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1.11.08
Ironman Florida 2008: Interview mit Andi Böcherer
Der Freiburger Triathlonprofi Andi Böcherer begeisterte viele Fans durch sein beherztes Rennen beim Ironman Frankfurt. Auf Hawaii wurde er disqualifiziert, und deshalb lag sein Fokus nun auf dem Ironman Florida. Dort musste er bei Laufkilometer 4 wegen Magenproblemen leider aufgeben. Wir haben uns direkt nach dem Rennen mit ihm unterhalten.

Hallo Andi, wie verlief das Rennen aus Deiner Sicht?

Das Schwimmen verlief ganz normal, lediglich auf der zweiten Runde verlor ich wegen der langsameren Schwimmer, die wir überrundeten, den Kontakt zur unmittelbaren Spitze (Schwimmzeit 49:05 min). Nach dem Schwimmen fand ich mich auf Platz 5 wieder. Als sich nach einigen Radkilometern das Feld sortierte, waren Sindballe und Tom Evans vorne, während Bert Jammaer und ich in der Verfolgung waren.

Wie war das Tempo?

Bert und ich fuhren hart. Nach 80 Radkilometern hatte ich eine durchschnittliche Leistung von 290 Watt (Anm. d. V.: Al-Sultan beim Hawaii-Sieg 287 Watt, Stadler 304 Watt). Dass wir den überragenden Radfahrer Sindballe nicht halten konnten, überraschte uns natürlich nicht – das war vorher klar. Wir rechneten aber wegen unseres hohen Tempos damit, einen deutlichen Abstand gegenüber unseren Verfolgern herauszufahren.

Wart Ihr über die Zeitabstände informiert?

Nein, es war eine Gefühlssache und eine des gesundes Menschenverstandes. Wir wussten ja, wer hinter uns fuhr und welche Radleistungen für diese Athleten normalerweise machbar sind. Also ging ich davon aus, einen Vorsprung gegenüber unseren Verfolgern herauszuarbeiten. Ich fühlte mich gut, und als bei Radkilometer 95 Bert Jammaer nicht mehr folgen konnte, dachte ich insgeheim "vielleicht holst Du den Sindballe noch beim Laufen und hast eine Chance auf den zweiten Platz".

Bei Radkilometer 120, an einem Wendepunkt, sah ich jedoch, dass ich mich geirrt hatte. Der Highway ist hier sehr breit und schnurgerade, man kann sehr weit die Straße entlang sehen. Kaum war ich um den Wendepunkt herum, sah ich eine größere Radgruppe, die sehr gut zu rollen schien. Der Abstand zu mir betrug vielleicht zwei Minuten, vielleicht auch weniger, und es war somit klar, dass die harten Radkilometer wenig Früchte getragen hatten. Mein positives Gefühl bekam dadurch einen deutlichen Dämpfer, fast gleichzeitig ereilte mich ein ziemlicher Hungerast, obwohl ich mich natürlich sorgfältig verpflegt hatte. Egal, 10 Kilometer später hatte mich die Gruppe geschluckt.

Hast Du Dich nochmal gefangen?

Leider nein, ganz im Gegenteil. Am Ende des Radteils habe ich weniger Watt getreten als zu Hause im Grundlagentraining. Ich bin einfach geplatzt.

Hast Du Dir noch Hoffnungen gemacht auf einen guten Marathon?

Ja und nein. Du denkst nicht mehr wirklich, zumindest nicht in dem Sinn, dass man großartig Fakten zur Kenntnis nimmt und daraus Schlüsse zieht. Du bist in einem Ironman also Profi in T2, vor Dir liegt ein Marathon, also geht es raus und los – man gibt was man hat. Denken im Sinne von "Analysieren" kann man das nicht mehr nennen. Was soll das auch bringen? Das Ergebnis ist immer "versuch’s und gib alles".

Ich bin in Frankfurt dieses Jahr den Marathon in 2:59 Stunden gelaufen, und habe mich seither im Training deutlich verbessert. Vor Hawaii und auch vor Florida habe ich einige sehr vielversprechende Bahneinheiten hingelegt. Alles hat sich verbessert, das Tempo natürlich, aber auch die Lauftechnik und damit die Effizienz, an der ich sehr gearbeitet habe. Ich wollte in Florida einen Marathon in 2:55 Laufen, und so wäre ich auch angegangen. Aber wenn man schlecht vom Rad steigt, läuft man meist auch schlecht. Ambitionen auf einen Marathon in Bestzeit hatte ich nicht mehr, ich habe eher versucht, irgendwie durchzuhalten. Das war schwer, denn ich hatte große Muskelschmerzen und fühlte mich total leer. Als dann die Magenprobleme, also Magenschmerzen, immer stärker wurden, konnte ich einfach nicht mehr weiter. Ich wollte, aber es ging nicht. Ich musste das Rennen leider aufgeben.

Kannst Du schon sagen, woran es lag? 

Ich bin vom Trainingstyp her jemand, der eine starke Basis braucht. Ich mache viel (komplexes) Grundlagentraining und erarbeite mir dadurch ein sehr solides Fundament. Darauf aufbauend benötige ich nur 4 oder 5 schnelle Einheiten und bin in Topform. Mein Fokus der zweiten Jahreshälfte lag auf Hawaii, darauf war meine Formkurve ausgerichtet. Es ist schwer für mich, die Form einfach 3 Wochen zu verlängern. Für Hawaii wird ja schon getapert, danach kommt eine Ruhephase, die Flüge zurück nach Deutschland und wieder nach Florida. Richtig solides Grundlagentraining, wie es für mich entscheidend ist, ist dann schon lange her.

Planst Du schon für das nächste Jahr?

Ich ruhe mich jetzt erstmal richtig aus! Meine Saison war lang. Ich hätte hier gerne ein Hawaii-Ticket für die Deutschen geholt. Dann könnte in Frankfurt ein Athlet mehr einen Slot holen – vielleicht einer von unseren Jungs. Jetzt habe ich die Quali jedoch leider verpasst und muss sie in Frankfurt 2009 holen. Das ist wirklich ärgerlich. Frankfurt also und Hawaii. Mehr kann ich jetzt noch nicht sagen.
Die Fragen stellte Arne Dyck per Telefon

Website Andi Böcherer
Ergebnisse Ironman Florida 2008

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