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11.08.08
IRONMAN 70.3 Wiesbaden: Der zweite Versuch
Außer einem Känguruh, das hinter einem Moped herläuft, sehe ich nicht viel.
Wiesbadener Jagdszenen: Außer einem Känguruh, das hinter einem Moped herläuft, sehe ich nicht viel.
Für Veranstalter und Teilnehmer eines Rennens gibt es ein Problem: Man hat pro Jahr nur diese eine Chance – will man das Rennen besser machen, muss man ein Jahr lang warten.
Von Daniel Kasack

Der IM 70.3 in Wiesbaden war aus meiner Sicht schon bei der Erstauflage eine gelungene Veranstaltung, ein bisschen Trouble mit den Bussen und volle Finisherbuffets waren mir letztes Jahr aufgefallen. Aber sonst war das Rennen super. Mein eigenes Rennen 2007 war nicht so toll, weil ich die goldene Regel „halte Dich von Leitplanken fern“ nicht beachtet hatte.

Während ich also viel zu verbessern hatte, musste der Veranstalter eigentlich nur an Details feilen. Eigentlich, weil man mal eben 1000 Meldungen mehr angenommen hatte. Gibt es in Frankfurt eine Obergrenze für die Teilnehmerzahl, erlauben die Wellenstarts ein größeres Feld von zahlenden Athleten. Und so sollten bei diesem Ironman light 2800 Athleten als Einzelstarter und Staffeln an den Start gehen.

In der Tat ist Wiesbaden wie Frankfurt light: Die Rucksäcke sind kleiner, die Wechselbeutel etwas billiger, die Finishershirts nicht ganz so hässlich und insgesamt scheint es etwas weniger Trubel zu sein. Hätte Moderator Mike Mic nicht zigmal die 1000 zusätzlichen Starter erwähnt, wäre der Bike Park nicht so riesig und wäre da nicht ein zweites Buffet-Zelt gewesen, mir wäre der Unterschied nicht aufgefallen und ich hätte mir ob der „offiziellen Zahlen“ den Kopf gekratzt.

Das Rennen

Vor dem Rennen war alles wie gehabt. Leider fehlt mir durch die Wellenstarts diese tolle Wechselzonenatmosphäre, da zwischen erstem und letztem Start fast anderthalb Stunden vergehen sind eben nicht alle nervös. Das schien Faris auch so nicht zu sein, der mit Agegroupern laberte und einen gelösten Eindruck macht. Ich dachte eigentlich, so langsam spürt der richtig Druck, mal wieder ein gutes Ergebnis zu bringen... Andererseits ist das Profifeld schon recht dünn. Ok, der Vorjahressieger ist in Peking, aber entweder wollen die anderen Profis nicht oder der Startgeldtopf ist in Frankfurt zu sehr strapaziert worden.

Das Schwimmen im Schiersteiner Hafen ist sicher nicht das schönste, das Wasser schmeckt auch schlechter als im Alpsee zu Immenstadt, aber ich hatte schon viele schlechtere Schwimmstrecken. Dazu fällt die Orientierung leicht und außer ein paar verkloppten Mädels aus der Startgruppe vor uns gab es keinerlei Besonderheiten.

Die Radstrecke in Wiesbaden ist – sorry – einfach geil. Man fährt die langen Steigungen hoch, brettert rasende Abfahrten herunter, genießt die tolle Stimmung in den kleinen Taunusdörfern und macht einfach brutal Spaß. Dazu erlaubt diese Radstrecke mir in meiner frühen Startgruppe schlichtweg das fairste Rennen in 6 Jahren Triathlonsport. Da wird nicht gelutscht, da sind keine Pulks. Leider kann der Straßenbelag an einer der Abfahrten nicht ganz mithalten, aber mit etwas Hirn kommt man auch da vorbei.

Froh, dieses Mal nicht in die Leitplanken gefahren zu sein, gehe ich auf die Laufstrecke. Hier erlebe ich die noch gähnend leere Laufstrecke durch den Kurpark. Außer einem Känguruh, das hinter einem Moped herläuft (Glückwunsch, Faris), sehe ich nicht viel. Die Laufstrecke bietet einen lustigen Wechsel zwischen Partystimmung in der Innenstadt und einem ruhigen Lauf durch den Wald.

Während es sich in der zweiten Runde erst langsam füllt, ist auf der dritten und letzten Laufrunde rush hour angesagt. Teilweise ist das ein echter Slalomlauf durch die langsameren Läufer. Für einen schnellen Läufer aus einer der späteren Startgruppen ist das sicher reichlich nervig. Wenn man nächstes Jahr wieder mehr Starter annimmt, muss man da Abhilfe schaffen.

Nach dem Rennen treffe ich Faris, der sich freut, „mal wieder einen rausgehauen zu haben“. In allerbester Faris Manier hat er ein tolles Schwimmen und Radfahren hingelegt. Wesentlich länger hätte die Laufstrecke aber wohl nicht sein dürfen. Kopfschüttelnd erzählt er von seiner Laufzeit und dem von hinten anstürmenden Italiener Degasperi.

Fazit

Man mag mich für „pro Kurt und Xdream“ halten, das ist auch gar nicht so falsch. Aber viel kann ich halt nicht kritisieren. Wiesbaden ist ein tolles Rennen mit einer genialen Radstrecke. Diese all-inclusive Rennen für viel Geld muss man nicht mögen, aber mir persönlich gefällt es einfach. Und dazu gibt es hier schöne Pokale ;-)
Daniel Kasack

Über den Autor
Daniel Kasack betreibt Triathlon seit 2002 und konnte sich 2006 für Hawaii qualifizieren.

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