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9.11.08
Ironman 70.3 in Clearwater: Einer Weltmeisterschaft nicht würdig
Einer WM unwürdig: Windschattenfahren bei den Profis
Einer WM unwürdig: Windschattenfahren bei den Profis
Nur 4 Wochen nach der IM-Weltmeisterschaft auf Hawaii fand der letzte Jahreshöhepunkt des Triathlon-Jahres statt, die 70.3 WM in Clearwater/Florida. Man könnte viel über das Rennen erzählen, über Athleten und Leistungen, Splits und Erfolge. Leider ist die sportliche Wertigkeit durch die unerträgliche Draftingproblematik völlig dahin.
Von Jürgen Sessner

Es gab kaum Radfahrer, die einzeln in die Wechselzone kamen, die Regel waren Pulks zu 30-50 Athleten. Auch bei den Pro’s wurde sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern eine Vorentscheidung durch unfaire Fahrweise und untätige Marshalls herbeigeführt. Die Sicherheit des Radkurses läßt ebenso sehr zu wünschen übrig, Enrico Knobloch kann nach einem schweren Sturz im Vorjahr ein Lied davon singen. Auch diese Jahr war die Strecke extrem eng und der Autoverkehr dicht. Warum die WTC den Radkurs durch den dichtbesiedeltsten Teil Floridas legt, wird wohl ihr Geheimnis bleiben.

Jimmy Riccitello als Head-Referee hatte bei der Wettkampfbesprechung noch theatralisch ein Seil mit 10m Länge gezeigt, um den Profis den einzuhaltenden Abstand zu verdeutlichen. Hätte er das mal lieber den Race-Marshalls gezeigt. Er ließ auch noch einen abfälligen Spruch über das Triathlon-Magazin slowtwitch fallen, weil in dessen Forum die Rennen der WTC wohl regelmäßig wegen ihrer Windschattenproblematik angeprangert werden. Das war Arroganz an falscher Stelle, denn die Vorwürfe sind absolut gerechtfertigt.

Untätige Kampfrichter

Die Spitzengruppe der Damen konnte unter Aufsicht eines Wettkampfrichters zusammen mit 5 Männern einen satten Vorsprung von 10 min auf die Nächstplatzierten herausfahren. So machten diese 4 Frauen das Podium unter sich aus, und es wundert nur wenig, dass es rein amerikanisch besetzt war. Auf jeden Fall haben die Ergebnisse der Damen nichts mit der derzeitigen Leistungsexplosion auf der Langdistanz zu tun, sondern sind schlicht und ergreifend durch exzessives Windschattenfahren zustande gekommen. Die Zeit von 4:02:58 der Siegerin Joanna Zeiger wird zudem als neue Weltbestzeit geführt.

Verpasste die erste Radgruppe: Heidi Jesberger
Verpasste die erste Radgruppe: Heidi Jesberger
Bemerkenswert waren auf jeden Fall der 5. und 6. Platz von Nina Kraft und Erika Csomor. Beide fuhren jeweils alleine auf der Radstrecke und konnten dennoch absolute Top-Zeiten erzielen. Csomor hatte sogar noch Hawaii in den Knochen und schenkte sich das Rennen zu ihrem Geburtstag. Andreas Raelert ist mit der besten Laufzeit Overall hervorzuheben und läßt damit nach seinem Sieg in Monaco auf eine rosige Zukunft auf der Langdistanz hoffen. Sebastian Kienle verpasste die erste Radgruppe und fuhr die komplette Radstrecke alleine zwischen 2 Gruppen. Mit einer soliden Laufleistung reichte es noch zu einem 11. Platz, welcher unter diesen Umständen als Erfolg gewertet werden muß. Heidi Jesberger verpaßte ebenfalls den Zug auf der Radstrecke und mühte sich in der Folge ab, Anschluss zu den Top-Frauen herzustellen. Leider gelang ihr das nicht und sie musste sich mit dem 20. Platz begnügen.

Unwürdige Showveranstaltung

Auf diese Art und Weise ist das Event einer WM nicht einmal ansatzweise würdig. Wer das Jahr mit einem Showevent und Strandurlaub abschließen will, der ist hier richtig. Auch der Agegrouper, der für sein Ego und den Stammtisch eine schnelle Radzeit braucht, wird hier noch bedient.

Wer einen fairen Wettkampf zur Standortbestimmung sucht, sollte lieber in Europa bleiben. Dort ist man wenigstens um Fairneß bemüht, auch wenn es nicht immer ganz klappt. Die Organisation ist o.k., Zuschauer gibt es wenige, Wettkampfrichter kaum und die Einheimischen sind weniger am Sport als an den damit verbundenen Einnahmen interessiert, aber die WTC findet das bestimmt so in Ordnung. Durch den immer noch günstigen Dollarkurs bleiben die Ausgaben für eine Woche Clearwater im Rahmen und leerstehende Häuser gibt es ja seit einiger Zeit genug.
Jürgen Sessner

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Ironman 70.3 Florida

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