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9.10.10
Vorschau Hawaii 2010: Andreas Raelert
Andreas Raelert führt beim Ironman Germany. Bild: Wikipedia
Andreas Raelert führt beim Ironman Germany. Bild: Wikipedia
Ein weiterer Topfavorit in dieser Serie, der seine sportlichen Wurzeln im Schwimmen hat. Doch bereits im Alter von 16 Jahren wechselte er zum Triathlon, um nur ein Jahr später in die Deutsche Nationalmannschaft berufen zu werden.
Von Johannes Rosenberger
Weitere Athletenportraits

Andreas Raelerts Karriere währt schon lange. Bereits im Jahr 1995 startete er bei den Europameisterschaften in Stockholm und wurde Dritter. Bemerkenswert ist dabei, dass er eine der allerschlechtesten Laufzeiten hatte: 38:41 Minuten für 10 Kilometer. Immerhin, Dirk Bockel lief noch langsamer. In diesem Jahr werden sich die beiden möglicherweise erneut im Rennen begegnen, nur dass Bockel dabei der gejagte auf der Laufstrecke sein könnte.

Andreas gehörte nie zur absoluten Weltspitze. Dennoch schaffte er es, sich im Jahr 2000 für die Olympischen Spiele zu qualifizieren. Ein Jahr nachdem er bei Weltcup in Sydney mit einem neunten Platz das beste Ergebnis seiner Karriere erzielte, gelang es ihm an gleicher Stelle bei den Spielen einen 12. Platz einzufahren.

Andreas ist der einzige deutsche Triathlet, der zweimal an den Olympischen Spielen teilnahm. Bei seinem zweiten Start verbesserte er sich auf den sechsten Platz. Leider verpasste er die richtige Radgruppe. Mit der drittbesten Laufzeit des Tages wäre sonst vielleicht noch mehr drin gewesen. Doch man erkennt bereits seine Gabe, seine Leistung um das entscheidende Quäntchen zu steigern, wenn es darauf ankommt.

Es folgte der Wechsel auf die Langdistanz. Sein Debüt als Langstreckler im weit entfernten Arizona war vielleicht seinem engen Zeitplan geschuldet. Nach verpasster Olympia-Qualifikation hatte er nicht viel Zeit, diesen großen Schritt zu vollziehen. Trotzdem gewann er den Ironman Arizona überlegen. Seine Laufzeit von 2:46 Stunden hatte bereits Weltklasseniveau. Verglichen mit seinem nächsten Ironman war es jedoch ein unspektakuläres Rennen.

Frankfurt und Hawaii 2009

Ein großes Rennen. Nachdem er auf dem Rad einen Hungerast erlitt und danach etwas Probleme mit der Verdauung bekam, verbrachte er beim Wechsel auf die Laufstrecke zunächst 4 Minuten auf der Toilette. Dies zehrte seinen Vorsprung auf Timo Bracht und Chris McCormack auf, doch er lag weiterhin gut im Rennen, das zu diesem Zeitpunkt von Eneko Llanos angeführt wurde. Raelert wurde am Ende Vierter, doch man erkennt selbst bei diesem leicht verkorksten Rennen das Potential des Rostockers. Zieht man seine Toilettenpause ab, lag der Sieg nicht außer Reichweite.

Doch kein Wort von „hätte, wenn und aber“ kam aus Andreas Raelerts Mund. Er nahm alle Erfahrungen, packte sie zusammen und flog Hawaii. Kurzum, es war eines der besten Hawaiidebüts, die man je gesehen hat.

Er kam mit der großen Hauptgruppe aus dem Wasser. Als Erststarter hielt er sich auf dem Rad in der Gruppe um Craig Alexander im fairen Rahmen etwas bedeckt . Alles lief super bis ihm bei Kilometer 165 der Schaltzug riss – ein Missgeschick, das McCormack im Vorjahr zur Aufgabe zwang. Raelert setzte das Rennen fort und erreichte die zweite Wechselzone mit einem Rückstand von 1:30 Minuten. Ganz nach seinem Motte "man muss ein Risiko eingehen" lief er etwas stürmisch diesen Rückstand auf den ersten 10 Laufkilometern zu Craig Alexander zu. Damit befand er sich in der Rennsituation, die er sich gewünscht hatte – Mann gegen Mann. Mehrere Attacken konnte der Australier kontern. Doch im Abschnitt der Wahrheit, am Energy Lab, musste Raelert den Aussie ziehen lassen. Raelert landete auf Rang drei, keine schlechte Bilanz für einen nicht ganz optimal verlaufenen ersten Hawaiistart.

2010

Bei seinem Start in Frankfurt dieses Jahr wurde er neben Timo Bracht als Favorit gehandelt. Ein großes Laufduell versprach es zu werden. Doch es blieb aus, Raelert überraschte die Konkurrenz mit einer Radattacke auf dem ersten Kilometer. Elf Minuten betrug sein Vorsprung nach dem Radfahren, bei der er trotz verlängerter Radstrecke (Baustelle) den Streckenrekord von Normann Stadler unterbot. Angesichts des großen Vorsprungs war der Siegeswille seiner Verfolger wohl etwas gebrochen. Nachdem Timo Bracht bis zur Halbmarathonmarke nicht näher kam, hatte man das Gefühl, dass dieser nur noch seinen zweiten Platz nach Hause lief. Was das Wörtchen "nur" in diesem Zusammenhang tatsächlich bedeutet, brauche ich Euch nicht erläutern.

Raelert hatte bewiesen, dass er nicht nur dieses Rennen gewinnen kann, sondern dass er auch alle taktischen Spielräume besitzt und nicht zögert, sie zu nutzen. Seine Radzeit ist wahrscheinlich die beste Radleistung, die es auf der Langstrecke bisher gegeben hat. Andreas Raelert ist damit der kompletteste aller Langstreckler. Im Wasser ist er nicht abzuschütteln, und an Land kann er jedes Tempo mitgehen.

Seinen letzten Formtest in Köln über die Halbdistanz gewann er in einer unvorstellbaren Zeit. Als Trainingspartner steht im sein jüngerer Bruder Michael zur Verfügung, seines Zeichens Welt- und Europameister auf der Mitteldistanz, der, seit einem Jahr ungeschlagen, sich auf seine Titelverteidigung in Clearwater vorbereitet. Es wird spannend sein wie Andreas Raelert versuchen wird, das Rennen für sich zu entscheiden. Seine Pläne sind klug ausgedacht und gehen oftmals auf. Spannend ist auch die Frage, wer ihm etwas entgegensetzt – und was.
Johannes Rosenberger

Anderas Raelert im Web
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