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8.09.10
Wess’ Brot ich ess, dess’ Lied ich sing
ImageWie geht es eigentlich dem Magazin "triathlon"? Ihr erinnert Euch: Dieses Magazin war über viele Jahre die Verbandszeitschrift der Deutschen Triathlon Union. Nach einigen Jahren stellte es der herausgebende Verlag auf eigene Füße, aus der Verbandszeitschrift wurde die "Mitgliederzeitschrift" – eine Unterscheidung, auf die der Chefredakteur Jens Richter stets großen Wert legte, denn sie war Ausweis für die neugewonnene redaktionelle Unabhängigkeit von der DTU.

Ein Vertrag zwischen dem spomedis-Verlag und der DTU legte fest, dass jede Startpassinhaberin und jeder Startpassinhaber das Magazin regelmäßig im Briefkasten hatte. Das war sowohl für die DTU als auch für den spomedis-Verlag um Frank Wechsel und Silke Insel eine gute Sache, denn die DTU sicherte sich dadurch eine ansehnliche Plattform zur Selbstdarstellung und Information, und spomedis profitierte von Anzeigengeschäft durch die hohe Auflage sowie einer Vormachtstellung auf dem deutschsprachigen Markt. Obendrauf legte die DTU einen sechsstelligen Betrag.

Der Vertrag lief Ende 2009 regulär aus und wurde diesmal nicht verlängert. Es hatte kritische Stimmen aus den Reihen der Triathleten als auch der Funktionäre gegeben, die sich fragten, ob es nicht kostengünstigere Möglichkeiten gäbe, die Verbandsnachrichten unter das Volk zu bringen. Aus dem hessischen Landesverband kam der Vorschlag, in einer Art Ausschreibung mehrere Verlage um die Abgabe eines Angebots zu bitten. Der Clou: Die Verlage sollten nicht mit DTU-Geldern subventioniert werden, sondern ihrerseits für die Verwendung der Mitgliederadressen Geld bezahlen. Dieses Geld müssten die Verlage mit dem Anzeigengeschäft erwirtschaften.

Dazu kam es jedoch nicht. Das Magazin TRITIME bekam den Zuschlag als neue Mitgliederzeitschrift, deutlich günstiger als das vorgelegte Angebot des spomedis-Verlags. Redaktionell stark verbesserungsfähig, doch für eine Verbreitung der Verbandsnachrichten gut genug und eben preisgünstiger als die bisherige Lösung.

Bei der DTU weiß man: Früher oder später müssen die Verbandsnachrichten ohnehin ins Internet. Es ist ein absurder Anachronismus, aktuelle Verbandsnachrichten zunächst zurückzuhalten, um sie nach Wochen exklusiv in einer Zeitschrift zu veröffentlichen. Selbst die Verlage der Mitgliederzeitschriften, allen voran spomedis, decken die eigenen aktuellen Nachrichten über deren Website ab und warten nicht auf den Erscheinungstermin der nächsten Printausgabe.  Nur für die aktuellen Nachrichten des Verbandes gab es stets eine Sonderbehandlung und eine Verbreitung auf Papier. Den Grund dafür wird man leicht erraten.

Es wäre billig, Frank Wechsel als Herausgeber der "triathlon" dafür zu kritisieren. Er spielt natürlich für die eigene Mannschaft. Wir sollten kein Pfeifkonzert anstimmen, wenn er dabei ein paar schöne Tore schießt oder geschossen hat. Umgekehrt muss man Verständnis dafür erwarten, wenn die DTU sich neue Partner sucht oder in Zukunft – endlich – die Stärken des Internets für sich nutzt.

Wess’ Brot ich ess, dess’ Lied ich sing

Dass die geschasste Mitgliederzeitschrift aus Hamburg nicht gut auf die Spitze der DTU zu sprechen ist, ist emotional nachvollziehbar. Dazu genügt ein Blick auf die drastisch gesunkenen Verkäufszahlen des Magazins "triathlon" innerhalb der letzten vier Quartale (siehe Grafik, Quelle: IVW).

Das Magazin triathlon hat vieler seiner Leser verloren. Die Zahl der verkauften Exemplare liegt im Quartal 2/2010 bei der Hälfte der Stückzahlen aus dem Vergleichsquartal im Vorjahr.
Das Magazin triathlon hat vieler seiner Leser verloren. Die Zahl der verkauften Exemplare liegt im Quartal 2/2010 bei der Hälfte der Stückzahlen aus dem Vergleichsquartal im Vorjahr.
Dennoch täte das Magazin, und vor allem Redakteur Jens Richter, der sich dieses Themas besonders annimmt, gut daran, in der Berichterstattung über die DTU möglichst objektiv und an harten Fakten orientiert zu sein. Denn in der momentan betriebenen Schlammschlacht gegen die DTU-Führung leidet vor allem eines: Die Glaubwürdigkeit des Magazins, sobald es um die DTU geht. Denn hinter dem moralisch-entrüsteten Tonfall, mit dem die angeblichen Verfehlungen der DTU-Spitze angeprangert werden, steckt möglicherweise mal wieder der schnöde Mammon und handfestes Eigeninteresse: Wess’ Brot ich ess, dess’ Lied ich sing. spomedis will zurück an die Tröge. Das hat eine gewisse Ironie, denn blankes Eigeninteresse ist genau das, was Jens Richter der DTU-Führung vorwirft, die allerdings im Unterschied zu ihm vorwiegend ehrenamtlich für den Triathlonsport tätig ist.

Das ist überaus schade. Denn Jens Richter kannte ich als kenntnisreichen, klugen und fair abwägenden Journalisten. Ich würde es begrüßen, wenn er wieder dahin zurückkehrte, die negativen und positiven Vorgänge in der DTU zu beschreiben und sie dem Leser aus allen Perspektiven transparent zu machen, anstatt selber mit dem Schwert in der Faust in die Schlacht zu stürmen. Nicht, weil er mit dem Schwert der Sprache schlecht umzugehen wüsste. Sondern weil ich ihn als guten Journalisten schätzen gelernt habe und er Gefahr läuft, durch einseitige und tendenziöse Berichterstattung an Glaubwürdigkeit einzubüßen. Selbstverständlich will man weiter über die Arbeit der DTU informiert werden, aber es ist für mich fraglich, ob ich das weiterhin von ihm wissen will. Lieber Jens, sei bitte wieder Du.

Insgesamt wird deutlich, dass eine enge Verbindung zwischen dem Verband und den Medien, die über diesen Verband unabhängig, kritisch und fair berichten sollen, viele Nachteile hat. Ob ein Magazin in Zeiten der vertraglich festgezurrten Harmonie den Verband über den Klee lobt, oder in ungewollter Freiheit kein gutes Haar an der DTU-Führung lässt: Beides ist unangemessen und ein Betrug am Leser. Um so mehr erstaunt es, dass die Betreiberfirma des Newsportals tri2b.com die Website der DTU erneuern soll.

Was folgt aus alledem?

Das Magazin "triathlon" hat sich zu einer passablen Zeitschrift entwickelt und steht, wenn man die Verkaufszahlen beider Titel addiert, gar nicht schlecht da: triathlon training wird mit rund 18000 Exemplaren sogar etwas häufiger gekauft als die triathlon. Nach dieser finanziellen Emanzipation vom Verband sollte man sich nun auch geistig emanzipieren und zu einer objektiveren Berichterstattung über die DTU zurückkehren.

Die DTU sollte die Verbandsnachrichten endlich dort präsentieren, wo aktuelle Nachrichten heute hingehören: Im Internet. Eine besondere Nähe zu einer Zeitschrift oder Website, ganz gleich welcher, wird zum Bumerang, wenn diese Ehe mal auseinander geht (und sie wird es früher oder später).

Verbandstag bestätigt Dienstverträge von Wisser und Eckert

Der Verbandstag ist ein demokratisch gewähltes Gremium der DTU. Im Verbandstag sitzt pro Bundesland ein Vertreter (wenn er anwesend ist). Wie der Name schon sagt, vertritt der dort die Mitglieder seines Landesverbands. Größere Landesverbände mit zahlreichen Mitgliedern haben ein größeres Stimmgewicht als kleinere Landesverbände mit weniger zahlreichen Mitgliedern. Der Vertreter Bayerns bringt also mehr Stimmen ein als der Vertreter Bremens.

Laut DTU-Website entfielen 65% der Stimmenanteile auf eine Bestätigung des Dienstvertrags von Claudia Wisser. Sie kamen durch das zustimmende Votum von acht Landesverbänden zustande. Weitere Einzelheiten zum Abstimmungsergebnis gibt es auf dieser Seite der DTU.

Der Dienstvertrag sieht eine monatliche Aufwandsentschädigung von EUR 1000 plus die Nutzung eines Dienstwagens vor. Interessant ist dabei die Deutlichkeit der Zustimmung im Verbandstag. Im Vorfeld war diese Abstimmung als Schicksals- und Denkzettelwahl für die DTU-Spitze hochgespielt worden.

Für die Geschichtsbücher wollen wir insgeheim notieren, wer dagegen gestimmt hat. Sollte eine dieser Personen in einer unbestimmten Zukunft selbst an der Spitze der DTU stehen, sind wir gespannt, ob sich die Entrüstung über die Aufwandsentschädigung und den fahrbaren Untersatz spontan wieder legt. – Heute keine Namen, das machen wir bei anderer Gelegenheit.
Arne Dyck
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