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20.09.08
Das Ende der TRILIFE?
Umkämpfte Nische: Der Zeitschriftenmarkt im Triathlon
Umkämpfte Nische: Der Zeitschriftenmarkt im Triathlon
Es scheint schlecht zu stehen um das zweitgrößte Triathlonmagazin im deutschen Sprachraum – die Auslieferung wurde vorerst eingestellt. Zeit, sich zu fragen, was das für uns Leser, den Sport und den Markt bedeutet.
Von Arne Dyck

Zuerst muss man festhalten, dass der Markt für ein Printmagazin, also eine auf Papier gedruckte Zeitschrift in im deutschsprachigen Raum  (kurz: D - A - CH, noch kürzer: DACH) sehr schwierig ist. Weniger deshalb, weil es zu wenige Leser gäbe, denn es gibt zahllose Publikationen mit einem noch deutlich kleineren Leserkreis. Das Hürde besteht vielmehr in der eindeutigen und nun monopolartigen Dominanz des deutschen "triathlon"-Magazins. Dessen Herausgeber Frank Wechsel hat es geschafft, allen Mitgliedern der Deutschen Triathlon Union ein (vergünstigtes) Jahresabonnement zu verkaufen, solange sie dort Mitglied sind. Ein spektakulärer Deal und eine kaufmännische Leistung, vor der man seinen Hut ziehen muss. Sie wird nur noch übertroffen von der Tatsache, dass das gleiche Geschäft auch mit dem österreichischen Triathlonverband gelang.

Auch in Österreich bekommen alle Mitglieder des Verbands das deutsche Magazin automatisch im Jahresabo frei Haus. Das ist bemerkenswert, weil es in Österreich ein Magazin aus dem eigenen Land gibt, eben die "TRILIFE", dessen Ende nun bevorzustehen scheint. Anders als die DTU hat der österreichische Triathlonverband eine Alternative aus dem eigenen Land. Man hätte also erwarten können, dass die "TRILIFE" für die Verbreitung der Verbandsnachrichten bevorzugt worden wäre. Es kam anders, der Hamburger spomedis-Verlag setzte sich durch.

Wer monatlich ein Triathlonmagazin im Briefkasten hat, der wird sich kaum zusätzlich ein zweites kaufen. Deshalb ist es für die "TRILIFE" und für jedes andere Magazin, jetzt oder in Zukunft, sehr schwer, nennenswerte Leserzahlen zu erreichen, solange die Verbände sich in dieser Weise in den Zeitschriftenmarkt einmischen.

Der "TRILIFE" wurde dadurch der wichtigste Lebensnerv abgeklemmt: Das Anzeigengeschäft. Wer im Printbereich für seine Produkte werben will, wird die hohe Marktdurchdringung der "triathlon" attraktiver finden, als die deutlich geringere des Herausforderers, über dessen tatsächlich verkaufte Auflage man mal dieses, mal jenes hörte.

Wettbewerb nutzt allen

Wenn die "TRILIFE" scheitert, wird sich der österreichische Triathlonverband bei den nächsten Verhandlungen um die Verbandsnachrichten einem de facto Monopolisten gegenüber sehen. Eine Situation, deren Konsequenzen man sich denken kann, denn Konkurrenz belebt nicht nur das Geschäft, sondern drückt auch die Preise. Allgemein gesagt: Auch wenn man ein Fan der deutschen "triathlon" ist, wird man einsehen, dass etwas mehr Vielfalt auf dem Zeitschriftenmarkt für den Verbraucher besser und wünschenswert ist. Wer kann dazu beitragen?

Zuerst natürlich ein Herausforderer, der ein gutes Magazin auf den Markt bringt, das sich inhaltlich auf Augenhöhe mit der "triathlon" präsentiert – was nicht einfach ist, denn Chefredakteur Jens Richter und sein Team machen ein gutes Magazin. Vor allem sollten sich die Triathlonverbände ihrer Beeinflussung des Marktes bewusst werden. Ihre Entscheidung führt zu einer Abriegelung des ohnehin kleinen Zeitschriftenmarktes im Triathlonsport.

Neben diesen negativen Auswirkungen darf man einen positiven Effekt der Privilegierung der "triathlon" nicht übersehen: Die überaus komfortable Marktposition ermöglicht hochwertige und aufwändig erstellte Inhalte, die bei einer kleineren Auflage sicher nicht möglich wären. Denn wenn das Heft nicht automatisch in die Briefkasten flatterte, würde nach meiner Einschätzung höchstens die Hälfte der ursprünglichen Leser überhaupt ein Triathlonmagazin kaufen. Die andere Hälfte fühlt sich mit Fachmagazinen aus dem Rad- oder Laufsport sowie durch Angebote aus dem Internet ausreichend versorgt. Durch die veränderte Marktlage wäre bald ein konkurrierendes Triathlonmagazin am Kiosk, was die Auflage für den einstigen Platzhirsch ein zweites Mal halbierte. Rechnet man nun noch den allgemeinen Trend weg von den Printmagazinen und hin zum Internet ein, so kann man sich vorstellen, wo die "triathlon" ohne die schützenden Verträge der Verbände stehen würde: Bei vielleicht 15, maximal 25 Prozent der heutigen Auflage. Das würde auch die Qualität der Inhalte negativ beeinflussen, was schade wäre. Doch ich bin überzeugt davon, Vielfalt und Wettbewerb würde sich mittelfristig auch hier auszahlen und die Qualität der triathletischen Medienlandschaft insgesamt verbessern.

Verbandsnachrichten ins Internet

Ohnehin stellt sich die Frage, ob die Präsenz der Verbandsnachrichten in einem kommerziell ausgerichteten Magazin so wichtig ist, dass die Verbände dafür allen ihren Mitgliedern ein Jahresabo angedeihen lassen. Meine Meinung: nein. Denn was an den Verbandsnachrichten lesenswert ist, findet auch ohne Verträge den Weg in die Magazine (wie zum Beispiel interessante Meldungen aus dem Bund Deutscher Radfahrer im TOUR-Magazin). Weniger wichtige Verbandsnachrichten sind im Internet besser aufgehoben, denn dort haben sie wenigstens die Chance, aktuell zu sein. Mal ehrlich: Wen interessieren zwei oder drei Monate alte Meldungen aus den Landesverbänden in einer Zeitschrift? Eben. Mein Rat für den chronisch klammen Verband wäre daher, die Präsenz im Internet auszubauen und dort auch die Meldungen der Landesverbände zu veröffentlichen. Die kostspieligen und wenig aktuellen Veröffentlichungen in der "triathlon" könnten dadurch entfallen.

Zurück zur "TRILIFE". Falls das Ende dieser Zeitschrift besiegelt ist: Wer würde davon profitieren? Wohin wenden sich die Leser? Zur "triathlon" wohl kaum, denn die "TRILIFE" war ja gerade die Alternative zum deutschen Platzhirsch für all jene, die es gerne etwas cooler und livestyliger haben möchten. Bliebe das Internet. Vielleicht wäre eine trendige, lockere und reich bebilderte Website ein Weg für die "TRILIFE"-Mannschaft, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen? Etwas derartiges gibt es noch nicht. Hallo Nachbar, wie wär’s? Die Zukunft liegt ohnehin im Web.
Arne Dyck

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