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7.07.10
Fährt Andreas Raelert in ein neues Zeitalter?
Zeigt was in ihm steckt: Andreas Raelert
Zeigt was in ihm steckt: Andreas Raelert. Bild: suze, photocase
Die Sensation des Ironman Germany 2010 war die Erkenntnis, dass Andreas Raelert der mit Abstand stärkste Radfahrer auf der Langstrecke ist. Seine Radzeit war von einem anderen Stern.
Von Arne Dyck

Bisher hatte man Namen wie Normann Stadler, Chris Lieto oder Torbjørn Sindballe im Sinn, wenn es um die weltweit stärksten Radfahrer auf der Langstrecke ging. Diese Zeiten sind vorbei. Andreas Raelert hat am vergangenen Wochenende eine Tür zu einer neuen Ära aufgestoßen. Seine Radzeit: sensationelle 4:20 Stunden über 184 Kilometer.

Was ist diese Zeit wert? Normann Stadler, der seine Extraklasse auf dem Rad unzählige Male bewiesen hat, stellte im Jahr 2006 mit 4:22 Stunden den bisherigen Rekord über eine Strecke von ca. 181 Kilometern auf. Die Triathlonprofis, mit denen ich gesprochen habe, schätzen die Strecke aus diesem Jahr (2010) wegen der Umfahrung einer Baustelle um etwa 7 Minuten langsamer ein als in den vorigen Jahren. Rechnet man das in den Vergleich mit ein, stehen 4:22 Stunden von Stadler gegen 4:13 Stunden von Andreas Raelert.

Sicher muss man Wetter- und Windverhältnisse für eine genaue Betrachtung berücksichtigen, die nie ganz identisch sind. Zudem hatte Stadler bei seiner Rekordfahrt einen Sturz, der aber nicht viel Zeit kostete. Trotzdem liegt zwischen der Radleistung von Stadler und Raelert ein Klassenunterschied zugunsten des zweifachen Kurzdistanz-Olympiateilnehmers. 9 Minuten sind eine Welt. Sie sind der Unterschied zum Beispiel zwischen Normann Stadler und Cameron Brown (Frankfurt 2006). Wer würde hier nicht angesichts der Radstärke von einem Klassenunterschied sprechen?

Eine neue Ära?

Möglicherweise stehen wir am Beginn einer neuen Ära. Andreas Raelert hat gezeigt, dass es möglich ist, ein derart hohes Tempo zu fahren. Ähnliches haben wir bereits erlebt, als der Marokkaner Said Aouita 1987 über 5000 Meter erstmals die magische Grenze von 13 Minuten unterbot. Als dies einmal geschafft war, blieben immer mehr Athleten unter dieser Marke – Dieter Baumann wurde zehn Jahre später im schnellsten Rennen seines Lebens mit 12:54 min nur Siebter.

Der Rostocker fuhr vor allem in den ersten beiden Dritteln der Strecke extrem hart. Einer hinter ihm kämpfenden acht Mann starken Gruppe brummte er alle zehn Kilometer eine Minute Rückstand auf. Für Timo Bracht, der sich in dieser Gruppe befand, dürfte das eine Überraschung gewesen sein. Denn in den bisherigen Rennen der Saison war die Radleistung Raelerts zwar solide, aber keineswegs erstklassig.

Über die Kurzdistanz in Erding war Raelerts Radzeit vier Minuten langsamer als die von Michael Göhner, beim Ironman 70.3 in St. Pölten fuhr er eine Minute langsamer als Chris McCormack, und in Buschhütten eine Minute langsamer als Timo Bracht und dreieinhalb als Sebastian Kienle. Raelerts Radzeit auf Hawaii 2009 betrug 4:38, in Frankfurt desselben Jahres 4:26, und in Arizona 2008 4:37 Stunden. Insofern ist es nicht weniger als eine große Überraschung, dass Andreas Raelert dieses Jahr im Alleingang Bracht und McCormack um elf bzw. dreizehn Minuten abhängte und Stadlers Streckenrekord pulverisierte.

Worin könnte die Ursache für die neue Radstärke von Andreas Raelert liegen? Zahlt sich die permanente Anwesenheit eines starken Trainingspartners durch seinen Bruder Michael jetzt aus, der übrigens seit einiger Zeit auf dem Rad ebenfalls extrem stark fährt und seit knapp einem Jahr ungeschlagen auf 70.3-Rennen unterwegs ist? Oder entfaltet sich nun das wahre Talent von Andreas, das bisher eher auf den Schwimm- und Laufstrecken zu liegen schien? Gibt es eine neue Trainingsmethode? Eine interessante Frage für Trainer und Athleten, die sich gerne in ähnlicher Weise auf dem Rad weiterentwickeln würden. Leistungssprünge bei trainingsalten Athleten sind selten und schwer zu realisieren. Als Langstreckler, der er erst nach gescheiterter Olympia-Qualifikation 2008 wurde, ist Raelert allerdings noch ein Küken.

Und jetzt mal Klartext: Wird in diesem Artikel unterschwellig ein Dopingverdacht ausgedrückt? Klare Antwort: Nein. Selbstverständlich steht heutzutage bei jeder herausragenden sportlichen Leistung oder jedem deutlichen Leistungssprung auf diesem Niveau automatisch auch Doping als mögliche Erklärung im Raum, und wir wären naiv und unglaubwürdig, wenn wir das bestreiten würden. Meine Absicht ist es jedoch nicht, hier einen Dopingverdacht zu formulieren. Ich möchte lediglich die außergewöhnliche Radleistung von Andreas Raelert festhalten und einordnen. Denn sie ist in beiderlei Wortsinn erstaunlich: staunenswert und überraschend.
Arne Dyck


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