lang gibt es wohl Bekennerschreiben der "Vulkangruppe". Ziemlich lange schon ohne Fahndungserfolg, finde ich.
Die russischen Hintermänner sind halt weit weg in Moskau…
Antracis
06.01.2026, 23:11
Typische Fake-News. An Notstromaggregaten mangelt es nicht, in 2min google-suche kriege ich ein Dutzend in verschiedenen Größen bei den großen Verleihern wie Boels und Co. zur sofortigen Verfügbarkeit angezeigt. Netzbetreiber haben Ersatzstromaggregate, das THW hat immer noch genug, diverse Elektrobetriebe, ... wie viele willst du haben?
Also als bei uns im Januar 2024 im Krankenhaus eine Ringleitung beschädigt wurde, und damit auch der Notstrom nicht mehr funktionierte, hingen 5 Gebäude mit ca. 200 Betten und die zugehörigen Räumlichkeiten zunächst an 3 mobilen Generatoren des THWs. Das waren damals die einzigen Kapazitäten für diese Größe in ganz Berlin und Brandenburg ( weshalb sie auch binnen eines Tages durch Leihaggregate kommerzieller Anbieter ersetzt wurden, damit die Kapazitäten für Notfälle wieder frei waren, Und das ganze lief so instabil, dass ich anfangs an einem Evakuierungsplan für unsere Abteilung mitgearbeitet habe.
Ist jetzt keine Kritik und ich bin da auch nicht im Thema, aber mein Eindruck ist schon, dass die Ressourcen begrenzt sind. Aber es macht ja auch keinen Sinn oder ist weit hergeholt, jetzt tausende kleine Dieselaggregate vorzuhalten.
Problem ist dass normale Häuser gar keine Notstromanschlüsse haben und man nicht mal eben ein Kabel umstöpseln und einen Wohnblock an ein Aggregat anschließen kann. Kritische Infrastruktur wie Altenheime oder Krankenhäuser haben entweder eigene Notstromversorgungen oder spezielle Einspeisevorrichtungen für externe Aggregate.
Ich finde die Kritik an der professionellen Hilfe auch total überzogen und ungerecht. Das ist ein riesiger Schadensfall und gerade unter denkbar ungünstigsten Wetterbedingungen. Da wird gerade extrem viel gemacht und wenn man Ende niemand ernsthaft gesundheitlichen Schaden nimmt und keine größeren Sachschäden entstehen, ist das richtig gut gelaufen und ein gutes Zeugnis für den Staat.
Aus meiner Sicht ist das auch der übliche Reflex nach Grosschadensereignissen, dass man einen Schuldigen haben muss. Der Täter wird man wahrscheinlich nicht habhaft werden, also schießt man sich auf den Senat ein. Das sich da letztlich einfach viele unglückliche Umstände summieren und es wirklich schwierig ist, da bessere Lösungen zu finden.
PS: bezüglich helfender Tatkraft gibt übrigens Frau Giffey hier in Berlin ein ungewohnt positives Bild, während Wegner mal wieder den Köpper direkt ins Fettnäpfchen hinlegt.
Wenn Ihr Euch mit Ironie und Zynismus damit abfinden wollt, dass es künftig im Winter in Berlin oder anderen Großstädten für zehntausende 6tägige oder längere Blackouts geben wird, bitte, nur zu .......... Beklagt Euch dann aber auch nicht über die politischen Veränderungen, die das zur Folge hat.
Siebenschwein
06.01.2026, 23:25
Wenn Ihr Euch mit Ironie und Zynismus damit abfinden wollt, dass es künftig im Winter in Berlin oder anderen Großstädten für zehntausende 6tägige oder längere Blackouts geben wird, bitte, nur zu .......... Beklagt Euch dann aber auch nicht über die politischen Veränderungen, die das zur Folge hat.
Du hast Recht. Man hätte lieber von Anfang an der Empfehlung von Frau BSW folgen sollen und die Ukraine an Russland weggeben sollen. Dann bräuchten die auch nicht unsere schönen Notstromaggregate, der Weltfrieden wäre nebenbei auch gesichert und Berlin hätte sogar genug Gas, um die Gehwege per Flammenwerfer abzutauen.
Alle hätten sich ganz toll lieb und selbst die AfR hätte keine Chance, weil die blauen Parolen vor lauter rosa Wölkchen unsichtbar wären.
Oder man schlägt putin ein Tauschgeschäft vor, Uckermark statt Ukraine wäre doch was.
Wenn Ihr Euch mit Ironie und Zynismus damit abfinden wollt, dass es künftig im Winter in Berlin oder anderen Großstädten für zehntausende 6tägige oder längere Blackouts geben wird, bitte, nur zu .......... Beklagt Euch dann aber auch nicht über die politischen Veränderungen, die das zur Folge hat.
Was weißt du, was wir nicht wissen?!
Haben deine russischen quellen schon was verraten, welche Stadt als Nächstes kommen wird?
Was weißt du, was wir nicht wissen?!
Haben deine russischen quellen schon was verraten, welche Stadt als Nächstes kommen wird?
Ja. Ich will aber die Ermittlungsarbeit nicht vorwegnehmen.
Vielleicht wendest Du Dich direkt an die "Vulkangruppe":
Wir melden uns erneut, weil nach unserer ersten Erklärung vieles bewusst missverstanden oder verzerrt wurde.
Zunächst:
Unser Handeln richtete sich nicht gegen Menschen, sondern gegen eine Infrastruktur, die tagtäglich Menschen, Umwelt und Zukunft zerstört. Energieversorgung ist kein neutraler technischer Vorgang, sondern ein politisches Herrschaftsinstrument. Wer fossile Großanlagen betreibt, entscheidet sich aktiv für Klimazerstörung, für Kriege um Ressourcen und für soziale Ungleichheit....... (https://knack.news/14765)
Was eine schwachsinnige Richtigstellung. Je mehr sie mitteilen, desto dämlicher wirds.
Antracis
07.01.2026, 08:28
Der letzte Satz ist typisch.
Ob Sie***verstanden wird, liegt nicht bei uns
***gemeint ist die „Intervention“
Das ist die typische apodiktische Haltung in Sachen Deutung, Moral und Verantwortung, die solchen Menschen meist inne wohnt.
tridinski
07.01.2026, 11:50
ab 11:00 heute wieder Strom da für alle Haushalte?
https://www.tagesspiegel.de/berlin/liveblog/stromausfall-in-berlin-uber-19000-haushalte-weiter-ohne-strom--vulkangruppe-aussert-sich-zu-russland-spekulation-15099957.html
deralexxx
07.01.2026, 13:26
Ich schaue mal in meine Glaskugel: in 6 Monaten wird kritische Infrastruktur, Schutz der Stromleitungen und vorhalten von Kapazitäten wieder keinen interessieren. Steigende Stromkosten oder extra Steuern um Redundanz zu schaffen wird keiner haben wollen.
also der Robert wollte mehr Glasfaserkabel verlegen lassen, weil man da dausend-mal mehr Energie übertragen kann und Kupfer ...... wer verlegt den Kupfer???..... total old scool
Am Ende hat sich irgenteine obdachlose arme .au in den Kanälen gewärmt und ist bei brennender Kerze eingepennt.
Hintergrund Artikel der SZ leider Pay Wall: Anschlagsort war fachmännisch mit Blick auf öffentlich verfügbare Netzpläne ausgewählt, gerade einen der zentralen Schwachstellen identifiziert und der Anschlag ging auf maximalen Schaden , das ist alles kein Zufall
Reparatur kompliziert , verschiedene Arten von Kabeltypen, hochfahren ist auch nicht unproblematisch.
Schön, dass es anscheinend wieder läuft.
m.
Hintergrund Artikel der SZ leider Pay Wall: Anschlagsort war fachmännisch mit Blick auf öffentlich verfügbare Netzpläne ausgewählt, gerade einen der zentralen Schwachstellen identifiziert und der Anschlag ging auf maximalen Schaden , das ist alles kein Zufall
Reparatur kompliziert , verschiedene Arten von Kabeltypen, hochfahren ist auch nicht unproblematisch.
Schön, dass es anscheinend wieder läuft.
m.
Ich vermute da einen Insider dahinter, jemand der immer noch oder mal für die Werke gearbeitet hat.
Oder (ausländischer) Geheimdienst mit sehr guter Ausbildung und Kenntnissen.
[Das waren keine linken Faulpelze und Arbeitsverweigerer :-D )
sybenwurz
07.01.2026, 15:57
Oder (ausländischer) Geheimdienst mit sehr guter Ausbildung und Kenntnissen.
Das waren keine linken Faulpelze und Arbeitsverweigerer :-D
Naja, die AfD scheint regelmässig in allen Gremien Anfragen zur Versorgungsinfrastruktur, Absicherung und Resilienz zu machen.
Seit 2020 etwa 7000 derlei Anfragen, allein in Thüringen zB. in den vergangenen zwölf Monaten 47, und zwar mit zunehmender Intensität wie Detailtiefe.
Lass ich mal so stehen. Keine Ahnung, wie sich im Verhältnis dazu die Zahl ähnlicher Anfragen anderer Parteien präsentiert.
Antracis
07.01.2026, 16:16
Ich vermute da einen Insider dahinter, jemand der immer noch oder mal für die Werke gearbeitet hat.
Oder (ausländischer) Geheimdienst mit sehr guter Ausbildung und Kenntnissen.
Also so ein Hexenwerk ist es jetzt wirklich nicht. Ich nehme mir vor, die energetische Infrastruktur möglichst effektiv zu schädigen. Das Stromnetz habe ich schon mehrmals als Ziel gehabt.
Ich will möglichst wenig Umgehungswege, also suche ich mir also einen Außenbezirk (das war sicher auch eine der Überlegungen beim Anschlag in Treptow-Köpenick und Adlershof, neben dem dortigen Technologiepark)
In Außenbezirken finden sich auch oft besserverdienende Gegenden.
Ich muss leicht rankommen, also suche ich was oberirdisches.
Die Pläne kann ich öffentlich nach kurzer Recherche einsehen.
Das ein möglichst lang brennendes Feuer mit kurzschließenden Metallteilen integriert eine ziemlich üble Sache ist und wie man einen Brandsatz, der über 1000 Grad heiss wird herstellt, benötigt mittlerweile 2 Minuten Google-Recherche und keinen Abschluss der 007-Akademie.
Das man also alles minuziös planen. Man kann aber auch einfach mal 5 Minuten auf so einen Netzplan schauen und feststellen: Geil, da gibt es eine Kabelbrücke, ohne Großartig Kollateralen und die geht direkt zu den Wannseebonzen. Das machen wir.
Geheimdienste würden da wohl leider ganz andere Optionen haben. Mit wirklichem Insiderwissen ist es wahrscheinlich relativ einfach möglich, eine wirklich zerstörerische Überbelastung zu produzieren, das sehr große Teile Berlins ausfallen und das für deutlich mehr als 4 Tage. Befürchte ich Leider.
„Vulkangruppe“ distanziert sich von „Vulkangruppe“
https://taz.de/Brandanschlag-auf-Stromnetz-in-Berlin/!6143455/
Plagiatsvorwürfe :Lachanfall:
sybenwurz
07.01.2026, 17:55
Witzig in dem Zusammenhang mit Berlin finde ich ja, wie sehr neulich, als in Spanien die Lichter ausgingen, alle(?) der Meinung waren, sowas könne bei uns nicht passieren...:-((
[...]
Deutschland hat bessere Netze und ist mitten in Europa natürlich optimal an das Verbundnetz angeschlossen. Spanien hat nur eine relativ schwache Anbindung an das Verbundnetz, diese wurde aufgrund der Instabilität im spanischen Netz schnell getrennt und dann war das eine Kettenreaktion.
Darauf würde ich jetzt nix wetten.
Die Leute, die ich kenne, die bei Stromversorgern arbeiten, lamentieren zum Grossteil eigentlich eher, dass die Netze restlos überlastet und vor 50Jahren für gänzlich andere Anforderungen (Verteilung von einigen kraftwerken in die Haushalte und Firmen, nicht kreuz und quer wo jeder irgendwas aufm Dach hat) gebaut wurden und dringend einer Erneuerung bzw. Modernisierung bedürften.
Siebenschwein
07.01.2026, 18:03
Witzig in dem Zusammenhang mit Berlin finde ich ja, wie sehr neulich, als in Spanien die Lichter ausgingen, alle(?) der Meinung waren, sowas könne bei uns nicht passieren...:-((
Äh... ich glaube mich zu erinnern, dass ziemlich schnell postuliert wurde, das läge an dem vielen "Flatterstrom" und uns das auch bevorstünde, da wir zu viel davon hätten.
Oder hab ich das falsch verstanden?
„Vulkangruppe“ distanziert sich von „Vulkangruppe“
https://taz.de/Brandanschlag-auf-Stromnetz-in-Berlin/!6143455/
Kann auch sein, dass sie merken, was sie eigentlich für eine Scheisse gemacht haben und jetzt schnell lieber nicht dafür verantwortlich sein wollen, bevor sie als Terrorgruppe für lange in den Knast kommen.
Aber da die Regierung da nicht viel tut und die Empörung sich in Grenzen hält, besteht eine gute Chance, dass das ganze eh bald in Wohlgefallen auflöst.
Witzig in dem Zusammenhang mit Berlin finde ich ja, wie sehr neulich, als in Spanien die Lichter ausgingen, alle(?) der Meinung waren, sowas könne bei uns nicht passieren...:-((
Lokale Stromausfälle können immer passieren, hatten wir vor kurzem auch mal einige Stunden, Bagger war 2m zu weit links ... Bei Störungen kann man Teilnetze trennen, die Ausfälle regional begrenzen, aber wenn in einen Ortsteil nur eine Hauptversorungsleitung geht und man die kappt ist halt dunkel. Weite Teile Spaniens hatten damals halt nur diese eine Leitung zum europäischen Netz wie jetzt Berlin Wannsee nur über diese eine Hochspannungsleitung über dem Kanal versorgt wurde. Shit happens, aber ein Netzt das überall redundant und ausfallsicher, voll bewacht und sabotagegeschützt ist will keiner bezahlen.
Und mal eben eine Notstromversorgung aufbauen ist gar nicht so einfach, man kann ja nicht einfach irgendwo ein Kabel anzapfen und ein Aggregat anschließen ohne genau zu wissen wo das hingeht und wo das alles Strom liefert, womöglich noch an die gerade stromlose Reparaturstelle - die letzten Worte des Technikers "ja, der Strom ist aus" :Maso:
Bei Krankenhäusern etc.. hat es entsprechende Schaltmöglichkeiten für die Notstromversorgung, da wird halt mal ein Gebäude komplett vom Stromnetz getrennt und als Insel versorgt. Da kann aber dann auch nicht versehentlich Strom ins Netz zurückgespeist werden.
Aber Martina Krüger (77) hat wieder Strom, dann ist ja alles gut. (Bild) :Cheese:
Witzig in dem Zusammenhang mit Berlin finde ich ja, wie sehr neulich, als in Spanien die Lichter ausgingen, alle(?) der Meinung waren, sowas könne bei uns nicht passieren...:-((
Das war doch eine komplett andere Situation. In Berlin wurde eine einzige Mittelspannungsleitung zerstört und daher genau dieser eine Versorgungsbereich abgeschaltet. In Spanien war es ein nationaler Blackout wo sich die Netzstörungen soweit aufgeschaukelt haben, dass das gesamte Netz in Spanien abgeschaltet wurde.
Bitte nicht die Äpfel und Birnen ins gleiche Körbchen legen.
Antracis
07.01.2026, 18:55
Aber da die Regierung da nicht viel tut und die Empörung sich in Grenzen hält, besteht eine gute Chance, dass das ganze eh bald in Wohlgefallen auflöst.
Welche notwendigen Maßnahmen unterlässt denn „die Regierung“ gerade ?
Genussläufer
07.01.2026, 19:07
Welche notwendigen Maßnahmen unterlässt denn „die Regierung“ gerade ?
Linksextrimismus als Problem anerkennen und das mit voller Härte zu verfolgen z.B.
Man stelle sich vor, das wäre von Rechtsextremen verübt worden. Da wäre Polen offen!
Gleich AFD Verbot etc.
Man stelle sich vor, das wäre von Rechtsextremen …
Da wäre Polen offen!
Na da waeren die blaubraunen kackbratzen doch am Ziel, „seit heute 5.45 wird zurückgeschossen“.
„Vulkangruppe“ distanziert sich von „Vulkangruppe“
https://taz.de/Brandanschlag-auf-Stromnetz-in-Berlin/!6143455/
Ich vermag keinen Unterschied im Stil zu den aktuellen Bekennerbriefen erkennen.
Antracis
07.01.2026, 20:16
Man stelle sich vor, das wäre von Rechtsextremen verübt worden. Da wäre Polen offen!
Gleich AFD Verbot etc.
Und das wäre dann genau warum schlecht oder falsch ?
sabine-g
07.01.2026, 20:25
Und das wäre dann genau warum schlecht oder falsch ?
Weil er dann nichts mehr zu wählen hätte.
Ich vermag keinen Unterschied im Stil zu den aktuellen Bekennerbriefen erkennen.
Welchen den jetzt….
Ich zähle jetzt drei: einmal das erste Schreiben mit dem „klingeln“, super verworren und ganz seltsam im Ton, dann das zweite, was noch so ne irgendwie Richtigstellung sein sollte was aber einheitlich im Ton wirkte und jetzt noch eins , was wiederum seltsam geschrieben ist - aber nicht so wie das erste.
m.
Ich war vor Jahrzehnten mal mit jemanden aus der forensischen Linguistik Radfahren. Hochinteressant!
Genussläufer
07.01.2026, 20:42
Und das wäre dann genau warum schlecht oder falsch ?
Falsch ist, dass man Linksextremismus als Problem ignoriert. Wenn Rechtsextremisten gegen Gesetze verstossen, sollen sie mit voller Härte verfolgt werden. Da habe ich keine andere Meinung bei Adept lesen können.
Welchen den jetzt….
Ich zähle jetzt drei: einmal das erste Schreiben mit dem „klingeln“, super verworren und ganz seltsam im Ton, dann das zweite, was noch so ne irgendwie Richtigstellung sein sollte was aber einheitlich im Ton wirkte und jetzt noch eins , was wiederum seltsam geschrieben ist - aber nicht so wie das erste.
m.
Ich war vor Jahrzehnten mal mit jemanden aus der forensischen Linguistik Radfahren. Hochinteressant!
Stimmt, ich hatte die Texte nur schnell quer gelesen.
Ich habe mir von einer KI eine Textanalyse und einen Autorenvergleich anstellen lassen. Sehr interessant, was die KI leistet, inbezug auf Linguistik und Semantik. Ich verzichte auf die umfangreiche Analyse. Nur :
Zusammenfassung der Wahrscheinlichkeiten:
Kombination Wahrscheinlichkeit gleicher Autor
Text 1 & Text 2 ~0 %
Text 1 & Text 3 Sehr gering (nahe 0 %)
Text 2 & Text 3 Sehr gering
Hey, die merz‘ NI kommt zu demselben Ergebnis! Reines Bachgefühl:
1. Text, Autorenkollektiv und mehrere Autor:innen,Tools?
2. Text: eine Stimme: Muttersprachler: in(en)
3.: mmmh, Stimme(n) aus dem off: wir sagen jetzt mal auch was dazu, aber wir fassen uns fast kurz, aber klar wollen wir nicht sein.
Wer gewohnt ist, mit den Ohren zu denken…. (kleiner Insider)
m.
Und das wäre dann genau warum schlecht oder falsch ?
Sollten wir dann in dem Fall nicht eher ein Parteiverbot der Grünen erwirken?
Für mich hören sich nämlich die Beweggründe der Vulkangruppe ganz nach den Grünen an. Wahrscheinlich ist die Gruppe erst auf den Schwachsinn durch die Grünen gekommen.
Siebenschwein
07.01.2026, 22:01
Stimmt, ich hatte die Texte nur schnell queer gelesen….
Wow. Ist Lesen jetzt auch schon von der sexuellen Ausrichtung bestimmt? Und ist der Inhalt anders zu bewerten, wenn ich ihn hetero oder asexuell lese? Fragen über Fragen…
Antracis
07.01.2026, 22:30
Falsch ist, dass man Linksextremismus als Problem ignoriert.
Ich halte diese Einschätzung für nicht richtig. Ignorieren bedeutet, dass man nichts tut oder etwas nicht ernst nimmt Der Verfassungsschutz beobachtet aber linksextremistische Strukturen seit Jahrzehnten, veröffentlicht jährlich Personenpotenziale, Gewaltanteile und Straftaten.
Linksextrem motivierte Straftaten werden erfasst und verfolgt.
Der Staatsschutz unterhält eine eigene Kategorie:
https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Deliktsbereiche/PMK/PMKlinks/PMKlinks_node.html
Das wichtige Fahndungserfolge ausbleiben, schreibe ich vor allem den Bedingungen (Brandanschläge z.B. als Delikte schwierig aufzuklären, vermutlich nur kleine Zellen). Und das trifft auch auf rechts zu. Du erinnerst Dich doch noch an die NSU-Morde ?
Sicher gibt es Unterschiede, weil sich in den letzten Jahrzehnten Linksextremismus mit einem Schwerpunkt auf Sachbeschädigung, Brandstiftung, Angriffen auf Polizei und ähnlichem manifestiert hat ( anders war das zu Zeiten der RAF). der Verfassungsschutz weist eine deutlich geringere Zahl tödlicher Gewalttaten aus im Vergleich zum Rechtsterrorismus und vergleichsweise lockere Organisationsstukturen. Die systemische Bedrohung wird aktuell als signifikant geringer eingeschätzt als von rechts. Das halte ich für eine legitime Einschätzung
Das dann eine Regierung eine Gewichtung dort setzt, wo die systemische Bedrohung für das Land und das Gefährdungspotenzial für Leib und Leben am höchsten ist, ist eine politische Gewichtung, kein ideologisches Wegsehen.
Ein Staat kann mehrere Extremismen gleichzeitig bekämpfen und dennoch Schwerpunkte setzen. Eine begründete Priorisierung ist aber noch keine Parteinahme und erst recht kein Ignorieren,
Was mich tatsächlich stört ist, dass Linke Gewalt moralisch öfters mal anders bewertet wird wie rechte Gewalt. Innerhalb der Gesellschaft und auch in Teilen von Regierungen. Das finde ich falsch. Aber das ist etwas anderes, als dem Staats ignorieren vorzuwerfen.
Antracis
07.01.2026, 22:43
Sollten wir dann in dem Fall nicht eher ein Parteiverbot der Grünen erwirken?
Für mich hören sich nämlich die Beweggründe der Vulkangruppe ganz nach den Grünen an. Wahrscheinlich ist die Gruppe erst auf den Schwachsinn durch die Grünen gekommen.
Parteiverbote wegen Bekennerschreiben sind keine Sicherheitspolitik, sondern Denkfaulheit mit autoritärem Beigeschmack. Das gilt für die Grünen , aber natürlich auch für die AfD.
Das der Aufschrei bei Gewalt von rechts bisweilen lauter ist - oder eher gegenüber linksseitiger leiser - hab ich beim Genußläufer schon erläutert. Das hat Gründe, ist aber nicht gut.
Das ist aber nicht kein Aufschrei ( Und gerade aktuell habe ich keine gewichtigen relativierenden Stimmen für die Vulkangruppe vernommen) und auch kein „Niemand tut etwas“wahrgenommen.
Schwarzfahrer
07.01.2026, 22:43
Was mich tatsächlich stört ist, dass Linke Gewalt moralisch öfters mal anders bewertet wird , als rechte Gewalt. Innerhalb der Gesellschaft und auch in Teilen von Regierungen. Das finde ich falsch.Mich auch. Besonders deutliches Beispiel ist hierfür Jan van Aken, der wohl meint, linke Straftaten dienten dem Gemeinwohl:
In einem Interview mit der „NZZ“ meinte der Vorsitzende der Linkspartei, dass linke Straftaten anders zu bewerten seien als rechte. „Da stellte sich etwa bei Blockaden auch die Frage, wann ein Ziel einen Rechtsbruch rechtfertigt“, führt Aken dort aus: „Bei einem Rechten hätte ich Zweifel. Wer andere ausgrenzt und nach unten tritt, dient ja nicht dem Gemeinwohl.“ Auf die Nachfrage der Zeitung, ob das Strafrecht für Linke „nur bedingt“ gelte, wird er noch deutlicher: „Das Recht gilt für alle gleich. Nur manchmal muss man Grenzen übertreten, um die Allgemeinheit zu schützen.“ (https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus255727462/Straftaten-Jan-van-Aken-und-die-linke-Gewalt.html)
Antracis
07.01.2026, 22:59
Mich auch. Besonders deutliches Beispiel ist hierfür Jan van Aken, der wohl meint, linke Straftaten dienten dem Gemeinwohl:
Ja, da wird mir regelmäßig schlecht, wenn ich sowas lese. Ich erinnere mich auch noch gut an Frau Drohsel und ihre Schlawenzeln um die Rote Hilfe. Das hat ihr aber zum Glück politisch auch ordentlich geschadet.
Genussläufer
07.01.2026, 23:21
Ich halte diese Einschätzung für nicht richtig. Ignorieren bedeutet, dass man nichts tut oder etwas nicht ernst nimmt Der Verfassungsschutz beobachtet aber linksextremistische Strukturen seit Jahrzehnten, veröffentlicht jährlich Personenpotenziale, Gewaltanteile und Straftaten.
Dieses Jahr wurde in der Bundespressekonferenz das Thema Extremismus besprochen. Dann wurde von einem Journalisten gefragt, was es denn von der linken Seite zu berichten gäbe. Die Antwort war mit einem Lächeln, dass wir auf der linken Seite nun wahrlich kein Problem hätten. Das sagt m.E. viel über die Einstellung.
wirklich ‚dieses Jahr‘?
m.
Nebenbei: kleiner Infotweet: die BPK ist keine Infoveranstaltung der Bundesregierung, sondern ein Verein https://de.wikipedia.org/wiki/Bundespressekonferenz
Genussläufer
08.01.2026, 00:02
wirklich ‚dieses Jahr‘?
m.
Nein. Entschuldige. Ich meinte 2025, also innerhalb des letzten Jahres, nicht 2026. Der Fragesteller war Florian Warweg.
Mich auch. Besonders deutliches Beispiel ist hierfür Jan van Aken, der wohl meint, linke Straftaten dienten dem Gemeinwohl:
Unterscheiden muss man IMHO weniger nach links/rechts sondern nach Art der Straftat. Wenn sich einer an einem Baum ankettet ist das auch nicht legal, aber eine ganz andere Nummer als terroristische Taten oder Körperverletzungen bis Mord.
https://www.verfassungsschutz.de/DE/themen/linksextremismus/zahlen-und-fakten/zahlen-und-fakten_node.html
https://www.verfassungsschutz.de/DE/themen/rechtsextremismus/zahlen-und-fakten/zahlen-und-fakten_node.html
Links wie rechts ist das Gewaltpotential als "hoch" eingeschätzt, da liest man nichts von "links ist halb so wild". Von den Zahlen ist die rechte Seite aber eindeutig erheblich problematischer.
sabine-g
08.01.2026, 20:39
Ich finde die Arbeiter da vor Ort haben einen echt geilen Job gemacht .
Das sollte auch mal gesagt werden.
Ich finde die Arbeiter da vor Ort haben einen echt geilen Job gemacht .
Das sollte auch mal gesagt werden.
Die Arbeiter und die Bauleitung sowie die Spezialisten haben sicher sehr gut gearbeitet, 5 Tage. Weisst Du konkretes, ob jetzt über die neuen Leitungen oder über die Reparatur der alten Leitungen die Versorgung wieder hergestellt worden ist?
Trotzdem sollte der Staat und die Strombetreiber IMHO solche langen Stromausfälle verhindern.
Trotzdem sollte der Staat und die Strombetreiber IMHO solche langen Stromausfälle verhindern.
Verhindern.
Ja klar. :cool:
Nichts leichter als das, sagte Frederick. Komm mit.
Und piggeldy folgte Frederick.
Verhindern.
Ja klar. :cool:
Nichts leichter als das, sagte Frederick. Komm mit.
Und piggeldy folgte Frederick.
Was soll man anderes erwarten von einem Land, das sich damit zufrieden gibt, wenn die betriebliche Pünktlichkeit der Fernbahn bei 60 % liegt, und sich Wähler damit nicht nur abfinden, sondern Kritiker im Falle von Staatsversagen noch so ironisieren. Einladungen für ein weiter so......
Ob Bürgermeister Wegner den Ausfall und sein Umgang damit politisch überleben wird, steht zur Zeit in den Sternen.
Oh, ich bin gerne bei dir mit Pünktlichkeit der Bahn.
Und das dürfte für den Herrn OB das letzte Tennismatch als solcher gewesen sein.
Aber es ist doch illusorisch, die Infrastruktur eines Landes komplett zu schützen
Also jedenfalls ohne KGB, Stasi und co.
sabine-g
08.01.2026, 22:07
Mein Gott, lass ihn doch ne Stunde Tennis spielen.
Als ob es schneller gegangen wäre wenn er Zimmergolf gespielt hätte.
Finds auch lächerlich, jetzt wegen eines Tennismatches so ein Fass aufzumachen.
GLEICH RÜCKTRITT! AN DEN GALGEN MIT IHM! :dresche
JENS-KLEVE
08.01.2026, 22:30
Ich würde ihm das Tennisspielen gönnen, wenn er vorher sich öffentlich angestrengt hätte und hinterher nicht gelogen hätte.
Mein Gott, lass ihn doch ne Stunde Tennis spielen.
Als ob es schneller gegangen wäre wenn er Zimmergolf gespielt hätte.
Es geht doch nicht nur um die Bauarbeiten, sondern auch um die konkrete Katastrophenhilfe vor Ort am Samstag / Sonntag und den Zeitpunkt des Ausrufen eines Großschadensfalles sowie das Anfordern von Hilfen aus anderen Ländern bzw. der Bundeswehr etc.
Zehlendorf ist / war übrigens Stammbezirk der CDU in Berline (gewesen).
Aber es ist doch illusorisch, die Infrastruktur eines Landes komplett zu schützen
Es geht konkret um das Stromnetz einer Großstadt. Das sollte so aufgebaut und gegen Brand-Anschläge so geschützt sein, dass nicht zehntausende Wohnungen im tiefsten Winter tagelang einen Blackout haben. Bisher war das der gemeinsame Anspruch der Bürger an den Staat, meines Wissens. Vermag der Staat das nicht mehr zu leisten, werden vermehrt Bürger entsprechende Backup Lösungen vorhalten.
Aber ich sehe, das gehört offenbar nicht mehr zu einem Konsens, einige finden sich mit dem neoliberalen Staatsmodell immer mehr ab.
kullerich
08.01.2026, 22:39
Was soll man anderes erwarten von einem Land, das sich damit zufrieden gibt, wenn die betriebliche Pünktlichkeit der Fernbahn bei 60 % liegt, und sich Wähler damit nicht nur abfinden, sondern Kritiker im Falle von Staatsversagen noch so ironisieren. Einladungen für ein weiter so......
Bei welchem Teil des Landes empfindest du, dass es sich mit der Unpünktlichkeit der DB "zufrieden gibt"?
Bei welchem Teil des Landes empfindest du, dass es sich mit der Unpünktlichkeit der DB "zufrieden gibt"?
bei allen in Deutschland in den letzten 10 Jahren im Bund regierenden Parteien und ihrer Wählerschaft. Es hat ja bisher niemand in den letzten 10 Jahren dafür gesorgt, dass sich die Fernbahn Pünktlichkeit verbessert, sie hat sich verschlimmert....
Es geht konkret um das Stromnetz einer Großstadt. Das sollte so aufgebaut und gegen Brand-Anschläge so geschützt sein, dass nicht zehntausende Wohnungen im tiefsten Winter tagelang einen Blackout haben. Bisher war das der gemeinsame Anspruch der Bürger an den Staat, meines Wissens. Vermag der Staat das nicht mehr zu leisten, werden vermehrt Bürger entsprechende Backup Lösungen vorhalten.
Aber ich sehe, das gehört offenbar nicht mehr zu einem Konsens, einige finden sich mit dem neoliberalen Staatsmodell immer mehr ab.
Das ist doch albern.
Du bist alt genug, um zb die schneekatastrophe im Münsterland zu erinnern.
250.000 Menschen tagelang ohne Strom und eingeschneit.
Und genau wie solche Naturkatastrophen lassen sich gezielte (!) Sabotage Akte nicht verhindern. Jedenfalls bei uns, ohne Stasi und dergleichen.
Das ist doch albern.
Du bist alt genug, um zb die schneekatastrophe im Münsterland zu erinnern.
250.000 Menschen tagelang ohne Strom und eingeschneit.
Und genau wie solche Naturkatastrophen lassen sich gezielte (!) Sabotage Akte nicht verhindern. Jedenfalls bei uns, ohne Stasi und dergleichen.
Ich habe gehört oder gelesen, dass es noch Stromnetze in manchen deutschen Städten geben soll, wo im Falle eines solchen Anschlages durch durchgängig redundante Auslegung deutlich kürzere Blackout Zeiten möglich sein sollen. Auch die Unternehmen und Unternehmenverbände erwarten das in ihren Stellungsnahmen zum Ausfall, d.h. das darf dann doch auch der gemeine Bürger fordern. Und für die vulnerablen Stellen hilft heute die Videotechnik mit KI Unterstützung (es braucht keine menschlichen Augen mehr, welche ständig auf das Videobild schauen.).
Antracis
08.01.2026, 23:27
Aber ich sehe, das gehört offenbar nicht mehr zu einem Konsens, einige finden sich mit dem neoliberalen Staatsmodell immer mehr ab.
Nee, ich bewerte lediglich, was ich für realistisch machbar halte. Bei den meisten scharfen Kritikern vermute ich, dass sie selbst dann gemeckert hätten, wenn der Stromausfall nur eine halbe Stunde lang gewesen wäre. Dann wäre schlimm, dass das überhaupt passieren konnte. Und wenn der Anschlag nicht funktioniert hätte, hätte man sich halt darüber ausgelassen, dass es überhaupt eine so exponierte Stelle gibt. Hauptsache man kann sich empören. Das sind meist auch Menschen, die beruflich nix groß verantworten und keine komplizierten Probleme lösen müssen.
Zur Wegner: Natürlich hat sein Tennismatch überhaupt keine praktische Auswirkung auf die Lösung des Problems gehabt. Aber politisch war das ziemlich instinktlos. Führung und vor allem Politik hängt halt viel an Symbolik. Wenn ich als Chef große Reden schwinge, dass wir ranklotzen müssen und dann als erster nach Hause gehe, ist das suboptimal.
Wenn ich einmal in Eile mein Geschirr vergesse wegzustellen, hängt mir das noch Monate nach. Also klappere ich sicherheitshalber besonders laut, wenn ich den Geschürspüler mal ausräume, damit es bloß auch jeder mitbekommt. So funktioniert Politik. Mehrere Wahlen wurden in Gummistiefeln auf dem Deich gewonnen und Giffey punktet im demonstrativ dicken Mantel. Das kann man mögen oder den Sport wechseln.
Zudem hat er dann mit seiner Aussage, er hätte sich in seinem Büro eingeschlossen, zumindest sehr unglücklich kommuniziert. Die Presse nennt das halt jetzt lügen. Fahrlässig.
Das ist doch albern.
Du bist alt genug, um zb die schneekatastrophe im Münsterland zu erinnern.
250.000 Menschen tagelang ohne Strom und eingeschneit.
Sehr schlechtes Beispiel IMHO. Die Schneelasten trafen auf eine komplett veraltete Infrastruktur.
Ich habe gehört, dass Berlin arm aber sexy sei.
Die Berliner möchte ich nicht hören, wenn sie für ihre stromsicherheit mehr bezahlen müssen.
Sehr schlechtes Beispiel IMHO. Die Schneelasten trafen auf eine komplett veraltete Infrastruktur.
Es ging um dein Lamento, dass der Staat „früher“ seine Bürger besser geschützt habe.
Was selbst in Vollkasko Deutschland halt völlig illusorisch ist.
Es ging um dein Lamento, dass der Staat „früher“ seine Bürger besser geschützt habe.
Was selbst in Vollkasko Deutschland halt völlig illusorisch ist.
Dein Beispiel passt auch dafür nicht. :) Die Privatisierung der Stromnetze begann in den 90ziger Jahren, wovon das Zusammenbrechen der veralteten Strommasten unter den Schneelasten 2005 eine Folge waren, weil da nichts mehr von RWE investiert worden ist. Die Strommasten gehörten vor allem RWE. Typisches Ergebnis des Neoliberalismus.
Vor die selbstgerechte Häme würde ich etwas Recherche setzen.
Du meinst also, in den guten alten Zeiten vor der Privatisierung in den 90ern wäre das nicht passiert?!
Dabei bist du doch eigentlich wirklich alt genug, um die schneekatsstrophe 1978 zu erinnern. Normalerweise ist doch das Langzeitgedächtnis besser.
Jedenfalls war das damals keinen deut besser.
Bei Naturkatastrophen und gezielter Sabotage bist du machtlos.
https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Schneekatastrophe-1978-79-Wie-der-Norden-im-Chaos-versank,schneekatastrophe222.html
Bei Naturkatastrophen und gezielter Sabotage bist du machtlos.
https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Schneekatastrophe-1978-79-Wie-der-Norden-im-Chaos-versank,schneekatastrophe222.html
Nein, der Staat ist nicht machtlos, wie Dein Link ja aufzeigt:
Hamburg kommt dagegen bei der Schneekatastrophe relativ glimpflich davon. Zwar bricht der Flugverkehr am Flughafen Fuhlsbüttel vorübergehend zusammen, weil die Orientierungslampen an der Landebahn immer wieder vom Schnee verdeckt werden. Der öffentliche Nahverkehr kann dagegen im Innenstadtbereich aufrechterhalten werden. Auch mit der Stromversorgung gibt es keine Probleme, denn nach der großen Sturmflut 1962 hatten die Hamburgischen Elektrizitätswerke fast alle Freileitungen durch Erdkabel ersetzt.
Ja, ich habe diese Kältewelle in einer Altbauwohnung mit Kachelofenheizung in West-Berlin erlebt.
Die ständigen ad hominem Sprüche sind etwas nervig, auf die Dauer. Kannst Du auch einen Kommentar ohne solche schreiben?
Hast Du den vermutlich ergoogelten Link gelesen oder nur die Überschriften.
Du warst schon souveräner:
Aus dem verlinkten Text:
Vielerorts fällt der Strom aus, weil die Masten unter der Last des Schnees zusammenbrechen.
Oder auch:
Stromausfall bringt Landwirte in Not
Besonders hart trifft es die Landwirte. Auf Höfen, auf denen der Strom ausgefallen ist, funktionieren die Melkmaschinen nicht, die Tiere müssen per Hand gemolken werden.
Du warst schon souveräner: ....
Hoffentlich....
Soso, ad hominem.
Jetzt wo du es sagst…
Man beachte dein posting 23.25, das ich 23.29 zitierte.
Sachlich und höflich, keinerlei persönliche Kommentare „ad hominem“.
Immerhin gestehst du mir zu, dass ich googlen und zumindest Überschriften lesen kann.
Dann beachte man die Uhrzeit deiner Änderung und dein plötzliches anderes posting :cool:
Merkst du selbst.
Nee, ich bewerte lediglich, was ich für realistisch machbar halte. .....
Aus einem Interview mit einem Fachspezialisten, Kai Strunz (leitet an der Technischen Universität Berlin das Fachgebiet Energieversorgungsnetze und Integration erneuerbarer Energien):
taz: Ist Berlins Stromnetz also nicht widerstandsfähig genug?
Strunz: Wenn man den Ausfall in Berlin analysiert, muss man selbstkritisch sagen: Ja, es war nicht widerstandsfähig genug. Das bedeutet aber nicht, dass das Berliner Stromnetz insgesamt von keiner guten Qualität wäre. In Kennzahlen zur Zuverlässigkeit hat das Berliner Stromnetz jahrelang auch im weltweiten Vergleich Spitzenwerte aufgewiesen. Aber es gibt eben auch einige weniger geschützte Anlagen, durch die das Stromnetz leider auch zu einem einfachen Anschlagsziel wurde. Da gibt es eine deutliche Parallele zum Anschlag vom vergangenen September, bei dem auch eine vergleichsweise schwach geschützte und zugleich wichtige Stelle getroffen wurde.
taz: Was wären das für Maßnahmen, um künftig besser gegen Sabotageakte oder Unfälle gewappnet zu sein?
Strunz: Wir unterscheiden zwischen präventiven und reaktiven Maßnahmen. Zunächst wollen wir ja verhindern, dass es überhaupt zu einem Ausfall kommt. Also: Schutz vor Sabotageakten aller Art, inklusive Cyberangriffen, und eben die Schaffung von Redundanzen. Die reaktiven Maßnahmen greifen dann, wenn es trotzdem zu einem Ausfall kommt. In dem Fall kommt es darauf an, das Netz wieder rasch herzustellen. Hier sollten dezentrale Erzeuger und Speicher eine wichtige Rolle spielen. Ein Stichwort sind sogenannte Inselnetze, die bei einem Ausfall auch dezentral Netzspannung bereitstellen. Diese sind technologisch durchaus anspruchsvoll.
Abschliessend schreibt er: "Eine Garantie für absolute Sicherheit gibt es nicht, es gilt Ausfallwahrscheinlichkeiten zu minimieren."
https://taz.de/Anschlag-auf-Stromnetz-in-Berlin/!6142832/
Antracis
09.01.2026, 09:06
Ich lese da vor allem, dass das Berliner Stromnetz bezüglich Stabilität internationale Spitzenwerte im Vergleich hat, während Du hier permanent threnodische Klagegesänge auf die Versorgungskompetenz des Staates anstimmst.
Eine mögliche technische Absicherung wird als technisch durchaus anspruchsvoll beschrieben. Insofern wäre wichtig zu wissen, wie dass konkret aussieht, speziell für das konkrete Szenario eines vom Teltowkanal abgetrennten Außenbereichs und wieviel das kostet und welche Berliner Investition man dafür streichen sollte in welchem Zeitraum. Dann kann man es aus meiner Sicht fair bewerten als Versäumnis.
Das es besser wäre, die Schwachstelle zu beseitigen oder gar nicht erst zu haben, darin sind wir uns sicher alle einig.
sabine-g
09.01.2026, 09:18
Sorry. Es ist doch gar nicht möglich, auch nicht bei größtmöglichen Anstrengungen die Netze abzusichern, Redundanz ist schon mal gar nicht möglich.
Man schaue sich nur die Überlandleitungen an.
Oder man buddelt an geeigneten Stellen ein paar Löcher und versenkt dort ein bisschen TNT.
Oder man sprengt gleich ganze Umspannwerke in die Luft oder was weiß ich.
Es geht nicht.
Leider gibt es diese Idioten und sie werden bleiben.
... Das es besser wäre, die Schwachstelle zu beseitigen oder gar nicht erst zu haben, darin sind wir uns sicher alle einig....
Den Eindruck hatte ich bisher nicht. Sollte ich mich da getäuscht haben, umso besser.
Der Bund gibt von den 500 Milliarden neuen Schulden für Infrastruktur z.B. nur 100 Milliarden an die Länder weiter (die Länder sind chronisch unterfinanziert), davon erhält Berlin 5,3 Milliarden. Selbst mit diesem Betrag liessen sich durchaus bekannte sog. Schwachstellen im Stromnetz zügig beseitigen.
(Ps. Aber Schulden-Geld für den Aufrüstungswahnsinn scheint ja auch genug da zu sein.....)
Sorry. Es ist doch gar nicht möglich, auch nicht bei größtmöglichen Anstrengungen die Netze abzusichern, Redundanz ist schon mal gar nicht möglich.
Man schaue sich nur die Überlandleitungen an.
Zum Thema Redundanz ist gar nicht möglich:
taz: Dabei heißt es doch oft, das Stromnetz funktioniere nach dem Prinzip n-1: Wenn eine Komponente ausfällt, springt eine andere ein.
Strunz: Das gilt tatsächlich nur für das bundesweite und europäische Übertragungsnetz im Höchstspannungsbereich. Das ist sozusagen „vermascht“, sodass es immer eine Redundanz gibt. Im regionalen Verteilungsnetz wie jenem in Berlin gibt es hingegen nicht zwingend überall Redundanzen. Damit ist im Übertragungsnetz die Sicherheit grundsätzlich höher als im Verteilungsnetz.
Ich frage mich eher, warum man sich überhaupt über den Schutz der Infrastruktur Gedanken macht bzw. muss.
Ist die Angst grösser geworden?
Oder Sind die Anschläge häufiger? Und warum gibt es die?
Haben wir ein Problem mit dem Zusammenleben in der Gesellschaft?
Haben sich da Werte verschoben?
Du wirst nämlich nie alles so schützen können, dass man unangreifbar ist.
sabine-g
09.01.2026, 10:05
Ich frage mich eher, warum man sich überhaupt über den Schutz der Infrastruktur Gedanken macht bzw. muss.
Weil wir jetzt in Berlin (Bundeshauptstadt ) über mehrere Tage einen Stromausfall hatten, der auf einen Anschlag zurückzuführen ist?
Weitere Infos, wie die Parteien das beurteilen bei dieser Debatte: "Der Bundestag hat am Donnerstag, 6. November 2025, den Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022 / 2557 und zur Stärkung der Resilienz kritischer Anlagen“ (Kritis-Dachtgesetz, 21/2510) in erster Lesung beraten. Nach der Debatte überwiesen die Abgeordneten den Entwurf dem federführenden Innenausschuss zur weiteren Beratung."
https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2025/kw45-de-kritische-anlagen-1116726
2025 gab es schon zwei weitere Sabotagen an Stromleitungen in Berlin, nicht Tesla Vorfälle, nicht die jetzigen Täter, wie es heißt _ Januar 2025 auf ein Bahn Stromkabel in Düsseldorf
m.
Jetzt haben auch die deutschen Stadtwerke verschiedene konkrete Vorschläge gemacht, wie im Falle eines Großschadensfalles wie in Berlin der Ausfall auf 24h begrenzt werden könnte! ich würde mir wünschen, die Regierungen, Bund und Länder, würden diese Vorschläge umsetzen neben der natürlich primären Prävention.
Risiko Stromausfall. Stadtwerke fordern nationale Krisenreserve. Der Stromausfall in Berlin hat deutlich gemacht, wie fragil die Versorgung ist. Die Stadtwerke machen nun konkrete Vorschläge, wie das Land sich besser gegen Krisen rüsten kann. (https://www.spiegel.de/wirtschaft/strom-ausfall-in-berlin-stadtwerke-fordern-nationale-krisenreserve-a-40ed65d4-b1f4-4f52-9125-870b3da38e2e)
StefanW.
10.01.2026, 12:51
Jetzt haben auch die deutschen Stadtwerke verschiedene konkrete Vorschläge gemacht, wie im Falle eines Großschadensfalles ...
Das passiert doch schon seit einer Weile: Anzahl und Kapazität der Stromaggregate werden aufgestockt. Wie auch sonst ist es eine Frage der Finanzen. Und wenn dann jedes Dorf eine Netzersatzanlage, 500 kVA in der Halle stehen hat, dann werden Wasserleitungen zerstört.
Das passiert doch schon seit einer Weile: Anzahl und Kapazität der Stromaggregate werden aufgestockt. Wie auch sonst ist es eine Frage der Finanzen. Und wenn dann jedes Dorf eine Netzersatzanlage, 500 kVA in der Halle stehen hat, dann werden Wasserleitungen zerstört.
Nur wenn die jetzigen Anschlagsbekennerschreiben eine False Flag bedeuten, welche ja angeblich die fossile Energiewirtschaft mit den Stromleitungsattentaten lahm legen wollen.
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