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14.06.10
Starke Premiere in Heilbronn – Triathlonsport der Extraklasse am Neckar
Siegerehrung: Böcherer, Vatlach, Tajsich, Kienle, Jesberger, Bracht
Siegerehrung: Böcherer, Vatlach, Tajsich, Kienle, Jesberger, Bracht
Der Triathlon "mitteninderstadt" in Heilbronn bot spannende Triathlonwettkämpfe vor einer großartigen Kulisse begeisterter Zuschauer. Aus sportlicher Sicht besonders interessant war das Duell zwischen Kurzdistanz-Weltmeister Daniel Unger und den Mittel- und Langstrecklern, sowie der Formtest für Kienle, Böcherer und Bracht. Doch auch bei den Damen war für Spannung gesorgt.
Von Jürgen Sessner

Neben dem etablierten Bonn-Triathlon fand am vergangenen Sonntag im Süden der Republik die Erstauflage des Citytriathlons Heilbronn statt. Drei verschiedene Distanzen lockten insgesamt 1500 Starter an den Neckar. Das Hauptaugenmerk lag dabei ganz eindeutig auf der Mitteldistanz, die eigentlich keine war. 2 km Schwimmen, 70 Rad und 15 Laufen waren ausgeschrieben, letztendlich waren es 66,5 km Rad und 14,5 km Laufen. Die Radstrecke hatte es trotzdem in sich, insgesamt waren 800 Höhenmeter zu überwinden, bevor man sich auf die auch nicht ganz leichte, weil wellige und eckige Laufstrecke begeben durfte. Die optimale Schwimmstrecke wurde in einem Nebenarm des Neckars gefunden, der aufgrund von geschlossenen Schleusen strömungsfrei gehalten werden konnte.

Auffällig waren noch der lange Landgang von etwa 100 Metern und die extrem lange Wechselzone. Um es vorwegzunehmen war diese auch der einzige Schwachpunkt in der Organisation des ansonsten mit hohem Niveau und gutem Gespür für Details ausgerichteten Wettkampfes.

Durch den engen Zeitplan kam es durch die verschiedenen Startgruppen zu Überschneidungen der Wettkampfstrecken in der Wechselzone, das Auschecken der Fahrräder nach der Veranstaltung wurde mehrmals verschoben und führte zu längeren Wartezeiten. Ein kleiner Wermutstropfen, und verglichen mit dem, was hier gleich bei der Premiere gezeigt wurde, durchaus zu verschmerzen.

Kienle: Auch zu Fuß der Beste
Kienle: Auch zu Fuß der Beste
Sehr gute Streckenabsperrungen und Absicherungen auf der Radstrecke, gute Zuschauerakzeptanz, großartige Kulisse beim Zieleinlauf auf dem Marktplatz und ein wie immer gut informierter und aufgelegter Mike Hamel als Sprecher sorgten für Freude bei Teilnehmern und Veranstaltern. Die Verantwortlichen hatten sich diesbezüglich auch in Zugzwang gebracht, denn nach Bekanntgabe des Starterfeldes war das Interesse an der Veranstaltung sehr schnell gewachsen.

Kurzdistanz-Weltmeister gegen Ironman-Europameister, Daniel Unger gegen Timo Bracht, dazu noch die zwei hoffnungsvollsten Shooting-Stars der Szene, Sebastian Kienle und Andi Böcherer – Triathlonherz, was willst du mehr. Dass das ganze noch drei Wochen vor dem Ironman in Frankfurt stattfand, machte die ganze Sache noch reizvoller. Das Frauenfeld war nicht weniger interessant, fanden sich doch mit Sonja Tajsich, Nicole Leder und Heidi Jesberger bekannte Namen der Langdistanzszene in der Winzerstadt am Neckar ein.

Schleift an seiner Form für Frankfurt: Timo Bracht
Schleift an seiner Form für Frankfurt: Timo Bracht
Das Rennen über die verkürzte Mitteldistanz wurde um 9.45 Uhr mitten im Zentrum Heilbronns vor einer großartigen Zuschauerkulisse gestartet. Für Sebastian Kienle war es nach dem Sturz bei der Challenge Kraichgau keine Überraschung, mit einem Rückstand von fast drei Minuten auf die Führenden Unger und Böcherer auf die Radstrecke zu gehen, war ihm doch in den letzten Tagen kein Schwimmtraining möglich. Dazwischen waren noch Timo Bracht und Felix Schumann.

Die beiden letzteren waren nach 30 km eingeholt, Daniel Unger wenig später. Aber an Andi Böcherer kam der Ausnahmeradfahrer vom Triteam Heuchelberg nicht mehr heran. Mit einer Bürde von 1,5 Minuten Rückstand ging er auf die Laufstrecke und ließ aber auch dort keine Zweifel aufkommen, daß sich Norman Stadler in Roth warm anziehen muss.

Vor toller Kulisse: Heidi Jesberger holt den dritten Platz
Vor toller Kulisse: Heidi Jesberger holt den dritten Platz
Mit Laufbestzeit gewann Sebastian Kienle in absolut überzeugender Manier das Rennen und sieht sich gut gerüstet für sein Debüt bei der Challenge Roth in wenigen Wochen. Er hat eine Duftmarke hinterlassen, genauso wie der Zweitplatzierte Andi Böcherer, der seinem Hauptkonkurrenten beim Ironman in Frankfurt, Timo Bracht, zumindest über diese kurze Distanz in Schach halten konnte. Ob es über die lange Strecke reichen wird, muss man abwarten. Bracht ist mittlerweile sehr spezialisiert und nutzt die Unterdistanzen als harten Trainingsreiz. Noch wenige Tage vor dem Rennen absolvierte der Eberbacher einen harten 35km-Lauf und eine 200km-Radausfahrt, was ihn sicherlich ein wenig Frische gekostet hat.

Dass es für Daniel Unger nur der undankbare 4. Platz wurde, hatte sicherlich mehrere Gründe. Zum einen eine ungewohnte und wenig trainierte Sitzposition auf dem Rad, zum anderen kosteten die längeren Strecken und ein Schaltungsdefekt sicherlich Zeit – und vielleicht auch die letzte Konsequenz, das „Ding“ noch herumzureißen.

Auf dem Rad eine Klasse für sich: Sonja Tajsich
Auf dem Rad eine Klasse für sich: Sonja Tajsich
Bei den Frauen ging der Sieg an Sonja Tajsich, die einmal mehr ihre Stärke beim Radfahren und Laufen unter Beweis stellte. Der Rückstand nach dem Schwimmen auf die aus der BaWü-Liga bekannte Mignon Vatlach betrug gute 5 Minuten, beim zweiten Wechsel war er nahezu egalisiert. Mit absoluter Laufbestzeit ließ sie nichts mehr anbrennen und verwies Vatlach und Heidi Jesberger auf die Plätze. Letztere konnte zwar sowohl beim Radfahren als auch beim Laufen Zeit auf die spätere Zweitplazierte gutmachen, aber am Ende war es etwas über eine Minute, die über die Plätze entschied.

Nicole Leder stieg an 4. Stelle liegend auf der Radstrecke mit Kreislaufproblemen aus. Dies konnte den überragenden Sieg von Sobja Tajsich nicht schmälern, die damit auch zeigte, daß der 14. Platz beim IM Hawaii im Vorjahr kein Zufallsprodukt war. Sie ist am 1. August bei der Erstauflage des IM Regensburg zu sehen, der direkt vor ihrer Haustüre stattfindet.

Letztendlich gab es großen Sport, tolle Leistungen und zufriedene Ausrichter bei der Premiere in Heilbronn. Für uns Triathleten gibt es eine Option mehr mit guter Organisation, wenn da nicht der Zwang wäre, sich nächstes Jahr zwischen den zwei Highlights der Region entscheiden zu müssen. Der Termin für 2011 wurde nämlich ausgerechnet auf das Challenge-Kraichgau-Wochenende gelegt, was wahrscheinlich nicht nur Sebastian Kienle in Konflikte bringt. Eine Entscheidung an den Sportlern vorbei, die mit Sicherheit noch für Diskussionen sorgen wird.
Jürgen Sessner

Über den Autor
Jürgen Sessner hat jahrelange Erfahrung in der Betreuung zahlreiche Amateur- und Spitzensportler im Ausdauersport, insbesondere im Bereich Triathlon, sowie Fußball-Erstligisten. In seinem Sport- und Gesundheitszentrum "Corpus" in Hilpoltstein führt er seit vielen Jahren Leistungsdiagnostiken und individuelle Trainingsplanung durch. Er ist Trainer bei triathlon-szene Coaching.
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