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22.07.08
Interview mit Sandra Wallenhorst
Sandra Wallenhorst in der Trainingshalle. Bild: M. Kleinostendarp
Sandra Wallenhorst in der Trainingshalle. Bild: M. Kleinostendarp
Das Interview mit der Siegerin des IRONMAN Austria in Klagenfurt, Sandra Wallenhorst (Hannover 96), führte der Vizepräsident des Triathlon Verbands Niedersachsens (TVN), Markus Kleinostendarp, am 21. Juli 2008 im Olympiastützpunkt Hannover. Sandra Wallenhorst ist dort fast zu Hause, schwimmt sie doch unter der Woche jeden Morgen auf der 50m- Bahn ihr Schwimmprogramm.

Sandra, auch von meiner Seite meine herzlichsten Glückwünsche zu deinem Sieg beim IRONMAN Austria! Wie hast du die Stunden und Tage nach dem Rennen erlebt?

Danke! Die Stunden nach dem Rennen waren natürlich sehr aufregend, weil ich es ja erst selber kaum glauben konnte! Ich wollte unbedingt einen Hawaii-Slot, habe aber bei dem starken Starterfeld nicht mehr damit gerechnet. Einen Sieg, den ich für die Quali benötigt hätte, hatte ich vor dem Rennen für mich schon fast abgeschrieben. Im Rennen dann lief einfach alles perfekt an diesem Tag!  Nach dem Zieleinlauf war ich so aufgeregt und konnte es lange nicht glauben!

Wie bewertest du deine sportliche Leistung an diesem Tag?

Hervorragend! (lacht) Es hätte nicht besser sein können. An diesem Tag passte einfach alles gut zusammen! Und wir haben im Vorfeld alles richtig gemacht. Die sportliche Leistung wird ja nicht nur an diesem Tag erbracht, es ist das Ergebnis vieler, vieler Stunden harter Arbeit.

Deine sensationelle Endzeit von 8:47:25 Stunden hat als eine der schnellsten Zeiten der Geschichte für Diskussionen gesorgt. Manche respektieren deine Leistungen als einen tollen Sieg über sehr starke Konkurrentinnen, sehen die Endzeit jedoch als Ergebnis zu kurzer Wettkampfstrecken. Andere halten dich schlicht für gedopt. Was sagst du dazu?

Also, ob die Strecke jetzt offiziell vermessen war – dass sollte sie zwar sein weil es ja schließlich ein offizieller IRONMAN war – weiß ich nicht. Das habe ich auch nicht nachgeprüft, keine Ahnung! Insbesondere beim Laufen heißt es ja, die Strecke soll kürzer gewesen sein. Ich hatte kein GPS dabei. Letztlich ist mir das auch völlig egal! Letzten Endes bin ich ganz gut gelaufen und auch schneller als die anderen, ich denke, dass zählt!

In Bezug auf die Dopingandeutungen: Wenn man eine gute Zeit hinlegt, erwartet man quasi fast schon, dass da irgendwelche Gerüchte zirkulieren – leider! Ich kann mich nur wiederholen und sagen: Ich weiß was ich gemacht habe, und ich weiß, was ich nicht getan habe! Und wer da was besser weiß als ich selber, kann sich ja gern an mich direkt wenden und mit mir sein Problem besprechen. Der Neid um den Erfolg ist leider sehr groß. Schade, dass sich manche nicht einfach mit freuen können...

Ich kann mich hinsichtlich solcher Anschuldigungen ganz offen verhalten. Ich wurde z.B. gefragt, ob ich im nächsten Jahr beim IRONMAN Germany in Frankfurt starten werde und ich weiß, dass der Veranstalter X-Dream, gemeinsam mit Sponsoren und der DTU dort ein sehr klares und genaues Anti-Doping-Programm namens „Eiserne Transparenz“ umsetzt. Ich werde mich diesem Programm unterordnen. Die daran teilnehmenden Athleten werden besonders häufig kontrolliert. Das finde ich gut und bin gern dabei. Nur so können wir auch dem Sumpf der Manipulation sportlicher Leistung entgehen.

Wir sehen dich also im kommenden Jahr beim IRONMAN Germany in Frankfurt?

Es sieht so aus! Ich habe eine Vorabzusage gegeben und bekomme die Vertragsunterlagen zugeschickt.

Der Name Wallenhorst war bislang vielen Triathlonfans, zumindest außerhalb Niedersachsens, nicht bekannt. Jetzt präsentierst du dich als eine der schnellsten Triathletinnen aller Zeiten. Wo hast du die letzten Jahre gesteckt und wie verlief deine sportliche Entwicklung bis zu dem Rekordrennen?

Ich komme aus einer sehr sportlichen Familie. Meine Eltern waren beide auch im Sport sehr aktiv. Mit 6 Jahren habe ich schon mehrfach pro Woche trainiert, ab dem Alter von 8 Jahren würde ich schon von Leistungssport sprechen. Ich war in der Leichtathletik, insbesondere später im Mittel- und Landstreckenlauf. Mit dem Beginn der Studienzeit habe ich den Triathlon entdeckt und bin dort recht schnell auch ganz gut dabei gewesen. Bundesliga für meinen Verein Hannover 96, World Ranking Points Races, internationale Triathlons. 

Im Jahre 2003 habe ich mich dann zum ersten Mal auf der „Langen“ versucht. Das hat mir gut gefallen. Parallel zu den Bundesligarennen habe ich auch in den darauffolgenden Jahren jeweils einen Ironman gemacht, nicht mit dem größten Erfolg. Man kann eben nicht auf zwei Hochzeiten tanzen. Kurz und Lang - ich kann es nicht unter einen Hut bringen. In 2006 habe ich mit einem dicken Bauch hier in Hannover gesteckt. Ich habe im Dezember 2006 meinen Sohn Philipp bekommen, konnte demzufolge in der Saison 2006 keine Rennen machen.

Anfang 2007 lief es naturgemäß zunächst noch nicht so richtig, erst beim Wasserstadt Limmer Triathlon in Hannover, absolvierte ich meine erste Mitteldistanz, ganze sechs Monate nach der Geburt meines Sohnes und mit 8 kg mehr auf den Hüften. In einem starken Feld mit Andrea Brede, Ute Mückel und der Dänin Brigitte Christensen erreichte ich dort Platz 4. Danach habe ich noch drei andere Mitteldistanzen gemacht und alle gewonnen: Landesmeisterschaften Bad Bodenteich, Burgtriathlon Bad Bederkesa (NIE) und dem Waren-Müritz-Triathlon. Da habe ich schon gemerkt: Es kommt was, es geht doch! Im Herbst 2007 habe ich dann begonnen, mich zum ersten Mal ernsthaft und strukturiert auf einen IRONMAN vorzubereiten und das mit dem Erfolg, den man jetzt sehen kann!

2006 hast du beim IRONMAN Arizona (USA) für das Schwimmen 1:01 Stunden, für das Radfahren 5:23 Stunden und den Marathon 4:51 Stunden benötigt. 2008 in Österreich bist du mit 4:50 Stunden alleine auf dem Rad 33 Minuten schneller. Was hast du geändert, um einen solchen Sprung nach vorne zu machen?

Vor allem bin ich nicht mehr schwanger. Ich hatte damals im Rennen das Gefühl, ich hätte eine Magen-Darm-Grippe. Auch Wochen nach dem Rennen wurde und wurde es einfach nicht besser. Die Magen-Darm-Grippe heißt nun Philipp, ist mittlerweile 1 Jahr alt und fühlt sich anscheinend wohl!

Ich habe mein Radtraining im letzten Herbst komplett umgestellt mit spezifischen Kraftausdauerelementen und  SRM-Analyse in der Ergänzung zu langen Ausdauereinheiten bereits im Winter. Seit Januar habe ich knapp 11.000 km in den Beinen. 

Beim Laufen habe für den Marathon sehr von den langen Läufen teilweise mit Überdistanz und auch von meinem drastischen Gewichtsverlust profitiert. Übrigens konnte ich schon immer besser aufs Rad laufen und bin im olympischen 36 min. auf 10 Kilometer gelaufen, was für Frauen m.E. recht gut ist. Meine große Schwäche sehe ich allerdings im Schwimmen, hier brauche ich sicher noch mal Unterstützung.

Was sagst du zu den Vorwürfen von „Szenekennern“ gegenüber dem Veranstalter des IRONMAN Austria, der Firma TRIANGLE, die Distanzen wären mit 3,5 km Schwimmen, 177,2 km Radfahren und 40,5 km Laufen deutlich zu kurz gewesen?

Es gibt halt immer Schlaumeier … Auf meinem Tacho hatte ich 177 Kilometer. Zur Schwimmstrecke kann ich nichts sagen, außer dass der Lendkanal, die letzten 900 Meter der Schwimmstrecke, eine Strömung hatte, die mit uns ging. Ich glaube nicht, dass die Schwimmstrecke deutlich kürzer war, weil ich da immer knapp unter einer Stunde bleibe. Meine schnelle Splitzeit von 57 Minuten erkläre ich mir durch die Strömung, quasi „Rückenwind“, auf den letzten 900 Metern. Auch zur  Laufstrecke kann ich nicht viel sagen. Es war für mich eine sehr schnelle Zeit, keine Frage! Der Marino Vanhoenacker ist im letzten Jahr genauso schnell gelaufen wie in diesem Jahr, glaube ich.  Marino meinte, die Laufstrecken seien gleich geblieben. Bella Comerford habe ich auch gefragt und sie meinte ebenfalls, dass die Strecke nicht kürzer sei.  Letztlich kann ich es nicht beurteilen und denke das ist Aufgabe der Veranstalter. Mir ging es nicht um irgendwelche Bestzeiten, die Kurse und Bedingungen sind sowieso nicht wirklich vergleichbar.

Im Mai beim 70.3 IRONMAN Austria konntest du läuferisch mit den Profitriathletinnen Erika Csomor und Yvonne van Vlerken noch nicht mithalten. Was ist dazwischen passiert?

St. Pölten (IRONMAN 70.3 Austria) war so nicht geplant. Ich war zum Training für den IRONMAN Klagenfurt in Österreich und habe dann den 70.3 Austria zu Trainingszwecken mitgemacht, weil er gerade in diese Zeitspanne fiel. In dieser Phase war ich für einen ernsthaften Wettkampf trainingstechnisch noch nicht auf den Wettkampf hin vorbereitet, habe aber den Wettkampf, Gott sei dank, mitgemacht weil ich so dort festgestellt habe, dass ich im Laufen noch was machen muss. Ich habe dann bis zum IRONMAN in Klagenfurt die Laufumfänge noch einmal richtig gesteigert und 3 kg abgespeckt, dann hat es funktioniert!

Aber ich würde dennoch nicht von „nicht mithalten“ sprechen. Schließlich habe ich zwar an Yvonne die Führung schon am Anfang des Laufens abgegeben, aber Erika hat mich erst 3 km vor dem Ziel überholt. Die beiden waren schon mitten in ihrer Saison, hatten schon einige Rennen gemacht und waren schon „warm“. Ich fand meine Leistung auch in St. Pölten schon ziemlich gut.

Deine Internetseite war, (un-)passend mit deinem jüngsten Erfolg, offline, was für Verwunderung und unglaubliche Spekulationen gesorgt hat. Wie lautet deine Erklärung für diese Begebenheit?

Kostengründe! Nach dem Sieg in Klagenfurt habe ich noch vom Hotel aus den Administrator der Seite angerufen und ihm mitgeteilt, er möge doch bitte umgehend die Seite abstellen. Ich habe damit gerechnet, dass zum Beispiel potentielle Sponsoren oder auch Triathlonfans über meine Seite per Gästebuch und E-Mail mein Postfach zum überlaufen bringen. Da ich aber bis dahin selbst keinen direkten Zugriff auf den Account bzw. die Seite hatte, hätte alles über die Betreiberfirma abgewickelt werden müssen. Ich hatte einfach auch Angst, durch so verursachte etwaige Verzögerungen Fans und vor allem potentielle Sponsoren zu vergraulen. Außerdem war die Seite seit mindestens einem _ Jahr nicht mehr aktualisiert worden. Jedes Update über die Betreiberfirma meiner „alten“ Seite hat mich 200-220€ gekostet, dass war mir einfach zu teuer. Die Aktualisierung hätte ich nach Klagenfurt ganz schnell machen müssen und dieses war zufriedenstellend in der Kürze der Zeit nicht möglich. Meine neue Seite war aber schon wenige Tage nach dem Rennen online, meine „Fans“ hätten sich nur ein wenig gedulden müssen.  Was das Abschalten einer Seite an Verwunderung und Spekulation erzeugt, kann ich mir zwar nicht erklären, aber jetzt bin ich ja wieder für alle da.

Du besitzt seit längerem einen DTU-Elitepass. Wie oft wurdest du in diesem Jahr kontrolliert, von der DTU bzw. auf Veranstaltungen direkt?

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