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10.09.08
Ironman Wisconsin 2008: Siege zweier Regenerationskünstler
Chris McDonald mit den Plätzen 2 und 1 bei zwei Ironman-Rennen innerhalb von 8 Tagen: Regeneration scheint aus der Mode zu kommen
Chris McDonald mit den Plätzen 2 und 1 bei zwei Ironman-Rennen innerhalb von 8 Tagen: Regeneration scheint aus der Mode zu kommen
Am 7.09.2008 fand in Madison der 7. Ironman Wisconsin statt. Die Vorzeichen für den Ausgang des Rennens waren nicht gerade eindeutig, denn die eigentlichen Topfavoriten Hillary Biscay und Chris McDonald hatten gerade am vergangenen Wochenende den Ironman Louisville mit den Plätzen 4 und 2 erfolgreich beendet. Im Feld der Männer stiegen deswegen Markus Fachbach sowie Jason Shortis und Luke Dragstra zu potentiellen Kandidaten für den Sieg auf, während bei den Frauen der Ausgang völlig offen war und die Namen Amanda Lovato, Ina Reinders, Lauren Jensen und Heidi Jesberger hoch gehandelt wurden.
Von Jürgen Sessner

Durch den Tropensturm "Gustav" war der Wetterbericht für den Renntag ähnlich unsicher wie der Rennausgang, aber Sonntag morgen strahlte dann doch die Sonne bei frischen 13° C vom Himmel. Der Wind war noch schwach und sollte auch im Verlauf des Tages kein großes Problem werden.

Die Profis wurden wie schon in den Vorjahren mit 10 Minuten Vorsprung vor den Agegroupern auf die Strecke geschickt und, gleich vorweggenommen, hat sich aufgrund dieser Maßnahme und des anspruchsvollen Streckenprofils eines der fairsten Rennen seit langem ergeben. Das Rennen entwickelte sich genauso überraschend anders als die Wetterprognosen, denn die beiden als angeschlagen eingestuften Favoriten zeigten von Anfang an, das mit ihnen heute zu rechnen ist.

Schwimmstart beim Ironman Wisconsin 2008
Schwimmstart beim Ironman Wisconsin 2008
Sowohl McDonald als auch Biscay stiegen als erste ihrer Wertungsgruppe auf das Rad und sollten dieses auch in Führung liegend wieder abgeben. Dahinter tat sich jedoch einiges und die Protagonisten sorgten dafür, dass die Spannung bis zum Schluss erhalten blieb. So konnte sich Markus Fachbach hinter dem Führenden an zweiter Stelle festsetzen und den abschließenden Marathon in Schlagdistanz beginnen. Bei den Frauen setzten sich 2 „darkhorses“ in Szene, mit denen hier niemand ernsthaft gerechnet hatte. Karin Gerber aus der Schweiz und Jessica Jacobs aus den USA unterboten beide den bestehenden Radrekord und durchpflügten das Feld nach eher schwachen Schwimmergebnissen in absolut herausragender Manier.

Weder Ina Reinders noch Heidi Jesberger konnten Paroli bieten und hatten mehr mit eigenen Problemen zu kämpfen, als ihnen Recht war. Reinders konnte nach dem Schwimmen den Abstand auf Biscay nach 60 km bis auf 1:45 min verringern, fiel danach aber wegen Magenproblemen immer weiter zurück und stieg letztendlich als 5. Frau vom Rad. Bei Heidi Jesberger sorgte ein gerissener Schaltzug für Unmut, der 140 km der Radstrecke zu einer langen Spinningeinheit mutieren ließ. Mit satten 20 Minuten Rückstand aber immerhin 6 Minuten schneller als im Vorjahr begann sie ihren Marathon.

Platz 1, Vorwoche 4: Hillary Biscay bei ihrem 32. Langdistanz-Rennen
Platz 1, Vorwoche 4: Hillary Biscay bei ihrem 32. Langdistanz-Rennen
Die mit 330 Höhenmetern nicht gerade einfache Laufstrecke verlangte von den Athleten alles ab und das Klassement wurde gerade bei den Frauen mehrmals auf den Kopf gestellt. Die an zweiter Stelle nach dem Radfahren liegende Karin Gerber verkürzte den Rückstand auf Hillary Biscay kontinuierlich und konnte letztendlich bei km 32 an der Amerikanerin vorbeiziehen. Auf den folgenden 5 Kilometern konnte sie den Vorsprung auf die kämpfende Biscay auf etwa 1 Minute vergrößern. Dann kam die völlig unerwartete Wendung und der Abstand verringerte sich wieder. Nur etwa 800 m vor dem Ziel überlief Biscay die völlig ausgepumpte Schweizerin wieder und gewann damit ihren ersten Ironman-Titel ihrer Karriere. Nach 32 Ironmans insgesamt und 5 zweiten Plätzen im letzten Jahr gab es sicherlich keinen, der ihr den Sieg nicht gönnte.

Ihr gleich machte es Chris McDonald, der keinen der anderen Kandidaten mehr an sich heran ließ und mit einem neuen Streckenrekord nur eine Woche nach seinem 2. Platz in Louisville die Insider in Staunen versetzte und sein zweites Ironmanrennen gewann. Beide sind im übrigen Mitglieder vom Team TBB, das momentan mit seinem Trainer Brett Sutton in der Triathlonwelt für Furore sorgt.

Heidi Jesberger: Pech auf dem Rad, sehr schneller Marathon.
Heidi Jesberger: Pech auf dem Rad, sehr schneller Marathon.
Markus Fachbach konnte nach langer Zeit auf dem zweiten Platz liegend das Tempo am Ende nicht mehr halten und fiel auf Rang 5 zurück. Heidi Jesberger machte es etwas besser und konnte mit einem beherzten Marathon erst Ina Reinders und dann noch Lauren Jensen überholen. Die Marathonzeit von 3:20:47 war die drittbeste, jemals von einer Frau auf diesem Kurs gelaufene, die sie trotz einiger Dixiepausen auf den 4. Gesamtplatz nach vorne brachte. Ina Reinders konnte das Rennen leider nicht beenden und Linda Schuecker kam auf Platz 10, ebenso wie Bernd Hagen bei den Männern.
Jürgen Sessner

Männer

1. CHRIS MCDONALD       8:43:29
2. SERGE MEYER            8:55:50
3. JASON SHORTIS          8:59:14
4. BERNHARD KELLER   8:59:39
5. MARKUS FACHBACH   9:01:56
6. GREGORIO CACERES MORALES        9:04:29
7. ZACH RUBLE             9:06:47
8. JUSTIN HENKEL           9:06:56
9. JUSTIN GRANGER        9:06:59
10. BERND HAGEN             9:13:38
 

Frauen


1. HILLARY BISCAY         9:47:25
2. KARIN GERBER          9:49:46
3. JESSICA JACOBS        9:50:45
4. HEIDI JESBERGER   10:02:18
5. LAUREN JENSEN        10:07:39
6. GABRIELA LOSKOTOVA   10:11:14
7. PRUE OSWIN             10:17:00
8. TERRA CASTRO           10:17:58
9. KAREN MELLIAR-SMITH              10:24:43
10. LINDA SCHUECKER   10:31:46

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