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2.07.09
Monat der Entscheidungen (1)
Immer auf den Punkt fit: Timo Bracht
Immer auf den Punkt fit: Timo Bracht
Für die einen ist der Juli der Auftakt zum Sommer, für uns Triathleten aber eher der aufregendste Monat auf dem europäischen Festland. Die wichtigsten 4 Großereignisse, die unser Sport außer Hawaii zu bieten hat, finden innerhalb von 7 Tagen statt. Am kommenden Wochenende schaut die Triathlonwelt mit Spannung nach Frankfurt und Klagenfurt, ob Altstars zurückkommen oder ob junge Wilde den arrivierten Stars ein Schnippchen schlagen können. Nur eine Woche später kann man gespannt sein, ob in Roth oder Zürich Rekorde purzeln, Weltmeister weltmeisterlich auftreten oder das Wetter besser ist als letztes Jahr.
Von Jürgen Sessner

Ironman Frankfurt

Die diesjährige Ausgabe des IM Frankfurt ist eine Neuauflage der Duelle des Vorjahres. Einzig Normann Stadler fehlt, wurde aber durch einen hochkarätigen Neuzugang auf der Langdistanz ersetzt: Andreas Raelert will ganz nach vorne, und dass er das kann, hat er mit seinem Sieg beim IM Arizona im letzten Jahr eindrucksvoll bewiesen. Er muss aber gegen eine ganze Reihe von Topathleten antreten, die sich nicht freiwillig die Butter vom Brot nehmen lassen wollen, allen voran die Top 3 des Vorjahres Chris McCormack, Eneko Llanos und Timo Bracht.

Gerade letzterer ist heiß und wie immer auf den Punkt vorbereitet. Mit eigener Fanclubunterstützung will er seinen Sieg aus dem Jahr 2007 wiederholen und erneut European Ironman Champion werden. Wesentlich schwerer sind die beiden anderen einzuschätzen. Llanos ist in der Frühsaison kaum aufgefallen. Neben ein paar kleineren Rennen nahm er am Wildflower Triathlon teil und belegte dort Platz 2 hinter Andy Potts.
Aber das war im letzten Jahr nicht anders und er war am Tag X voll bei der Musik.

Der letzte im Bunde, Chris McCormack, war da schon wesentlich fleißiger und sammelte Siege beim 70.3 IM St. Pölten und bei Half Challenge in Frankreich. Das spannende Duell beim Challenge Kraichgau mit Nachwuchshoffnung Sebastian Kienle fiel leider einem Plattfuß bei Kilometer 25 zum Opfer. Dass er aber da noch in Führung lag, wie auf seiner Homepage vermerkt, kann dem Schlitzohr aus Australien widerlegt werden, denn Sebastian hatte ihn bereits einige Kilometer vorher passiert. Vielleicht war der Geschwindigkeitsunterschied so groß, dass Macca den Powerbiker gar nicht wahrnahm.

Gespannt sein darf man auch auf den zweiten Ironman von Terenzo Bozzone, dem amtierenden IM 70.3 Weltmeister. Bei seinem Debut beim Heimatironman kam der  Neuseeländer auf einen hervorragenden 2. Platz.

Der Rest der Startliste ist nicht zu vernachlässigen, nahezu jedem der gemeldeten Profis ist eine Top-Platzierung zuzutrauen, allen voran Faris Al-Sultan und den Mitgliedern des Commerzbank Teams Ian Raphael, Markus Fachbach und Matthias Hecht.

Bei den Frauen läuft dem Anschein nach alles auf ein Duell zwischen Yvonne van Vlerken und Sandra Wallenhorst hinaus. Das erneute Zusammentreffen der zweit- und drittplatzierten des IM Hawaii 2008 wird von der Szene mit Spannung erwartet. Auf Hawaii trennten die beiden nur 92 Sekunden mit Vorteil für van Vlerken – man darf gespannt sein, ob Sandra Wallenhorst in Frankfurt den Spieß umdrehen kann. Die Rennen im Vorfeld zeigen einen kleinen Vorteil für die Deutsche, wobei die Langdistanz eine andere Baustelle ist und Ergebnisse über Unterdistanzen reine Makulatur sind.

Hinter den beiden bemühen sich Wenke Kujala, Nicole Leder, Meike Krebs und Andrea Brede um einen Podiumsplatz und die begehrte Hawaii-Qualifikation. Erstmalig in Frankfurt ist Heike Funk am Start, die trotz beruflicher und familiärer Verpflichtungen immer noch Spitzenleistungen erbringt. Ein kleines Augenmerk sollte man auch auf die Finnin Tiina Boman richten, die im Jahr 2007 den schwersten Ironman der Welt auf Lanzarote für sich entscheiden konnte.

Alles in allem wird es wohl ein geiler Tag mit vielen Variablen und möglichen Rennausgängen in Frankfurt geben.

Ironman Klagenfurt

Südlich des Weißwurstäquators wird in Österreich am gleichen Tag auf der sauschnellen Strecke rund um den Wörthersee um Sieg und Quali gefightet. Der mehrfache Sieger Marino Vanhoenacker trifft dabei auf starke Gegner wie Stephan Bayliss, Brad Storm und Paul Ambrose. Auch Überbiker Björn Andersson ist eine Hausnummer, sollte aber für den 32-jährigen Belgier kein ernstes Problem darstellen. Dann schon eher Jason Shortis, der australischen Altmeister. Der mehrfache Ironmangewinner ist trotz seiner 39 Lenze immer noch für flotte Rennen gut und ist bekannt für sub-2:50 Laufsplits.

Das Feld der Männer wird komplettiert von einigen Lokalmatadoren, wobei über den Start von Hannes Hempel noch gerichtlich entschieden werden muß (Anm. d. Red.: Er wird starten). Der ehemalige Radprofi, war vom Veranstalter wegen des bestehenden Dopingverdachts ausgeladen worden. Insgesamt muss man sagen, dass die Qualität des Feldes nicht an die Frankfurts heranreicht.

Auch bei den Frauen geht der Sieg nur über Eine, und das ist Frau "Regenerationswunder" Bella Bayliss (ehem. Comerford). Nur 7 Wochen nach ihrem Sieg in Lanzarote tritt sie erneut bei einem Langdistanzrennen an. Ihre Hauptgegnerinnen dürften wohl Lucie Zelenkova, die Siegerin des IM Southafrica 2009 und Sonja Tajsich aus Deutschland sein. Aus Österreich sind die ehemalige Kurzdistanzlerin Eva Dollinger und Veronika Hauke als Topstarterinnen zu benennen. Trotz der fehlenden Weltspitze ist also auch in der Urlaubsregion Kärnten am Sonntag bei voraussichtlich schwül-heißem Wetter ein toller Wettkampf zu erwarten.

Im 2. Teil unserer Vorausschau werden wir den IM in Zürich und die Challenge in Roth beleuchten. Bis dahin viel Spaß am Wochenende.
Jürgen Sessner

Über den Autor
Jürgen Sessner hat jahrelange Erfahrung in der Betreuung zahlreiche Amateur- und Spitzensportler im Ausdauersport, insbesondere im Bereich Triathlon, sowie Fußball-Erstligisten. In seinem Sport- und Gesundheitszentrum "Corpus" in Hilpoltstein führt er seit vielen Jahren Leistungsdiagnostiken und individuelle Trainingsplanung durch.

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