 Gut gewirtschaftet: Haarschnitt für 4 Euro Nachdem wir uns gestern nur 30 Minuten trauten, sollten es heute volle 3 Stunden werden, die wir in der Innenstadt von Haikou verbrachten. Ich fasste all meinen Mut zusammen und wollte mir die Haare schneiden lassen. Friseure gab es einige und bei einem waren sogar die Fenster in Englisch beschriftet. Von Jürgen Sessner
Leider hörte das mit dem Englisch an der Türe auf und der Rest war ziemlich knifflig. Der Laden war wohl sehr angesagt und auch hoch frequentiert, letztendlich gab es einen Haarschnitt mit 2x Waschen und Föhnen mit viel Gelächter auf beiden Seiten für ganze 4 Euro. Heidi hätte um ein Haar ihre blonde Mähne verloren, nachdem sie sich gerne die Wimpern färben lassen wollte, was aber im Laden mit Verwunderung als Gesamthaartönung interpretiert wurde. Chinesen sehen nicht sehr oft blondes Haar und konnten gar nicht verstehen, daß sie es schwarz färben wollte. Das Missverständnis klärte sich aber auf und Heidi sieht zum Glück noch aus wie vorher.  Hat geschmeckt: Warme Mahlzeit für 80 Cent Danach deckten wir uns im Supermarkt mit Obst, Gebäck und Getränken für die ganze Woche ein (10.- Euro!) und wagten dann den Schritt in einen chinesischen Foodcourt. Einer der Imbisse hatte die Gerichte wie jeder anständige Chinese zum Anschauen in der Vitrine, so dass uns die Wahl einfach gefallen ist. Der Teller auf dem Bild ging für ganze 80 Cent über den Tresen, der frisch gepresste Ananassaft kostete noch 40 Cent extra. Ich hatte zwar keine Ahnung was das auf dem Teller war, aber es hat geschmeckt und es hat sich nicht mehr bewegt.Apropos Essen, ich bin überrascht nach den ganzen Horrorerzählungen im Vorfeld, wie problemlos die ganze Sache hier ist. Manchmal sieht das Ganze auf dem Teller zwar ganz anders aus, als man es sich vorgestellt hat, aber geschmacklich wurden wir noch nie enttäuscht. Auch von Magenproblemen sind wir bisher verschont geblieben. Den Bericht über das Starterfeld werde ich morgen nachholen, weil uns ab Mittwoch sowieso die Ironman-Realität einholen wird und dann nur noch wenig bis kein Spielraum mehr für kulinarische Exkursionen oder ausgedehnte Shoppingtouren bleibt. Ab sofort wird es etwas ernster und ich werde mich mehr den triathletischen Dingen widmen. Bis Morgen, viele Grüße! Jürgen Sessner Über den Autor Jürgen Sessner ist Spezialist für Leistungsdiagnostik und Inhaber von Corpus Diagnostik. Im Rahmen des triathlon-szene Coachings schreibt er individuelle Trainingspläne. Als Trainer und Lebenspartner von Triathlonprofi Heidi Jesberger berichtet er eine Woche lang täglich aus China.
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