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4.08.09
Ostseeman 2009 Eindrücke und Analysen
Glücksburg ist eine Reise wert, nicht nur in sportlicher Hinsicht
Glücksburg ist eine Reise wert, nicht nur in sportlicher Hinsicht
In meiner Funktion als rasender Reporter war ich bei der diesjährigen 8. Austragung des nördlichsten Langdistanzrennens, dem Ostseeman, in Glücksburg am Start.
Von Mario Schmidt-Wendling

Im Vorfeld konnte man schon sagen, dass in Sachen Anmeldung, Organisation und Ablauf das Team um Reinhard Husen einen guten Job abgeliefert hat und sich hinter Frankfurt und Roth nicht verstecken braucht. Die samstägliche Wettkampfbesprechung fand in einer Turnhalle mit ausreichender Bestuhlung statt. Im Anschluss glich die Szenerie eher einem Bierfest, denn überall lagen entspannte Wettkämpfer auf den Rasenflächen und machten sich für die bevorstehenden Aufgaben locker. Zu meiner großen Überraschung enthielt der Startnummernbeutel einen Gutschein für einen Burger beim Sponsor Burger King und ein Kondom des Orion-Erotikversandhauses. Auch hier wurde also kräftig mitgedacht!

Nach der Rennbesprechung bin ich dann mit Profi Joseph Spindler (Team TBB) noch eine der 6 Radrunden abgefahren. Meine Beine fühlten sich zu Beginn nach 650 km im Auto etwas teigig an, doch nach 10 km ging es dann schon recht ordentlich vorwärts. Joseph machte einen zuversichtlichen Eindruck ob des folgenden Wettkampftags, später mehr dazu!


Das Bike-Check-in Procedere war wie bei jedem anderen größeren Event reine Routine, mit jedoch einer Ausnahme, denn es gab eine Bike-Garage, also eine große Plastikfolie, die in den Besitz der Athleten übergeht. Mein Rad blieb somit vor feuchter Meeresluft und bestehender Junikäferplage geschützt. Danach noch kurz die Füße in die schattige (16,5 Grad kalte) Ostsee gehängt, um ersten zarten Kontakt mit dem feuchten Element herzustellen.

Das Rennen

Am Sonntag machten sich dann über 500 Einzelstarter und 224 Staffeln auf den Weg zum Start, auch wieder ohne großen Stress, denn Parkplätze gab es in ausreichender Zahl. Ich konnte mit meiner Presseakkreditierung bis auf 150 Meter an die Startlinie heran fahren – sehr gut, wie sich noch herausstellen sollte!

Die Ostsee präsentierte sich von ihrer besten Seite, spiegelglatt, kaum sichtbare Quallen und wiederum nur 16,5 °C Wassertemperatur. Der zweimal zu schwimmende Rundkurs war durch gut sichtbare Bojen abgesteckt. In Sachen "Schwimmen" hatte ich etwas Bedenken, denn durch ein Loch im Trommelfell konnte ich seit März grade mal 20km im Wasser trainieren. Zu meinem Glück blieb das Gerangel auf den ersten 200-300 Metern im Rahmen, so dass ich keine Angst haben musste, dass man mir meinen Ohrenstöpsel aus dem Hörorgan prügeln würde. Nach 1:04 wurde ich dann an Land gespült, also ca. 5-6 min langsamer als meine normale Schwimmzeit, was aber unter den angesprochenen Umständen absolut ok war.

Der Wechsel lief gut, wobei die Wechselzone recht eng ist. Das Umziehen ist ausschließlich im Zelt erlaubt, am Rad wäre auch definitiv kein Platz dazu. Meine Vorgabe für die Radstrecke waren durchschnittlich 265-270 Watt und das konsequente Umsetzen meine Ernährungsstrategie, quasi als Generalprobe für meinen Hauptwettkampf Challenge Barcelona.

Beim Ostseeman werden 6 Runden zu je 30 km gefahren. Durch einen Wendepunkt kann die Strecke so genau ausgemessen werden, dass sie auch wirklich echte 180 km aufweist, darauf muss man ja leider mit einem leichten Augenzwinkern hinweisen. Wer jedoch glaubt, dass die Region an der Ostsee ausschließlich flach ist, der hat sich in den Finger geschnitten. Immer wieder kurze, knackige Anstiege mit jeder Menge Richtungswechsel machen das Radfahren kurzweilig, aber auch anspruchsvoll.

Es befinden sich 2 Verpflegungsstellen pro Runde, die mit gut geschulten Helfern und High 5-Produkten bestückt sind. Hab mich jedoch dazu entschieden, im Vorfeld 20 Powergels in eine Radflasche zu drücken und nur auf angereichtes Wasser und Bananen zurückzugreifen. Was der Bauer nicht kennt, frisst er ja bekanntermaßen auch nicht!

Ich konnte mich Runde für Runde weiter nach vorne arbeiten, bin dann mit einer Netto-Fahrzeit (ohne die beiden Wechselzeiten) von 4:40 Stunden in T2 auf Platz 5 der Einzelwertung liegend eingefahren, um auf die abschließenden 5 Laufrunden zu gehen. Die Post ging hier allerdings schon eine ganze Ecke weiter vorne ab. Joseph Spindler konnte nach erstmaligem Schwimmen unter 1 Stunde und zweitschnellster Radzeit als Zweiter in die zweite Wechselzone einfahren, dich gefolgt von Horst Wittmershaus. Es sollte wohl noch ein enges Rennen werden. Die Tagesbestzeit auf dem Rad ging an den Dänen Ulrik Schaarup, der sehr starke 4:31 gefahren ist – Respekt!

Mein Plan war es, Halbmarathon in ca. 1:35 Stunden anzulaufen, um am Ende mit ca. 3:15-3:20 Stunden aus dem Marathon zu kommen. Die Idee war gut, doch die Umsetzung hielt lediglich für ca. 300 Meter an. Beim Wechsel muss ich mir ziemlich blöde mein ISG (Iliosakralgelenk) blockiert haben, so dass ich keinen Schritt mehr vor den anderen setzen konnte. Meine Frau, als Physiotherapeutin die bestmögliche Betreuerin in dieser Situation, hat versucht, den Rücken zu mobilisieren, doch es half alles nichts, ich konnte weder Stehen noch Gehen, geschweige denn Laufen. So endete mein Ostseeman 2009 in einem Sanitätszelt mit einer immer noch nicht hundertprozentigen Diagnose. Der behandelnde Arzt meinte, es könnte eine ISG-Blockade bis hin zum Bandscheibenvorfall sein, ich solle das ggf. nochmals zu Hause abklären lassen.

Der Sieg in Streckenrekordzeit (8:28 Stunden) und schnellsten Laufsplit von 2:55 Stunden ging wie erwartet an Horst Spindler, der sich einen entfesselt kämpfenden Horst Wittmershaus mit 2 Minuten vom Hals halten konnte. Den letzten Platz auf dem Treppchen erklomm dann Ulrik Schaarup mit etwas Abstand in 8:45 Stunden.

Das Rennen der Damen hab ich leider nicht so sehr mitbekommen, möchte aber die drei Erstplatzierten gerne erwähnen:

1. Nicole Woysch 9:22 ( ebenfalls Streckenrekord)
2. Conny Dauben 9:57
3. Caroline Koll 10:18

Mein Fazit

Der Ostseeman ist und bleibt eine Reise wert. Wer nicht unbedingt nach Hawaii oder sich beim Klassiker Roth der Konkurrenz stellen möchte, findet in Glücksburg eine tollen Wettkampf zu günstigem Preis (EUR 160,-), der mit viel Herzblut von einer ganzen Region gestaltet wird.

Drei Kritikpunkte muss ich jedoch noch loswerden. Zum einen die Musikauswahl des engagierten DJ Paddy vor dem Start. Das war zu einschläfernd und pathetisch. Klarer Punkt an Kraichgau, denn „Hells Bells“ bleibt unschlagbar. Desweiteren wäre es begrüßenswert, wenn vielleicht 1-2 weitere Marshalls auf Mopeds unterwegs sein könnten. Grade bei den Staffelteilnehmern war das Windschattenverbot sehr großzügig ausgelegt. Um mehr Transparenz für die Zuschauer zu schaffen, wäre eine bessere Kennzeichnung des führenden Einzelstarters und der führenden Staffel von Vorteil.

Glücksburg rockt!
Mario Schmidt-Wendling

Über den Autor
Mario-Schmidt Wendling ist Triathlon-Coach und Redakteur im TV-Team von triathlon-szene.de. In seiner Karriere als aktiver Sportler gewann er über 30 Triathlons. Mario schreibt individuelle Trainingspläne und arbeitet als Personal Coach. Er ist erreichbar über seine Website.

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