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2.08.08
Peking 2008 – Eine Hightech-Flutwelle der Weltrekorde? Ein Dank an die Triathleten?
In Peking wird ein neues Kapitel im Schwimmsport aufgeschlagen
Rekordflut: In Peking wird ein neues Kapitel im Schwimmsport aufgeschlagen
„Let the games begin.“ Wenn diese Worte ausgesprochen sind, beginnt alle vier Jahre die Jagd nach Medaillen und Rekorden. Eine Sportart, die sich in den ersten Monaten des Olympiajahres in den Fokus gerückt hat ist das Schwimmen. Mehr als 20 Weltrekorde in den ersten Monaten des Jahres bedeuten eine nie da gewesene Leistungsexplosion in einer Sportart, in der Trainingsumfänge von 100km pro Woche schon seit Jahrzehnten keine Seltenheit sind. Woher kommen also diese plötzlichen Leistungssprünge?
Von Holger Lüning

Eine Steigerung des Trainingsumfangs kann es nicht sein. Sind es bessere Trainingsmethoden oder ist es die optimierte medizinische Betreuung?

Plötzlich kommt eine neue Größe in das Spiel. Nach vielen ruhigen Jahren in den Schwimmbecken auf dem Globus hat nun auch die Industrie den Schwimmern Flügel verliehen und einen neuen Markt für sich entdeckt. Es werden reihenweise Zeiten geschwommen, die vor wenigen Jahren nur den Ausnahmetalenten vorbehalten waren. Wie ist es dazu gekommen?

Wie die Snowboarder den Skimarkt durch neue Taillierungen der Sportgeräte belebt haben und die Mountainbiker den Radmarkt mit Innovationen bereichert haben, so scheinen es dieses Mal die Triathleten zu sein, die einer verwandten Sportart Beine gemacht haben.

Normann Stadler macht den Anfang

Allen voran die Produkte von blueseventy und der werbewirksame Auftritt des Ironman-Weltmeisters Normann Stadler in einem neuen Schwimmanzug, haben den Markt heftig aufgewirbelt. Plötzlich schwimmt der als eher schwache Schwimmer geltende Stadler in vorderen Bereichen und legt damit den Grundstein für seinen zweiten Weltmeistertitel. Ein Stein kommt ins Rollen.

blueseventy setzt schließlich sogar die Zulassung des Anzuges beim Internationalen Schwimmverband (FINA) durch. Plötzlich ist die traditionelle Schwimmbekleidung ein museales Relikt aus historischen Zeiten. Der Zeitgewinn durch das neue Material soll pro hundert Meter im Sekundenbereich liegen! Wohlgemerkt ohne einen Kilometer mehr dafür zu trainieren müssen – eine Revolution. Der Schwimmsport als Spielplatz technischer Neuentwicklungen. Für Schwimmer ein völlig neuartiges Szenario.

Speedo entwickelt im Frühjahr 2008 einen Anzug, der neben einer verbesserten Gleitfähig- und Auftriebseigenschaft den Körper durch eine Kompressionswirkung stabiler und damit strömungsgünstiger werden lässt. Mit Hochdruck hat die industrielle Konkurrenz für die Pekinger Spiele Nachtschichten geschoben, um die von ihnen unterstützen Sportler auf technische Augenhöhe mit der Speedo-Konkurrenz zu bringen. Das Hochrüsten im Schwimmbecken läuft auf vollen Touren!

High Tech: Das Wettkampfbecken in Peking

Wir schlagen ein neues Kapitel auf: Das Schwimmbecken an sich wurde derweil von Konstrukteuren in China derart „aufgepimpt“, dass es zwangsläufig zu einer neuen Zeitrechnung im Schwimmsport kommen muss. So wird die Wassertemperatur, natürlich strömungsgünstig eingeleitet, konstant auf dem Optimum von exakt 26.8 Grad Celcius gehalten, weil Untersuchungen zufolge so die besten Ergebnisse zu erwarten sind. Zusätzlich werden Mikroluftblasen in das Wasser eingeblasen, um die Oberflächenspannung zu reduzieren. Zu guter Letzt hat man ein Ventilationssystem entwickelt, das die chlorhaltigen Dämpfe auf der Wasseroberfläche verdrängt. Statt dessen wird dem Sportler eine „Wolke“ von sauberer und nährstoffhaltiger Luft über den Wasserteppich gelegt.

Der Tisch ist gerichtet für den sensations- und rekordgierigen Zuschauer, der ja mehr oder weniger in jedem von uns wohnt. Keine andere Sportart wird uns in Peking in dieser Hinsicht mehr befriedigen als das Schwimmen. Auch dank der technikverliebten Triathleten. Und wenn der Amerikaner Micheal Phelps ab dem 10. August sein selbst gesetztes Ziel, nämlich den Rekord von Mark Spitz, 7 Goldmedaillen bei einer Olympiade zu gewinnen, übertrifft, werden wir sogar Zeitzeuge eines historischen Sportmomentes.

Auf einen anderen sporthistorischen Moment müssen wir sicher verzichten: Den Gewinn einer Goldmedaille durch einen deutschen Schwimmer. 1992 war es Dagmar Haase, die über 400m Freistil Edelmetall mit in die Heimat brachte. Davon sind die deutschen Schwimmer meilenweit entfernt. Dafür sind sie nach eigener Aussage auch so sauber, wie die Luft über dem Pekinger Wettkampfwasser. Damit sollten wir als Zuschauer und Sportfans auch gut leben können. Dicke Luft wird sicher noch genug von anderen Nationen fabriziert werden.
„Enjoy the games.“
Holger Lüning

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Über den Autor

Holger Lüning
Holger Lüning
Holger Lüning, M40, Sport- wissenschaftler und Hawaiifinisher. Ironmanbestzeit 9:34 Stunden, Schwimmzeit 0:49 Stunden. Holger Lüning ist Schwimmtrainer und amtierender Deutscher AK-Meister über 2,5 km Freiwasserschwimmen. In seiner aktiven Zeit als Schwimmer startete er in der ersten Bundesliga. Er ist Mitglied des triathlon-szene TV-Teams und Coach bei den triathlon-szene Schwimmseminaren.

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