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28.05.09
Half Challenge Barcelona: Premiere mit Schattenseiten
Fiesta an der Laufstrecke, Probleme auf der Radstrecke: Die Premiere der Challenge Barcelona
Fiesta an der Laufstrecke, Probleme auf der Radstrecke: Die Premiere der Challenge Barcelona
Heiß ging es her in Barcelona bei über 30° C und über 2000 Startern beim ersten Challenge Barcelona. Aber das Wetter war nicht der einzige Grund dafür, ein hausgemachtes Problem ließ die Gemüter überkochen und viele konnten sich auch bis zum heutigen Tag nicht abkühlen. Eine Nachbetrachtung von Jürgen Sessner.

Wieder einmal hat es ein Veranstalter nicht geschafft, das Problem des Windschattenfahrens in den Griff zu bekommen. Obwohl die Radstrecke noch kurz vor dem Rennen verändert wurde, um durch einen selektiveren Kurs die Problematik einzudämmen, hat genau diese Änderung an anderer Stelle dazu geführt, dass sich große Gruppen und Pulks gebildet haben. Durch zu enge Streckenabschnitte gab es Staus und diese haben sich bis zum Ziel nicht mehr aufgelöst. Teilweise war es den Teilnehmern aufgrund der Umstände gar nicht möglich, fair zu fahren. Auch die Startgruppen waren mit 500 Athleten zu groß und ein Abstand von 5 Minuten von Gruppe zu Gruppe war zu gering.

Die sehr aktiven Wettkampfrichter haben zwar insgesamt 237 Sportler disqualifiziert, die wenigsten davon allerdings direkt im Rennen, sondern nachträglich wegen Missachtens der Zeitstrafe und dem damit verbundenen Anfahren der Penaltybox. Für viele Teilnehmer war es jedoch nicht klar, dass sie diese anfahren sollten, da ganze Gruppen pauschal verwarnt worden sind. Dieses Ärgernis wurde im vollen Umfang erst nach Ende des Rennens so richtig bekannt, nachdem nämlich die Liste der DQ’s immer länger wurde. Die vermeintliche Gewinnerin des Damen-Rennens, Virginia Berasategui, wurde ebenfalls aus genau diesem Grund nachträglich disqualifiziert.

Es gab aber auch sehr viel positive Dinge zu vermelden, denn laut Timo Bracht, dem Gesamtzweiten war das Rennen bei der Männerspitze sehr fair geführt worden und er zollte seinem Bezwinger Clemente Alonso McKernan Respekt: „ Ich hätte hier gerne gewonnen, aber Clemente ist heute super gelaufen und ich konnte bei seinem Tempo nicht mitgehen.“

Timo Bracht zur Half Challenge Barcelona: Ich habe im Laufe meiner Karriere bereits einige Wettkämpfe gesehen, doch die Half Challenge Barelona stellt im Hinblick auf die Stimmung an der Strecke alles in den Schatten. So etwas hatte ich noch nicht erlebt! Das Rennen hat bereits bei der Premiere voll eingeschlagen bei den dortigen Bewohnern.

Negativ war natürlich das Windschattenfahren bei den Athleten der Altersklassen und bei den Profifrauen. Speziell bei letzteren ist keine einzige sauber gefahren. Doch das Profirennen der Männer war fair.

Positiv hervorzuheben ist die sehr aufwändige Absperrung der Straßen und eine allgemein sehr gute Organisation. Last not least gab es direkt nach dem Zieleinlauf Dopingkontrollen, was ich sehr begrüße. 
Die Zuschauer waren vor allem auf der Laufstrecke in Massen vorhanden und verwandelten diese in eine riesige Fiesta. Allgemein kann man sagen, dass der Wettbewerb bei der Bevölkerung sehr guten Anklang fand. Auch die allgemeine Organisation ließ nichts zu wünschen übrig und wurde vielerorts lobend erwähnt. Wenn da nicht dieser Makel wäre….

Dazu ein kurzer Kommentar der Redaktion:

Beim Challenge Barcelona stoßen zwei völlig unterschiedliche Auffassungen zum Windschattenfahren aufeinander. So gehört es bei Triathlon-Wettkämpfen in südlichen Ländern zum guten Ton, sich durch Drafting einen Vorteil zu verschaffen, während es in Deutschland zumindest in der Presse und den einschlägigen Foren angeprangert wird. Dadurch entsteht eine interessante Herausforderung, ein Rennen unter deutscher Obhut in Spanien zu veranstalten.

Sicherlich haben die örtlichen Veranstalter alle Freiheiten und die Fäden in der Hand, aber ein schlechter Ruf eines Rennens kann der noch jungen Serie einen gewissen Imageschaden zufügen. Deswegen sollten die Verantwortlichen mit Nachdruck auf nötige Veränderungen bestehen und die Voraussetzung für faire Rennen durch entsprechende Verträge mit den lokalen Veranstaltern schaffen. Wir werden die Entwicklung unabhängig vom Label und der Marke beobachten und weiter darüber berichten. Wenn die Veranstalter der Langdistanzwettbewerbe keine Durchsetzung der Regeln erreichen, wird es keine Verbesserung im medialen Bereich geben, wie es auf der Kurzdistanz mittlerweile geschehen ist. Zumindest bei internationalen Events wie Olympia oder Weltmeisterschaften wird dort nach dem Rennen in den seltensten Fällen eine Diskussion wegen irgendwelcher Regelverstöße oder deren Ahndung geführt. Im Gegensatz dazu gibt es kaum ein Langdistanzrennen, dass ohne solche Diskussionen auskommt.
Jürgen Sessner

Auf der nächsten Seite: Rennbericht von Katja Schumacher

Diskussion im Forum Über den Autor
Jürgen Sessner hat jahrelange Erfahrung in der Betreuung zahlreiche Amateur- und Spitzensportler im Ausdauersport, insbesondere im Bereich Triathlon, sowie Fußball-Erstligisten. In seinem Sport- und Gesundheitszentrum "Corpus" in Hilpoltstein führt er seit vielen Jahren Leistungsdiagnostiken und individuelle Trainingsplanung durch.


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