 Derzeit nicht zu schlagen: Sebastian Kienle im Kraichgau eine Klasse für sich Sebastian Kienle heißt der Sieger des Sparkasse Challenge Kraichgau
präsentiert von KraichgauEnergie. James Cunnama (Südafrika) und Aaron
Farlow (Australien) hatten das Nachsehen.
Die Damenkonkurrenz sah einen Start-Ziel der Australierin Rebekah Keat. Lisbeth Kristensen (Dänemark) und Merryn Johnston (Neuseeland) folgten auf den Plätzen. Sebastian Kienle auf dem Rad vom anderen Stern
Kienle, zunächst mit Thomas Hellriegel aus dem Wasser gestiegen, legte auf dem Rad mit einem Paraderitt von über 41km/h Durchschnittsgeschwindigkeit den Grundstein zum Sieg. Über 8 min Vorsprung betrug sein Vorsprung nach dem Wechsel vom Rad. Hinter ihm formierten sich mit Aaron Farlow und Raynard Tissink und einer Gruppe um Thomas Hellriegel die Verfolger. Der 23-jährige James Cunnama, vor Wochenfrist noch Vierter bei der Challenge France, setzte mit einem furiosen Lauf den Grundstein zur Aufholjagd. Ungefährdet war Kienles Zieleinlauf mit über 11 min Vorsprung. Chris McCormack, Mitfavorit auf den Sieg, schied in Führung liegend mit einem Plattfuß aus. Sebastian Kienle: Ein Wolf im Schafspelz Kommentar Insidern ist der Name "Sebastian Kienle" seit mindestens zwei Jahren ein Begriff, und für viele von ihnen war Kienle der Topfavorit auf den Sieg der Challenge Kraichgau – einem internationalen Topfeld zum Trotz. Doch im Bewusstsein der breiten Triathlonöffentlichkeit hatte er bislang nicht den Platz, der ihm sportlich gebührt. Den wird er wohl erst bekommen, wenn er reif ist für die Langdistanz, um dort zu zeigen, was er bereits heute drauf hat.
Und das ist genug, um aufhorchen zu lassen. Im Schwimmen absolut konkurrenzfähig (eine Minute Rückstand auf die Besten), im Laufen viertbeste Zeit, und auf dem Rad eine Klasse für sich. Elf Minuten war seine Radzeit besser als die des Weltklassekurblers Thomas Hellriegel, der in Kienle das derzeit größte Nachwuchstalent sieht; immerhin sechseinhalb Minuten kassierte der zweitschnellste Radler Damien Favre (FRA). Das ist eine Welt oder anders gesagt: eine Sensation.
Kienle, der eigentlich sein Debut auf der Langstrecke für dieses Jahr geplant hatte, baut sich heuer mit Kurz- und Mitteldistanzen weiter auf. Er tut gut an diesem geduldigen Weg, denn sein Tag wird kommen. Ich drücke diesem sympathischen, fröhlichen und gut geerdetem Sportler beide Daumen. Er ist ein Wolf im Schafspelz, und zwar im besten Sinne des Wortes.
Was Macca wohl zu Hause über das Rennen erzählt? Natürlich seine Geschichte mit dem Plattfuß und der Sprintdistanz. Und von einem jungen Mann, der Kienle heißt, und von dem wir bald alle noch hören werden. Arne Dyck Internationale Klasse auch beim Damenrennen
Rebekah Keat setzte ihre Siege bei der Challenge-Serie fort. Fast zeitgleich wechselte Keat mit Lisbeth Kristensen auf das Rad und konnte ihren Vorsprung kontinuierlich auf ebendiese auf über 4 min ausbauen. Spannend wurde das Rennen als Lokalmatadorin Stefanie Rittershofer als zweite Frau zum Wechsel kam. Merryn Johnston konnte sich mit der zweitschnellsten Laufzeit den dritten Podiumsplatz sichern. Tolle Stimmung an den Strecken
Bereits zum Schwimmstart am Hardtsee Ubstadt-Weiher waren die Zuschauermassen begeistert. Die Stimmung der über 30.000 kannte keine Grenzen und so wurde Gochsheim, erstmals auf der Radstrecke eingebunden, zu einem der Zuschauermagneten. Rennleiter Björn Steinmetz dankte den Helfer für eine gelungene Premiere der Challenge Kraichgau. Er zeigt sich begeistert und sprach von einem fantastischen Rennen. „Bei diesem Traumwetter gelang ein Traumwettkampf.“ Felix Walchshöfer, Rennleiter der Quelle Challenge Roth, zeigte sich begeistert von der Atmosphäre: „Überwältigend, der Zuschauerzuspruch ist fantastisch. Auch die Organisation und die Helfer sind topmotiviert. Wir sind froh, dass Challenge Kraichgau Mitglied der Familie ist.“ Macca ließ es sich nicht nehmen und startete nach seinem Missgeschick anschließend mit geliehenen Radschuhen auf der Kurzdistanz. Text: Pressemeldung, bearbeitet
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