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30.09.10
Vorschau Hawaii 2010: Chris McCormack
Hat alles erreicht: Chris McCormack
Hat alles erreicht: Chris McCormack
Chris "Macca" McCormack wurde 1973 in Sydney geboren und ist demnach Australier. Interessanter ist die Tatsache, dass sein Vater schottische Wurzeln hat, während seine Mutter aus Neuseeland kommt. Die schottische Seite sieht man ihm kaum an, wenn man über das gelegentliche Tragen von Kniestrümpfen einmal absieht. Die neuseeländischen Wurzeln hingegen sind ihm in das Gesicht geschrieben.
Von Johannes Rosenberger

Seinen Wohnort wechselte Chris häufiger als unsereins seine Schuhe, doch im Jahr 2009 wurde er wieder sesshaft in Sydney, wo die Älteste seiner beiden Töchter nun in die Schule geht.

Chris McCormack ist eine der schillerndsten Figuren im Triathlon der letzten zehn Jahre. Doch wie fing es an? Es gibt kaum ein Rennen, bei dem er nicht bereits gestartet ist, und vorher stets dafür gesorgt hat, dass jeder von seinem Start und von seinen Ambitionen wusste.

Die Anfänge

Schon in jungen Jahren begann er sich für Triathlon zu begeistern. Das war Anfang der Neunziger Jahre, als Triathlon in Australien enorm populär wurde, und vielleicht war es schwer, als sportbegeisterter Junge dieser Zeit etwas anderes zu machen. Seine erste Teilnahme an Weltmeisterschaften betritt er im Alter von 20 Jahren. Wer sich dafür interessiert kann sich heute noch den Rennbericht auf seiner Homepage anschauen. Fakt ist, dass er auf Position zwei liegend nur 25 Meter vor dem Ziel von zwei weiteren Athleten eingeholt und auf Platz vier verwiesen wurde, weil er sich sicher fühle und bereits seinen zweiten Platz feierte... Weiterhin beschreibt er die Situation, als er zwischenzeitlich das Rennen anführte und die Kontrolle über seinen Fokus verlor – das muss man sich einmal vorstellen.

Somit lerne er in einem seiner ersten großen Rennen sofort schwere Lektionen, die ihn wohl noch bis heute prägen. Direkt hinter ihm überquerte übrigens kein geringerer als Normann Stadler die Ziellinie! Danach ging es aufwärts: 1997 wurde er im australischen Perth Kurzdistanz-Weltmeister, vielleicht der Höhepunkt seiner Laufbahn. 2002 veränderte er dann seinen Fokus auf die Langdistanz und feierte von 2002 bis 2006 eine Siegesserie beim Ironman Australien. Ab 2003 bis 2007 startete er bei der Quelle Challenge in Roth, wo er sich bei seiner Premiere die legendäre Sprint-Niederlage gegen Lothar Leder einhandelte. Alle anderen Rennen in Roth entschied er in dieser Zeit für sich. Sein erklärtes Ziel, die Weltbestzeit des Belgiers Luc van Lierde zu toppen, konnte er nicht erreichen. Trotz vieler guter Versucher stoppte die Uhr nie unter 7:54 Stunden, was bis heute seine Bestzeit markiert.

"Bester Triathlet der Welt"

In der Folge beanspruchte Chris für sich, der beste Triathlet der Welt zu sein. Vielleicht war es es tatsächlich, vieles sprach dafür. Doch auf Hawaii konnte er diesen Anspruch nicht einlösen, und daher wurde ein Sieg in Kona seine große Mission. Doch es dauerte einige Jahre bis er sich mit den harten Wetterbedingungen anfreundete.

In seinem ersten Hawaii-Jahr lag er zunächst gut im Rennen, verlor dann aber im Marathon über 1:20 Stunden und wurde 53. Nach seinem zweiten Platz im Jahr 2006 hinter Normann Stadler setzte er im folgenden Jahr alles auf den Marathon und lief diesen in 2:42h – das reichte für den Sieg! Sein Kindheitstraum war in Erfüllung gegangen.

Im darauf folgenden Jahr 2008 gewann er noch den Ironman Germany mit Streckenrekord. Eine Woche später erfüllte er mehr schlecht als recht seinen Vertrag mit der Challenge Roth und ging dort ebenfalls an den Start, brach das kalte Regenrennen aber nach 90 Kilometern auf dem Rad ab. Ein trauriges Ende einer sehr langen Beziehung zwischen Roth und dem immer mehr auftrumpfenden Australier.

Die letzten beiden Jahren

Heute zählt er mit 37 Jahren bereits zu den älteren Athleten im Langdistanzzirkus. 2009 konnte man den Eindruck gewinnen, dass er seine Trainingsbelastung über die Jahre so hoch geschraubt hatte, dass er nur noch über Wettkämpfe spürbare Trainingsreize setzen konnte. So bestritt er in der Vorbereitung auf den Ironman Germany drei Mitteldistanzen in kurzer Folge (Krauchgau, St. Pölten, Niederbronn-les-Bains). Nach einem Plattfuß im Kraichgau entschied er die anderen beiden Rennen für sich. Dennoch wurde er beim Ironman Germany "nur" Dritter. Auf Hawaii belegte er Platz 4.

Mit diesem Rennen konnte er nicht zufrieden sein. Nach seinem Triumph 2007 sagten viele, er könne nur mittels seiner Laufstärke gewinnen. So etwas reizt den temperamentvollen Australier. Er arbeitete hart an seiner Radperformance, um der Welt das Gegenteil zu beweisen. Leider verlor er dabei seine frühere Schwimmstärke und musste in letzter zeit häufig hart in den Verfolgergruppen arbeiten, um auf Schlagdistanz zu bleiben. Diese Probleme hatte er 2009 sowohl in Frankfurt als auch auf Hawaii. So ist ihm sein Temperament, das ihn über Jahre so unschlagbar gemacht hatte, ein wenig zum Verhängnis geworden. Doch er hat sich seine Schwimmleistung zurückerkämpft und war zuletzt bei allen Wettkämpfen immer in der vorderen Schwimmgruppe vertreten.

Doch was macht das Laufen? Trotz seines Alters von 37 Jahren schafft er es immer noch, eine enorme Laufpace auf Mittelsdistanzen zu realisieren. So lief er beim Ironman 70.3 St. Pölten eine Zeit von 1:09:55, nachdem er Andreas Raelert auf dem Rad um eine Minute abschütteln konnte.

Doch warum ist sein letzter großer Erfolg sein Sieg beim Ironman Germany 2008? Chris McCormack ist ein Hitzkopf, ein Großmaul und ein sehr temperamentvoller Athlet. Er muss der Welt beweisen, dass er Hawaii gewinnen kann, obwohl alle sagen „du kannst es nicht“. Er muss der Welt beweisen, dass er ein starker Radfahrer ist, wenn alle sagen „der kann doch nur laufen“. Und wenn jemand sagen würde „Chris McCormack wird kein zweites Mal Hawaii gewinnen“ , dann würde er es auch garantiert noch einmal gewinnen. Das Problem liegt vielleicht darin, dass er alle Ziele, die er sich seit seiner Kindheit erträumte, erreicht hat.
Johannes Rosenberger
Website Chris McCormack
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