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28.09.10
Vorschau Hawaii 2010: Dirk Bockel

Stark im Wasser und auf dem Rad: Dirk Bockel
Stark im Wasser und auf dem Rad: Dirk Bockel
Der in Deutschland geborene und aufgewachsene Dirk Bockel entschied sich schon sehr früh für den Triathlon. Nachdem er im Alter von 13 Jahren mit dem Sport begann, stand er mit 19 Jahren das erste mal an der Startlinie zu Junioren Europa- und Weltmeisterschaften.
Von Johannes Rosenberger

Nachdem er die Europameisterschaft als Letzter beendete, machte er es bei seinem ersten WM-Start besser. Über die Olympische Kurzstrecke distanzierte der damals 19-jährige Wahl-Luxemburger den gleichaltrigen Eneko Llanos um 1:20min, auch Andreas Raelert war dabei! Ihn Schlug Bockel nur um 16 Sekunden.

Nun sind diese Ergebnisse natürlich schon 15 Jahre alt und die Überleitung zum Ironman würde der Länge dieses Artikels auch nicht gut tun. Was geschah dazwischen?

Der groß gewachsene Bockel begann nach seinem Abitur (1996) in den USA ein Studium und widmete sich komplett den ITU-Rennen über die Kurzdistanz. Auf insgesamt 58 Einsätze brachte er es, wobei er selten, aber regelmäßig unter den ersten 20 landete. Die Windschattenregelung hatte dem exzellenten Schwimmer und Radfahrer einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Dass er für einen "ITU-Guy", wie er die auf den ITU-Kurzdistanzen startenden Athleten selbst nennt, einen enormen Raddruck hat, bewies er schon oft. Er gewann 2007 überragend den Frühjahrsklassiker in Buschhütten mit schnellster Schwimm- und Radzeit. Noch weitaus beeindruckender war sein Auftritt bei den Olympischen Spielen ein Jahr später. Er formierte die zweiköpfige Spitzengruppe, welches es mit einer Minute Vorsprung auf die Laufstrecke schaffte. Auch wenn er den Vorsprung bis über die Hälfte der Laufstrecke halten konnte holten ihn seine Verfolger wieder ein. Sein ganzer Mut wurde leider nur mit einem 25 Platz belohnt, der auch gleichzeitig das Ende seiner Kurzdistanzlaufbahn bedeutete.

Seit 2009 ist er nun offiziell auf der Langdistanz unterwegs, doch die Zahl seiner Rennen steigt sehr langsam. Seinen Einstand gab er 2009 beim Ironman Neuseeland. Dirk Bockel schwamm allen davon und setzte auf dem Rad noch einen drauf. Er ging mit 5 Minuten Vorsprung vor dem Altmeister und 9-fachen Seriensieger Cameron Brown auf den abschließenden Marathon. Doch dieser Vorsprung sollte nicht reichen, die kräfteverschleißende Taktik forderte ihren Tribut. Cameron Brown und Terenzo Bozzone holten ihn noch ein, Bockel finishte auf Platz 3.

Doch wer nicht stürzt, der arbeitet nicht am Limit – und so lernte Bockel aus seinen Fehlern. Im August desselben Jahres startete er bei der ITU-WM über die Langdistanz. Es sprang ein respektabler zweiter Rang hinter dem früheren Kurz-Kollegen Rasmus Henning heraus – ein vielversprechendes Omen für Hawaii.

Dirk Bockel hatte bereits bei den Olympischen Spielen bewiesen, dass er es versteht, auf den Tag genau topfit zu sein. Auf Hawaii demonstrierte er diese Kunst erneut. Gemeinsam mit dem "Pack" der Favoriten entstieg er den Fluten des Pazifiks, hielt auf dem Rad hervorragend mit und kam mit der ersten großen Gruppe auf die Laufstrecke. Es war ein sehr wichtiges Rennen für den mittlerweile 36-jährigen. Sein SRM-Gerät wies eine Durchschnittsleistung von 314 Watt bei 75kg Körpergewicht ist – ein enormer Wert. All das verhalf ihm zu einem großartigen Kona-Debüt und wurde mit dem 7. Platz belohnt. Am Tag nach dem Rennen berichtete er ehrfurchtsvoll über diesen Wettkampf, und schließt mit den Worten: "It’s definitely possible to win that Race".

Die Saison 2010 steht im Zeichen zweier Hauptziele, dem sehr radlastigen Abu Dhabi Triathlon und Hawaii. Bei seinem ersten Saisonhöhepunkt konnte er bereits Akzente setzen und wurde hervorragender Dritter hinter Eneko Llanos, der eindeutig der stärkste Langstreckler der ersten Jahreshälfte war, sowie Rasmus Henning, der etwas später die Challenge Roth gewann. Seither konzentriert sich das Trainings auf Hawaii, lediglich unterbrochen durch vier 70.3-Rennen.

Dirk Bockels Ergebnisse stehen und fallen jedoch immer mit seiner Laufperformance, auf die er sich nicht immer verlassen kann. Um Hawaii zu gewinnen muss alles passen. Mit den Gegnern dieses Jahres muss er extrem stark laufen, um in der Spitze eine Chance zu haben. Man darf damit rechnen, dass er in der Anfangsphase das Rennen mit bestimmen wird, doch dann kommt das große Ungewisse. Immerhin ist es erst sein dritter Ironman.
Johannes Rosenberger

Dirk Bockel im Internet
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Bild: liveandlettri.com

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