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11.05.10
Still und leise
Andi Böcherer Zweiter in Buschhütten. Bild: Team Abu Dhabi Triathlon
Andi Böcherer Zweiter in Buschhütten. Bild: Team Abu Dhabi Triathlon
Mit einer Reihe hervorragender Wettkampfergebnisse startete Andi Böcherer in die Saison 2010. Weil es keine Siege waren, gingen die großen Schlagzeilen an ihm vorbei. Doch wer genauer hinschaut stellt fest, dass der Freiburger Profi still und leise eine große Form aufgebaut hat. 

Von Arne Dyck

In Abu Dhabi erreichte Andi Böcherer lediglich vier Minuten hinter dem Sieger Eneko Llanos das Ziel inmitten großer Namen. In Buschhütten unterlag er zwar dem überragenden Sebastian Kienle, doch er schlug den Hawaii-Dritten Andreas Raelert und den Frankfurt-Sieger Timo Bracht, auf die er beim Ironman in der Hessenmetropole erneut stoßen wird. Wir haben Andi Böcherer und seinen Trainer Lubos Bilek unabhängig voneinander dazu befragt.

„Ich kann jede Karte spielen“

Bist Du zufrieden mit Deinem zweiten Platz in Buschhütten?

Ja! Das war ein Rennen, wie ich es immer erträumt hatte. Beim Schwimmen ganz vorne dabei, auf dem Rad eine ordentliche Lücke reißen, beim Laufen gut mithalten.

Hast Du gewusst, dass Du gut drauf bist, oder hat das Ergebnis in Buschhütten Dich selbst überrascht?

Wirklich überrascht hat es mich nicht, denn ich kannte ja die Ergebnisse der letzten Wettkämpfe sowie meine Leistungen im Training, die sehr vielversprechend waren. In Buschhütten spürte ich beim Einlaufen, das das ein super Tag wird. Da war Spannung in meinen Beinen, der Schritt war lang, alles passte. Aber man muss seine Leistung im Rennen dann auch bringen. Das war nicht so ein Spaziergang, wie sich das vielleicht anhört.

Wo hast Du Dich am meisten verbessert?

Lass es mich so sagen: Ich habe mich in den letzten Monaten zum Triathleten entwickelt. Davor war ich ein Schwimmer, Radfahrer und Läufer. Jetzt bringe ich diese Einzelfähigkeiten besser zusammen.

Was bedeutet das konkret im Training?

Ich bin beispielsweise früher im Training 8x 1000 Meter gelaufen in 2:55 Minuten. In meinen Triathlonwettkämpfen kommt dieses Tempo jedoch nicht vor; in Buschhütten lief ich ungefähr ein Tempo von 3:23 Minuten pro Kilometer. Heute orientiert sich mein Tempotraining mehr an den tatsächlich im Wettkampf benötigten Geschwindigkeiten. Es ist langsamer geworden. Statt der 8x 1000 Meter absolviere ich jetzt eher ein Fahrtspiel mit viel Wettkampftempo.

Auf dem Rad bin ich früher vorwiegend Touren gefahren. Heute fahre ich keine Touren mehr, sondern arbeite bei fast jeder Radeinheit spezifische Trainingsprogramme ab. Das sind klassische Inhalte, nichts bahnbrechend Neues, aber ich mache sie nun, wo ich früher weder langsam noch schnell, sondern irgendwie dazwischen Rad gefahren bin.

Hast Du früher falsch trainiert? Deine Leistung in Frankfurt 2008 (Erster aus dem Wasser, Erster vom Rad, Marathon unter 3 Stunden) war doch gut.

Für den Sportler, der ich damals war, ist das Training genau richtig gewesen. Noch heute profitiere ich sehr von den damals gelegten Grundlagen, auch im technischen Bereich, also beim Schwimmen und beim Laufen. Durch den vorsichtigen Aufbau meines ersten Trainers bin ich sehr stabil geworden, sodass mir eine eine Veränderung im Training gut getan hat.

Dein Trainer Lubos Bilek sieht Dich beim Ironman in Frankfurt als Erster vom Rad steigen. Machst Du Dir Gedanken, wie der Rennverlauf aussehen könnte?

Ich bin 2008 beim Ironman in Frankfurt bereits als Erster vom Rad gestiegen, unmittelbar vor Chris McCormack. Damals war ich auch der schnellste Schwimmer. Seither habe ich an meiner Laufform gearbeitet. Ich habe dadurch alle Trümpfe in der Hand, und der wichtigste ist der, dass ich das Rennen nicht um jeden Preis gewinnen muss – diesen Druck haben vor allem Timo Bracht und Andreas Raelert durch ihre großen Leistungen auf Hawaii und in Frankfurt. Ich kann auch mit einem fünften oder sechsten Platz und einer guten Zeit sehr zufrieden sein. Das erhöht meine taktischen Spielräume. Ich traue mir zu, im Marathon eine 2:50 zu laufen, wenn auf dem Rad entsprechend langsam gefahren wird. Ich kann damit auf jeden Rennverlauf ganz gut reagieren. Ich rechne damit, nach dem Schwimmen zu einer Spitzengruppe zu gehören. Danach kann ich jede Karte spielen.


Fragen an Trainer Lubos Bilek

Sind Sie zufrieden mit der Leistung von Andi Böcherer in Abu Dhabi und in Buschhütten?

Das Rennen in Buschhütten hätte kaum besser laufen können. Zwar hatte ich Andi als Spitzenschwimmer im Wasser noch ein bisschen schneller erwartet, aber das Radfahren (Andi erzielte die zweitbeste Radzeit des Tages, Anm. d. Red.) war perfekt. Am besten hat mir Andis neue Laufstärke gefallen. Früher war das Laufen ein Schwachpunkt. Als Andi im Oktober 2009 zu mir als Trainer wechselte, hatte er eine Bestzeit von 33:15 min über 10 Kilometer. Im März ist er die 10 Kilometer bereits in 32:45 min gelaufen, und in Buschhütten lief er im Rahmen eines Triathlons 33:55 min. Andi ist nun auch läuferisch unter den Profis konkurrenzfähig, wie das Rennen in Buschhütten gezeigt hat.

In Abu Dhabi war Andi nach 3 km Schwimmen, 200 km Radfahren und 20 km Laufen nur 4 Minuten hinter dem Sieger Eneko Llanos. Das war eine sehr gute Leistung von Andi, doch ich hatte mir eine noch bessere Platzierung erhofft. Aus meiner Sicht war mehr drin, vor allem weil ich nicht mit einer Radgruppe von 15 oder 18 Mann gerechnet hatte, sondern mit vielleicht 5.

In Buschhütten hat Andi Böcherer große Namen wie Timo Bracht und Andreas Raelert geschlagen. Hat Sie das überrascht?

Das ist schwer einzuschätzen, denn man weiß nicht, ob die beiden frisch oder direkt aus dem Training heraus an den Start gegangen sind. Aber für uns zählt die Ergebnisliste mehr als solche Erklärungen.

Worin liegen Andi Böcherers Stärken im täglichen Training?

Er ist sehr gewissenhaft und pflichtbewusst bei der Erfüllung seiner Trainingsvorgaben, aber er ist auch ein Athlet, der mitdenkt. Diese Mischung zeichnet ihn aus.

Was ist beim Ironman in Frankfurt möglich?

Möglich wäre Platz Eins nach dem Radfahren und eine Verbesserung beim Laufen auf eine Marathonzeit von 2:55 bis 2:52 Stunden. Das könnte im Ergebnis einen 5. oder 6. Platz bedeuten.

Platz Eins nach dem Radfahren, wie könnte sich das abspielen? Wahrscheinlich wird auch Andreas Raelert ganz vorne aus dem Wasser kommen…

Andreas Raelert muss er wegfahren.
Die Fragen stellte Arne Dyck

Lubos Bilek
ist Landestrainer beim Baden-Württembergischen Triathlonverband. Er trainiert mit seinen Nachwuchsathleten am Olympiastützpunkt Freiburg. Bekannt wurde er außerdem als Trainer von Sebastian Kienle, Ricarda Lisk, Svenja Bazlen und Andi Böcherer.
Website Andi Böcherer
Team Abu Dhabi Triathlon
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