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Home arrow Berichte und Analysen arrow Heidi Jesberger: "An einem guten Tag ist einiges möglich"
6.03.10
Heidi Jesberger: "An einem guten Tag ist einiges möglich"
Hat gut trainiert: Heidi Jesberger
Hat gut trainiert: Heidi Jesberger
Am kommenden Wochenende startet Heidi Jesberger beim Ironman China. Wir haben die Profitriathletin nach ihrer aktuellen Form, ihrem Training und ihrem Leben als Berufssportlerin befragt.

Wir leiden wegen des schneereichen Winters alle unter Formrückstand und Winterdepressionen. Wie hast Du den Winter überstanden?

Heidi Jesberger: Danke, eigentlich sehr gut. Ende des Jahres 2009 war ich ja noch 5 Wochen in Arizona, wo ich den Ironman in Phoenix gemacht habe. Dort konnte ich ja noch etwas im Warmen trainieren. Dann war es zuhause wirklich kalt und schneereich. Gott sei dank habe ich daheim so eine tolle Trainingsgruppe, die bei jedem Wind und Wetter trainiert. Gemeinsam fuhren wir auch 4-5 h im Schnee, was alleine fast nicht machbar ist (also vielen Dank an Euch!!!). Mitte Januar war ich dann schon wieder mit dabei im Corpus Triathlon Camp auf Lanzarote im Club La Santa, wo ich wieder perfekte Bedingungen zum trainieren hatte.

Du bist nach sehr viel versprechenden Trainingsleistungen in den letzten Jahren zweimal von einer langwierigen Fußverletzung aufgehalten worden. Jetzt hast Du seit dem Ironman in Arizona letzten Jahres voll durchtrainieren können. Wie ist Deine aktuelle Form?

Heidi Jesberger: Mein Training lief wirklich super. Wenn ich mich beim Wettkampf nur so gut fühle wie im Trainingslager in der ersten Woche, dann ist einiges möglich. In Arizona liefen schon das Schwimmen und das Radfahren sehr gut. Leider kann man nach einer Verletzung ja auch keine Wunder erwarten und das Laufen war dementsprechend hart. Seit Arizona konnte ich aber komplett schmerzfrei trainieren und merke richtig, wie meine alte Laufform langsam wieder kommt!

Heute trifft man bei allen Ironman-Rennen rund um den Globus auf sehr starke Konkurrenz, gleichzeitig gibt es nur sehr wenige Qualiplätze. In China ist es nur ein einziger. Warum hast Du Dir dieses Rennen ausgesucht?

Heidi Jesberger: Ich finde es toll, dass man unsere Sportart weltweit ausüben kann und auch so etwas von anderen Ländern sieht. Das Reisen in fremde Kulturen macht das ganze doch extrem spannend! Außerdem passt der Termin von China einfach perfekt, da ich nach meiner Verletzungspause im Frühjahr und Sommer jetzt im Winter nicht schon wieder eine Regenerationspause gebraucht habe. Slots gibt es ja sowieso nicht mehr viele für Profi Frauen. Da muss schon alles passen, dass man sich überhaupt für Hawaii qualifiziert.

Das Rennen findet 4 Flugstunden südlich von Peking in einer sehr warmen Gegend statt. Letztes Jahr war das eine der schlimmsten Hitzeschlachten in der Geschichte des Ironmans. Liegen Dir solche Bedingungen?

Heidi Jesberger: Natürlich strengen mich solche Bedingungen auch stärker an, doch im Vergleich zu anderen Athleten habe ich weniger Probleme. Hitze ist mir viel lieber als Kälte! Ich bin schon sehr gespannt auf das Rennen. Da der Ironman China dieses Jahr aber 4 Wochen früher ist als letztes Jahr, kann es vielleicht auch etwas kühler sein (also nur 35 Grad ;-) ).

Heidi Jesberger: Den größten Druck macht man sich selbst
Heidi Jesberger: Den größten Druck macht man sich selbst
Wie wirst Du das Rennen taktisch angehen: Wirst Du auf den Rad mehr riskieren als sonst (im Sinne eines hohen Tempos), oder setzt Du auf Deine Laufstärke und einen guten Marathon?

Heidi Jesberger: Ich kann doch jetzt hier meine Taktik nicht verraten ;-) Nein, Spaß beiseite: So ein extremes Hitze-Rennen erfordert, dass man sich stets gut mit Flüssigkeit versorgt, den Körper immer gut kühlt und in sich hineinhört. Von meinem Sponsor DeSoto habe ich Kleidung bekommen, die extra kühlt. Ich denke, dass mir das im Rennen auch helfen wird. Ich habe mittlerweile viele Erfahrungen gesammelt und kenne meinen Körper ganz gut. Nun versuche ich einfach alles zu geben…

Das internationale Niveau hat durch manche Athletinnen eine Leistungsexplosion hinter sich. Die einen verbessern sich in kleinen Schritten, die anderen neuerdings in Siebenmeilenstiefeln. Wie wird in der Profiszene darüber gesprochen, und wie siehst Du diese 2-Klassen-Gesellschaft?

Heidi Jesberger
Heidi Jesberger
Heidi Jesberger: Es ist für mich natürlich schwer nachzuvollziehen, wie bei manchen solche extremen Leistungssprünge zustande kommen, zumal ich auch schon viele Jahre trainiere und mich immer nur Stück für Stück weiterentwickeln konnte. Prinzipiell finde ich es aber nicht gut hinter jeder guten Leistung erstmal ein großes Fragezeichen zu stellen. In gut organisierten Trainingsgruppen kann man bestimmt noch mal mehr aus sich herausholen als wenn man immer nur alleine trainiert – vielleicht einer der Gründe für starke Leistungen. Es ist ein schwieriges Thema, doch ich kann nur beeinflussen, was ich tue. Über den Rest kann ich mir keine zu großen Gedanken machen, sonst würde ich evtl. jegliche Motivation verlieren…

Triathlon boomt und liegt im Trend. Was bedeutet das für die Profis? Ist es heute leichter als früher, davon zu leben, oder ist die Konkurrenz um die Sponsoren und Preisgelder härter geworden?

Heidi Jesberger: Ich habe wirklich tolle Sponsoren, die schon seit vielen Jahren zu mir halten und mich toll unterstützen. Mein Vater hat vor einigen Jahren ein Konzept für mich entwickelt: „Unternehmen der Region Tauberfranken unterstützen eine Sportlerin der Region.“ Ich habe noch nie meinen Heimatverein TSV Assamstadt verlassen. Genauso treu stehen mir meine Sponsoren zur Seite. Die Menschen aus der Region kennen mich, seit ich als kleines Kind mit dem Laufen begonnen habe. Sie fiebern mit mir mit und sprechen mich beim Einkaufen oder zahlreichen anderen Gelegenheiten auf meine Wettkämpfe an. Das ist eine wirklich schöne Sache! Ohne die Unterstützung meiner Sponsoren wäre es mir nicht möglich Triathlon professionell auszuüben, denn die Preisgelder sind meist ja doch recht übersichtlich.

Für Amateure klingt das Leben in sonnigen Trainingslagern und Wettkampfreisen um die ganze Welt wie ein Traum. Ist das nach vielen Jahren noch so paradiesisch wie man sich das vorstellt?

 

Heidi Jesberger, Jahrgang 77, begann ihre Karriere mit dem Titel der Vize-Europameisterin im Triathlon bei den Juniorinnen. Seither belegt sie regelmäßig Top-10 Platzierungen bei internationalen Langdistanz-Rennen: 5. Platz in Roth, 4. Platz beim Ironman Germany, 4. Platz Ironman Wisconsin etc.
» Website
Heidi Jesberger: Natürlich will man den Menschen, die an einen glauben und einen unterstützen, auch etwas zurückgeben. Den größten Druck macht man sich also meist selbst. Ich denke aber, dass ich ganz gut damit umgehen kann und genieße es momentan all meine Energie in den Sport stecken zu können.

 

Triathlonprofis müssen 24 Stunden am Tag sehr diszipliniert leben, 7 Tage pro Woche. Wie gehst Du damit um, macht einen das nicht manchmal fertig?

Heidi Jesberger: Nein, fertig macht mich das nicht, im Gegenteil. Ich konnte mein Hobby "Triathlon" zu meinem Beruf machen. Ich bin in der Lage meine Träume zu leben. Ich bin sehr zufrieden und freue mich auf die Herausforderung die mir dieser Beruf bringt. Natürlich kann ich nicht jedes Wochenende mit Freunden um die Häuser ziehen. Doch wirklich gute Freunde und meine Familie sowieso, haben Verständnis dafür und wissen, dass es auch Phasen im Jahr gibt, in denen ich auch wieder mehr Zeit für sie habe.
Die Fragen stellte Arne Dyck

Briefe aus China
Heidi Jesberger sowie ihr Lebenspartner und Trainer Jürgen Sessner werden uns in der kommenden Woche regelmäßig aus China berichten.

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