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7.07.10
Ironman Germany 2010: Frank Vytrisals Rennbericht
Die letzten Wochen vor meinem Saisonhöhepunkt liefen bestens. Ich konnte mein Training wie geplant durchführen, und so freute ich mich mit Topform ins Rennen gehen zu können.
Von Frank Vytrisal

Beim Start kam ich gut weg und konnte die ersten 300-400 m befreit schwimmen. Dann habe ich leider einen Haken von links und sofort darauf einen von rechts bekommen. Als ich mich dann in die zweite Reihe zurückfallen lassen wollte, bin ich nach unten getaucht worden. Um die Situation noch zu retten, habe ich mich aus dem Pulk befreit, bin zwei, drei Züge Brust geschwommen und habe mich ans Gruppenende gesetzt.

Eigentlich wollte ich nicht „letzter Mann spielen“, denn hier besteht immer die Gefahr dass jemand reißen lässt und man dies hinten zu spät mitbekommt. So musste ich sehr aufmerksam schwimmen und versuchen die Lücken immer zu schließen. Dies ist mir prima gelungen und nach dem Landgang hatte sich die Spitzengruppe gebildet, die bis zum Schluss auch zusammen geblieben ist. So war ich super happy mit den Führenden nach 48 min aus dem Wasser zu steigen.

Auf dem Rad wurde gleich ein ordentliches Tempo angeschlagen und mein SRM zeigte permanent 280 bis 290 Watt an, also ein super IM-Tempo! Ich war in einer 8-10 Mann starken Gruppe mit Timo, Uwe, Cameron, Macca, Christian, Jan, Georg. Mit den meisten bin ich schon viele Rennkilometer gefahren. Alle sind sehr fair gefahren, ich denke aber auch alle wollten von der Gruppendynamik profitieren.

In Frankfurt wurden uns 1:30 min auf den Führenden zugerufen. Ich dachte zunächst, so ein Mist, hat sich doch jemand beim Schwimmen abgesetzt, und ich habe es wieder „verpennt“. Dann beruhigte ich mich und sagte zu mir „bist klasse geschwommen und alle guten Schwimmer sind in der Gruppe vertreten, mehr ging nicht“. Nur einer fehlte: Andreas! So war ich überzeugt 1:30 min beim Schwimmen verloren zu haben. Letztes Jahr hatte ich einen Rückstand von 2:30 mit Neo, dieses Jahr 1:30 ohne Neo - super!

Es lief alles nach Plan. Konzentriert bleiben, verpflegen, gut trinken, kühlen und auf keinen Fall auf den ersten 120 km überziehen, das nahm ich mir für die kommenden Stunden vor. Nur 15 km später in Bergen-Enkheim ("The Beast") riefen einige "3:30 min Rückstand!". Ich zweifelte an meinen Fähigkeiten zugerufene Zeiten richtig zu verarbeiten, aber auch an den Zuschauern die Uhr richtig ablesen zu können. Denn ich war mir sicher, dass dies nicht möglich sein könnte.

Auf den folgenden Kilometern spürte ich, dass ich nicht den absolut perfekten Tag hatte, es war eben „nur“ ein Tag wie jeder andere. Ich war froh, den Anschluss an die Gruppe halten zu können, leider konnte ich nicht dazu beitragen, dass sich der Abstand zu Andreas verringerte. Als wir bei Kilometer 60 nach Friedberg kamen, kontrollierte ich meine Durchschnittsleistung: 285 Watt – das ist schon eher oberes Limit. Leider war mein Tacho ausgefallen, ich kontrollierte aber die Durchschnittsgeschwindigkeit über die KM Angaben am Streckenrand. Wir lagen immer deutlich über 41 km/h – perfekt!

So musste ich schmunzeln, als wir "6:30 Minuten Rückstand!" in Friedberg (km 60) zugerufen bekamen. Ich war mir sicher, irgendetwas läuft verkehrt, doch die Kontrolle meines SRM zeigte, dass ich perfekt unterwegs war. Ich tröstete mich damit, dass ich nicht um den Sieg kämpfe sondern um eine Top 10, bestenfalls um eine Top 5 Platzierung. Was mich aber ein wenig beunruhigte war die neu eingeführte 5 Prozentregelung für einen Hawaii-Slot. Auf den folgenden Kilometern wurde das Tempo etwas langsamer, und mir fiel es immer leichter der Gruppe zu folgen, der Vorsprung von Andreas vergrößerte sich jedoch kontinuierlich. Als Timo kurz vor Friedberg (km 145) zu mir sagte, "lasst uns dort vorne zusammen anhalten und pinkeln", wusste ich dass er noch gut drauf war, seinen Humor nicht verloren hatte und das Rennen jetzt langsam in eine vorentscheidende Phase gehen würde. Ein paar Kilometer hinter Friedberg war Timo der Gruppe enteilt, und keiner wollte mehr Führungsarbeit übernehmen. Ich versuchte das Tempo zu verschärfen, spürte jedoch sehr schnell, dass es wirklich nicht mein perfekter Tag war. Timo musste ich ziehen lassen. Inzwischen war der Rückstand zu Andreas auf 12 min angewachsen. Auf den letzten Kilometern wollte ich mich noch einmal gut verpflegen und mich auf den Marathon einstellen.

Angekommen in der zweiten Wechselzone war ich sehr zuversichtlich, einen Marathon knapp unter drei Stunden laufen zu können. Ich fühlte mich noch gut. Die erste Runde wollte ich verhalten angehen und hintenraus etwas „aufdrehen“. Das war die Theorie, leider sieht die Praxis oft ganz anders aus. Ich spürte schon nach der ersten Runde, dass meine Energiedepots fast aufgebraucht waren, und ich so gut wie keine Energie aufnehmen konnte. Ich hatte Magen-Darm Probleme, mir war übel und meine mitgeführten Gels gingen nicht an mich. Solch eine Phase darf nicht lange anhalten, sonst läuft man sich absolut leer.

Die anschließenden 20 km möchte ich hier nicht näher beschreiben, alle die mich gesehen haben, können ahnen wie ich mich gefühlt habe. So konnte es nicht weiter gehen, mir war alles gleichgültig, fast willenlos, ich hatte nur noch ein Ziel: Finishen! So beschloss ich ein paar Meter zu gehen, und mindestens einen halben Liter Cola zu trinken. Die restlichen Kilometer wollte ich voll auf Cola umsteigen. Wenige schwere Kilometer später spürte ich wie mein Körper wieder Zucker aufnehmen konnte. Ich registrierte auf einmal wieder Zurufe von außen. Arnd rief: „Komm, noch 10 schnelle Kilometer!“ und Ralf wenig später: „Vernay ist 2 min. hinter dir!“.

Mich interessierte auf einmal nicht der Abstand zu meinen Verfolgern, ich wollte nur meine Rückstände nach vorne wissen. Das war ein ganz sicheres Zeichen, dass es mir wieder gut ging, und ich mich wieder gefangen hatte. So konnte ich zwar keinen Platz mehr gut machen aber meinen 8. Platz gegen die starken Läufer Vernay und Luoto verteidigen.

So bin ich mit meinem Top 10 Rang zufrieden, ich hatte zwei sehr gute Disziplinen, bin 20 km am Main lang „gekrochen“ , habe mich während eines Marathons „erholen“ können und wieder zurück ins Rennen finden können. Ein Novum in meiner langen Sportkarriere. In diesem Sinne: „Never give up!“
Frank Vytrisal

Website Frank Vytrisal
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