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13.10.08
Persönlicher Rennbericht von Frank Vytrisal
Wenn ich jetzt so kurz nach dem Rennen eine Analyse abgeben sollte, wüsste ich nicht an was es gelegen hat. Die Vorbereitung auf den Wettkampf verlief nahezu optimal – klar es war ziemlich kühl in Deutschland und ich konnte nicht in der Hitze trainieren – alles andere verlief aber super. All meine Trainingswerte waren so gut wie nie zuvor, insbesondere im Schwimmen und im Laufen. Die letzten Trainingstage hier in Hawaii waren auch vielversprechend. Meine Einheiten im Wettkampftempo liefen leicht und locker, der Wettkampf konnte kommen.

Beim Schwimmstart stellte ich mich zunächst in die Nähe der Favoriten, dort war mir allerdings 2 Minuten vor dem Start, das Getrete und Gechubse zu viel, so bin ich ein wenig auf die Außenposition gegangen. Als der Startschuss fiel, bin ich hart angeschwommen und war sofort in einer Gruppe. Ein paar Leute vor mir hinter mir, zu meiner linken und rechten. Ich war gefangen in der Gruppe. Ich hatte keine Ahnung ob dies die Führungsgruppe oder eine Verfolgergruppe war, das Tempo und die Richtung bestimmten nun andere.

Auf dem Rückweg merkte ich, dass  wir eine völlig falsche Richtung einschlugen, aber ich war gezwungen mit zu schwimmen, eine Befreiung war unmöglich. Beim Schwimmen im Pulk habe ich sehr viel Wasser geschluckt. Am Ende der Schwimmstrecke bekam ich Kopfschmerzen, redete mir aber immer wieder ein, dass diese von meiner Schwimmbrille stammen müssten.

Beim laufen zu meinem Rad, kam der erste Schock – fast alle Räder der ersten 20 war weg. Das Positive: ich konnte meines leicht finden. Der zweite Schock kam am ersten Wendepunkt nach ca. 10 km, der Rückstand betrug schon 5 Minuten. Um wieder einen positiven Gedanken zu finden, sagte ich mir, es gibt heute sehr viel Wind und das Gruppenfahren wird heute nicht viel bringen.

Ich beschloss die Radstrecke ruhig anzugehen und keine Aufholjagd zu starten, da mir dies aussichtslos erschien. Auf dem Rad konnte ich nicht in meine gewohnte Belastungsintensität gehen, mein Puls war 10 bis 15 Schläge niedriger als sonst, die Kopfschmerzen kamen leider nicht von der Schwimmbrille. Beim Blick auf meine Unterarme musste ich feststellen, dass man keine einzige Ader erkennen konnte, normalerweise liegen diese bei mir frei. Meine Armbanduhr von Suunto musste ich um zwei Positionen weiter stellen, da diese total einschnürte. Ich kam meinem permanenten Durstgefühl nach und trank so viel wie ich konnte. Schwitzen konnte ich nicht richtig, so habe ich mich an jeder Verpflegungsstelle extern gekühlt.

Ich war nicht besonders flott unterwegs, konnte aber auch nicht schneller, mir war es einfach unangenehm warm. Über den Wind auf der Radstrecke freute ich mich, da dies auch für die anderen schwer werden würde. Im weiteren Rennverlauf trank ich so viel ich konnte, nahm meine 10 Powergels zu mir und hoffte auf einen guten Marathon.

Auf Platz 40 kam ich in die zweite Wechselzone, setzte mich auf den Stuhl, bekam zwei kühle nasse Handtücher übergehängt und sagte laut zu mir selbst, "jetzt raus und einen Marathon laufen – das geht nicht". Dann schaute ich zu meiner linken, dort saß Thomas Hellriegel und sagte "ich lauf auch nimmer, ich war 8 mal unter den Top 10, was soll ich jetzt 30ster werden". Wir plauderten noch ein wenig und stellten fest, ich war noch nie unter den Top Ten –  für mich ist es auch ein Erfolg 30ster zu werden (bei 1800 qualifizierten Teilnehmern).

So begab ich mich mehr oder weniger motiviert auf den abschließenden Marathon. Nach 2-3 "Warmlaufkilometern" fand ich auch einen guten Rhythmus, der mich nicht anstrengte. Die Pace lag bei ca. 4 min/km, so war ich wieder guter Dinge. Nach ca. einer Stunde war der Spaß vorbei: Die externe Kühlung reichte nicht für eine Meile, so weit liegen die Verpflegungsstellen auseinander, schwitzen konnte ich leider immer noch nicht. Um noch die Finishline zu sehen musste ich jetzt die Reißleine ziehen und umstellen auf "Walk a mile jogg a mile", Cola und Eis an allen erdenklichen Stellen um meine Körpertemperatur wieder unter 40 °C zu bringen.

Durch die heftige Eiskühlung fing ich mich wieder und konnte einen 4:20 Schnitt nach Hause laufen. Mein Wille um Positionen zu kämpfen war aber gebrochen so kam es, dass ich auf den letzten 2 Kilometern noch von 6 Leuten überholt wurde. In dem Moment war es mir aber egal. Als 38. gesamt, kurz  vor der ersten Frau, überquerte ich wenig freudig die Ziellinie. Einen Tag danach sieht die Welt schon wieder anders aus. Ich freue mich darüber, mich durchgebissen zu haben. 38. ist ein gutes Ergebnis, sicherlich nicht das was ich erhofft habe, es war aber nicht mehr drin an diesem Tag.

Eine Erklärung für meinen auf gequollenen Körper habe ich noch nicht. Es könnte aber durch das Schlucken großer Salzwasser Mengen gekommen sein. Hierdurch kann sich der Salzhaushalt verändern und der Körper lagert Wasser ein. Er gibt auch kein Wasser ab, dies spürte ich, da ich weder schwitzten noch Pippi konnte. Wenn dies so wäre, wären meine Gels mit Salz und die anderen Isogetränke kontraproduktiv gewesen, da diese alle mit Salz angereichert sind.

Alles in allem war es eine schöne Woche hier, die Stimmung war super, der Wettkampf  war leider nicht optimal. Mahalo an alle!

Aloha, Frank Vytrisal

Website Frank Vytrisal
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